Spiegel, Otte, Meyer, Satiremagazine

Der „Spiegel“ in Print und Online, Satiremagazine in einer Rückschau, Realität im „Reality-TV“, ein Interview mit Romanus Otte und Oliver Michalsky und ein Aufruf zum wütend werden.

1. „Reality-TV: Die Wahrheit setzt sich durch“

(faz.net, Stefan Niggemeier)

Stefan Niggemeier gibt zu bedenken, dass Reality-Formate oft unzulänglich sind und nicht als gutes Fernsehen bezeichnet werden können. Dennoch ist mit ihnen „die Realität mit großer Wucht ins Hauptabendprogramm der Privatsender geschwappt, in dem sie vor ein paar Jahren noch fast völlig fehlte.“

2. „SPIEGEL vs. SPON: Das doppelte Spiel“

(ennomane.de)

Ein Vergleich zwischen Print und Online beim Spiegel. Thema: das Internet.

3. Interview mit Romanus Otte und Oliver Michalsky

(meedia.de, Nils Jacobsen)

Romanus Otte, stellvertretender Chefredakteur von welt.de: „Die Zeiten, in denen Artikel in Print ‚wertvoller’ waren als in Online, sind definitiv vorbei. Ein guter Text ist ein guter Text ist ein guter Text! Ein Online-Text mag anderen Kriterien der Aufbereitung unterliegen – das wichtigste Kriterium bleibt immer die Qualität.“

4. „Frank A. Meyer: Basta, abtreten!“

(dorian.freeflux.net/blog)

Frank A. Meyer, der in einer Kolumne im SonntagsBlick „allen Ernstes das Internet für für die Finanzkrise verantwortlich“ macht, wird gebeten, sich zurückzuziehen: „Herr Meyer, zeitgeschichtliche Entwicklungen lassen sich nicht einfach unterdrücken, auch wenn Sie das punkto Internet wünschen. In der Regel fressen sie diejenigen, die es versuchen. Deswegen und zu Gunsten des Medienhauses Ringer: Basta mit derart fahrigen Rundumschlägen, Herr Meyer – Abtreten!“

5. „Die Humorlosigkeit der Deutschen im Wandel der Zeit“

(netzfeuilleton.de)

Ein Blick zurück auf deutschsprachige Satiremagazine – mit vielen historischen Ausschnitten.

6. „Wir müssen wütend werden“

(byzero.de, Video, 3:50 Minuten)

„ein Ausschnitt aus dem Film ‚Network‚ aus dem Jahre 1976. Der Herr regt sich furchtbar auf. Und das zurecht.“