Entscheidend is auf’m Platz

Um 13.30 Uhr beginnt in Südafrika das Vorrunden-Spiel Deutschland gegen Serbien, welches das öffentliche Leben in der Bundesrepublik mutmaßlich für zwei Stunden zum Erliegen bringen wird.

„Spiegel Online“ war gestern schon so freundlich, den Managementberater Rüdiger Klepsch zu fragen, was in Sachen Fußballgucken am Arbeitsplatz okay ist und was nicht.

Der geneigte Leser erfährt darin nicht nur etwas über den Umgangston in Büros, sondern auch den an anderen Orten:

5. Situation: Mein Chef schwärmt von den spielstarken Holländern, darf ich einen Scherz über die "Käsköppe" machen? Klepsch: Auf keinen Fall! Sie sollten das Büro nicht mit dem Fußballplatz verwechseln. Es gibt Menschen, die so etwas sehr persönlich nehmen. 6. Situation: Darf ich einen Spieler öffentlich als "schwul" titulieren, weil er das Tor nicht trifft? Klepsch: Auch da gilt: Das Büro ist kein Fußballplatz und keine Kneipe. Beleidigungen von Minderheiten sind tabu.

Mit Dank an Julian M.