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Das Leben des ACAB*

In Monty Pythons „Das Leben des Brian“ gibt es eine Szene, in der Brian von einem römischen Soldaten erwischt wird, während er eine Wand beschmiert. Weil seine Parole in fehlerhaftem Latein verfasst ist, zwingt der Soldat Brian dazu, einhundert Mal die richtige Formulierung an die Wand zu schreiben.

Ganz so wird die Szene nicht abgelaufen sein, die „Bild“ heute in der Stuttgarter Regionalausgabe beschreibt:

Der Polizist wurde als „Bulle“ beschimpft. Dann sah er, wie ein Chaot ein Graffito schmierte: ACAP (englische Abkürzung für „Alle Polizisten sind Bastarde“).

Aber das Wort „bastard“ beginnt im Englischen natürlich auch mit einem B und nicht mit einem P — es sei denn, man hat den gleichen Sprachfehler wie Pontius Pilatus in „Das Leben des Brian“.

*) Acab: türkischer Jungenvorname

Mit Dank an Moritz.

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Diese Tschernobyls

Wie verknüpft man den persönlichen Schicksalsschlag einer Schauspielerin am Besten mit aktuell flottierenden Themen?

„Bild“ macht es heute vor:

TV-Star Witta Pohl mit Blutkrebs auf der Intensiv-Station! Vor 11 Jahren war sie im Reaktor von Tschernobyl...

Die drei Punkte bedeuten laut „Bild“ dies:

Es gibt Fotos, die Witta Pohl vor elf Jahren im Unglücksreaktor von Tschernobyl zeigen. Sie steht dort im Kontrollraum des Kernkraftwerkes. Für ihr Hilfsprojekt „Verein Kinderluftbrücke e.V.“ war sie öfter in die Ukraine gereist.

Dass diese Aufenthalte etwas mit ihrer plötzlichen Erkrankung zu tun haben könnten, schließen die Ärzte aber „ausdrücklich“ aus.

„Ihre Reisen nach Tschernobyl im Rahmen ihrer Aktivitäten für die Kinderluftbrücke stehen in keinem kausalen Zusammenhang mit ihrer Erkrankung“, heißt es aus Familienkreisen. Und: „Das Schlimme an Krankheitsbildern wie diesen ist, dass sie sich oft der Frage nach dem Warum entziehen.“

Diese Frage nach dem Warum lässt „Bild“ dennoch nicht los — und so hat die Zeitung eine schon beinahe traditionelle Erklärung gefunden:

Der Fluch der Drombuschs

Mit Dank an Christian und Alex A.

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German Walniederlage

Heute erklärt uns Franz Josef Wagner mal, warum „wir“ (also die Menschen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz) eigentlich die Grünen wählen. Der Brief gehört selbst in der Rubrik „Post von Wagner“ zu den spezielleren Exemplaren.

Beginnen wir daher mit dem Offensichtlichen: Anders als Wagner behauptet, hatten die Menschen in den 1980er Jahren nicht Angst vor einem „Walsterben“, sondern vor dem Waldsterben.

Etwas komplexer ist da schon diese Passage:

250 000 Atomkraftgegner demonstrierten in Deutschland am Wochenende, in Tokio, der 40-Millionen-Stadt, demonstrierten zur gleichen Zeit nur kümmerliche tausend.

In unserer Luft ist nichts, unsere Luft ist rein. Vor lauter Angst gehen wir auf die Straße, vor lauter Angst wählen wir grün.

Mal davon ab, dass die Menschen in Tokio vielleicht gerade auch noch etwas anderes zu tun haben als zu demonstrieren, haben die deutschen Atomkraftgegner ja nicht demonstriert, obwohl „unsere Luft“ „rein“ ist, sondern damit sie es bleibt: Ihr Ziel ist die Abschaltung deutscher Atomkraftwerke.

Und dann ist da noch der Aufhänger von Wagners Text, die „German Angst“:

Liebe „German Angst“,

ich glaube, dass Du die Wahl in Baden-Württemberg mitentschieden hast. Der Begriff „German Angst“ klingt zwar deutsch, kommt aber aus dem englischen Wortschatz. Es gibt nur vier deutsche Worte, die englische Umgangssprache wurden. Kindergarten, Rucksack, Weltschmerz, „German Angst“.

Oder „Schadenfreude“, „Zeitgeist“, „Blitzkrieg“ „Leitmotif“, oder, oder, oder

Mit Dank an Hauke H., Timon S., Martin R., Mutlu Y. und Jens W.

Nachtrag, 29. März: In einigen Druckausgaben scheint jemand Wagner korrigiert zu haben. Zumindest steht dort „Waldsterben“.

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Eine wie keine

Als kürzlich bekannt wurde, dass der Fußballfunktionär Mohamed bin Hammam bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten gegen den seit 1998 amtierenden Sepp Blatter antreten will, gab auch „Bild“ eine Einschätzung ab:

Blatter (…) ist seit den Manipulations-Enthüllungen rund um die umstrittene Doppel-Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 angeschlagen. Auch Bin Hamman spricht inzwischen von einer „korrupten Organisation“.
(Hervorhebung von uns)

Dass Bin Hamman von einer „korrupten Organisation“ gesprochen hat, stimmt. Allerdings war der Inhalt seiner Aussage das exakte Gegenteil dessen, was „Bild“ glauben macht:

Die FIFA sei keine korrupte Organisation, sagte bin Hammam. „Aber wir brauchen mehr Transparenz.“
(Hervorhebung von uns)

Mit Dank auch an den Hinweisgeber.

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Wagner steht Kopf

Instinktkolumnist Franz Josef Wagner hat natürlich auch zum überraschenden Tod vom „lieben armen Eisbären Knut“ eine Meinung:

Ich hasse Zoos. Ich hasse Gefängnisanstalten für Tiere. Die Zoodirektoren sollten in ihre Zoogefängnisse eingesperrt werden. Freiheit für alle gefangenen Tiere. Was für eine schöne Welt wäre das.

Das ist immerhin insofern überraschend konsequent, als Wagner, der sonst dazu neigt, sich selbst zu widersprechen, schon seit Jahren bei jeder Gelegenheit gegen die Haltung von Zootieren wettert.

Leider weiß Wagner zumindest im Falle Knut nicht, wo diese „Freiheit für alle gefangenen Tiere“ denn eigentlich genau wäre:

Knut war auch so ein Gefangener. Von seiner Heimat, der Antarktis, wusste vielleicht seine DNA. Im Eis leben, unter Eisschollen Robben fangen, im Schnee wandern.

Knut hätte in der Antarktis, also am Südpol, zwar durchaus „Robben fangen“ und „im Schnee wandern können“, er wäre dabei aber wohl ziemlich einsam gewesen. Denn Eisbären, das weiß doch jedes Kind, wohnen am Nordpol, also in der Arktis.

Immerhin ist auch das konsequent, nachdem Wagner schon vor ziemlich genau vier Jahren in seinem Brief an das „liebe Eisbär-Baby Knut“ geschrieben hat:

Man hat Dir Antibiotika gespritzt, weil es in der Antarktis keine Viren und Bakterien gibt.

Mit Dank an die vielen Hinweisgeber!

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Das Schreibabmännchen von „Bild“

Laut „Bild“ ist Ömer Toprak das „Stehaufmännchen des SC Freiburg“, das regelmäßig von schweren Verletzungen heimgesucht wurde.

Doch jetzt ist Toprak wieder zurück – und spricht über…

Toprak spricht über seine Verletzung, Schlafprobleme und die derzeitige Krise des SC. Und es ist schon ein wichtiges Indiz, dass da nicht steht, er „spricht mit BILD“ — die Zitate stammen nämlich allesamt aus einem Interview, das der SC Freiburg am Dienstag auf seine Website gestellt hat.

Artikel auf Bild.de
Interview beim SC Freiburg
Seine Verletzung: „Das war eine ganz eklige Verletzung. Vor allem für den Kopf. Man will alles machen, aber sobald man irgendeine Bewegung mit dem Arm macht, hat man sofort Schmerzen. Wenigstens verlief die Heilung schneller als man ursprünglich befürchten musste.“ scfreiburg.com: Bei einer Schulterverletzung denkt man im ersten Moment, dass das doch eigentlich nicht so schlimm sein kann für einen Fußballer.
Toprak: Glauben Sie mir, das war eine ganz eklige Verletzung. Vor allem für den Kopf. Man will alles machen, aber sobald man irgendeine Bewegung mit dem Arm macht, hat man sofort Schmerzen. Wenigstens verlief die Heilung schneller als man ursprünglich befürchten musste, ich konnte relativ bald wieder Ausdauer und Beine trainieren. Das ist, wenn man so will, noch das Positive an dieser Verletzung gewesen.
Schlafprobleme: „Das Schlafen war das Schwerste, weil man auf keiner Seite liegen kann. Bauch ging auch nicht, nur Rücken. Und ich bin normalerweise Seitenschläfer. Anfangs habe ich deshalb nur wenig, zum Teil sogar gar nicht schlafen können.“ scfreiburg.com: Wie hat sich Ihre zwischenzeitige Einarmigkeit auf den Alltag ausgewirkt?
Toprak: Das Schlafen war das Schwerste, weil man auf keiner Seite liegen kann. Bauch geht auch nicht, nur Rücken.

scfreiburg.com: Und Sie sind?
Toprak: Seitenschläfer. Anfangs habe ich deshalb nur wenig, zum Teil sogar gar nicht schlafen können. Aber letztendlich gewöhnt man sich auch daran, und ab und zu schlafe ich sogar jetzt noch auf dem Rücken. (lacht)

Die derzeitige Krise des SC: „Was uns in der Vorrunde gelungen ist, läuft gerade gegen uns. Statt späte Tore zu erzielen, kassieren wir sie. Vor kurzem hätten wir so sein Spiel wie in Kaiserslautern wohl noch irgendwie gewonnen und alle hätten gesagt: ‚Super!‘ Obwohl die Leistung an sich die gleiche gewesen wäre. Auch gegen Bremen und in Köln haben wir ja durch späte Gegentore verloren. Drei derartige Niederlagen hintereinander sind schon sehr bitter.“ scfreiburg.com: Das war jetzt die dritte Niederlage in Folge. Lässt sich die Mannschaft im Moment von einer negativen Dynamik aus nachlassenden Leistungen und schlechten Ergebnissen nach unten ziehen?
Toprak: Das, was uns in der Vorrunde noch gelungen ist, läuft gerade gegen uns. Statt selbst späte Tore zu erzielen, kassieren wir sie. Vor kurzem hätten wir so sein Spiel wie in Kaiserslautern vermutlich noch irgendwie für uns entschieden und alle hätten gesagt: Super Auswärtsspiel!, obwohl die Leistung an sich die gleiche gewesen wäre. Auch gegen Bremen und Köln haben wir ja durch späte Gegentore verloren, drei derartige Niederlagen hintereinander sind das jetzt schon. Das ist sehr, sehr bitter.

„Bild“ hat nach Angaben der Pressestelle des SC Freiburg diese nicht um Erlaubnis gebeten. Im Verein freue man sich zwar, dass das „schöne Interview“ so eine Aufmerksamkeit genossen hat, aber: „‚Bild‘ hätte die Quelle nennen sollen.“

Mit Dank an Sebastian.

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Jäger des vermuteten Schatzes

Fast zwei Wochen war „Bild“ in Guatemala auf „Gold-Expedition“. Gemeinsam mit dem „Forscher“ Joachim Rittstieg hoffte die Zeitung dort einen „Maya-Schatz“ zu finden.

Das Expeditionsteam fand nichts, sorgte aber für einige Aufregung in dem zentralamerikanischen Land und in der Wissenschaftsgemeinde.

Daniel Schleusener vom Blog „The Complete Mesoamerica (and more)“ hat die „Schatzsuche“ von „Bild“ die ganze Zeit über aufmerksam verfolgt und für uns einen Gastbeitrag verfasst:

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Besoffenheitsjournalismus (2)

Alle Jahre wieder wird „Bild“ zur meistzitierten Tageszeitung Deutschlands erklärt. Das hat nur bedingt mit Qualität zu tun und liegt unter anderem daran, dass „Bild“ schneller als andere Medien ungeprüfte Informationen als Tatsachen ausgibt.

Als etwa am Rosenmontag in Bonn ein Fahrzeug vom obersten Deck eines Parkhauses stürzte, glaubt „Bild“ schon bald darauf zu wissen:

Beifahrer (19) tot 16-Jährige raste betrunken vom Parkhaus

Und im Text heißt es:

Nach BILD-Informationen waren beide Jugendlichen betrunken.

Davon, dass die beiden Jugendlichen betrunken gewesen sein sollen, berichteten dann auch die Bonner Lokalzeitung „General-Anzeiger“ und das Nachrichtenportal von t-online — beide unter Berufung auf „Bild“.

Wie zuverlässig „BILD-Informationen“ letztlich sind, zeigte sich einen Tag später, als sich Fred Apostel, der Sprecher der Staatsanwaltschaft, gegenüber der „Rhein-Zeitung“ zu dem Unglück äußerte:

Spekulationen einer Boulevardzeitung, wonach die Fahrerin nach Informationen des Blattes betrunken unterwegs gewesen ist, widersprach Apostel energisch: „Das jetzt vorliegende Ergebnis der Blutprobe sagt eindeutig, dass das Mädchen mit 0,0 Promille voll nüchtern war.“

Vielleicht wäre „Bild“ nicht mehr die meistzitierte Tageszeitung, wenn andere Medien darauf verzichteten, genau solche „Spekulationen einer Boulevardzeitung“ weiterzuverbreiten.

Mit Dank an Tobias G.

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Das Comeback der Eva Braun (2)

Das war ja zu erwarten gewesen: Nachdem Bild.de gestern ein Foto von Eva Braun, das vor 64 Jahren im Magazin „Time“ zu sehen gewesen war und im Laufe der Jahrzehnte immer mal wieder in Büchern und Zeitschriften veröffentlicht wurde, als „neu“ und „jetzt aufgetaucht“ bezeichnet hatte, ist die Geschichte heute auch in der gedruckten „Bild“ angekommen.

Hitlers Geliebte Eva Braun: Privat-Fotos aufgetaucht! Sie verkleidete sich gerne: Eva Braun imitiert den farbigen amerikanischen Jazz-Sänger Al Jolson (1937).

Anders als „Bild“ behauptet, war der Sänger Al Jolson, als der sich Eva Braun verkleidet hat, auch nicht „farbig“, sondern praktizierte das rassistische „Blackface“, bei dem ein Weißer, als Schwarzer auftritt.

Dem „Berliner Kurier“, der Jolson ebenfalls für „schwarz“ hält, war das vermeintlich „geheime“ Foto sogar eine Platzierung auf der Titelseite wert:

Hitlers Geliebte Eva Braun: Das geheime Foto-Album

Mit Dank an Jürgen H. und Eva.

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Schuld sind immer die Griechen

Am Dienstag teilte die Bundesbank mit, sie habe 2,2 Milliarden Euro Überschuss im Jahr 2010 erwirtschaftet. Der Gewinn, der vollständig in den Bundeshaushalt fließt, liegt damit 800 Millionen unter den 3 Milliarden Euro, die das Finanzministerium eigentlich eingeplant hatte, woraus folgt, dass das fehlende Geld im Haushalt andersweitig beglichen oder eingespart werden muss.

Für „Bild“ ist dies ein willkommener Anlass, ein offenbar liebgewonnenes Feindbild zu pflegen:

Pleite-Griechen: Krise kostet uns schon 800 Mio. Euro

Triumphierend verkündet Redakteur Jan W. Schäfer:

Die Schuldenkrise Griechenlands kommt die Steuerzahler nun DOCH teuer zu stehen!

Wie immer ist die Realität weitaus komplizierter. Immerhin räumt Schäfer ein:

Grund ist die Schuldenexplosion in Griechenland und anderen Euro-Staaten, die den Bundesbank-Gewinn drastisch geschmälert hat.

Und damit sind wir auch schon bei einem wichtigen Punkt angelangt: Nicht nur die „Pleite-Griechen“, sondern auch die Schuldenkrisen in Portugal und Irland haben Einfluss auf die Bilanz der Bundesbank. Die oben genannten 800 Millionen Euro sind zudem nicht einfach weg, wie „Bild“ seine Leser glauben macht, sondern bleiben der Bank zur Risikoabsicherung erhalten.

In einer dpa-Meldung heißt es:

Die Notenbank erhöhte ihre Risikovorsorge für „allgemeine Wagnisse“ um 1,6 Milliarden Euro auf 3,6 Milliarden Euro.

Dort steht außerdem, dass die Bundesbank auf einem ganz anderen Feld einen tatsächlichen Verlust von immerhin 600 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen musste:

Auch die Zinserträge als wichtigste Quelle für den Gewinn der Bundesbank gingen 2010 erneut zurück: Der Nettozinsertrag sank von 4,2 Milliarden Euro auf 3,6 Milliarden Euro. (…) Bundesbank-Vorstandsmitglied Rudolf Böhmler erklärte: „Ursächlich für den anhaltenden Rückgang der Zinserträge sind die weiterhin historisch niedrigen Leitzinsen des Eurosystems.“

Für den niedrigen Leitzins kann Griechenland jedoch nichts. Er wurde ab 2008 im Zuge der Finanzkrise schrittweise auf das heutige Niveau gesenkt, das seit Mai 2009 bei 1,0 Prozent liegt.

Überhaupt profitierte die Bundesbank im letzten Jahr nicht zuletzt von der Krise in Ländern wie Griechenland, die mitverantwortlich dafür war, dass die Goldpreise kräftig anzogen.

dpa berichtet:

Zum Jahresende stand in der Bilanz ein Goldwert von 115 Milliarden Euro nach 84 Milliarden Euro ein Jahr zuvor – dank des Höhenflugs bei dem Edelmetall.

Von diesen 31 Milliarden Euro, gegen die die 800 Millionen fast schon wie Peanuts wirken, erhält das Finanzministerium jedoch nichts:

Der Bewertungsgewinne bei Goldreserven wurden beim Bundesbank-Gewinn nicht eingerechnet

Genauso leer – allerdings an Informationen – gehen die „Bild“-Leser aus. Sie werden in gewohnter Manier aufgehetzt.

Weil die griechische Regierung auch noch gewagt hatte, um längere Tilgungfristen zu bitten, schreibt Schäfer:

Und die Griechen? Sie fordern auch noch Entlastungen!

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