Super Nanny, Alessio Rastani, Eugen Russ

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an 6vor9@bildblog.de.

1. „Kommen jetzt die Dumm-Wörter?“
(translationspotting.blogspot.com, Torsten Gaitzsch)
Torsten Gaitzsch denkt über von „Bild“ verwendete Komposita nach, die aus einem Adjektiv und einem Substantiv bestehen: „Herzlos-Vermieter, Billig-Mini, Gemein-Wurf, Nackt-Ukrainerinnen, Brutal-Attacke, Peinlich-Auftritt, Schrill-Outfit“.

2. „Ich bin ein Opfer der Super Nanny“
(fernsehkritik.tv, Video, 15 Minuten)
Zwei Teilnehmerinnen der RTL-Sendung „Die Super Nanny“ berichten über ihre Eindrücke von den (2008 ausgestrahlten) Aufnahmen.

3. „TV-Sender nutzt Spielszenen, um Hubschrauber-Abschuss zu dokumentieren“
(de.ign.com)
In der Dokumentation „Exposure: Gaddafi and the IRA“ wurden Spielszenen aus einem Computerspiel verwendet: „In der Dokumentation wurde dabei der Eindruck erweckt, als ob es sich um reale Aufnahmen handeln würde, die einen Angriff der irisch-republikanischen Organisation IRA zeigt.“ Siehe dazu auch guardian.co.uk.

4. „Wie ein Freizeit-Börsianer die BBC narrte“
(spiegel.de, Carsten Volkery)
Ein BBC-Interview mit Alessio Rastani (youtube.com, 3:29 Minuten) erregt eine breite Aufmerksamkeit. „Inzwischen sieht es so aus, als sei der ‚BBC-Trader‘, wie er im Netz genannt wird, einfach ein aggressiver Selbstvermarkter.“ Siehe dazu auch telegraph.co.uk, forbes.com und das Statement der BBC.

5. „Sido versus ‚Krone‘: Rapper schaltet Anwälte ein“
(diepresse.com)
Sido will gegen einen Artikel in der „Kronen Zeitung“ vorgehen und gibt sich bereits siegessicher (Tweet vom 25. September). „Aus dem ORF kommt die Bestätigung: Sido hat zur Klärung der Angelegenheit und zur Richtigstellung der erhobenen Vorwürfe bereits seine Anwälte eingeschaltet.“

6. „Mehr mobile Nutzung“
(derstandard.at)
Die vermehrte mobile Mediennutzung werde ein Opfer fordern, sagt Printverleger Eugen Russ: „Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass in zwei Jahren das Web ziemlich tot ist, spätestens in drei Jahren.“