Bolzen mit Todesfall

In der Kategorie „geschmacklose Witze über den Selbstmord eines Torwarts“ hatte das Satire-Magazin „Titanic“ bisher weit vorne gelegen (und sich eine entsprechende Presserats-Rüge abgeholt).

Aber dann schrieb Thorsten Keller in seiner Kolumne „Bolzplatz“ auf der Internetseite des „Kölner Stadt-Anzeigers“ folgendes:

Der Karnevalsverein,* der Hannover 96 zuletzt so gnadenlos überrollte wie ein Regionalexpress einen Lebensmüden, ist gegen Hertha BSC ebenfalls eher Außenseiter, wenn man die Statistik zu Rate zieht.

*) Keller ist Fan von Borussia Mönchengladbach. Mit „Karnevalsverein“ ist der 1. FC Köln gemeint.

Mit Dank an erz und xeniCds.

Nachtrag, 3. April: Seit gestern Abend lautet der Vergleich auf ksta.de:

Der Karnevalsverein, der Hannover 96 zuletzt so übel zurichtete wie Mel Gibson seinen Jesus-Darsteller, ist gegen Hertha BSC ebenfalls eher Außenseiter, wenn man die Statistik zu Rate zieht

Unter dem Artikel steht jetzt folgender Hinweis:

In eigener Sache:

Liebe Leser, die Redaktion hat diesen Text nach zahlreicher Leserkritik überarbeitet. Eine Formulierung war als Anspielung auf den Selbstmord des Torhüters Robert Enke verstanden worden. Wir bitten hierfür um Entschuldigung.