DJV-Umfrage, Quality, Sonneborn

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an 6vor9@bildblog.de.

1. „DJV-Umfrage Freie Journalisten“
(frei.djv-online.de)
Eine Umfrage des Deutschen Journalistenverbands (DJV) unter 2000 freien Journalistinnen und Journalisten ist online (PDF-Datei).

2. „Nur für geladene Gäste“
(taz.de, Steffen Grimberg)
„Die LBBW Stuttgart spricht nur mit handverlesenen Journalisten. Dabei ist sie kein privates Geldinstitut, sondern Deutschlands größte Landesbank.“

3. „Micropayments im Online-Journalismus“
(carta.info, Robert G. Picard)
„Mit Journalismus im Netz Geld zu verdienen, verlangt daher mehr als einfach nur zu sagen: ‚Okay, wir nehmen jetzt mal Geld dafür‘. Man muss die ganze Wertschöpfungskette, die gesamte Art, wie Inhalte erzeugt und angeboten werden, überdenken. Und vor allem, sich mit der Frage beschäftigen: ‚Was hat der Leser davon?‘ – Eine Frage, die bislang kaum vorkam.“

4. „Boykottiert Quality!“
(print-würgt.de, Michalis Pantelouris)
Michalis Pantelouris kritisiert das Magazin „Quality“ von Constantin Rothenburg, das sich offenbar sehr viel Zeit lässt mit der Ausbezahlung von Honoraren.

5. „England-Spiel nur im Internet“
(tagesspiegel.de, Annegret Ahrenberg)
Fußball: Das WM-Qualifikationsspiel zwischen England und der Ukraine wird in Großbritannien erstmals nur im Internet zu sehen sein. Verlangt dafür wird 4.99 Pfund, umgerechnet etwa 5.20 Euro. „Wer erst am Samstag bucht, zahlt 11.99 Pfund für das Spiel.“

6. Interview mit Martin Sonneborn
(meedia.de, Alexander Becker)
Ex-„Titanic“-Chefredakteur Martin Sonneborn ist nicht sauer auf den WDR. „Nein, ich bin nur irritiert, dass hier rund 250.000 Euro GEZ-Gebühren in den Sand gesetzt wurden.“ Sonneborn wurde in die Sendung „Zimmer frei“ eingeladen – nun musste er erfahren, dass die Sendung „inhaltlich“ nicht den WDR-Maßstäben genügte und deshalb nicht ausgestrahlt wird.