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Unsere Presseschau heute mit einer Trilogie zum Suchwort „Obama“, vielen Medienexperten, einem bisher von der Weltwoche ungedruckten Text sowie sterbenden linken Tageszeitungen.

1. „Experten“
(coffeeandtv.de, Lukas)
„Braucht ein Journalist ein Statement zum Thema Blogs oder Internet, wendet er sich an Stefan Niggemeier. Der darf auch beim Thema ‚Medien allgemein‘ ran, aber nur, solange seine Meinung nicht der Linie des Journalisten zu widersprechen droht – sonst ist Jo Groebel dran.“

2. „Deutsche Nachrichtenagentur sieht schwarz für die Schweiz“
(tagesanzeiger.ch, Olivia Kühni)
„Die Turbulenzen an den Finanzmärkten würden die Akteure an den Schweizer Bankenplätzen erheblich ins Schwitzen bringen, so die DPA. ‚Sogar Verhältnisse wie in Island, wo der Staat kurz vor dem Bankrott steht, werden unter Experten für die Eidgenossenschaft nicht mehr wie bisher entrüstet ausgeschlossen, sollte sich die Lage weiter verschlechtern.‘ Namentlich genannt werden in dem Text keine Experten, die diese Meinung tatsächlich öffentlich vertreten.“

3. „Immer sind die Medien schuld“
(taz.de, Bernd Pickert)
Bernd Pickert verteidigt die linksliberalen Medien, die den Kandidat Obama befürworten. „Wie müssten denn Medien beschaffen sein, die diesem McCain-Wahlkampf positives abgewinnen könnten?“

4. „Linke Presse, rote Zahlen“
(jungle-world.com, Catrin Dingler)
„Ein Gesetz der italienischen Regierung sieht drastische Kürzungen der Subventio­nen für das Verlagswesen vor. Insbeson­dere linke Tageszeitungen wären davon be­troffen. Der größten, il manifesto, droht zum Ende des Jahres das Aus.“

5. „Nur ein Diskurs kann uns retten“
(michael-klonovsky.de)
„Der Starnberger Emeritus Jürgen Habermas gilt als der bedeutendste deutsche Sozialphilosoph der Gegenwart. Warum eigentlich?“ („Bestellt, bezahlt und bislang ungedruckt von der Weltwoche, Zürich“)

6. Obama, Obama, Obama
(woerterberg.de)
Eine Trilogie der Google-Suche zu Obama: Obama war, Obama soll, Obama wird.