Fixies — wer denkt, verliert

„Fixies“ sind besondere Fahrräder. Bei Kurierfahrern erfreuen sie sich inzwischen ganz enormer Beliebtheit, teilt uns „sueddeutsche.de“ mit — und nennt auch gleich einen Grund dafür: „Kaum Verschleiß, klaut niemand, und es ist sauschnell.“ Das liegt an der ungewöhnlich spartanischen Ausstattung der Räder: Sie haben weder eine Gangschaltung, noch einen Leerlauf, noch Licht, Klingel oder Bremsen. Es ist deswegen kein Wunder, dass diese Geschosse nicht für den normalen Straßenverkehr zugelassen ist.

Ein Fixie sieht also so aus:


(bitte nicht an den Bremsen und der Gangschaltung stören.)

Oder auch so:


(bitte nicht an den Bremsen und der Gangschaltung stören.)

Sehr schön auch dieses Modell hier:


(bitte nicht an den Bremsen und der Gangschaltung stören.)

Man könnte die Auflistung noch ein wenig weiter machen, insgesamt hat sueddeutsche.de eine 6-teilige Klickstrecke, die deswegen keinen besonderen Erkenntniswert für den Nutzer hat, weil kein einziges echtes „Fixie“ zu sehen ist. Gebracht hat es aber immerhin ein paar Klicks und ein paar hübsche Ansichten von klassischen Rennrädern und anderen Fahrradmodellen.

Mit Dank an Max S.

Nachtrag, 18.20 Uhr: Sueddeutsche.de hat inzwischen reagiert – zum „besseren Verständnis vor allem der Bildblog.de-Leser“: Die Bilder stammen allesamt aus dem Katalog einer Karlsruher Firma, die Räder mit und ohne Bremsen ausliefert (das ändert aber nichts daran, dass Fixies per definition keine Bremsen und Gangschaltungen haben). Außerdem, so die Redaktion weiter, könne man Bremsen auch nachträglich montieren (stimmt: Man kann auch noch Klingeln nachmontieren und das Fahrrad neu lackieren). Warum man aber es überhaupt für nötig befindet, den halben Katalog einer Karlsruher Firma abzubilden, erklärt die Redaktion leider nicht.