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Unsere Presseschau heute mit zehn Lesertypen, Bernhard Weissberg, der den Zeitungskäufern dankt und Interviews: Mit Jürgen Todenhöfer und Kurt W. Zimmermann.

1. „Zum Relaunch-Jahrestag der FAZ“
(umblaetterer.de, Marcuccio)
Der Umblätterer feiert den ersten Jahrestag des Relaunchs der Frankfurter Allgemeinen mit einer Typologie der darauf reagierenden Leser, geschmückt mit Zitaten aus Leserbriefen. Gesammelt wurden 10 Lesertypen vom „Abbesteller“ über den „Beschwerdeopportunist“ bis zum „Mythenfortschreiber“.

2. Kurt W. Zimmermann im Interview
(persoenlich.com, Matthias Ackeret)
Kurt W. Zimmermann erzählt im Interview vom Südtiroler Wochenmagazin ff, bei dem er als „Verleger und verantwortlicher Direktor“ agiert: „Bei uns ist die Mediaplanung ja eine Art Computerwissenschaft, in der nüchterne Reichweiten und TKPs eine entscheidende Rolle spielen. In Italien gibt es viel mehr Beziehungsdelikte, man muss also mit den Kunden andauernd Kaffee trinken gehen.“

3. „Gratis und doch nicht gratis“
(blick.ch, Bernhard Weissberg)
In seinem Scheff-Blog dankt Bernhard Weissberg allen Zeitungskäufern: „Das Netz suggeriert, dass Information und Vertiefung gratis ist. Ist es aber in Wahrheit nicht. Ob auf dem Internet genügend zu verdienen ist, um journalistische Arbeit finanzieren zu können, muss sich erst noch zeigen. Deshalb sind wir weiterhin froh um jeden Zeitungskäufer. In dem Sinne: Danke, liebe Nicht-Gratis-Leser!“

4. Interview mit Jürgen Todenhöfer
(sueddeutsche.de, Caspar Busse und Hans-Jürgen Jakobs)
Jürgen Todenhöfer macht zu seinem Abschied bei Burda Voraussagen: „Mit gut gemachten Zeitungen und Zeitschriften kann man noch mindestens 50 Jahre richtig gut Geld verdienen.“

5. „Falsche Opferrolle“
(blogmedien.de)
„Anmerkungen zur Reaktion des hr-Intendaten Helmut Reitze auf das Urteil gegen seinen früheren Sportchef Jürgen Emig.“

6. Österreich wiederverwertet Interview
(ots.at)
„Der Pressedienst der Grünen hält fest, dass das heute in der Tageszeitung ‚Österreich‘ veröffentlichte Interview mit Eva Glawischnig in dieser Form niemals stattgefunden hat.“