Zeitungskrise, Newsmax, Unger

Christian Unger erklärt die Kompetenz von Ringier, die Weltwoche stellt newsmax.com vor, die Zeitungskrise wird auf den Punkt gebracht. In der heutigen Presseschau.

Wächst zu langsam, verdient zu wenig: Bertelsmann (Keystone)

1. „Die Zeit ist auf unserer Seite …“

(georgholzer.at)

Georg Holzer ist überzeugt, dass für hiesige Medienunternehmen noch Zeit ist, das Ruder herum zu reissen, „Web-Auftritte zeitgemäßer als bisher zu gestalten“ und sich um die „digitale Distribution auf E-Readern zu kümmern“.

2. „Generation kostenlos“

(merkur.de, Volker S. Stahr)

Volker S. Stahr beklagt die Gratis-Mentalität, die die Verlage durch ihre Geschäftspolitik selbst herbeigeführt haben. Und Unternehmen wie Google, die davon profitieren. Allerdings: Glaubt jemand, dass eine andere Strategie dazu geführt hätte, dass heute alle brav für Angebote wie E-Papers bezahlen?

3. „istdochklar“

(intrig.antville.org, Peter Praschl)

Peter Praschl bringt die Zeitungskrise auf den Punkt. Bzw. auf einige Punkte.

4. „Der Fluch des Stillstands“

(zeit.de, Götz Hamann)

„Der Mediengigant Bertelsmann wächst zu langsam und verdient zu wenig. Falls er zu einem Mischkonzern wird, leidet der Journalismus.“

5. Interview mit Christian Unger

(werbewoche.ch, Pierre C. Meier und Markus Knöpfli)

Der CEO des Ringier-Verlags im Gespräch: „Unsere Kompetenz ist es, Marken zu führen, sodass die Portale Leser anziehen, die wir hernach mit Angeboten wie Ticketing oder Reisegeschäften beliefern können.“

6. „Der 800-Pfund-Gorilla“

(weltwoche.ch, Urs Gehriger)

„Die Republikaner hocken im Jammertal. Newsmax bietet ihnen eine Plattform. Das Portal ist die prominenteste Online-Stimme des konservativen Amerika. Trotz der Krise macht Gründer Chris Ruddy steigende Millionenumsätze.“