Tex Rubinowitz, Titanic, Lizenzen

1. „Tex Rubinowitz, der Guttenberg des Feuilletons“
(umblaetterer.de, Paco)
Für den Artikel „Der Mozart unter den Texten“ im „Süddeutsche Zeitung Magazin“ bedient sich Tex Rubinowitz bei den 470 vom „Umblätterer“ gesammelten „Vossianischen Antonomasien“ – ohne diese zu erwähnen: „Rubinowitz gibt den lustigen Zitatearrangierer, sein Artikel besteht aber im Kern aus von uns über 5,5 Jahre kuratiertem Material. Unsere Sammlung macht quasi den halben Text aus.“

2. „Der Versuch, ein Bild zu lizenzieren“
(schmalenstroer.net)
Als Laie, „der nicht regelmäßig Bilder lizenziert“, versucht Michael Schmalenstroer, ein Foto zu lizenzieren – und scheitert: „Wenn man es aber so schwer macht, ist es aber kein Wunder, wenn die Leute Bilder einfach ohne Lizenz benutzen.“

3. „Satiremagazin Titanic veröffentlicht neue Mohammed-Karikatur“
(faz.net, Hans Riebsamen)
Hans Riebsamen berichtet über die neue Ausgabe der „Titanic“: „An die ’sehr geehrten Islamisten‘ richtet die ‚Titanic‘ die inständige Bitte: ‚Schießt nicht auf uns!‘. Nicht nur, weil sie alle in der Redaktion gerne noch eine Weile leben möchten. Noch wichtiger sei aber, dass, wer immer von ihnen überlebe, auf keinen Fall an der Seite von Angela Merkel einen Trauermarsch anführen und von einem tränenüberströmten Bundespräsidenten Gauck abgeknutscht werden wolle. ‚Diese Vorstellung‘, so ihr Appell an die Terroristen, ‚müsste doch sogar für eure Verhältnisse zu brutal sein.'“ Siehe dazu auch „Das Humor-Kalifat verteilt weiter seine Fatwas“ (deutschlandfunk.de, Arno Orzessek).

4. „Von der Huffington Post, unterbezahlten Praktikanten, Glashäusern und Steinen“
(sara-weber.com)
Sebastian Matthes, Chefredakteur der „Huffington Post Deutschland“, empfiehlt per Tweet einen Text seines Mediums über schlecht bezahlte Praktikanten. Sara Weber erkundingt sich in der Folge, was Praktikanten bei der „Huffington Post Deutschland“ verdienen.

5. „How to Leak to The Intercept“
(firstlook.org/theintercept, Micah Lee, englisch)
„The Intercept“ zeigt auf, wie sich Whistleblower am Besten mit Leaks melden sollten: „Don’t contact us from work. Don’t email us, call us, or contact us on social media. Don’t tell anyone that you’re a source.“

6. „Man rechne!“
(medienspiegel.ch, Martin Hitz)