DuMont, Trevisan, Knüwer

Interviews mit Tobias Trevisan und Thomas Knüwer, eine 50.000-Euro-Frage und nichts weniger als die heilige Dreifaltigkeit. Heute in der wochentäglichen Presseschau.

1. Dreieinigkeit bei M. DuMont Schauberg
(nrhz.de, Peter Kleinert)
Die Neue Rheinische Zeitung, früher mal mit Karl Marx als Chefredakteur, macht darauf aufmerksam, dass die publizistische „Letztverantwortung“ für alle Zeitungen in der Mediengruppe DuMont künftig von Herausgeber Alfred Neven DuMont, seinem Neffen Christian DuMont Schütte und seinem Sohn Konstantin Neven DuMont getragen werde. Eine klassische Dreifaltigkeit.

2. Interview mit Tobias Trevisan
(bernetblog.ch, Marcel Bernet)
Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Bei der FAZ waren wir zum Beispiel davon überzeugt, dass ein Farbfoto auf der Titelseite die Qualität mindert. Und dann haben Tests gezeigt: Unsere Leser sehen das ganz anders.“

3. „Vor meinen 9 Fernsehern“
(blog.tagesschau.de, Dr. Kai Gniffke)
Dr. Kai Gniffke nutzt eine durch den Ausfall einer Tagesschau bedingte Pause und bloggt, dass die bei spiegel.de und stern.de zu sehenden animierten Grafiken über das Weisse Haus schon vor zwei Monaten auf tagesschau.de waren.

4. „Die 50.000-Euro-Frage“
(nice-bastard.blogspot.com, Dorin Popa)
Dorin Popa fragt sich, wie bild.de „eine Viertelstunde vor Schließung der Wahllokale in Hessen die erste Wahlprognose“ abgeben konnte. Eine Nachfrage ergab nämlich, dass vor 18 Uhr keine Daten herausgegeben werden.

5. „Medienhype um Ex-Staatsanwältin“
(sueddeutsche.de, Hans Leyendecker)
„Ein Lehrstück für journalistische Seminare: Die Medien haben die ehemalige Bochumer Staatsanwältin Margrit Lichtinghagen zur Heldin gemacht – und sie damit auf Fallhöhe gebracht.“

6. Interview mit Thomas Knüwer
(svz.de)
Die Schweriner Volkszeitung weiss: Thomas Knüwer bloggt schon „seit 14 Jahren“. Ein Gespräch mit dem Urgestein.