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„Bild“-Leser-Reporter kritisieren und bei „Bild“ Wein trinken

Thomas Gottschalk ist ziemlich stinkig. Bei Twitter schrieb der Moderator heute:

Wir glauben gern, dass es sehr nervig ist, wenn man nicht mal durch den Naturpark Barnim wandern kann, ohne dabei fotografiert zu werden. Was Gottschalk nicht schreibt: Es gibt dann auch noch die Leute, die es überhaupt erst ermöglichen, dass der „Trottel“ „am Wegesrand“ „die Fotos verscherbelt.“ Diejenigen, die einen Markt für Aufnahmen von sogenannten Leser-Reportern schaffen, indem sie Honorare für genau solche Bilder versprechen und zahlen. In diesem Fall: die „Bild“-Redaktion. Denn dort erschienen heute auf der letzten Seite die Fotos von „Opa Tommy“ und seiner Schwiegertochter.

Man kann nicht das eine (Foto-Ersteller) verachten, ohne auch das andere (Foto-Abnehmer) zu kritisieren. Das fällt aber natürlich etwas schwerer, wenn man immer mal wieder — und zuletzt erst am vergangenen Montag — bei den Honorar-Zahlern der Leser-Reporter vorbeischaut, und der Wein dort so gut schmeckt:

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