Iran, Twitter, Graff, Federer

Zwanzig Tipps für Twitter. Europäische Telcos haben dem Iran beim Aufbau seiner Zensurinfrastruktur geholfen. Authentische Informationen aus dem Iran nur noch dank Web 2.0.

1. „Journalismus im Iran: Ein Flickr Hoffnung“

(diepresse.com, Patricia Käfer)

„Bürgerreporter als wichtige Stütze, Arbeitsbedingungen schwierig. Die Blogger-Szene im Iran ist seit Jahren kritisch aktiv. Und derzeit bietet das Web 2.0 selbst renommierten Medien die einzige Möglichkeit, an authentische Informationen zu kommen.“

2. In der Endlosschleife

(carta.info, Robin Meyer-Lucht)

Robin Meyer-Lucht war am Medienforum NRW und an einer Veranstaltung zum „Ende des Journalismus“ in Berlin und kriegte „das Gefühl, ein Mediensystem im Abstieg zu besichtigen“, denn: „Wirklich zentrale Fragen für neue Öffentlichkeitsstrukturen, wie beispielsweise eine Link-Ethik, werden nicht aufgegriffen. Das Internet als Leitmedium und der Veränderungsbedarf aller Medieninstitutionen werden noch immer unter den Vorzeichen und mit der Sprache des klassischen Systems verhandelt. “

3. „Wie ein Pirat dem anderen“

(bildblog.de, Lukas Heinser)

Bernd Graff, stellvertretender Chefredakteur von sueddeutsche.de, nennt die Piratenpartei die „politische Vertretung“ von Pirate Bay. Doch so ist es nicht: „Piratenpartei und Pirate Bay entstammen derselben Bewegung, sind aber nicht direkt miteinander verbunden.“

4. „Rules of Engagement for Journalists on Twitter“

(pbs.org, Julie Posetti)

Zwanzig Regeln für Journalisten bei Twitter. Von 1. „Denke, bevor du twitterst. Du kannst einen unbesonnenen Tweet nicht löschen“ über 5. „Sei menschlich; sei ehrlich; sei offen; sei aktiv“ bis zur 13. „Twittere nicht, wenn du wütend oder betrunken bist.“

5. „Iran’s Web Spying Aided By Western Technology“

(online.wsj.com, Christopher Rhoads und Loretta Chao)

Europäische Telekommunikationsfirmen haben dem Iran geholfen, eine Infrastruktur zur Zensur und Kontrolle des Internets aufzubauen.

6. „Federer’s shot around the post“

(youtube.com, Video, 1:03 Minuten)

Geht es nicht auf dem üblichen Weg – mach’s wie Roger Federer: aussenrum.