Guttenberg, Sportschau, Bill O’Reilly

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an 6vor9@bildblog.de.

1. „Die wundersame Beliebtheit der zu Guttenbergs“
(ndr.de, Video, 7:11 Minuten)
Stephanie und Karl-Theodor zu Guttenberg werden von den Medien als „politisches Power-Paar mit Glamourfaktor“ inszeniert. Anna von Bayern („Bild am Sonntag“) und Fernsehjournalistin Tamara Gräfin von Nayhauß spielen dabei eine tragende Rolle.

2. „‚Heute‘ adelt alten PR-Text zu aktueller Uni-Studie“
(kobuk.at, Hans Kirchmeyr)
Eine Studie, die von der Gratiszeitung „Heute“ als „aktuelle Uni-Studie“ verkauft wird, stammt vom Softwarehersteller Symantec und ist fast ein Jahr alt.

3. „Der Presserat im Web 2.0“
(telemedicus.info, Adrian Schneider)
Adrian Schneider kommentiert die Meldung des Presserats, sich künftig auch für „moderierte Foren“ zuständig zu sehen. „Wenn Redaktionen Forenbeiträge vorab kontrollieren, sei diese Prüfung als journalistisch-redaktionelle Leistung zu verstehen, sodass der Presserat auch für solche Nutzerkommentare zuständig sei.“

4. „Lustige Panne bei der ‚Sportschau'“
(sueddeutsche.de, Christopher Keil)
In der ARD-Sportschau wurden am Dienstagabend „vier Spielpaarungen und Spielstände, die es nie gegeben hatte“, verlesen. „Der für die Ergebnistafel zuständige Grafiker habe einen ‚Blackout‘ gehabt, sagte der für die Sportschau zuständige Sportchef Steffen Simon vom WDR an diesem Mittwoch. Der technische Mitarbeiter habe offenbar eine andere, eine falsche Maske für die Resultate eingestellt.“ Nachtrag, 17 Uhr: Die ersten vier Spielpaarungen hat es durchaus gegeben, nämlich am 1. Spieltag. Die Resultate dazu stammen vom 5. Spieltag.

5. „Vorsicht, Vorurteile!“
(noz.de, Burkhard Ewert)
„Warum Medien die Herkunft von Straftätern selten nennen“

6. „Jon Stewart in No Spin Zone“
(foxnews.com, Video, 6:22 Minuten, englisch)
Jon Stewart zu Besuch bei Bill O’Reilly. In Teil 2 des Gesprächs schätzt Stewart ein, warum O’Reilly nicht mehr so wichtig ist: „You’ve been overtaken by a more extreme version of you. You’re like Fox 1.0, you’re the beta version. Fox 2.0 has jumped over you.“