Journalisten über Terrorismus, Xavier Naidoo, Copyright bei blick.ch

1. Medien, Polizei und die Inszenierung des Terrorismus
(zeit.de, Yassin Musharbash)
In einer Rede bei der Herbsttagung des Bundeskriminalamts hat „Zeit“-Redakteur Yassin Musharbash über die Dilemmata gesprochen, „mit denen wir Journalisten konfrontiert sind, wenn wir über Terrorismus und Terroristen berichten.“ Das Manuskript hat „Zeit Online“ veröffentlicht.

2. Kindern im Umgang mit Medien — wie können Eltern helfen?
(srf.ch, Claudio Fuchs)
Die ausgiebige Berichterstattung über die Attentate in Paris bekommen natürlich auch Kinder und Jugendliche mit. „Die ständige Konfrontation mit solchen verstörenden Bildern kann ernsthafte Konsequenzen auf das Wohlbefinden haben“, schreibt Claudio Fuchs beim SRF. Tipp vom Medienwissenschaftler: „offene Kommunikation zwischen den Generationen“ sei wichtig. Dazu gibt’s auch ein Video — allerdings in Schweizerdeutsch.

3. Ex-Ministerin macht auf Ex-Bundespräsident
(spiegelkritik.de)
Die evangelische Nachrichtenagentur „Idea“ veröffentlicht einen kritischen Kommentar, der „rund zwei Tage nach Erscheinen“ wieder aus dem Internet verschwindet. Die Löschung soll laut „Spiegelkritik“ auf einen Eingriff von Irmgard Schwaetzer, ehemalige Bundesministerin und heutige Vorsitzende der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, zurückzuführen sein. Ebenfalls zum Thema: Timo Rieg mit „‚Idea‘ ist journalistisch unten durch“.

4. Xavier Naidoo beim ESC ist ein schlechter Scherz
(sueddeutsche.de, Carolin Gasteiger)
Es sei „blanker Hohn“, so Carolin Gasteiger, dass die ARD im kommenden Jahr Xavier Naidoo zum „Eurovision Song Contest“ schicken will: „Wenn Xavier Naidoo Deutschland beim ESC vertritt, wirkt das so, als würde man Matthias Matussek zum Bundespräsidenten küren.“ Hans Hoff schreibt über die „ziemlich einsame Entscheidung“ der „Showstrategen der ARD“. Johannes Kram ärgert sich im „Nollendorfblog“, dass die Rechtfertigung der ARD „Homophobie und Rassismus in einer Aktion“ sei. Und Patrick Gensing schreibt beim — für den ESC federführenden — NDR: „Nicht in meinem Namen“.

5. Faszinierendes Copyrightverständnis bei blick.ch
(facebook.com, Jörgen Camrath)
Jörgen Camrath, Social-Media-Leiter bei der „Morgenpost“, wundert sich über die Quellen- und Copyrightlage bei einem „Telegraph“-Video, das auf der Facebook-Seite von blick.ch auftaucht. Auf seine Nachfrage bekommt er eine interessante Antwort. „Blick“-Vizechef Thomas Benkö revidiert später das eindeutige „Jain“ seiner Social-Media-Kollegen.

6. IS bedankt sich bei Medien für Hilfe bei Verbreitung von Angst und Schrecken
(der-postillon.com)