Lebenslügen, Pardon, Luca Hänni

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an 6vor9@bildblog.de.

1. „Die Lebenslügen der Digitalen Avantgarde und der Verlage“
(onlinejournalismusblog.com, Stephan Dörner)
Stephan Dörner zählt je fünf Lebenslügen der Digitalen Avantgarde und der Printverlage auf.

2. „‘Pardon’: Das untote Magazin kehrt zurück“
(britcoms.de, Oliver Nagel)
Oliver Nagel liest die neue „Pardon“ und ist davon nicht ganz so begeistert.

3. „Die Scheingenauigkeit der Zahlen“
(blog.dasmagazin.ch, Mathias Plüss)
Im Schweizer Radio DRS1 wird behauptet, dass EU-Staaten durch Steuerflucht und -vermeidung jährlich bis zu einer Trillion Euro verlieren. „Nun ja, so ein Fehler kann ja mal passieren, und offensichtlich haben ihn im Nachhinein auch die Radioleute entdeckt. Ihre Reaktion fand ich aber ein wenig seltsam: Sie haben die falsche Trillion und die sechs überzähligen Nullen für den Internet-Beitrag einfach herausgeschnitten und durch die richtige Billion ersetzt, ohne das zu kennzeichnen – nicht gerade die feine Art.“

4. „Allen ist doch klar: Journalismus wird anders sein“
(dirkvongehlen.de)
Dirk von Gehlen befragt Sebastian Esser von Krautreporter.de, einem Crowdfunding-Portal für journalistische Projekte: „Wir weigern uns, weiter die seit vielen Jahren immer gleichen Argumente auszutauschen und nichts tuend, aber Hände ringend dem Schwinden der Strukturen zuzusehen, die bisher Journalismus ermöglicht haben.“

5. „‘Manche Medien schreiben einfach irgendwas’“
(medienwoche.ch, Felicie Notter)
Der Gewinner der 9. Staffel der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“, Luca Hänni, im Interview über Beziehungen zu Medien. Frank Wiedermann, sein Manager, sagt: „Wir hatten mal ein Angebot, Luca mit seiner Freundin nach Mauritius in den Badeurlaub zu schicken – bezahlt. Einzige Bedingung: ein Fotograf ist dabei. Das fanden wir toll, nur hatte die Freundin von Luca keine Zeit und ich wäre stattdessen mitgeflogen. Das wollten sie natürlich nicht mehr bezahlen, weil sie nur auf die Exklusiv-Bilder aus waren.“

6. „Wie ich einmal versuchte meinen Telekomanschluss zu kündigen (und es noch tue)“
(dominik-schwarz.net)