Axel Prahl, Spammer, Schawinski

Unsere Presseschau heute mit Interviews mit Axel Prahl und einem Spammer aus Ghana. Dazu ein Bericht über den Werbemarkt der Zukunft: das Internet.

1. „Internet: Werbemarkt der Zukunft“
(sf.tv, Video, 8:46 Minuten)
„Die Zeitungsverleger entlassen Personal, täglich werden weniger Zeitungsinserate gebucht. Doch wo der Werbekanal Print an Bedeutung verliert, gewinnt das Internet. ‚ECO‘ zeigt, wie die Firma Goldbach Media expandiert und Onlineunternehmen in ganz Europa aufkauft. Auch die Publigroupe, als grösster Schweizer Werbevermarkter, will den Anschluss nicht verpassen.“

2. „Unser nationales Fernsehen unterhält wie ein Privatsender“
(tagesanzeiger.ch, Roger Schawinski)
„Ein Service-Public-Aspekt ist bei SF2 selbst mit der Lupe nicht zu finden – sogar der Minisender 3+ bietet mehr Eigenleistung.“

3. Interview mit Axel Prahl
(planet-interview.de, Ralf Krämer)
„Der Tatort ist ein Familienformat. An das bin ich auch selbst durch meine Eltern herangeführt worden. Anfänglich war der Tatort deswegen spannend, weil man ihn nicht gucken durfte. Dann, im zarten Alter von 12, 13, konnte man sich in Wolldecken gehüllt und mit einer Knabberschale auf dem Tisch schon beim Vorspann in die Hosen machen. Als dann das Angebot, einen Kommissar zu spielen, an mich herangetragen wurde, war mir schon klar, dass das so eine Art Ritterschlag ist. Der Tatort zählt eben zum Besten, was das deutsche Fernsehen zu bieten hat.“

4. „Radio Gaga Radio Googoo“
(bundblog.espace.ch, Artur Vogel)
„Mit den Konzessionsentscheiden hat der Sozialdemokrat Leuenberger seinen Kritikern Recht gegeben, die von einer ‚marxistischen‘ Medienordnung reden – nicht inhaltlich natürlich, aber strukturell. Dass Staatsangestellte und Politiker als Zensoren und Juroren auftreten und über die Existenz oder Nichtexistenz von Medien befinden dürfen, einer liberalen Demokratie nicht angemessen.“

5. „Trunkener Reporter wird Youtube-Star“
(netzeitung.de)
„Ein britischer Reporter trennt sich in der Nacht der US-Wahl mit unflätigen Äußerungen von seinen Auftraggebern. Er sei betrunken und wolle ein eigenes Magazin herausbringen.“

6. Interview mit einem Spammer
(blog.oliver-gassner.de)
Oliver Gassner plaudert mit einem Skype-Spammer aus Accra in Ghana, der nach „assistance in the transfer of some huge funds“ fragt. Ein schlechtes Gewissen hat er keines, denn „only greedy people fall for this“.