Sündenfall

Wer zeigt jeden Tag die guten und fröhlichen wie die dunklen und traurigen Seiten des Lebens? Das ganze Spektrum unserer Gesellschaft, lebensnah, anschaulich und fern aller Theorie?

Wissen Sie nicht? Na gut. Zwei Antwortmöglichkeiten:
Möglichkeit 1: „Bild“.
Möglichkeit 2: Die Bibel.

Die Lösung: Beides stimmt – jedenfalls nach Ansicht von „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann. Kein Wunder also, dass „Bild“ gemeinsam mit der Verlagsgruppe Weltbild eine hochwertig ausgestattete Volksbibel auf den Markt bringt. Ja, lesen Sie das ruhig noch mal, um es zu glauben:

„Europas größte Tageszeitung BILD und die Augsburger Verlagsgruppe Weltbild bringen gemeinsam eine hochwertig ausgestattete Volksbibel auf den Markt.“

Und das „Geleitwort“, also quasi ein Vorwort zur Heiligen Schrift, zum Alten und Neuen Testament, zur Bibel also, hat Diekmann auch gleich geschrieben, mit freundlicher Unterstützung des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, und dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann.

Allein das schockt schon derart, dass man glatt vergessen könnte, zu erwähnen, wer heute „Gewinner des Tages“ ist.