„Bild“ versteckt Rüge zu Germanwings-Opferfotos

Zwei Tage nach dem Absturz der Germanwings-Maschine 4U9525 veröffentlichten „Bild“ und Bild.de mehrere private Fotos von Opfern des Unglücks (BILDblog berichtete):

Dafür kassierten sie eine öffentliche Rüge des Presserats (BILDblog berichtete ebenfalls).

Gestern hat „Bild“ die Rüge veröffentlicht und dafür — wie üblich — einen möglichst prominenten und angemessenen Platz gesucht:

Falls Sie noch suchen: neben den Brüsten. Direkt über dem Känguru.

(Zum Vergleich: Der gesamte Artikel ist ungefähr so groß wie das „Barcelona“ in der ursprünglichen Schlagzeile.)

Dass sich die Rüge außerdem auf die Veröffentlichung eines (immerhin verpixelten) Klassenfotos und den Nachdruck einer Traueranzeige mit den vollen Namen der Opfer bezieht, erwähnt „Bild“ nicht. Und dass es bei den Ziffern 8 und 11 des Pressekodex um den „Schutz der Persönlichkeit“ sowie den „Respekt vor dem Leid von Opfern und den Gefühlen von Angehörigen“ geht, hat die Redaktion auch nicht erwähnt, allerdings war ja auch kein Platz mehr, weil Brüste und Känguru.

Dass die Opferfotos „teilweise zuvor auf Facebook gepostet oder öffentlich aufgestellt worden waren“, hat dagegen noch reingepasst, schließlich zieht die „Bild“-Zeitung daraus eines ihrer Hauptargumente für die Veröffentlichung der Fotos. In ihrer Stellungnahme betonten die „Bild“-Juristen:

Es seien ausschließlich öffentlich zugängliche Bilder verwendet worden. Bei den Aufnahmen der verunglückten Deutschen handele es sich überwiegend um Fotos, die in Haltern am See ausgestellt gewesen seien. So habe beispielsweise das Gruppen-Selfie der verstorbenen [L.] öffentlich und frei zugänglich am dortigen Marktplatz ausgehangen.

Für den Presserat ist das aber kein Argument. So stelle …

die Tatsache, dass Fotos von Opfern in sozialen Netzwerken einem beschränkten Empfängerkreis zugänglich sind, keine Zustimmung zu einer identifizierenden Berichterstattung durch eine berechtigte Person dar. Auch ist ein öffentlicher Aushang solcher Fotos in einer Stadt nicht als eine solche Zustimmung zu werten, da völlig unklar ist, ob der Aushang mit Zustimmung erfolgt ist. Selbst dann, wenn dieser Aushang mit Zustimmung von berechtigten Personen erfolgt sein sollte, so ist dies noch nicht als Zustimmung zu einer Weiterverwertung durch die Medien zu bewerten.

„Bild“ argumentierte außerdem mal wieder damit, dass die „Personalisierung der Berichterstattung“ die „Dimension des Ereignisses“ konkretisiere und ein „Totengedenken“ ermögliche:

Ohne Einbeziehung ihrer Identität würden die 149 unschuldigen Menschen auf anonyme Zahlen in der Unfallstatistik reduziert.

Dazu hatte Ursula Ernst vom Presserat schon im Rahmen der MH17-Berichterstattung gesagt:

Die Argumentation einiger Medien, den Opfern ein Gesicht zu geben, ist nachvollziehbar, dennoch: Nur weil jemand zufällig Opfer eines schrecklichen Ereignisses wird, darf er nicht automatisch mit Foto in der Presse gezeigt werden.

Das sieht „Bild“ natürlich anders. In ihrer Stellungnahme zu den Germanwings-Opferfotos schreiben die Springer-Anwälte noch:

Personalisierung und Illustration würden bei Lesern erhöhte Aufmerksamkeit wecken, das Bewusstsein erhöhen und Mitgefühl auslösen. Keinesfalls würden dadurch die verunglückten Passagiere oder deren Angehörige ein zweites Mal zu Opfern gemacht.

„Keinesfalls“.

Vielleicht müssen wir doch noch mal das wiederholen, was der Vater eines der Opfer des Amoklaufs von Winnenden gesagt hat, nachdem „Bild“ und andere Medien groß über das Leben und Sterben seines Kindes berichtet hatten:

„Die Bild-Zeitung und andere, auch Fernsehsender, ziehen Profit aus unserem Leid! Dreimal hintereinander sind Bilder von [meiner Tochter] erschienen, ohne dass wir das gewollt hätten. Wir hätten das nie erlaubt. (…) Die reißen die Bilder an sich und fragen nicht danach, was wir Hinterbliebenen denken und fühlen.“

Frauenfußball, Freund und Helfer, Praktikantenlisticle

1. „Ich bin fassungslos über eure Berichterstattung.“
(facebook.com/Baenz.Friedli)
Auf seiner Facebook-Seite wendet sich der Kabarettist Bänz Friedli in einem offenen Brief an die Schweizer Gratiszeitung „Blick am Abend“. Er wirft der Redaktion vor, zum Erfolg der Amerikanerinnen bei der Frauenfußball-WM „die uralte Story (…), dass Torhüterin Hope Solo mal nackt posiert habe“, auszugraben:

Habt ihr von Manuel Neuer am Tag nach dem WM-Final ein Nacktbild veröffentlicht? Von Bastian Schweinsteiger? Als ob es nicht genügt hätte, den alten Hut von Solos Nacktbildern gestern wieder mal riesig im „SonntagsBlick“ auszubreiten (à la „erotischer Kitzel für die Ü70-Leserschaft“ des SoBli oder was?!), kommt ihr vom „Blick am Abend“ nun eurer jungen Leserschaft mit derselben alten sexistischen Keule?

Chefredakteur Peter Röthlisberger reagiert unter dem Brief und hat einen Verdacht: „Bist du Feminist, Bänz? Oder Fussballerin?“

2. „Wie unsere Leser auf unseren Schwerpunkt zum Vertrauen in Medien reagiert haben“
(blog.zeit.de/fragen, Götz Hamann)
Im Juni veröffentlichte „die Zeit“ die Titelgeschichte „Alles Lüge“ zum Misstrauen in die Medien. Auf dem gemeinsamen Redaktionsblog von „Zeit“ und „Zeit Online“ werden nun die Leserreaktionen aufgearbeitet. Im ersten Beitrag wendet sich Götz Hamann politischem Journalismus, der Russland- und Griechenland-Berichterstattung zu.

3. „Jenseits der roten Linie“
(freitag.de, Jan Pfaff)
Einblicke in die russische Medienlandschaft, „das Land der Fernsehzuschauer“, sammelt Jan Pfaff: Er besucht eine unabhängige TV-Redaktion und schaut sich bei einer staatlichen Nachrichtenagentur um.

4. „Wir wollen das Leitmedium für Qualitätsjournalismus sein”
(meedia.de, Georg Altrogge)
Jan Eric Peters, Chefredakteur der „Welt“, greift nach der Umbenennung von „N24“ in „Welt“ nach den Sternen.

5. „Der Journalist, dein Freund und Helfer“
(nzz.ch, Matthias Sander)
„Es ist befremdlich, wie Mediennutzer von Haagerup als bedürftige, hilfesuchende Wesen dargestellt werden“, so Matthias Sander über das in deutscher Übersetzung erschienene Buch „Constructive News“ (Auszug, englisch) dänischen Rundfunknachrichtenchefs Ulrik Haagerup. Es gibt aber auch Befürworter.

6. „35 things you learn from being an i-D intern“
(i-d.vice.com, Georgie Wright, englisch)
Wer sich schon einmal gefragt hat, was man als Modejournalismus-Praktikantin bei „Vice“ in London lernen kann, bekommt von Studentin Georgie Wright ein Aufklärungslisticle.

Mit Pickelhaube auf Griechenland-Feldzug

Zum heutigen Krisentreffen der 19 Euro-Staatschefs in Brüssel haben „Bild“ und Bild.de Angela Merkel nicht nur einen „5-Punkte-Plan“ als Arbeitsauftrag mit auf den Weg gegeben, sie haben die Kanzlerin auch — der Situation angemessen — preußisch-eisern ausgestattet:


Hehe, verstehen Sie? Merkel müsse „‚preußische Tugenden‘ beweisen“, eine „Eiserne Kanzlerin“ fordert „Bild“, mit Pickelhaube, wie einst Bismarck. Also: „Hart bleiben, Frau Bundeskanzlerin“, und nicht den gierigen Griechen-Radikalos nachgeben. Oder in eine klare politische Forderung gegossen:

Ein Euro-Land, das keine Reformvorgaben mehr will, darf dafür keine neuen Mlliarden erhalten.

Die Schlagzeile und das Titelbild sorgten den Tag über für reichlich Aufregung. Joachim Huber vermutete in seinem „Tagesspiegel“-Kommentar beispielsweise, dass die „schräge Idee“ der „Bild“ eine Retourkutsche sei für einen griechischen Cartoon, der „die deutsche Griechenland-Politik mit dem Holocaust der Nazi-Deutschen assoziiert“ hatte:

Jetzt die „Bild“-Revanche, eine bildhafte Revanche mit einer Kanzlerin, die den Syriza-Griechen mal zeigen soll, wo der deutsche Hammer hängt. Verfängt das? Will jemand ernsthaft, dass eine Bundeskanzlerin Politik nach Landsknechtmanier macht? Wir haben das Geld, Ihr die Schulden? Wir sind mächtig, Ihr ohnmächtig! Wir haben Milliarden, also kuscht gefälligst!

Die „The European“-Kolumisten Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer veranlasste die Pickelhauben-Merkel auf dem „Bild“-Titel, einen offenen Brief mit grundsätzlicher Kritik an der Griechenland-Berichterstattung an „Bild“-Chef Kai Diekmann und dessen Redaktion zu schreiben:

Liebe Bild Redaktion, wir verlangen nicht von Ihnen, dass Sie die griechische Regierung oder das griechische Volk in höchsten Tönen loben, oder jede Entscheidung und Entwicklung unterstützen. Im Gegenteil, kritischer Journalismus ist gerade hier mehr nötig denn je. Daher: Nehmen Sie Ihre Verantwortung als eines der führenden meinungsbildenden Organe in Europa wahr und gestehen Ihren Leserinnen und Lesern die Möglichkeit zu, selber Abwägungen und Schlüsse zu ziehen, Meinungen zu formulieren und so Demokratie zu leben. Alles andere beschädigt nicht nur die Integrität Europas, sondern vernachlässigt auch Ihre eigenen Standards und journalistischen Grundsätze.

Und Kai Diekmann? Der konnte das ganze Bohei natürlich angeblich gar nicht verstehen. Man habe doch auch schon Mario Draghi, dem Chef der Europäischen Zentralbank, die Bismarck‘sche Pickelhaube aufgesetzt:

Mit seinem Tweet zum Draghi-Artikel wollte Diekmann zeigen, ja, was eigentlich? Dass er und sein Team schon im März 2012 auf diesen Wahnsinns-Einfall gekommen sind?

Nun ist es aber ein Unterschied, ob man einem italienischen Oberbanker eines der großen Symbole des preußischen Militarismus aufsetzt, um zu zeigen: „So deutsch ist der neue EZB-Chef“; oder ob man die deutsche Kanzlerin damit in den Kampf gegen Griechenland schickt.

Die Idee, Angela Merkel digital eine Pickelhaube zu verpassen, ist übrigens alles andere als neu. Die britische „Daily Mail“ ist schon vor einem Jahr drauf gekommen:

Damals fand Bild.de die Aktion aber alles andere als lustig:

Mit Dank an @MarvinStr, Mathias R., Pascal W. und Raphael S.

Lassen Sie mich durch, ich bin Wirtschaftswissenschaftlerin

In Berlin steht zurzeit eine Frau vor Gericht, weil sie verdächtigt wird, ihre Doktorarbeit gefälscht zu haben.

Ihr Name: Dr. rer. oec. Eileen M. (42)

… weiß Bild.de — und:

Eileen M. hat angeblich einen Doktortitel der Technischen Universität Berlin. „Ich habe im Bereich Wirtschaftswissenschaften promoviert“, behauptet sie.

Also gut. Eine angeblich promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin (!) mit dem angeblichen Titel Dr. rer. oec., also einem Doktor in Wirtschaftswissenschaften (!).

Und wie sieht der Artikel bei Bild.de aus? Genau:

Mit Dank an Manuel L.

Nachtrag, 8. Juli: Bild.de hat aus der „falschen Ärztin“ unauffällig eine „falsche Doktorin“ gemacht.

Leiharbeiter, ZDF-Korrekturen, #NotInMyName

1. „Zweifelhafte Macht“
(deutschlandfunk.de, Brigitte Baetz)
Das „Veröffentlichungsmonopol der Schlüsseljournalisten“ und ihre Geringschätzung sozialer Themen sieht Thomas Meyer als Gründe, warum Journalisten in Meinungsumfragen immer weniger Vertrauen genießen. Brigitte Baetz findet diese Ansichten zum politischen Journalismus obsolet: „Meyers durchweg lesenswerte Analyse fasst sehr gut den Stand der bisherigen Kritik an der Mediendemokratie in Deutschland zusammen. Er berücksichtigt jedoch zu wenig den Strukturwandel, der sich durch die Digitalisierung vollzieht.“

2. „Die Leiharbeiter des Journalismus“
(taz.de, Anne Fromm, Jürn Kruse, Anja Krüger)
Die „taz“-Redakteure berichten von einem in der Branche bekannten Problem: der Scheinselbstständigkeit von „Pauschis“. Verlage sparen, die Künstlersozialkasse muss für Kosten aufkommen. „Offen zu sprechen, wagt keiner der Betroffenen. Unter der Oberfläche jedoch sind vor allem junge Mitarbeiter wütend und frustriert. (…) Auch bei der taz sind vereinzelt Mitarbeiter als Pauschalisten beschäftigt – meist auf ausdrücklichen Wunsch.“ Zum Thema veröffentlichte Timo Stoppacher gestern seine Blogparade mit Antworten auf die Frage: Warum seid Ihr gerne freie Journalistinnen und Journalisten?

3. „Warum der ZDF-Korrespondent eine Demo in Athen unmöglich richtig beschreiben konnte“
(stefan-niggemeier.de)
Über den aktuellsten Eintrag in der ZDF-Korrekturspalte schreibt Stefan Niggemeier: „Nein, das ZDF hat diese Korrektur-Ecke nicht, um sich zu berichtigen und kritisch mit der eigenen Berichterstattung auseinanderzusetzen. Sondern um auf Podien und in Gastbeiträgen in Zeitungen behaupten zu können, dass man das jetzt täte.“

 4. „Das Netz fasst mehr als jede Straße“
(jetzt.de, Kathrin Hollmer, 20.10.14)
„Und wieder diese Pappschilder. #NotInMyName steht dieses Mal darauf geschrieben“ — Kathrin Hollmer über politische Hashtags und „Feelgood-Activism“.

5. „So zensiert Facebook“
(faz.net, Adrian Lobe)
Die Kriterien, wonach Facebook seine Relevanz für Inhalte auswählt, beschreibt Adrian Lobe als „Black Box“. Er untersucht Beispiele, die zensiert worden sind, wie ein Comic des „New Yorker“, auf dem Brustwarzen einer Frau zu sehen waren.

6. „LeFloid interviewt Bundeskanzlerin Angela Merkel“
(netzfeuilleton.de, Jannis Kucharz)
Wer dem YouTuber LeFloid Fragen für sein Gespräch am Freitag mit Angela Merkel mit auf den Weg geben möchte, kann sie unter #NetzFragtMerkel über Instagram, YouTube oder Twitter einreichen.

Mit Toten ködern

Trommelwirbel, bitte!

Der „Focus Online“-Award für das pietätloseste Clickbaiting geht in dieser Woche an: Blick.ch.

Auf seiner Facebookseite teaserte das Portal einen Artikel über einen Badeunfall in einem Fluss in Zürich heute so an:

Der zweite Fund war ein anderer ertrunkener Badegast.

Inzwischen hat Blick.ch den Teaser verbessert geändert. Er lautet jetzt:

Mit Dank an Alexander S.

In eigener Sache: „6 vor 9″-Wechsel

Vielleicht hat es der ein oder andere schon mitbekommen: Neben der heutigen Ausgabe von „6 vor 9“ stand nicht der gewohnte Autorenname. Ronnie Grob will nämlich endlich mal ausschlafen und hört nach neun Jahren mit der täglichen Linksammlung (die wir seit 2009 hier im BILDblog veröffentlichen) auf.

Warum genau, was er in den Jahren gelernt hat und welche Links er nicht mehr sehen kann, hat er bei Medienwoche.ch und in seinem Blog aufgeschrieben, bei meedia.de gibt’s außerdem ein Interview mit ihm.

„6 vor 9“ wird es bei uns natürlich auch weiterhin geben. Das Linksammeln übernimmt von nun an Natalie Mayroth. Tipps wie immer gerne (bis 8 Uhr) an 6vor9@bildblog.de.

Ronnie, wir danken Dir sehr für Deine großartige Arbeit. Und jetzt schmeiß den Wecker weg, Du hast es Dir verdient.

Hate Speech, Kolumnisten, Anti-Griechen-Kampagne

1. „Denkt euch selbst nen Titel aus“
(frau-dingens.de, Mina)
„Kommt das Thema Hate Speech so langsam auch in Blogs eurer Nähe an. Das ist erst mal erfreulich, würde man meinen“, schreibt Mina, doch sie hat ihre Bedenken bei Texten wie dem Longread über Hate Speech von René Walter (Nerdcore). Es fehle Unterstützung, Empathie oder überhaupt Interesse von weiten Teilen der männlichen Netzgemeinde.

2. „Die Bundesregierung kuscht vor den USA“
(spiegel.de, Annett Meiritz)
Der Grüne Hans-Christian Ströbele im Interview zu den Bespitzelungen beim „Spiegel“.

3. Viele denken, es liest sich so leicht. Deshalb schreibt es sich leicht“
(zeit.de/zeit-magazin, Sabine Rückert)
Handwerk bleibt Handwerk: Die Kolumnisten Harald Martenstein und Axel Hacke plaudern im „Zeit Magazin“-Interview aus dem Nähkästchen. Martenstein: „Ich schreibe über Sachen, die mir wichtig sind. Man spürt, ob ein Kolumnist es ehrlich meint oder ob er Bullshit schreibt.“

4. „I am worried about the utter contempt BILD is expressing“
(facebook.com/wolfgang.blau, englisch)
Wolfgang Blau vom „Guardian“ über die Anti-Griechen-Kampagne von „Bild“: „I never thought I would witness a German news organisation being that dishonourable and reckless in face of another nation’s suffering.“

5. Hyperlokal in die Zukunft“
(tagesspiegel.de, Margreth Lünenborg)
Lokale und hyperlokale Informationen sind gefragt. „Auch wenn rund 660 deutsche Tageszeitungen im Netz verfügbar sind, innovative und tatsächlich interaktive Konzepte im Lokalen sind noch Mangelware“ – im Gegensatz zum angeführten Beispiel Neukoellner.net.

6. Opposition? Erstmal melden“
(taz.de, Sally McGrane) 
„Stoppt politisches Blockieren auf Facebook“. Regierungskritische Posts werden auf Facebook immer öfter gelöscht: Grund dafür seien kremltreue Trolle, die Bilder und Texte als anstößig melden.

Da hat leider niemand mehr rübergeguckt


Danke an Robert O.

***

Schädlingsbekämpfung mit Samtpfoten.

Danke an Silvia P.

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That escalated quickly. (Schlagzeilen von Augsburger-Allgemeine.de, „Focus Online“ und Bild.de.)


Danke an David J.

Griechen-Hetze im Glashaus der Vampire

Bild.de, gestern:

Bei ihrer Werbung für ein Nein zu den Sparplänen beim Referendum schrecken die Linken auch vor mieser Hetze nicht zurück.

Seit dem Morgen lässt „Honi“ Athen mit Anti-Schäuble-Plakaten zupflastern. „Er hat dich fünf Jahre lang ausgesaugt. Deswegen stimme mit ‚Nein‘“, steht darauf.

„Bild“, 1.11.2002:

Mit Dank an André.

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