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Im Quotenparadies (onlinejournalismus.de)
Es soll ja Print-Journalisten geben, die fürchten sich davor zu wissen, was ihre Leser eigentlich lesen und was nicht. Und während der klassische Branchenpart noch zaghaft über Sinn und Zweck des „Reader Scan“ diskutiert, hat sich in den Online-Redaktionsstuben längst der ständige Blick auf PageImpressions, Click-Through-Rates und HeatMap etabliert.

Kontrolleure gesucht (merkur.de)
Online-Tagebücher machen Journalisten Konkurrenz. Etablierte Medien wie die BBC und Reuters wehren sich.

Vom Internet ins Regal (nzz.ch)
Blogger erobern den amerikanischen Buchmarkt.

Lauthals und hemmungslos (freitag.de)
Lachen hat mit Humor nicht viel zu tun, durchaus aber mit sozialem Status, Rollenmustern, Beziehungsaufbau, und natürlich kichern Frauen anders als Männer. Einige Ergebnisse aus der Forschung über das Lachen.

Ab 1.500 Höhenmeter wird geduzt (taz.de)
Gut, es gibt wichtigere Fragen. Aber keine beschäftigt so viele deutschsprachige Menschen wie die nach dem „du“.

Die Lust am Ekel (zeit.de)
Biologie ist für viele Schüler ein fürchterlich langweiliges Fach. Die amerikanische Lehrerin Sylvia Branzei hat das geändert. Sie schreibt Bücher übers Furzen, Pinkeln, über Schleim und Kacke – und feiert mit ihrer Ekelkunde große Erfolge im prüden Amerika.