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Fußball-Mobiliserung in Schweizer Medien
(Eurospuk 08, Ballerina)
„Was machen eigentlich die grossen Schweizer Medienportale in Sachen Euro? Wenig bis gar nix, viel PR und weitgehend infantile Wettbewerbli – zeigt ein kleiner Rundgang. „

Korrespondenten fehlt Zuwendung
(taz, Steffen Grimberg)
„Viele Korrespondenten von ARD und ZDF sind genervt: Berichte seien oft einseitig – und manche Redaktionen so ahnungslos, dass man ihnen ‚Afghanistan‘ buchstabieren müsse.“

Kritik an „Geheimprojekt Traumhochzeit“
(medienpiraten.tv, Peer Schader)
„Ist das wirklich so eine gute Idee? Oder hat RTL 2 vielleicht endgültig jeglichen Respekt vor der Würde der Protagonisten verloren, die der Sender durch seine miesen kleinen Dokusoaps schleust, um zwischendurch ein paar Werbespots verkaufen zu können?“ Es ist halt Privatfernsehen.

Schwedische Gratiszeitung eingestellt
(NZZ, Ingrid Meissl Årebo)
„Der norwegische Medienkonzern Schibsted kauft 35% der Aktien von Metro Schweden, welche die Gratiszeitung ‚Metro‘ herausgibt. Gleichzeitig stellt Schibsted das eigene, verlustbringende Pendlerblatt ‚Punkt SE‘ per sofort ein“

„Zeitungen und Zeitschriften haben Zukunft“
(Tages-Anzeiger, Judith Wittwer)
Springer-Chef Mathias Döpfner im Interview. Frage: „Wie bei praktisch allen Tageszeitungen bröckelt aber auch bei Ihrer ‚Bild‘ die Auflage.“ Döpfner: „Und die Rendite steigt Jahr für Jahr, nun schon zum fünften Mal auf einen historischen Höchststand. Hinzu kommt: Wir verdienen mit Bild.de seit vier Jahren gutes Geld.“

Medienstunt für 40 Euro
(medienrauschen.de, Jörg-Olaf Schäfers)
„Sie sind Neonazi und wollen für kleines Geld maximale Aufmerksamkeit? Kein Problem, mit weniger als 40 Euro können Sie einen PR-Stunt in führenden deutschen Medien platzieren.“