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Get The Party Started

Sie können es nicht lassen. Sie wollen ihren Spaß. Sie wollen provozieren.

Oder, wie Bild.de selber schreibt:

Sie können es nicht lassen. Sie wollen ihren Spaß. Sie wollen provozieren.

Nachdem „Bild“ in der vergangenen Woche schon so emsig die Werbetrommel für sogenannte Facebook-Partys gerührt hatte (BILDblog berichtete), geht der Irrsinn ungerührt weiter: Schon letzten Donnerstag berichtete „Bild“ in Hamburg über „mehr als 19 000 (!) ‚Facebook‘-Mitglieder“, die sich schon für eine Party in Hamburger U- und S-Bahnen angemeldet hätten — und nannte natürlich Datum, Uhrzeit und den Titel, unter dem man die Veranstaltung bei Facebook finden kann.

Gestern Abend dann machte Bild.de groß mit diesem Veranstaltungstipp auf:

Bochum zittert vor Party mit 50000 Facebook-Fans: Sie wollen "Feiern, Flirten, Trinken" - und den Rekord.

Natürlich nennt Bild.de das geplante Datum und den geplanten Ort. Den „Veranstalter“ (also jene noch anonyme Person, die die Veranstaltung bei Facebook angelegt hatte), dessen erklärtes Ziel es ist, „50.000 Menschen zusammen zu bekommen“, zitiert das Onlineportal mit den anstachelnden Worten:

„Andere Städte haben es schon vorgemacht, doch diese Party wird alles übertreffen.“

Bild.de weiter:

Bislang gibt es 2381 Zusagen, aber das kann sich über Nacht vervielfachen.

Die Zahl der Zusagen lag heute um 15 Uhr bei 6.200, inzwischen ist die Veranstaltung bei Facebook verschwunden.

Die Pressestelle der Stadt Bochum zeigte sich auf unsere Anfrage hin eher unglücklich über die Berichterstattung der Medien. Der Pressesprecher sagte, er appelliere an alle Journalisten, sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein, und im Vorfeld auch auf Panikmache zu verzichten.

Mit Dank auch an Sebastian K. und Hainz M.

Völlig perrückt

„Bild“ scheint ehrlich empört. Auf der Titelseite ernennt sie Michael Antwerpes, Sportchef des Südwestrundfunks, zum „Verlierer des Tages“ — und die Begründung erscheint sogar gerechtfertigt:

Verlierer: ARD-Moderator Michael Antwerpes (48) leistete sich einen Fehlstart in die WM. Mit einer schwarzen Perücke wollte er besonders lustig sein und feixte: "Fußball-WM der Frauen ist, wenn man trotzdem Spaß hat." BILD meint: Falsch! Fußball-WM macht Spaß, wenn man solche dummen Sprüche nicht hören muss!

Bei Licht besehen ist „Bild“ aber offenbar vor allem sauer über die Urheberrechtsverletzung, die Antwerpes mit seinem Auftritt begangen hat.

Dieses Foto der Bild.de-Kolumnistin Franziska van Almsick prangte heute lange oben auf der Startseite von Bild.de:

Franzi Fan Almsick: Mein Afro-Start in die Gänsehaut-WM

Mit Dank auch an Christian H.

SPD am Steuer, das wird teuer

Weil Griechenland, EHEC und die ständige Aberkennung von Doktortiteln auf Dauer langweilen, widmet sich „Bild“ derzeit den vagen Plänen der Bundesregierung, die Steuern zu senken. Sogar einen Brief an die Bundesregierung sollten die Leser abschicken. (Mehr zu den Steuersenkungs-Versprechen von FDP und „Bild“ bei den Nachdenkseiten.)

Die Ministerpräsidenten einiger Bundesländer sind von den Ideen eher weniger begeistert — und werden von „Bild“ einigermaßen erwartbar als „Steuer-Nörgler“ beschimpft.

Schon gestern Abend hatte Bild.de berichtet:

In vorderster Front kämpfen die CDU-Regierungschefs Reiner Haseloff (Sachsen.-Anhalt), Peter Müller (Saarland) und Christine Lieberknecht (Thüringen) Seite an Seite mit den SPD-Länderchefs Kurt Beck (Rheinland-Pfalz), Klaus Wowereit (Berlin) und Hannelore Kraft (Nordrhein-Westfalen).

„Keine Steuersenkung auf Pump“ heißt ihre Parole. Kernargument: Erst müssen die Staatsschulden runter, nur dann gibt es wieder Spielraum für Entlastungen

Und wie das so aussieht, wenn CDU-Regierungschefs „Seite an Seite“ mit SPD-Länderchefs kämpfen, verdeutlichen die Grafiker von Bild.de mit diesem Teaser-Bild, das gestern Abend auf der Startseite prangte:

Rebellion in den Ländern gegen Steuererleichterungen: Warum gönnen die uns die Kohle nicht?

Es zeigt ausschließlich die genannten SPD-Politiker.

Da ist es nur noch ein kleiner Schritt zu Ernst Elitz*, der heute in seiner Kolumne schreibt:

Die SPD tritt aufs Bremspedal. Sie will mal wieder die Besserverdienenden rösten. Steuern rauf statt runter, damit Geldverdienen keinen Spaß mehr macht.

*Ernst Elitz wird von „Bild“ konsequent als „Gründungsintendant des Deutschlandradios“ bezeichnet.

Mit Dank an Stephan K. und Marco G.

Sarg die Wahrheit! (2)

Am 6. April berichtete Bild.de über die Schauspielerin Hanna Köhler (bekannt aus der ARD-Serie „Marienhof“), die am 17. März verstorben war, und schrieb:

Jetzt steht ihr Sarg verlassen in einer Bestattungshalle, kein Angehöriger hat sich bisher gemeldet. (…)

Was keiner wusste: Der Sarg mit der Leiche steht seit ihrem Tod einsam in einer Bestattungshalle des Zentralfriedhofs Ulm.

Das stimmte nicht, denn Köhler war bereits am 28. März eingeäschert worden, mehr als eine Woche vor Erscheinen des Artikels (BILDblog berichtete).

Wir haben uns beim Presserat über diese offensichtlich falsche Berichterstattung beschwert, weil wir darin Verstöße gegen die Ziffern 1 („Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde“) und 2 („Sorgfalt“) des Pressekodex sahen. Bild.de sah das erwartungsgemäß anders: In der Stellungnahme gegenüber dem Presserat erklärte die Rechtsabteilung, die Redaktion habe „wahrheitsgemäß“ über den Tod von Hanna Köhler berichtet.

Nach Durchsicht des Textes müsse die Rechtsabteilung jedoch einräumen, dass der Artikel missverständlich aufgefasst werden könne. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung (06.04.2011) habe der Leichnam nicht mehr in der Leichenhalle gestanden. Hanna Köhler sei bereits am 28.03.2011 eingeäschert worden. Der fertige Artikel sei aufgrund einer redaktionellen Planungsänderung jedoch erst zwei Wochen später veröffentlicht und nicht mehr aktualisiert worden. In der Gesamtbetrachtung sei dieser Fehler jedoch nicht als gravierend einzustufen. Denn tatsächlich habe der Sarg mit dem Leichnam über eine Woche einsam in der Bestattungshalle gestanden. Insgesamt sei die Redaktion ihrer Chronistenpflicht in verantwortlicher Weise nachgekommen.

Die „Maßnahmen“ des Presserates:

Hat eine Zeitung, eine Zeitschrift oder ein dazugehöriger Internetauftritt gegen den Pressekodex verstoßen, kann der Presserat aussprechen:

  • einen Hinweis
  • eine Missbilligung
  • eine Rüge.

Eine „Missbilligung“ ist schlimmer als ein „Hinweis“, aber genauso folgenlos. Die schärfste Sanktion ist die „Rüge“. Gerügte Presseorgane werden in der Regel vom Presserat öffentlich gemacht. Rügen müssen in der Regel von den jeweiligen Medien veröffentlicht werden. Tun sie es nicht, dann tun sie es nicht.

Der Presserat wollte sich der Springer-internen Einschätzung, der Fehler sei nicht gravierend, nicht anschließen. Nach einstimmiger Ansicht der Mitglieder habe die Redaktion den Vorgang „nicht wahrheitsgemäß“ dargestellt. Nach Ansicht des Gremiums hätte es die journalistische Sorgfaltspflicht erfordert, „dass die Redaktion den Beitrag vor Veröffentlichung noch einmal prüft und aktualisiert“. Wegen des Verstoßes gegen die Ziffern 1 und 2 des Pressekodex sprach der Beschwerdeausschuss Bild.de einen „Hinweis“ aus.

Presserat missbilligt Nutella-Geschmiere

(Diese Geschichte lag ein bisschen bei uns rum, ist aber immer noch gut.)

Anfang März erschien in der „Bild“-Zeitung ein erstaunlicher Hinweis „In eigener Sache“:

Am 08.01.2011 hatten wir im Rahmen eines Interviews mit Mats Hummels dessen Tätigkeit als Werbepartner und das von ihm beworbene Produkt in unangemessener Weise betont. Wir bedauern dies.

Das ist eine erstaunlich treffende Beschreibung für das „Nutella-Frühstück“, zu dem sich „Bild“ Anfang Januar mit dem Dortmunder Bundesliga-Spieler Mats Hummels getroffen hatte. Der Brotaufstrich war in Wort und Bild groß in Szene gesetzt:

Die Bild.de-Version des Artikels ist Anfang März ebenfalls durch Hinweis „In eigener Sache“ ersetzt worden.

Was war passiert? Nun, es könnte etwas damit zu tun haben, dass BILDblog sich beim Presserat über die Werbegeschichte beschwert hatte. Im Lauf des Verfahrens bekommt dann immer das Medium Gelegenheit zu Stellungnahme, und in diesem Fall fiel sie für „Bild“-Verhältnisse ungewöhnlich aus:

Die Rechtsabteilung der Axel Springer AG räumte ein, einen Fehler gemacht zu haben. Der Presserat fasst ihre Erklärung so zusammen:

Zwar sei der Begriff der sogenannten „Nutella-Boys“ (…) in Sportkreisen und auch anderen Medien inzwischen allgemein verbreitet. (…) Dennoch hätte die penetrante Nennung des Produktnamens in BILD-(Ruhr) keineswegs erfolgen dürfen. Die Chefredaktion habe den Artikel umgehend moniert und mit den Kollegen besprochen. Leider sei zu diesem Zeitpunkt der Artikel bereits von BILD-Online übernommen worden.

Der Presserat sah in dem „Nutella-Interview“ klar Schleichwerbung, wertete die Erklärung „in eigener Sache“ aber zugunsten der Zeitung und sprach deshalb keine „Rüge“, sondern nur eine „Missbilligung“ aus.

Der Abrechnung zweiter Teil

Vorletzten Donnerstag erschien in der „Zeit“ ein Interview mit Jörg Kachelmann. „Bild“ veröffentlichte am darauf folgenden Tag die knackigsten Zitate und warb dafür auf Bild.de mit dem irreführenden Satz:

Die ganze Abrechnung lesen Sie heute in BILD – die bekommen Sie entweder gedruckt am Kiosk oder bei iKIOSK zum Download.

Die „Zeit“ ging juristisch dagegen vor, Bild.de gab eine Unterlassungserklärung ab (BILDblog berichtete).

Vergangenen Donnerstag erschien im Klatschmagazin „Bunte“ ein Interview mit der Ex-Geliebten Jörg Kachelmanns, die ihn vor Gericht der Vergewaltigung bezichtigt hatte. Bild.de veröffentlichte schon am Vortag die knackigsten Zitate und zeigte dabei auch diesen Teaser:

Kachelmann rechnet brutal ab! — Die ganze Abrechnung in BILD

Das war – vorsichtig gesagt – blöd, denn damit verstieß Bild.de gegen die Unterlassungersklärung, die „Bild Digital“ gegenüber der „Zeit“ abgegeben hatte. Die „Zeit“ fordert deshalb jetzt eine Vertragsstrafe von „Bild Digital“ ein, zu deren Höhe sie sich auf unsere Anfrage hin nicht äußern wollte.

Ein Sprecher der Axel Springer AG erklärte gegenüber dem „Spiegel“, die erneute Veröffentlichung des Teasers sei „eine Verkettung unglücklicher Umstände und ein individueller Fehler in der Redaktion“ gewesen. Inzwischen ist der Teaser auf Bild.de verschwunden.

Mit Dank auch an Tom Z.

Bei Rückruf Spott

Wenn ein Autohersteller in den USA rund 50.000 Geländewagen zurückruft, um einen Fehler zu beheben, dann ist das eine Nachricht, die es normalerweise nicht in die deutschen Medien schafft — es sei denn, eine Nachrichtenagentur gibt der Geschichte einen kuriosen Dreh.

Unter der Überschrift „Falsche Bedienungsanleitung zwingt Cadillac zu Rückruf“ behauptet dpa über die Rückrufaktion:

Der Fehler: Der rechte Seitenairbag wird abgeschaltet, wenn niemand auf dem Beifahrersitz Platz nimmt. In der Anleitung dagegen heißt es, der Airbag löse ungeachtet dessen immer aus.

„Weil die Funktion des Airbags nicht mit der Bedienungsanleitung übereinstimmt, erfüllt das Fahrzeug die Sicherheitsvorschriften nicht“, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Montag in Washington mit.

Dabei hätte Cadillac es laut dpa doch so viel einfacher haben können:

Die GM-Mechaniker programmieren nun die Airbag-Steuerung um. Ob es eine Möglichkeit gewesen wäre, den Fahrern einfach eine neue Bedienungsanleitung zuzuschicken, ließen Hersteller und Behörde offen.

Gut, die Begründung der Verkehrssicherheitsbehörde ist etwas ungeschickt formuliert, aber der Grund für die Rückrufaktion war eben nicht nur ein Fehler in der Bedienungsanleitung, sondern die Tatsache, dass besagter Airbag auch zum Schutze eines hinten rechts sitzenden Mitfahrers dient. Da der Airbag ohne einen Beifahrer vorne rechts nicht auslöst, befürchtet die NHTSA:

Der rechte hintere Mitfahrer ist durch den Dachrahmen-Airbag nicht so geschützt wie in der Bedienungsanleitung beschrieben und könnte bei bestimmten Frontal- oder seitlichen Zusammenstößen verletzt werden.

(Übersetzung von uns)

Eine neue Bedienungsanleitung hätte also mangels stoßdämpfender Wirkung wenig genutzt.

Dennoch hat es Bild.de sogar noch eine Nummer größer:

Wegen falsch formulierter Bedienungsanleitung: Der irrste Auto-Rückruf aller Zeiten

Mit Dank an Robert D.

Mit anderer Leute Abrechnung Kasse machen

Am Donnerstag erschien in der Wochenzeitung „Die Zeit“ ein großes Interview mit Jörg Kachelmann (BILDblog berichtete).

„Bild“ zitierte am Freitag längere Passagen aus diesem Interview, wobei sich die Zeitung alle Mühe gibt, auf der Titelseite den Eindruck zu erwecken, selbst mit Kachelmann gesprochen zu haben:

1. Interview nach Freispruch: Kachelmann rechnet brutal ab! Mit seiner Ex-Geliebten - Mit der Justiz - Mit der Polizei - Mit der Presse

Besonders dreist war die Formulierung auf Bild.de:

Die ganze Abrechnung lesen Sie heute in BILD – die bekommen Sie entweder gedruckt am Kiosk oder bei iKIOSK zum Download.

Nein. Die „ganze Abrechnung“ lesen Sie in der „Zeit“ — und seit gestern bei „Zeit Online“.

Wie uns „Die Zeit“ auf Anfrage sagte, ist sie „erfolgreich“ juristisch gegen Bild.de vorgegangen. Demnach hat Bild.de eine Unterlassungserklärung abgegeben, auch der Satz „Die ganze Abrechnung lesen Sie heute in BILD“ steht inzwischen nicht mehr online. Aber heute könnten Sie’s in „Bild“ ja eh nicht mehr lesen.

Mit Dank auch an Petra O.

„Nie mehr Springer. Nie mehr Burda.“

Jörg Kachelmann, vergangene Woche vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochener Wetterexperte und Ex-TV-Moderator, hat der „Zeit“ ein langes Interview gegeben.

Es ist ein beeindruckendes, beklemmendes Gespräch (nachzulesen auf der Website des „Handelsblatts“), in dem Kachelmann mit sich selbst, vor allem aber mit den deutschen Medien und der Justiz in Baden-Württemberg hart ins Gericht geht.

In den Zeitungen stand viel Unsinn. Bild schrieb zum Beispiel: Kachelmanns Verteidiger schlug auf den Richtertisch. Das ist nicht wahr. Er schlug nicht. Er brüllte auch nicht. Die Geschichte vom brüllenden Verteidiger ist eine Erfindung durchgeknallter Medien. Die sagten sich wohl: Hui, der wird ja freigesprochen, jetzt fällt der Spannungsbogen unserer Geschichte aber ab, jetzt nehmen wir den Anwalt und bauschen ihn zum Krawallmacher auf! Und niemand korrigiert das dann, niemand berichtigt die Bild- Zeitung, obwohl alle anderen drinsitzen und auch sehen, dass er weder gebrüllt noch auf den Tisch geklopft hat, sondern jeder Journalist hält diese Falschmeldungen für einen passenden Beleg.

Kachelmann schildert seine surreal erscheinende, fast filmreife „Flucht“ vor den Paparazzi: Im Auto seiner Verteidigerin wurde er aus dem Gerichtsgebäude gebracht, in dem er soeben freigesprochen worden war, über rote Ampeln verfolgt, ehe er sich durch Parkhäuser, Hinterhöfe und Großraumbüros schlug, um am Ende auf der Rückbank liegend, „die Beine im Fußraum, über meinem Kopf so eine Fitness-Gummimatte“ der Presse-Meute zu entkommen.

DIE ZEIT: Über Sie weiß man ja schon alles.
Jörg Kachelmann: Ja, mich erpresst niemand mehr. Das ist fast schon beruhigend. Die anderen müssen noch immer Angst haben vor dem unheimlichen, strafenden Gott, der in der Inkarnation von Bunte, Bild oder sonst wem anruft und sagt: „Wir haben Fotos von Ihnen. Wir bringen die Bilder sowieso, aber schön wäre, Sie würden noch etwas dazu sagen.“ Es gibt Bild- Journalisten, die glauben, dass sie Gott sind. Deswegen rufen die mich immer noch an, auch heute noch. Nie mehr Springer. Nie mehr Burda.

Von Kachelmanns Medienbeschimpfung findet sich – erwartungsgemäß – in der Kurzzusammenfassung des Interviews bei Bild.de: kein Wort.

Kachelmann im "Zeit"-Interview: "Ich habe Fehler gemacht, ich habe Frauen belogen"

Mit Dank auch an Daniel W.

Nachtrag, 22 Uhr: handelsblatt.com hat das Interview wieder offline genommen. Wir versuchen herauszufinden, ob nur vorübergehend.

Nachtrag, 13. Juni: Das Interview steht jetzt bei „Zeit Online“ online.

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