Die Opfer der „Bild“-Zeitung

Und was macht man als guter „Bild“-Reporter nach einem Terroranschlag, bei dem mehrere Deutsche gestorben sind? Richtig: Witwen schütteln.


(Unkenntlichmachung von uns.)

Dazu hat „Bild“ ein Foto des Mannes abgedruckt — und eins seiner Leiche.

Auch von fünf anderen Opfern zeigt das Blatt unverpixelte Porträtfotos, nennt ihre (abgekürzten) Namen, ihre Wohnorte und viele private Details.

Davon, dass „Bild“ die Erlaubnis der Angehörigen hatte, ist eher nicht auszugehen. Quellen für „die Geschichten der deutschen Opfer“ sind überwiegend Nachbarn, (Ex-)Kollegen und die Facebookprofile der Verstorbenen.

Mit Dank auch an Jonas J.