Feuilleton, Mülltrennung, A.C.A.B.

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an 6vor9@bildblog.de.

1. „Und jetzt noch mal auf Deutsch“
(medienwoche.ch, Fabian Baumann)
Fabian Baumann plädiert dafür, „Gedanken so verständlich als möglich auszudrücken, anstatt inhaltliche Schwächen mit pseudo-intellektuellem Geschwätz zu verschleiern. Denn leider scheint es im deutschsprachigen Feuilleton doch oft so zu sein: Je anstrengender ein Artikel zu lesen ist, desto weniger hat er zu sagen.“

2. „A.J.A.B. – oder: Wie Massenmedien im Jahr 2013 funktionieren“
(flurfunk-dresden.de, owy)
„Drei von vier heimischen Tageszeitungen“ beschäftigen mit einem Plakat der Stadt Dresden, auf dem ein Pullover mit der Aufschrift „A.C.A.B.“ zu sehen ist.

3. „Bin ich ein Komplize? Wenn ja: Von wem?“
(swiss-kyburz.ch, Kevin)
Kevin Kyburz antwortet der „Sonntagszeitung“, die ihm „freiwillige Öffentlichkeitsarbeit“ für die Swisscom unterstellt. „Ich schreibe, wann ich will, worüber ich will, und wie ich will: begeistert oder ablehnend, wie ich es gerade empfinde. Und ja, bei einigen meiner rund 800 Follower gelte ich als Influencer – deswegen wurde ich ja ursprünglich auch an den Event eingeladen.“

4. „Erklärvideo: Mails verschlüsseln leicht gemacht“
(investigativerecherche.de, Boris Kartheuser, Video, 20:44 Minuten)
Boris Kartheuser erklärt, wie man E-Mails verschlüsselt.

5. „#pallengate: Warum Sascha Pallenberg bewusst lügt“
(adblockplus.org, Till Faida)
Adblock Plus antwortet auf den Beitrag „Adblock Plus Undercover – Einblicke in ein mafioeses Werbenetzwerk“ von Sascha Pallenberg – der selbst einen zweiten, sehr ausführlichen Beitrag nachlegt. Siehe dazu auch „Adblock Plus: Weitere Vorwürfe und Widersprüche“ (heise.de, Torsten Kleinz).

6. „Könnes kämpft – Der große Müll-Schwindel“
(wdr.de, Video, 43:14 Minuten)
Müllverbrennungsanlagen in Deutschland importieren Müll aus dem Ausland, um ihre Maschinen auszulasten. Derweil trennen die Bürger weiterhin ihren Abfall (oder versuchen es zumindest).