Ahnungslose Sternenkrieger

Bei Christie’s wird morgen eine originale Darth-Vader-Maske versteigert.

Doch wer ist der Mann mit der merkwürdigen Montur? stern.de klärt in einer fünfteiligen Klickstrecke auf:

Von „Darth Vader“ stammt auch einer der berühmtesten Sätze der Filmgeschichte: „Luke ich bin dein Vater“, haucht der Schurke, bevor sein Sohn Luke Skywalker ihn mit seinem Laserschwert für immer in die ewige Verdamnis der Galaxie schickt. Wer sich jetzt ärgert, das Ende der Trilogie verraten bekommen zu haben, ist selbst schuld. Wer „Star Wars“ noch immer nicht gesehen hat, hat einen Meilenstein der Filmgeschichte verpasst.

Offenbar hat der Texter allerdings selbst einiges verpasst, als er die „Star Wars“-Filme gesehen hat: Das berühmte Zitat stammt aus „Das Imperium schlägt zurück“, dem zweiten Teil der alten „Star Wars“-Trilogie (und fünften Teil der Serie insgesamt), woraufhin sich Luke mit einem gewagten Sprung in die Tiefe rettet.

Im letzten Film, „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, versucht der Imperator, Luke Skywalker zu töten, woraufhin Darth Vader (bürgerlich: Anakin Skywalker) nach langem Zögern seinem Sohn zu Hilfe kommt. Vader wird dabei so schwer verletzt, dass er bald darauf in den Armen seines Sohne stirbt.

Mit Dank an Oliver Sch.

Nachtrag, 15.30 Uhr: Auf Wunsch zahlreicher Leser weisen wir natürlich gerne auch noch darauf hin, dass das berühmte Zitat komplett ohne Anrede auskommt und korrekt „Nein, ich bin Dein Vater!“ lautet.