Information und (Ver-)Dichtung

Im Medienmagazin „Cover“ (ab September erstmals auch am Kiosk zu kaufen) sagt „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann auf die Frage, welche Bilder von „Leid und Grauen“ als Folge des internationalen Terrorismus im Boulevard-Journalismus „prinzipiell gezeigt“ werden dürfen und welche nicht:

„Grundsätzlich ist nach dem Pressecodex auf ‚unangemessen sensationelle‘ Gewaltdarstellungen zu verzichten. (…) Entscheidend ist immer der Informations- und Verdichtungsgehalt eines Fotos. Deshalb haben wir vor kurzem auch kein Foto der toten Lady Di im Unfallwagen veröffentlicht, weil es weder Informations- noch Verdichtungsgehalt besaß.“

So? Na, dann ist ja wohl alles in Ordnung.