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Nun könnte es konkret werden

„Unabhängig, zuverlässig und aktuell“, mit diesem Wahlspruch wirbt die Deutsche Presseagentur (dpa) für ihre Dienste.

Man kann ihr auch im Fall der Meldung zu Googles Online-Festplatte „GDrive“ nicht den Vorwurf machen, ihre Quellen nicht offenzulegen oder sich deren Ansichten zu eigen zu machen.

Andererseits stecken da derart viele Distanzierungen und Konjunktive in Text und Überschrift, dass es schon fast verwunderlich ist, dass dpa nicht noch ein paar Bauernregeln oder Astrologen zitiert:

Gerücht: Google startet Online-Festplatte GDrive schon im April

Berlin (dpa) – Seit Jahren ranken sich Gerüchte darum – nun könnte es konkret werden: Google wird möglicherweise seine Online-Festplatte GDrive schon Anfang April an den Start bringen, heißt es in einem bislang unbestätigten Bericht des Technologie-Blogs „GigaOm“. Ein Gigabyte an Daten wie Dokumente, Filme oder Musik sollen die Nutzer dann kostenlos online speichern und von überall aus abrufen können, heißt es unter Berufung gut informierter Personen. Die Software für den Cloud-Service solle ein ähnliches Interface haben wie Googles Dokumenten-Verwaltung GoogleDocs und als App vertrieben werden. Google wollte auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa keine Stellung zu dem Bericht nehmen.

Das für gewöhnlich gut informierte „Wall Street Journal“ hatte bereits 2006 von Plänen des Suchmaschinenspezialisten berichtet, einen Netzspeicher anzubieten – allerdings war bis heute nichts passiert. […]

[Hervorhebungen von uns.]