Archiv für 6 vor 9

6 vor 9

»Ehrgeiz, Rückgrat und Gelassenheit«
(ftd.de, Lutz Meier)
Die umfassendsten Berichte über Rupert Murdochs Kaufplan für das „Wall Street Journal“ liefert die Zeitung selbst. Hierzulande wäre das undenkbar: Deutsche Zeitungen verstummen, wenn es um sie selbst geht.

Europa als Hort der Gratiszeitungen
(nzz.ch)
Trotz pessimistischen Behauptungen floriert der Pressesektor. Dies nicht zuletzt dank den dynamischen Märkten in Asien. In Europa eroberten die Gratisblätter eine starke Position.

Sie wollten doch nur fotografieren
(faz.net, Gina Thomas)
Stolz gibt Channel 4 an, sich mit der umstrittenen Ausstrahlung von „Diana: Die Zeugen im Tunnel“ „dem Palast widersetzt“ zu haben. Dabei war die Sendung nicht so makaber wie befürchtet – sondern der scheinheilige Versuch einer Ehrenrettung.

„Du unterstellst mir das Schlimmste…“
(persoenlich.com, Peter Rothenbühler)
In seiner ersten Medienkolumne im „persönlich rot“ hat Roger Schawinski Le-Matin-Chefredaktor Peter Rothenbühler vorgeworfen, er habe Swatch-Gründer Nicolas G. Hayek in der Weltwoche geschont, um ihn als Inseratekunden nicht zu vergraulen. Nun antwortet Rothenbühler Schawinski. Die Vorwürfe des früheren Sat.1-Chefs hält er „fast schon für eine Beleidigung“. Offenbar habe Schawinski wieder mal blind drauf gehausen.

„I just like this guy“
(zuender.zeit.de, Nico Semsrott)
Auch Globalisierungskritiker brauchen Medienprofis. Der UN-Abgesandte Jean Ziegler ist ihr bester Mann. Ein Star-Portrait.

Toni Mahoni 112: Zeitung
(youtube.com, Video, 4:26 Minuten)
Wie Toni Mahoni Zeitungen nutzt.

6 vor 9

Die Leserschaft zeigt sich bestürzt
(behindertenparkplatz.de, Christiane Link)
Seit dem Wochenende beobachte ich, wie eine Falschmeldung der dpa weite Kreise zieht. Dass es sich um eine Falschmeldung handelt, wusste ich schon ziemlich früh. Ich hatte es in einem Blog gelesen.

Reporterlust und Recherchefrust – Ein Bericht zur Lage des deutschen Journalismus
(ndr.de, Video, 29:57 Minuten)
Kaum ein Berufsstand hat so einen schlechten Ruf wie der des Journalisten. Die häufigsten Vorurteile: Journalisten sind selbstverliebt, recherchieren zu wenig und lassen sich als PR-Gehilfen missbrauchen. Aber ist es wirklich so schlecht um den Journalismus in Deutschland bestellt? Unter welchen Bedingungen kann der Journalist von heute seinen Ansprüchen an Objektivität und Sorgfalt noch gerecht werden? Zapp forschte nach und stieß auf engagierte Aufklärer und mutige Reporter, vorbildliche Rechercheure und solche, die es werden wollen.

«Wir brauchen neue Marken»
(werbewoche.ch, Markus Knöpfli)
Das Wirtschaftsmagazin Cash geht ein. Thomas Trüb, bei Ringier Leiter Wirtschaftsmedien, erklärt Markus Knöpfli, warum er glaubt, beim Cash-Medienverbund auf Cash Weekly verzichten zu können.

„Der Gipfel ist jetzt schon gescheitert“
(tagesschau.de, Eckart Aretz)
Im Medienzentrum von Kühlungsborn berichten hunderte Journalisten vom G8-Gipfel im benachbarten Heiligendamm. Sie beschäftigt vor allem ein Thema: die vielen Sicherheitskontrollen und die Abgeschiedenheit des Tagungsorts. Verständnis für die Abschottung der Staats- und Regierungschefs hat kaum einer.

„Das geht jetzt erst los“
(taz.de, Kerstin Ruskowski)
Berliner Landgericht ordnet an, dass Springer seine Nutzungsrechte für freie Mitarbeiter überarbeiten muss.

Wird nach der Pause alles wieder gut?
(welt.de)
Die Strukturen von Harald Schmids Show sind so gefestigt, dass es langweilig ist: Abgesehen von drei Witzen am Anfang scheint die Sendung völlig improvisiert zu sein. Stellt sich die Frage, was die Redakteure von Schmidt so tun ,und ob sie bei ?Schmidt und Pocher“ mehr zu tun bekommen…

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Auf ein Schnitzel mit Zilk
(falter.at, Florian Klenk und Armin Thurnher)
Helmut Zilk wird achtzig. Hoch oben im Ringturm spricht er über die Wandlung der „Krone“, das autoritäre Österreich der Sechzigerjahre, mutiges Fernsehen, die trinkfesten Russen und die von ihm „balkanisierte“ Stadt.

Anwalts Lieblinge
(taz.de, Claudia Wente)
Wegen der Verletzung von Urheber- oder Persönlichkeitsrechten werden Blogger zurzeit von einer Abmahnungswelle überrollt – für die Blogger verzichtbarer Ärger, für die Anwälte ein einträgliches Geschäft.

„Wir polarisieren sehr stark“
(persoenlich.com, David Vonplon)
Die Basler „Startup“-Agentur Trigami vermittelt Firmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Einträge in Weblogs. Für die bezahlten Beiträge werden die Blogger finanziell entschädigt. Trotz grossen Vorbehalten ist das Interesse an der neuen Verdienstmöglichkeit beträchtlich: Bereits haben sich 1’500 Blogger bei Trigami angemeldet. Jungunternehmer Remo Uherek, Gründer des Internetprojekts, erklärt im Interview mit „persoenlich.com“, weshalb die Kommerzialisierung der Blogosphäre seines Erachtens nicht schadet.

Die Netzeitung soll zur echten Zeitung werden
(welt.de, Kai-Hinrich Renner)
Die Netzeitung wird an die BV Deutsche Zeitungsholding verkauft. Damit dürfte sich ihre Ausrichtung grundlegend ändern.

Eine Zigarettenlänge mit Harald Martenstein
(watchberlin.de, Video, 4:47 Minuten)
Was Helmut kann, kann Harald schon lange – Martenstein raucht, denkt und stellt dabei fest: An sich ist Berlin super, nur die Leute, die hier wohnen, stören.

Aufmerksam verblödet
(sueddeutsche.de, Gustav Seibt)
Millionen Stunden werden in aller Welt so verbracht – aber wir haben uns noch nicht klargemacht, wie das aussieht: Wolfram Hahn hat Kinder beim Fernsehen fotografiert. Wir zeigen die Bilder.

6 vor 9

Marketing-Kolumne: Jeder kann Werbung
(brandeins.de, Friedemann Karig)
Seit es das Web 2.0 gibt, sind die Kunden auch als Partner gefragt.
Mit Witz und Ideen, in der Rolle von Filmproduzenten, kreativen Textern und Media-Experten. Das kann aber auch nach hinten losgehen.

Wenn 437 Journalisten auf einen Staatschef kommen
(tagesschau.de, Fiete Stegers)
Seit Wochen beschäftigt der G8-Gipfel bereis die Medien. Heute eröffnet das offizielle Pressezentrum für rund 3500 angemeldete Journalisten in Kühlungsborn. Dort gibt es es für sie Arbeits- und „Aufsager“-Plätze, Bars und Beachvolleyball – nach Heiligendamm selbst dürfen aber auch sie nur in Ausnahmefällen.

Zeitungswachstum geht an Deutschland vorbei
(netzeitung.de)
Während Zeitungen weltweit an Auflage gewinnen, geht der Trend in Deutschland in die andere Richtung. Die Studie weist auch das Land mit den eifrigsten Lesern aus.

Leben und sterben lassen
(taz.de, Inga Rogg)
Journalisten im Irak leben gefährlich. In den letzten zwölf Monaten starben 51 Medienvertreter. Anstatt für ihre Sicherheit zu sorgen, behindert die Regierung ihre Berichterstattung konsequent.

Neues vom Nextweb
(zeit.de, Falk Lüke)
Web 2.0 ist heute – doch was kommt morgen? Auf der Nextweb-Konferenz in Amsterdam trafen sich vergangenen Freitag Unternehmer, Ideen- und Kapitalgeber, um über die Zukunft von Anwendungen im Netz zu beraten und neue Ansätze vorzustellen. Die zentrale Frage: Wird Europa auf dem Online-Markt der Zukunft mitmischen können? Oder bleibt das Geschäft in Kalifornien?

„Viele Hundert Jobs sind in Gefahr“
(spiegel.de)
Die BBC, fraglos weltweit einflussreichster öffentlich-rechtlicher Sender, muss sich gesundschrumpfen. Eine Kürzung des Budgets verlangt nach Abstrichen auch beim Personal. Jetzt sehen Verteidiger der „alten Tante“ die Qualität der Berichterstattung in Gefahr.

6 vor 9

G8-Gipfel – Die Wahrheit
(zuender.zeit.de)
Klimakiller, Chaoten, Polizeigewalt: Vor dem G8-Gipfel wurden die Etiketten für Gut und Böse schon vergeben. Zuenders Zitate-Sammlung zeigt euch, wer auf welcher Seite der Absperrung steht.

Ein Netz fürs Leben
(handelsblatt.com, Thomas Knüwer)
Weblogs, Podcasts oder Wikipedia als Hobby – wer damit seine Freizeit vor dem Computer verbringt, der muss sich häufig regelrecht dafür rechtfertigen. ?Unsoziale Zeitverschwendung?, giften Kritiker. Doch sie übersehen oft, dass die Aktivitäten im Netz Ausgangspunkt sind für reale Freundschaften und Kontakte, die Karrieren verändern können.

Gratiszeitungen: Näher am Leser
(extradienst.at, Alexander Lukacs)
Der Gratiszeitungsmarkt ist ständig am Wachsen. Auch im vergangenen Jahr expandierten bestehende Titel und neue kamen hinzu. Dabei stellt sich die Frage, wo die Grenzen der Wirtschaftlichkeit zu ziehen sind.

Fernsehführer
(spreeblick.de, Malte)
Auffallend viele Spreeblickleser schauen nie Fernsehen. Damit diese Menschen den Anschluss an das Muttermedium nicht verpassen, folgt nun ein kurzer Überblick.

Zwei Blicke auf einen Kontinent
(taz.de, Dominic Johnson)
Pünktlich zum G-8-Gipfel entdecken deutsche Tageszeitungen Afrika. Sonderausgaben von „Bild“ und „Frankfurter Rundschau“ zeigen zwei verschiedene Kontinente.

Der Pinkeltropfenstopper
(nzzfolio.ch, Peter Haffner)
Wer sie hat, dem wird gegeben: Wirklich brauchbare Ideen für Dinge, mit denen man Millionen verdienen könnte.

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blogmedienTV 15: Geld geil
(blogmedien.de, Video, 10:34 Minuten)
Wie die öffentlich-rechtlichen Anstalten die nächste Gebührenerhöhung einfädeln.

Peter Rothenbühler
(werbewoche.ch, Helen Brügger)
Der schlagfertige Redaktionschef von Le Matin kennt beide Seiten des Röstigrabens. Im Gespräch mit Helen Brügger erklärt er seine Begeisterung für den Job bei Edipresse, wie der Kampf der Gratisblätter am Léman weitergeht und warum er sich gegen Vorwürfe verwahrt, in seinen Zeitungen gerieten Journalismus und Werbung durcheinander.

„Gegen die Sonntagszeitungen waren wir chancenlos“ (+)
(persoenlich.com, David Vonplon)
Ringier opfert die Wirtschafts-Wochenzeitung Cash einer verstärkten Ausrichtung des Medienkonzerns auf digitale Angebote. „Wir hatten gehofft, dass Cash mit der Lancierung von Cash daily Aufwind erhält. Das hat sich als Irrtum herausgestellt“, sagt Ringier-Konzernleitungsmitglied Thomas Trüb im Interview mit „persoenlich.com“. Er will nun die starken Elemente der Wochenzeitung zu Cash daily transferieren.

stadt24.ch
(madial.blogspot.com)
Vor einiger Zeit habe ich mich gefreut, dass der Online-Auftritt des St. Galler Tagblatts langsam aber hoffentlich doch stetig in eine moderne Richtung geht. Jetzt hat St. Gallen eine neue Online-Zeitung: stadt24.ch.

Web 2.0-Experte: Journalisten sollen Bloggern Gehör verschaffen
(derstandard.at)
Web 2.0-Schwerpunkt auf dem 8. Wiener Globalisierungssymposium – Web 2.0 als „ökologisches Phänomen“.

Updaten oder gegenlesen
(freitag.de, Katrin Schuster)
„Online first“ lautet die Devise moderner Zeitungen; die Umsetzung lässt jedoch zu wünschen übrig.

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Kumpanei – Der Doping-Sumpf und die Journalisten
(ndr.de, Video)
Es war die Pressekonferenz des Jahres. Erik Zabel und Rolf Aldag gestehen unter Tränen ihre Doping-Vergangenheit. Mehr als fünf Millionen Zuschauer sind am Bildschirm live dabei. Und werden deshalb auch Zeugen der Kumpanei zwischen Journalisten und Sportlern. Wie selbstverständlich duzt man sich gegenseitig und spendet den Radprofis auch noch Applaus. Nur wenige Sportjournalisten halten es für angebracht, sich kritisch auch mit der eigenen Zunft auseinander zu setzen.

«Am Rande des silbernen Zeitalters»
(weltwoche.ch, Roger Köppel)
Der grosse Verleger und Jahrhundertzeuge Lord Weidenfeld über das Wien der zwanziger Jahre, den Aufstieg Hitlers, den Zweiten Weltkrieg und die grossen Frauen, die ihm bei seiner Karriere halfen. Erster Teil des Gesprächs.

Habermas und die Heuschrecken
(medienspiegel.ch, Edgar Schuler)
Jürgen Habermas, Altmeister der kritischen Theorie (nebst vielem anderen) will die Welt nicht nur interpretieren, sondern sie auch verändern. Zum Beispiel wenn es um den Verkauf der «Süddeutschen Zeitung» geht.

Innere Werte online bestellen
(ksta.de, Martin Weber)
Nicht vor Ort und trotzdem live dabei: Martin Weber guckt ?Hart aber fair?. Natürlich nur echt mit Frank Plasberg, dem Dranbleiber, dem Hartnäckigen, dem Sprechblasenkiller.

Google und Feedburner
(oe1.orf.at, Ritchie Pettauer)
Mehr als eine Liebeshochzeit.

So funktioniert das Schnell-Lesen
(stern.de/tv)
Und wie schnell können Sie lesen? Machen Sie den stern TV-Lesetest und finden auf der Stelle heraus, ob Sie zu den Turbo-Lesern gehören.

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Immer schön im Bild bleiben
(sueddeutsche.de, Simon Feldmer)
Das digitale Unwetter bricht gleich nach dem Frühstück los: Journalisten beschimpfen sich, Kolumnisten lassen sich beim Kaffeetrinken filmen. Gebloggt wird über alles, vom Supermarkt-Erlebnis bis zum Doping-Geständnis. Doch das professionelle Bloggen geht gerade erst los.

Wandel nach der Krise?
(medienheft.ch, Constanze Straub und Philomen Schönhagen)
Medienjournalismus ist, wenn Journalisten Journalisten beobachten. Doch das ist nach einem anfänglichen Boom in den 90er Jahren und einem markanten Einbruch um die Jahrtausendwende nur noch sporadisch der Fall. Ähnlich dürftig steht es mit der Forschung in diesem Bereich. Neuere Freiburger Fallstudien werfen nun einige Schlaglichter auf die aktuellen Trends.

Im Visier des Hähnchenbraters
(faz.net, Nina Rehfeld)
Ein Video, das ein junger Londoner ins Internet stellte, entdeckten die Werber von ?Kentucky Fried Chicken? und integrierten es in ihren professionellen Werbespot. Keine unübliche Praxis: Die Amateurvideo-Plattformen sind zum Jagdrevier für Ideenscouts aus der Werbebranche geworden.

Analyse von 109 Websites von deutschen Tageszeitungen
(websehen.net)
Nicht nur Fernsehsender rüsten ihre Websites mit eigenen Bewegtbildern auf. In einer Zeit, in der jeder im Internet zum Sender werden kann, stellen auch Tageszeitungen Videos auf ihren Websites zur Verfügung. Gerade für das bewegtbildlose Printmedium ist das eine neue Herausforderung, die deutsche Tageszeitungen auf unterschiedliche Art und Weise lösen. Um zu untersuchen, wie das in Deutschland genau umgesetzt wird, wurden 109 Websites von deutschen Tageszeitungen auf ihr Videoangebot geprüft.

Gerfried Sperl an Regierung: „Sichern Sie Pressefreiheit gesetzlich ab“
(derstandard.at)
Die Journalistengewerkschaft verlieh dem STANDARD-Chefredakteur den Kurt Vorhofer-Preis – Das nutzte er für Forderungen an Branche und Gesetzgeber – Die gesamte Rede als Download (Word-Datei, 31.5 kb)

Genfer Sozialhilfebezüger wohnen im Hotel
(sf.tv, Video, 5:46 Minuten)
Der Wohnungsmarkt in Genf ist umkämpft. Vor allem Arbeitslose und Sozialhilfebezüger haben Mühe eine Wohnung zu finden. Die Genfer Sozialhilfebehörden quartieren ihre Klienten daher in Hotels ein. Diese Massnahme führte in Zürich zu hitzigen Debatten.

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?Spam ist eine Riesenschweinerei?
(handelsblatt.com)
Das Web 2.0 ist eine Jugendkultur und raubt unendlich viel Zeit. Diese Ansicht vertritt der Medienwissenschaftler Norbert Bolz von der TU Berlin.

Chaos im Boot
(sueddeutsche.de, Hans Leydendecker)
ARD und ZDF entdecken infolge der Doping-Geständnisse, was ihnen fehlt: Ein sauberer Sportjournalismus.

Wer warnt die Öffentlichkeit?
(faz.net, Stefan Niggemeier)
Anrufsender wie 9Live versuchen ihre Zuschauer mit dubiosen Praktiken hinters Licht zu führen. Die Medienaufsicht versagt. Nun haben Zuschauer die Aufgabe der Medienwächter übernommen – und dokumentieren eifrig Regelverstöße.

Information statt Freiheit
(telepolis.de, Harald Neuber)
Die Berichterstattung über Entzug der Lizenz für den privaten Sender RCTV in Venezuela zeugt von der Einseitigkeit der Medien.

Presse unter Druck
(nzz.ch, Daniel Hug)
Im Herbst startet eine neue Gratis-Tageszeitung mit einer Grossauflage von 300 000 bis 400 000 Stück in den Städten Zürich, Bern und Basel – und wird die etablierten Zeitungen weiter in Bedrängnis bringen.

Roger Federer Magazin
(weltwoche.typepad.com, Walter de Gregorio)
Das neue Magazin des Sonntagsblicks bringt heute eine Titelstory über Mr. Perfect, die nicht zu verwechseln ist mit der perfekten Titelstory meines Kollegen Bruno Ziauddin in der Wewo, die unerreicht bleibt (ich bin Bruno eben noch einen Gefallen schuldig, aber es stimmt tatsächlich).

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Überlebt der Journalismus den Markt?
(perlentaucher.de, Robin Meyer-Lucht)
Wie markttauglich ist die Öffentlichkeit? Jürgen Habermas stellt in seinem Essay über die Zukunft der Zeitungen die richtige Frage. Aber gibt er auch die richtige Antwort? Eine Studie über die marktorientieren Niederungen des Online-Journalismus bestätigt zumindest Habermas‘ Diagnose.

Hinaus aus Hamburg mit den Schuften!
(taz.de, Gerhard Henschel)
„Bild“ wird Berliner. So what? Ergebnisse einer Blitzumfrage unter Kulturschaffenden der beiden Metropolen.

Grösste Übernahme in der Schweizer Mediengeschichte (+)
(sf.tv, Video, 4:54 Minuten)
Die Zürcher Tamedia kauft die Aktienmehrheit der Berner Espace Media Group. So entsteht – nach Ringier – das zweitgrösste Verlagshaus auf dem Schweizer Markt. Die Wettbewerbskommission will die Übernahme untersuchen.

Mehr Wiederholungen und Wissens-Shows
(nzz.ch, Jürgen Kasten)
Fast alle Fernsehsender haben den Anteil von Wiederholungen in ihren Angeboten erhöht. Diese Tendenz stellt eine Analyse fest, welche die deutschen Medienwächter jährlich durchführen.

Presseschau
(stpoertner.ch, Stefan Pörtner)
Seit ein paar Wochen habe ich ein Gratisabo des Tages-Anzeigers und die heutige Ausgabe hatte es wirklich in sich. Die Hälfte der Titelseite wird von einem Artikel eingenommen, der mich davor bewahren wird, jemals Geld für diese Zeitung zu bezahlen.

Günter Wallraff ist zurück (Video)
(zeit.de, Günter Wallraff)
Niemand hat mehr Missstände aufgedeckt als er. Jetzt ist er wieder in verschiedenen Rollen unterwegs. Diesmal: Undercover im Callcenter.

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