Heckhoff, Regividerm, Schlagzeilen

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an 6vor9@bildblog.de.

1. „Versteckspiel“
(berlinonline.de, Annika Joeres)
Die „Berliner Zeitung“ versucht Licht in den Fall Michael Heckhoff zu bringen und glaubt, „entweder ein Polizeibeamter oder aber der Anwalt des Inhaftierten“ habe „zwischen der Redaktion und Heckhoff vermittelt“. „Dass der inzwischen in einem Bochumer Sicherheitstrakt einsitzende Heckhoff persönlich mit dem Skandalblatt geredet hat, ist nahezu ausgeschlossen.“

2. „Bild Dir Deine Meinung im Knast“
(sueddeutsche.de, Christina Maria Berr)
Auch Sueddeutsche.de kann sich das kaum vorstellen: „Vermutlich wurden Teile des Vernehmungsprotokolls wiedergegeben.“

3. „Journalismus heute: knackiger Titel um jeden Preis?“
(marcelwidmer.ch)
Marcel Widmer beschäftigt sich mit einem „Stylecheck“ des Schweizer Innenministers Didier Burkhalter auf Tagesanzeiger.ch mit dem Titel „Ohne Frisur, dafür mit vorbildlicher Kravatte“.

4. „Sollen freie Journalisten twittern? Zehn Antworten“
(medialdigital.de, Ulrike Langer)
Ulrike Langer antwortet dem Blogbeitrag des „DJV freienblog“ von Anfang Woche: „Natürlich gibt es keine Garantie, dass Freie über das Twittern neue Auftraggeber finden (das kommt auch auf die Art des Twittern an), aber vor allem die Kombination von Bloggen und Twittern schafft Öffentlichkeit. Es macht freie Journalisten für potenzielle neue Kunden sichtbar und unkompliziert ansprechbar – ohne den Umweg über eine Redaktion.“

5. „Regividerm im Selbstversuch – ein Erfahrungsbericht“
(scienceblogs.de/frischer-wind)
„Ist etwas dran an dem Hype um das Neurodermitis-Wundermittel Regividerm? Meine Frau hat die Salbe vier Tage lang getestet und ihre (eher ernüchternden) Erfahrungen für den ‚Frischen Wind‘ zusammengefasst.“

6. Interview mit Klaus Hillenbrand
(hausblog.taz.de, Luise Strothmann)
Der Chef vom Dienst der „taz“ gibt Auskunft über Schlagzeilen auf der Titelseite. Für eine schämt er sich: „‚Badeunfall erweist sich als rassistischer Mord‘. Da ist ein Kind in Sachsen ertrunken, und die Mutter – und eine Zeit lang auch die Polizei – glaubte, es sei von Neonazis ertränkt worden. Aber es stimmte nicht.“