Scheidenpilz, Ronja Von Rönne, Walter Scott

1. „Boykott am Kiosk“
(deutschlandfunk.de, Murat Koyuncu)
Murat Koyuncu holt Statements ein zum „Bild“-Boykott einiger Zeitungsverkäufer.

2. „Die stärkste Zeitung der Schweiz und Sexismus“
(flugangstweb.wordpress.com, Anne-Sophie Keller)
Anne-Sophie Keller schreibt einen offenen Brief an Blick.ch-Chefredaktor Rüdi Steiner und Blick.ch-People-Ressortchef Dominik Hug: „Ich finde nicht, dass ein Scheidenpilz Bestandteil des öffentlichen Interesse ist.“

3. „Aufräumen nach dem Shitstorm, 1. Teil“
(fembio.org, Luise F. Pusch)
Durch die Übernahme ihrer Kolumne auf Emma.de wird Luise F. Pusch für Sätze kritisiert, die sie gar nicht geschrieben hatte: „Fünf Sätze, die nicht von mir sind, mir aber im Shitstorm und in den Medien dauernd vorgeworfen wurden.“

4. „I dont even know what to say“
(facebook.com/rroenne)
„Welt“-Journalistin Ronja Von Rönne befasst sich mit einer Kritik (Nachtrag) auf ihren Text „Warum mich der Feminismus anekelt“.

5. „Should You Watch the Video?“
(newyorker.com, Philip Gourevitch, englisch)
Sollte man sich das Video, das die Schüsse auf Walter Scott zeigt, ansehen? „This is uncharted territory, and it is not insignificant that Walter Scott’s family has expressed gratitude that the video exists. So we are, to some degree, our own editors when we choose to click or not.“

6. „Big Jack und die Ja!-Quark-Lady“
(schnipselfriedhof.de, Volker Strübing)
Volker Strübing schreibt über arme Menschen: „Meinen ersten Bettler sah ich live als ich 18 war, am 10.11.1989 bei meinem zweiten Besuch in Westberlin und ich war geschockt, obwohl ich natürlich wusste, dass es sie gab. Heute gehe ich jeden Tag an was weiß ich wievielen vorbei und muss mich zusammenreißen, um nicht aufzustöhnen und mit den Augen zu rollen, wenn der dritte Motzverkäufer in die S-Bahn steigt. Das Elend nutzt sich ja auch irgendwann ab, und überhaupt, ich habs weiß Gott auch nicht leicht und dann sind da ja auch noch die sprichwörtlichen Kinder in Afrika, die froh wären, wenn sie sich mit ein paar leeren Flaschen so einen schönen Ja!-Quark verdienen könnten.“