Kurz korrigiert (427-429)

Wir wissen nicht, welches Spezialgebiet der Bild.de-Praktikant hat, der heute über den Fußballtrainer Stephan Beckenbauer schreiben durfte, den „Sohn der Lichtgestalt Franz Beckenbauer“. Fußball ist es eher nicht.

In der Bayern-Jugend trickst unter anderem Diego Pizarro, Sohn von Ex-Stürmer Claudio Pizarro.

Sagen wir so: An dieser Stelle wären die bei „Bild“ üblichen Altersangaben in Klammern wirklich sinnvoll gewesen. Wenn Diego Pizarro (16) der Sohn von Claudio Pizarro (28) wäre, hätte Claudio Pizarro mit elf Jahren Vater werden müssen. (Die beiden sind Brüder.)

Wie einst Vater Franz. 1990 führte uns der Kaiser in Italien zum WM-Titel. 1994 schenkte er den Bayern den Uefa-Cup-Sieg, 1996 noch einmal die Deutsche Meisterschaft.

1994 wurde der FC Bayern nicht Uefa-Cup-Sieger, sondern Deutscher Meister. Und 1996 nicht Deutscher Meister, sondern Uefa-Cup-Sieger.

Mit Dank an die zahlreichen Hinweisgeber.

Nachtrag, 27. Juni. Der Lichtgestalt-Beauftragte von Bild.de hat inzwischen seinen Dienst angetreten, die FC-Bayern-Titel korrekt zugeordnet und den Satz über Pizarro sicherheitshalber ersatzlos gestrichen.

Unverbesserlich II

Der Presserat hat die Berichterstattung der „Bild“-Zeitung über eine junge Frau missbilligt, die ihr neugeborenes Kind in einer Plastiktüte im Gebüsch vor einem Krankenhaus abgelegt haben soll, wo es kurz darauf verstarb. Nach der Mutter war gefahndet worden; „Bild“ zeigte jedoch auch noch, nachdem sie sich gestellt hatte, mehrmals Fotos von ihr, auf denen sie trotz eines winzigen Augenbalkens leicht zu identifizieren war (wir berichteten).

Auf unsere Beschwerde beim Presserat erwiderte die Rechtsabteilung der Axel-Springer-AG, es handele sich bei der Frau um eine „relative Person der Zeitgeschichte“, daher sei eine identifizierende Berichterstattung möglich gewesen. Die Erkennbarkeit habe sich nicht aus der Berichterstattung der Zeitung, sondern „bereits aus dem Fahndungsaufruf der Polizei“ ergeben, erklärte Springer laut Presserat. Außerdem sei der Sachverhalt im Ort Stadtgespräch gewesen.

Der Beschwerdeausschuss widersprach:

Der Ausschuss erkennt kein öffentliches Interesse, das die Persönlichkeitsrechte der Frau überlagert hätte. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass nach der Betroffenen mit Hilfe einer Kameraaufnahme gefahndet wurde. Mit dem Auffinden der jungen Frau erlosch jedenfalls das Fahndungsinteresse der Polizei (…). Danach hätte die Zeitung auf eine erkennbare Darstellung der Betroffenen verzichten müssen.

Die Artikel in „Bild“ (Rhein-Neckar) vom 2., 3. und 5. März verstießen gegen Ziffer 8 und Richtlinie 8.1 des Pressekodex, befand der Presserat und sprach eine Missbilligung* aus. Auch den Einwand der Axel-Springer-AG, unsere Beschwerde sei „gewerblich motiviert“ und „rechtsmissbräuchlich“, wies er zurück.

*) Es besteht nach der Beschwerdeordnung des Presserates „zwar keine Pflicht, Missbilligungen in den betroffenen Publikationsorganen abzudrucken. Als Ausdruck fairer Berichterstattung empfiehlt der Beschwerdeausschuss jedoch eine solche redaktionelle Entscheidung“. Die „Bild“-Zeitung verzichtet in der Regel auf diesen Ausdruck fairer Berichterstattung.

Kurz korrigiert (426)

Gestern berichtete „Bild“ in ihrer Bundesausgabe über ein Projekt namens „discovering hands„, bei dem blinde Frauen zu „Medizinischen Tast-Untersucherinnen“ ausgebildet werden. Ein schönes Projekt. Schön auch, dass „Bild“ darüber in so großer Aufmachung berichtet. Noch schöner wäre es allerdings, wenn das große Foto, mit dem „Bild“ die Geschichte illustriert, auch wirklich wie behauptet (siehe Ausriss) die mehrfach im Text vorkommende Jeannette Wölpper zeigen würde. Und nicht deren Kollegin Miroslawa Gräßer.

P.S.: In ihrer NRW-Ausgabe, wo der Artikel mit ähnlicher Bebilderung schon vergangenen Samstag erschien, hat „Bild“ es übrigens richtig gemacht.

Mit Dank an Frank T. für den sachdienlichen Hinweis.

6 vor 9

Auf Nimmerwiedersehen
(debatte.welt.de, Don Dahlmann)
Jetzt ist sie also weg, die Christiansen. Ich würde ja sagen, dass ich wirklich sehr froh bin, wüsste ich nicht schon, dass mit Anne Will jemand in den Startlöchern steht, deren Moderationskonzept sich vom bisherigen nicht allzu weit unterscheidet. Aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt, denn das was Sabine Christiansen die letzte Jahre in der ARD aufgeführt hat, war alles, aber sicher keine Polit-Talkshow.

Werd! Mein! Freund!
(wiwo.de, Jochen Mai und Sebastian Matthes)
Das Internet wird zum Schauplatz permanenter Aufmerksamkeitssuche und Selbstentblößung. Wissenschaftler prophezeien dramatische Veränderungen für die Kommunikation, für Beziehungen – und unser Denken.

Häme statt Aufklärung
(cr.blog.sf.tv, Ueli Haldimann)
Die SonntagsZeitung berichtete gestern auf der Frontseite Beunruhigendes: „SVP diktiert Fernseh-Inhalte“ (siehe auch hier). SF sei bei der Sendung ?classe politique? auf Forderungen der SVP eingegangen, weil die Blocher-Mitarbeiter gedroht hättten, ?die Sendung platzen zu lassen?. Tönt empörend, wenn man das so liest. Nur stimmt es nicht.

So schnell wird Hans S. zum Kokser
(peterwalt.ch)
?Fans in Sorge: Hans, hör auf zu koksen!? titelte letzte Woche der ?Blick?. Anlass war ein offenbar verwirrender Auftritt des ehemaligen ?Lüthi & Blanc?-Stars im ?Talk Täglich? von ?Tele Züri?.

Internet: Die Revolution, die keine war
(dasmagazin.ch, Guido Mingels)
15 Jahre Internet: Hat es die Welt verändert? Nein: umgekehrt. Die digitale Revolution ist im Alltag angekommen. Eine Zwischenbilanz. (aus Magazin Nr. 41/2005).

jon stewart on crossfire
(youtube.com, Video, 14:13 Minuten. Added: January 16, 2006)

Allgemein  

Heiße-Luft-Alarm in der „Bild“-Zeitung

„Bild“ ruft heute „Tornado-Alarm über Deutschland“ aus. „Immer häufiger, immer heftiger: Das neue Wetter-Phänomen Wirbelsturm“, heißt es in der Unterzeile zu einer „Bild“-Geschichte über einen Tornado, der vergangenen Samstag in Frankfurt/Main schwere Schäden angerichtet hat.

Ohne allzusehr ins Detail zu gehen: Ob in Deutschland tatsächlich „immer häufiger“ Tornados auftreten und diese „immer heftiger“ werden, wie „Bild“ schreibt, ist mindestens umstritten. Zwar rechnen viele Klimaforscher mit einer Zunahme extremer Wetterphänomene. Aber belastbare Daten, die belegen, dass die Zahl der Tornados in den letzten Jahren zugenommen hätte, gibt es derzeit offenbar nicht.

Und wenn „Bild“ schreibt, den „bisher schwersten Tornado“ hätte es im März 2006 in Hamburg gegeben, so ist das nachweislich falsch. Es handelte sich dabei um einen Tornado der Kategorie F2 auf der Fujita-Skala, mit Windgeschwindigkeiten von maximal 252 km/h. Das klingt zwar viel, ist im Vergleich zu dem Tornado, der im Jahr 1968 Pforzheim heimsuchte jedoch eher wenig. Der erreichte Windgeschwindigkeiten von 400 km/h (Kategorie F4) und aus den Jahren 1764 und 1800 sind sogar zwei Wirbelstürme dokumentiert, die aufgrund von Schadensberichten als F5-Tornados eingeschätzt werden. Womit klar sein dürfte, dass Wirbelstürme, anders als „Bild“ behauptet, kein „neues Wetter-Phänomen“ sind.

Kommen wir zu dem tollen großen Foto, mit dem die „Bild“-Geschichte, die ja auch das „BILD-Leser-Reporter“-Logo trägt, illustriert ist:

"Tornado-Alarm über Deutschland -- Immer häufiger, immer heftiger: Das neue Wetter-Phänomen Wirbelsturm"

Wahnsinn! Oder? In einem kleinen Text rechts auf der Seite heißt es:

Eine bedrohliche Unwetterfront schiebt sich über Hessen, gewaltige Luftwirbel reichen bis zur Erde. Fotografiert hat’s Leser-Reporter Andreas M.* (20)
*) Abkürzung von uns

Damit keine Verwirrung entsteht: der zitierte Text, der rechts neben der mächtigen Windhose und unter diesem kleinen unspektakulären Foto steht, bezieht sich nur auf das kleine unspektakuläre Bild, auf dem weit und breit kein Tornado zu erkennen ist. Das große Windhosen-Foto unter den Worten „Tornado-Alarm über Deutschland“ hingegen zeigt nicht den Frankfurter Tornado vom Wochenende. Es wurde in Elie in Manitoba, Kanada aufgenommen, wie man uns bei der Nachrichtenagentur AP sagt, von der das Foto stammt.

P.S.: Manche Klimaforscher gehen übrigens davon aus, dass die Zunahme von Tornado-Meldungen in den letzten Jahren darauf zurückzuführen ist, dass die Öffentlichkeit „sensibler für das Thema“ würde, wie die „FAZ“ im September letzten Jahres Thomas Sävert (der übrigens auch schon einschlägige Erfahrungen mit „Bild“ gemacht hat) zitierte. Außerdem schrieb die „FAZ“: „Internet und Fotohandys tragen ihren Teil bei“ (sic).

Mit Dank an Jan K. und Frank A. für den sachdienlichen Hinweis.

6 vor 9

Die Zivilisation des Spektakels
(sueddeutsche.de, Mario Vargas Llosa)
Alles ist erlaubt: Die Unterhaltung kontaminiert den seriösen Journalismus. Der peruanische Bestsellerautor Mario Vargas Llosa schreibt über den Kloakenjournalismus, der gekommen ist, um zu bleiben.

taz-blog ohne „Schröder erzählt“
(t3reporter.blogspot.com)
Jörg Schröder und Barbara Kalender haben sich entschieden, alle Folgen von „Schröder erzählt“ aus ihrem taz-blog zu löschen. Hintergrund sind diverse Abmahnungen und Unterlassungsbegehren, die wohl in schöner Regelmäßigkeit nach jeder neuen Folge von „Schröder erzählt“ bei den Autoren eintrudelten.

Gerangel ums Rampenlicht
(sonntagszeitung.ch, Christoph Lauener)
Bundesräte und Parteien setzen das Schweizer Fernsehen unter Druck.

Vom Blogger zum Volksverhetzer?
(taz.de, Reinhard Wolff)
Außenminister Carl Bildt duldet rassistische Kommentare in seinem Blog. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft – wegen Volksverhetzung.

Bloggen für eine Handvoll Dollar
(spiegel.de, Andrew Welsh-Huggins, AP, und Jochen Leffers)
Auf den Webseiten amerikanischer Hochschulen können Blogger weitgehend ungefiltert das Campus-Leben beschreiben. Manche Unis bezahlen Studenten sogar dafür. Deutsche Unis sind noch längst nicht so weit – sie starten gerade erste Gehversuche im Web 2.0.

wie funktioniert der Technorati Linkcount?
(basicthinking.de, Robert Basic)

Mit „Bild“-Methoden gegen undankbare Polen

Aus aktuellem Anlass fragte „Bild“ gestern:

Was müssen wir uns von diesen Polen eigentlich noch alles gefallen lassen? Seit Jahrzehnten gibt es in Europa niemanden, der mehr für Polen getan hat als ausgerechnet wir Deutsche!

Ausgerechnet ist in diesem Zusammenhang ein interessantes Wort. Ausgerechnet wir Deutschen haben so viel für Polen getan – obwohl wir es doch waren, die dafür sorgten, dass zwischen 1939 und 1945 über 18 Prozent der polnischen Bevölkerung ums Leben kamen?

War es nach dieser Vorgeschichte überraschend, dass wir Deutsche so viel für Polen getan haben, ausgerechnet? Oder war es das Mindeste?

In den Grundsätzen, die jeder Axel-Springer-Redakteur unterschreibt, steht als Ziel „das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes“. Das polnische Volk wird nicht explizit genannt, was auch daran liegen könnte, dass es hier nach der deutschen Besatzung nicht mehr viele Juden gab, mit denen man sich aussöhnen könnte: Jeder zweite ermordete Jude war polnischer Staatsbürger.

Natürlich darf man trotzdem, auch als Deutscher, auch als deutsche Zeitung, die polnische Regierung kritisieren, auch massiv. Frappierend ist aber neben dem verräterischen Wort ausgerechnet, wie „Bild“ Tatsachen weglässt oder verdreht.

„Bild“ schreibt:

Ohne deutsche Hilfe wäre Polen heute vielleicht noch immer nicht EU-Mitglied!

UND DER DANK?

Plötzlich, im Jahr 2004, forderte Polens Parlament von uns Deutschen 40 Milliarden Euro Entschädigung. 59 (!) Jahre nach Kriegsende!

„Plötzlich“? Im Sinne von: aus heiterem Himmel, aus reinem Undank? Keineswegs. Die Forderung des Parlaments war eine (höchst umstrittene) Reaktion darauf, dass die Preußische Treuhand Ansprüche von deutschen Vertriebenen gegen Polen geltend machen will und im Jahr 2004, nach dem EU-Beitritt Polens, neue Chancen sah, diese Ansprüche durchzusetzen.

„Bild“ weiter:

Von der EU profitiert Polen wie kein anderes Land! Seit dem Beitritt 2004 können polnische Arbeiter in ganz Europa Geld verdienen.

Das stimmt so nicht. Nur Großbritannien, Irland und Schweden haben ihre Arbeitsmärkte sofort geöffnet. In Deutschland brauchen polnische Arbeitnehmer immer noch eine Arbeitserlaubnis vom Arbeitsamt; sie bekommen sie nur unter bestimmten Voraussetzungen, zum Beispiel im Rahmen von Werkverträgen als Saisonkräfte.

„Bild“ schreibt:

Ausgerechnet jetzt, da Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft innehat, werden die Polen größenwahnsinnig (…)!

Polen (knapp 40 Mio. Ew.) will Einfluss in der EU — wie das doppelt so große Deutschland (80 Mio. Bürger), Frankreich oder Großbritannien (je 60 Mio.)!

Selbst wenn die Polen größenwahnsinnig sein sollten — so größenwahnsinnig sind sie nicht. Ihr Ziel, die Stimmverhältnisse in der EU entsprechend der Quadratwurzeln der Bevölkerungszahlen zu regeln, hätte dazu geführt, dass Polen 6 Stimmen gehabt hätte – weniger als Großbritannien und Frankreich mit 8 Stimmen und Deutschland mit 9 Stimmen; also keineswegs genauso viel, wie „Bild“ suggeriert.

Als Ursache für die „Hetze“ der Kaczynski-Brüder vermutet „Bild“ übrigens Minderwertigkeitskomplexe. Die Ursache für Hetze von „Bild“ kennen wir natürlich nicht.

Sehen alle gleich aus (2)

Bild.de berichtet heute in der Rubrik Internet-Klatsch u.a. über die Mittelmeer-Bootstour von Sängerin Beyoncé Knowles (die „Bild“ „Beyoncé POwles“ nennt) und ihrem Freund Jay-Z. Dokumentiert wird das „Dolce Vita“ der beiden mit einer vierteiligen Bildergalerie, die zu weiten Teilen aus dem Hintern von Beyoncé besteht. Und daraus:

Wir sehen darauf allerdings eine Frau, die mit ziemlicher
Sicherheit
nicht die gleiche Beyoncé Knowles wie auf den anderen Bildern der Serie ist — möglicherweise aber die gleiche unbekannte Dame wie auf diesem Foto.

Andererseits: Wer schon eine Kirsche nicht von einer Erdbeere unterscheiden kann…

Mit Dank an Tim B.!

Kurz korrigiert (425)

Ist natürlich ein netter Service von Bild.de, den Lesern die etwas unübersichtliche Angabe „eine Billion“ aus einer Reuters-Meldung als Zahl anschaulich zu machen.

 Deutschland exportiert für Waren für 1 Billion Euro.  "Made in Germany" ist gefragt wie nie: 2007 kann die deutsche Wirtschaft erstmals Waren im Wert von einer Billion (1000.000.000) Euro ins Ausland exportieren.

Noch besser wäre der Service natürlich, wenn die Zahl dann tatsächlich eine Billion darstellte und nicht nur eine Milliarde.

Danke an A. K.!

Nachtrag, 11 Uhr. Um kein Risiko einzugehen, hat man bei Bild.de die Zahl nicht korrigiert, sondern ersatzlos gestrichen. Der Fehler in der Überschrift wurde beibehalten.

Nachtrag, 13.25 Uhr. Im zweiten Versuch hat Bild.de es nun auch geschafft, die Überschrift zu korrigieren.

6 vor 9

Keine Grundrechte mehr für Blogger
(blog-cj.de)
Ich habe in den vergangenen Tagen immer wieder mal drüber gegrübelt, warum sich insbesondere Zeitungshäuser mit dem Thema Bloggen und Blogger so schwer tun. Ich habe mit Zeitungsleuten darüber diskutiert, warum die meisten ihrer Redaktionsblogs veritable Langweiler sind und warum es ihnen einfach nicht gelingt, in der Szene als relevant wahrgenommen zu werden.

Gnadenlose Richter gefährden Web 2.0 in Deutschland
(spiegel.de, Konrad Lischka)
Wenn ein Webseiten-Beitreiber in Deutschland vorm falschen Gericht landet, haftet er für Schimpftiraden Unbekannter auf seiner Seite – egal, ob er sie übersehen oder sofort gelöscht hat. Veröffentlichung genügt. Deutschland ist ein Risikogebiet fürs Web 2.0.

Gottschalk kämpft gegen den Gegner Langeweile
(welt.de, Antje Hildebrandt)
In 26 Jahren hat sich ?Wetten, dass …?“ kaum verändert. Erstaunlicherweise bleiben die Quoten immer noch stabil. Zum zweiten Mal wird die beliebteste Familiensendung von der Baleareninsel Mallorca gesendet. Eine Annäherung an ein Wunder.

Ende des Palavers: Letzter Christiansen-Talk
(diepresse.com, Thomas Vieregge)
Der Stil der ?Queen Blabla? hat sich überlebt.

Ein Einfall ist kein Zufall
(sz-magazin.sueddeutsche.de, Ernst Pöppel)
Der Hirnforscher und Psychologe Ernst Pöppel erklärt, warum Hunger die Kreativität fördert und gute Ideen in Bürohochhäusern leicht verpuffen.

Grimme Online Award 2007
(westropolis.de, Juliette Guttmann, Video, 5:13 Minuten)

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