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André Müller – Die Kunst des Interviewens
(amadelio.de, Video, 17:30 Minuten)
In den 80er Jahren gab es, so wird behauptet, eine nicht unerhebliche Menge an Menschen, die die Wochenzeitung ?Die Zeit? nur aus einem Grund kauften: wegen der Interviews des Journalisten André Müller. Aber auch Der Spiegel, Stern oder Playboy veröffentlichten Interviews des gefragten Müller und einige dieser Interviews lösten Skandale aus (Interview mit Claus Peymann), wurden verboten oder gar als Theaterstück aufgeführt (Gespräch mit der Mutter). Jedoch in jedem seiner Interviews gibt es mindestens eine Stelle, wo dem Leser der Mund offen stehen bleibt vor Überraschung oder Erschütterung.

Eine kleine Geschichte von der Haptik des Papiers
(blogbar.de)
„In den letzten Wochen und Monaten kam in einigen Debatten und Essays von Printjournalisten sehr oft das Argument, dass das Internet die Haptik, das Gefühl des Anfassens von Papier, nie wird ersetzen können; der Leser wollte etwas in der Hand haben. Das wird trotz Zeitungskrise stur weiterbehauptet, dazu kommt die Meinung, Papier sei das bleibende Medium, hier würde ein Text länger als 24 Stunden Bestand haben.“

Dr. Mörgelis Werbesendung auf DRS 1
(bundblog.espace.ch, Artur Vogel)
„… dass sich Medien hergeben, um – neben den unumgänglichen Muss-Themen – der SVP auch noch freiwillig und ohne Not Werbezeit einzuräumen, will mir nicht in den Kopf. Zum Beispiel die jüngste «Samstagsrundschau» im zwangsabgabenfinanzierten Radio DRS 1.“

Wenn der Chef bloggt
(manager-magazin.de, Anja Tiedge)
Ein eigenes Blog ist schick, birgt aber auch Risiken: Im Webtagebuch von Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld empörten sich etliche Mitarbeiter über die Erhöhung der Vorstandsbezüge. manager-magazin.de zeigt, für wen CEO-Blogs geeignet sind und wie Unternehmen diese richtig einsetzen.

Mein globaler Freundeskreis
(nzz.ch, Joachim Bessing)
Facebook kommt dem Versprechen von Freundschaften erstaunlich nahe.

Kneipenabend mit Journalist kostet Staatssekretärin die Karriere
(weltreporter.de, Clemens Bomsdorf)
Alkohol, ein männlicher Journalist und ein Kuss – im moralisierenden Schweden eine Mischung, die einer Politikerin die Karriere kosten kann.