Sunglasses At Night

Die spektakuläre Rettungsaktion für die chilenischen Bergleute, die 69 Tage in mehr als 600 Metern Tiefe eingeschlossen waren, war auch ein Medienereignis: Seit Monaten wurde das Schicksal der Männer medial begleitet, ihre Rückkehr an die Erdoberfläche wurde weltweit live übertragen, teils rund um die Uhr.

Dennoch sind laut „Spiegel Online“ die wichtigsten Fragen immer noch unbeantwortet:

Wann zerbricht die Gemeinschaft der Mineros? Wann kommt der Rückschlag nach der Euphorie? Warum sprachen die Arbeiter so druckreif? Warum trugen die Männer bei ihrer Rettung keine Bärte? Warum wurde der schönste Kumpel als Erster nach oben gebracht? Warum warteten auf einen Arbeiter zwei Frauen? Wie hätten sich 33 Frauen unter Tage verhalten? Wie viel Licht braucht der Mensch? Warum küssten so wenige Mineros ihre Frauen?

(Wenn Sie auch ernst zu nehmende Antworten auf diese Fragen erwarten, ist „Spiegel Online“ allerdings der falsche Ort, danach zu suchen.)

Einer weiteren brennenden Frage hat sich „Welt Kompakt“ angenommen: Was waren das eigentlich für geile Sonnenbrillen, die die Kumpels trugen?

Coolness für die Augen der Kumpels. Das die geretteten Bergleute aussahen wie Stars, lag an den Sonnenbrillen, mit denen sie aus der Tiefe auftauchten, gestiftet von der kalifornischen Firma Oakley (Modell Radar, Preis: ab 209 Euro). Die Brille filtert laut der Firma sämtliche UVA-, UVB- und UVC-Strahlen und wird für besonders helle Lichtverhältnisse empfohlen. Genau das Richtige für die licht-entwöhnten Augen der Bergarbeiter. Oakley-Sprecher Christian Schramm betont, dass man sich den Bergarbeitern nicht aufgedrängt habe: "Uns hat ein chilenischer Journalist um die Brillen gebeten."

Immer diese Journalisten …

Mit Dank an Thomas N. und Axel F.