Hundebiss, Asylzentrum, Chip

1. „Über Bissstatistiken“
(antihond.wordpress.com)
Der Bild.de-Artikel „So gefährlich sind Hunde wirklich“ über Statistiken von Bissen durch Hunde: „Es gibt irre viele Situationen, in denen Hunde ihre Zähne einsetzen… weil die Zähne eben einfach das sind, was der Hund statt einer Hand zum Greifen einsetzt. Erst ganz, ganz am Ende der Palette kommt ein Hund, der tatsächlich mit einer Schädigungsabsicht seine Zähne gegen einen Menschen einsetzt und wirklich echt richtig gefährlich ist.“

2. „Rot, rot, rot!“
(medienwalze.ch, Philippe Diener)
Das Blick.ch-Video „Asylzentrum Schachen: Bevölkerung läuft Sturm!“ von einer Informationsveranstaltung zu einem geplanten Asylzentrum: „Die Welle ausgelöst haben nicht zum ersten mal die gefuchsten Blick-Redakteure, die sich öffentlich von den Aussagen der Befragten zwar distanzieren (‚…mit Sprüchen jenseits des guten Geschmacks machen sie [die Deitinger] ihrem Ärger Luft‘), sich in diesem Moment aber genüsslich die Hände reiben und gegenseitig gratulieren, weil sie vor Ort genau die richtigen Deitinger gecastet haben, die jederzeit in der Lage sind, ein bedeutungsloses Filmchen in einen klickfreundlichen Blockbuster zu verwandeln.“

3. „Die Lüge von Griechenlands Rettung per Crowdfunding“
(opinion-club.com, Falk Heunemann)
Falk Heunemann beschäftigt sich mit dem 1,6-Milliarden-Euro-Crowdfunding „Greek Bailout Fund“ und seinem Initiator, Thom Feeney: „Selbst wenn diese Rate von der Crowd, der Nutzermasse im Netz, zusammengetragen wurde, ist damit Griechenland noch lange nicht gerettet. Das Land schuldet seinen Geldgebern insgesamt knapp 340 Milliarden. Pro EU-Bürger sind das nicht mehr nur 3 Euro – mit diesem Kleckerbetrag wirbt Feeney für den Erfolg seines Projekts -, sondern 680 Euro.“ Siehe dazu auch „Thom Feeney über Geld für Griechenland“ (taz.de, Daniel Zylbersztajn).

4. „Die rote Betty“
(woz.ch, Florian Keller)
Florian Keller schreibt zum Ursprung diverser Artikel, die sich um den Einfluss der Partnerin von Alexis Tsipras drehen, siehe dazu auch „Gefunden: Die Frau, die schuld ist, dass die Euro-Krise nicht gelöst wird“ (stefan-niggemeier.de): „Zwar berufen sich alle Abschreiber auf ‚Le Canard enchaîné‘, aber keiner schafft es, den Titel der Zeitschrift richtig zu schreiben. Und gelesen haben sie den betreffenden Artikel aus dem ‚Canard‘ wohl auch nicht. Sonst hätten sie gemerkt: Es ist nur eine Anekdote, erschienen in einer Rubrik mit satirisch aufbereiteten Kurzmeldungen. Sie ist genau fünfzehn Zeilen kurz. Schon komisch, dass die Geschichte in Frankreich nirgends aufgegriffen wurde, oder?“

5. „Sleeping with the enemy“
(medienspiegel.ch, Christof Moser)
Christof Moser beleuchtet die Beziehung zwischen Google und den Zeitungsverlagen: „Google ist wie andere Tech-Firmen in diesem Kampf nicht auf der Seite der Freiheitsrechte. Sind es Medienkonzerne noch, die sich mit Google-Geldern ihre digitale Zukunft finanzieren lassen?“

6. „Eigentlich wollte er zum CLICKBAITING nichts mehr sagen. Doch dann schrieb er DAS“
(lousypennies.de, Stephan Goldmann)
Mitte Juni hatte die Facebook-Seite der Computerzeitschrift „Chip“ noch 329 089 Fans, inzwischen sind es nur noch 324 285: „Die Marke CHIP stand einst für ein seriöses Technik-Magazin. Die gedruckte CHIP ist die älteste IT-Zeitschrift Deutschlands. Nun fischt man klar in anderen Gewässern.“