Teresa Enkes Trauer, verraten und verkauft

So hätte die Titelseite der „Hamburger Morgenpost“ heute ausgesehen …

Die tapfere Witwe von Robert Enke: Ihr Mut bewegt uns alle. "Wir dachten, mit Liebe schaffen wir das ...", Torwart entschuldigt sich im Abschiedsbrief, Bierhoff sagt Länderspiel unter Tränen ab

… wenn das Blatt nicht eine halbseitige Art Banderole zum Ausklappen als Anzeige verkauft hätte, auf der ein Computerspiel-Händler für eine Umtauschaktion wirbt.

Deshalb lag die „Hamburger Morgenpost“ heute so am Kiosk:

Die tapfere Witwe von Robert Enke: Ihr Mut bewegt uns alle. "Wir dachten, mit Liebe schaffen wir das ..." - "Tauschen geht wohl nicht mehr, oder?"

Mit Dank an die vielen Hinweisgeber und Henning B. für die Fotos!

Nachtrag: Am Tag darauf schrieb die „Morgenpost“ „in eigener Sache“:

Die Kombination von Schlagzeile und Anzeigenmotiv auf Seite eins der gestrigen Ausgabe der MOPO hat einige Leser dazu gebracht, sich zu beschweren. Verlag und Redaktion der MORGENPOST bedauern dies ausdrücklich. Wir wollten – gerade im tragischen Fall Enke – keine Gefühle verletzen. Leider war es aus technischen Gründen nicht möglich, den Erscheinungstermin der um die Zeitung gehefteten Anzeige zu verschieben.