6 vor 9

Quoten statt Voten
(medienheft.ch, Gerti Schön)
„Kurzatmige Nachrichten über aufgeblasene Bagatellen bestimmen die Berichterstattung über die Vorwahlen in den USA: Ob nun angebliche Heckenschützen in Bosnien, radikale Prediger oder „frustrierte Wähler“ – kaum jemand, der nicht aufgeboten würde, um die Stimmung gegen die demokratischen Präsidentschaftskandidaten anzuheizen. Dabei geht es mehr um Quoten als um Voten.“

„Man muss lernen, anonym zu bleiben“
(zeit.de, Götz Hamann)
„Netzsurfer tragen selbst Verantwortung, sagt der oberste Datenschützer von Google. Peter Fleischer über die Spuren, die Nutzer hinterlassen – und über das, was der amerikanische Internetkonzern damit anstellt.“

Der Hakenkreuzzug
(spiegel.de, Ansberg Kneip)
„Wie Google Earth bei der Entnazifizierung der Welt hilft.“

„Gegen eine reine Mantellösung würde ich mich wehren“
(persoenlich.com, David Vonplon)
„Letzten Samstag ist der „Bund“ in die Räumlichkeiten der „Berner Zeitung“ am Dammweg gezogen. Folgt auf die geografische Zusammenlegung der Zeitungen auch eine redaktionelle? Laut „Bund“-Chefredaktor Artur K. Vogel sind solche Befürchtungen aus der Luft gegriffen: „Wir versuchen, uns klar von der ‚BZ‘ abzugrenzen“, erklärt er im Interview mit „persoenlich.com“ und übt scharfe Kritik an Medien, die anderslautende Berichte publizierten.“

Da geht was
(blick.ch, Lu Hai Rui)
„China ist ein ziemlich grosses Land, und in einem ziemlich grossen Land passieren ziemlich kuriose Dinge. In den vergangenen Wochen habe ich allerlei Zeitungsausschnitte für Sie gesammelt, liebe Leserinnen und Leser, und bin stolz, Ihnen nun die zehn verrücktesten Kurznachrichten des Frühlings präsentieren zu dürfen.“

Ein offener Brief vom Internet zum Tag des Geistigen Eigentums
(tim.geekheim.de)
Nach „den Kulturschaffenden“ schreibt nun auch „das Internet“ einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel.