Die Story, Rhein-Zeitung, Islamfeindlichkeit

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an 6vor9@bildblog.de.

1. „Offener Brief zum Sonderpreis 2010 des Hanns-Joachim Friedrichs-Preises“
(kindersprechstunde.at, Aribert Deckers)
Aribert Deckers fragt Vorstand und Jury des Vereins zur Verleihung des Hanns-Joachim Friedrichs-Preises e.V., warum der Sonderpreis 2010 an die „Die Story“ des WDR vergeben wurde, habe doch diese Redaktion den WDR/Regividerm-Skandal zu verantworten. Siehe dazu auch die aktualisierte Version der Reaktionen zur damaligen Sendung auf wdr.de sowie den Beitrag „Frank Plasberg, Regividerm und fairer Journalismus“ (blog.esowatch.com).

2. „Abgemahnt: Kritiker der Kirche“
(ndr.de, Video, 7:22 Minuten)
Ein Besuch bei Stefan Aigner von regensburg-digital.de, der (wie auch Stefan Niggemeier) von der Diözese Regensburg abgemahnt wurde.

3. „Blattkritik für die ‚Rhein-Zeitung'“
(blog-cj.de, Christian Jakubetz)
Eine Blattkritik der von Sascha Lobo als Chefredakteur für einen Tag verantworteten Ausgabe der „Rhein-Zeitung“.

4. Interview mit Thorsten Gerald Schneiders
(heise.de/tp, Mona Sarkis)
Ein Gespräch mit Thorsten Gerald Schneiders, Herausgeber des Sammelbands „Islamfeindlichkeit“. „Den Begriff ‚Islamophobie‘ halte ich für kritisch, weil er unpräzise ist. Zudem dient er beiden Seiten als Kampfbegriff. Eifernde Muslime nutzen ihn als Totschlagargument, um auch berechtigte, fundierte Kritik an ihrer Religion abzulehnen. Und die ’sogenannten Islamkritiker‘ nutzen ihn, um alle Kritik an ihrer unsachlichen Kritik abzuschmettern und diese so durchzuboxen.“

5. „Was denkt so ein Feuilletonist in seinem Kopf?“
(reporter-forum.de, Stephan Lebert)
Ein am vergangenen Sonntag in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ erschienener Text, der auch den Feuilletonchef dieser Zeitung zum Thema hat.

6. „Unbezahlbar zahlbar“
(perlentaucher.de/blog, Thierry Chervel)
Thierry Chervel berichtet unterhaltsam vom Kongress „The Future Face of Media“ aus Frankfurt. „Laurent Joffrin trat wie ein melancholisch gealterter 68er-Clown auf. In der Pause stand er allein an einem Randtisch und gabelte mit dem Rücken zum Saal sein Putengeschneltzeltes. Ein Pariser außerhalb von Paris fühlt sich ungefähr so wohl wie ein Fisch außerhalb des Aquariums.“