Nico Rosberg, Pink, Frankreich, Brandenburg

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an 6vor9@bildblog.de.

1. „Es gab eine gravierende Fehlinterpretation“
(nicorosberg.com)
Formel1-Rennfahrer Nico Rosberg stellt eine Abschrift eines Interviews online, das wegen einer Aussage zur Fußball-WM der Frauen für Aufregung gesorgt hatte.

2. „Important Note From P!nk“
(pinkspage.com, englisch)
US-Sängerin Pink schreibt über Paparazzi: „Why are celebrities/public figures having to seek restraining orders to keep strange grown men with still and video cameras from sitting perched outside of their children’s pre-schools and elementary schools, preying on little innocent kids? (…) To anyone out there that buys a magazine, or goes onto a website to look at pictures of other people’s children, may you at least think for a second about what you may inadvertently be supporting.“

3. „It’s not permission to be sloppy“
(guardian.co.uk, Frédéric Filloux, englisch)
Frédéric Filloux vergleicht journalistische Standards: „French journalists are not genetically worse than others. It’s their culture; they are simply poorly trained and managed.“ Über die prekäre Situation von Journalisten in Frankreich berichtet auch die Sendung „Kontext“ des Schweizer Radios (Audio, Margrit Hillmann, 27:30 Minuten).

4. „Bauchnabel“
(kontextwochenzeitung.de, Willi Germund)
In der Auslandsberichterstattung deutscher Medien gehe es immer weniger um das Ausland und immer mehr um Deutschland, beklagt Willi Germund.

5. „Einmal DDR-Blatt, immer DDR-Blatt?“
(moz.de, Dietrich Schröder)
Für die „Märkische Oderzeitung“ bespricht Dietrich Schröder das Gutachten „Personelle und institutionelle Übergange im Bereich der brandenburgischen Medienlandschaft“ von Ariane Mohl (öffentliche Diskussion der Enquete-Kommission des Brandenburger Landtags am 1. Juli). Der letzte Satz lautet: „Kein differenzierter Umgang mit der Geschichte.“

6. „Die Leiden des stöhnenden Porno-Beat“
(20min.ch, A. Hirschberg)
Ein auf YouTube vielfach verbreiteter Casting-Auftritt einer Pornovideo-Audio-Synchronisation belastet das Leben eines Ostschweizers schwer. Gegen die Aufnahme vorgehen kann er nicht, da er die Rechte daran abgetreten hat. „Wenn alle seine Geschichte kennen, wird er weniger interessant, glaubt er. Die Leute werden ihn dann endlich wieder in Ruhe lassen – vielleicht.“