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„Bild“-Reporter akzeptieren Strafbefehl nicht

Zwei „Bild“-Reporter sollen im November 2007 ein Auto, in dem sie fälschlicherweise einen wegen Kindesmissbrauchs verurteilten Mann vermuteten, verfolgt, ausgebremst, gestoppt und Fotos des Fahrers geschossen haben. Der hatte die Reporter daraufhin angezeigt. Vor gut zwei Wochen hatte das Amtsgericht Osnabrück deswegen Strafbefehl wegen Nötigung in Höhe von je 15 Tagessätzen à 50 Euro gegen die beiden erlassen (wir berichteten).

Die Reporter – bei einem von ihnen handelt es sich übrigens um Jürgen Damsch, der BILDblog-Lesern quasi einschlägig bekannt sein dürfte – akzeptierten den Strafbefehl nicht. Wie uns das Amtsgericht Osnabrück mitteilt, „liegt ein Einspruch gegen den Strafbefehl vor“. Die Begründung ist uns nicht bekannt, es wird in der Sache aber wohl zu einer mündlichen Hauptverhandlung kommen. Wann das der Fall sein wird, ist noch offen.