Posts Tagged ‘Weltraum’

Das Weltall ist zu weit (2)

Gestern wollte der Extremsportler Felix Baumgartner aus einem Ballon in 36 Kilometern Höhe („36 576 Meter“, Bild.de) springen.

Oder, wie manche Medien es ausdrückten:

„Bild“:
Die letzten Stunden vor dem Sprung aus dem Weltall

Bild.de:
Der irre Sprung aus dem All

Tatsächlich fängt das Weltall – je nach Definition – zwischen 80 und 100 Kilometer Höhe an. Aber das wissen Sie ja schon.

Nach mehrfacher Verschiebung mussten Ballonfahrt und Sprung für gestern dann abgesagt werden, worüber „Bild“ heute beinahe zurückhaltend schreibt:

Rekord-Sprung vom Rand des Alls abgeblasen

Wobei Baumgartner mit den 36 Kilometern nicht mal die Hälfte der Strecke bis zum eigentlichen „Rand des Alles“ zurücklegt.

Bei Bild.de geht der All-Wahn aber sowieso unvermindert weiter:

Findet derWeltall-Sprung nie statt?

Und für Franz Josef Wagner ist der Fallschirmsprung aus der Stratosphäre ein „Todessturz aus dem Weltall“.

Mit Dank an Dani, Martin und Max.

dapd  

Ein X für ein Y vorgemacht

Es gibt eine neue Sensationsmeldung aus dem Bereich der Wissenschaft: Schwerelosigkeit und Weltraumstrahlung lassen offenbar aus Männern Frauen werden.

Wir verdanken diese Erkenntnis der Nachrichtenagentur dapd:

So schön kann Arbeit sein: Ein kaputtes Gerät reparieren und nebenbei ein bisschen im Weltraum herumfliegen. Das konnten zumindest diese beiden Astronautinnen der Internationalen Raumstation ISS. Schwebend installierten sie eine neue Stromverteilerbox. Die Reparatur war zuvor gescheitert. Nach einer Woche auf Sparflamme ist die Stromversorgung der ISS nun wieder zu einhundert Prozent gesichert. Der Weltraumausflug der zwei Frauen dauerte mehr als sechs Stunden.

Die „beiden Astronautinnen“ oder „zwei Frauen“, die da „ein bisschen im Weltraum herumfliegen“, sind nämlich nach übereinstimmenden Medienberichten Sunita Williams und Akihiko Hoshide.

Sunita Williams ist in der Tat eine Frau, Akihiko Hoshide hingegen ein Mann.

Mit Dank an den Hinweisgeber (oder die Hinweisgeberin).

Lost in Space

Nein, wir sind nicht heimlich zum Fachmagazin für Weltraumthemen geworden, aber offenbar sind Geschichten im Weltall für Journalisten noch komplizierter als auf der Erde.

Die neueste Geschichte hat mit dem Mars zu tun, mit Popmusik und begann bei „Spiegel Online“ so:

Der US-Rapper Willl.i.am hat seine neue Single vorgestellt – vom Mars aus. Der Nasa-Roboter „Curiosity“ sendete den Song „Reach for the Stars“ am Dienstag vom Roten Planeten auf die Erde. Es war die erste Musikübertragung von einem anderen Planeten. Das Lied war zu dem Mars-Roboter hochgeladen und von dort zurückgespielt worden – eine Reise von mehr als 1000 Milliarden Kilometern.

„1000 Milliarden Kilometer“ oder, wie man eher sagen würde „eine Billion Kilometer“, sind verdammt viel. Der Zwergplanet Pluto, vor seiner Herabstufung mal der abgelegenste Planet unseres Sonnensystems, ist auf dem sonnenfernsten Punkt seiner Umlaufbahn ca. 7,4 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt.

„1000 Milliarden Kilometer“ sind auch falsch. Die NASA spricht von „mehr als 700 Millionen Meilen (1,127 Milliarden Meilen Kilometern*) von der Erde bis zum Mars zurück“, die das Lied zurückgelegt habe. Die Nachrichtenagentur dapd, an der sich der „Spiegel Online“-Artikel orientiert, schreibt:

Das Lied war zu dem Mars-Roboter hochgeladen und von dort zurückgespielt worden – eine Reise von 1,126 Milliarden Kilometern.

Fragmente, die zwischenzeitlich bei Google zu finden waren, legen nahe, dass ein Kommentator „Spiegel Online“ auf diesen Fehler hingewiesen hat. Dieser Kommentar ist nirgendwo mehr zu finden, aber der Fehler wurde inzwischen korrigiert.

Im Artikel heißt es jetzt ganz unverfänglich:

Das Lied war zu dem Mars-Roboter hochgeladen und von dort zurückgespielt worden.

Hinweise auf die Korrektur oder zum Verbleib des Phantomkommentars gibt „Spiegel Online“ keine.

Mit Dank an Bene.

*) Hinweis/Korrektur, 18.20 Uhr: Uargh, da hat’s uns selbst erwischt: 700 Millionen Meilen entsprechen natürlich 1,127 Milliarden Kilometern.

Deine Spuren im Sand

Um Neil Armstrong zu würdigen, der 1969 als erster Mensch den Mond betreten hatte und am Wochenende verstorben war, sah die „Süddeutsche Zeitung“ gestern so aus

Mehr als nur ein Hauch von Pathos durchwehte die Bildunterschrift auf der Titelseite:

Ein kleiner Schritt . . .

. . . und ein gewaltiger Sprung. Am 21. Juli 1969 betrat der Amerikaner Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Gut vier Tage hatte das Raumschiff Apollo 11 mit ihm und zwei weiteren Astronauten von der Erde zum Mond gebraucht. Zweieinhalb Stunden verbrachte der Kommandant auf der Oberfläche des Erdtrabanten. Nun ist Armstrong im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Herzoperation gestorben. Seine Spuren im Mondstaub bleiben ewig – es gibt keinen Wind, der sie verwehen könnte.

Ja, Armstrongs Spuren bleiben ewig — aber das auf dem Foto sind nicht seine.

Das Foto, zeigt laut NASA, die es unter der Nummer AS11-40-5877 archiviert hat, den Fußbadruck von Edwin „Buzz“ Aldrin, der gemeinsam mit Armstrong auf der „Apollo 11″-Mission war und kurz nach ihm den Mond betreten hatte.

Das steht auch in dem nützlichen Artikel „Keep in mind as you put together your Neil Armstrong packages tonight…“ vom Samstag, den wir gestern bei „6 vor 9″ verlinkt hatten, den die Bildredakteure der „Süddeutschen Zeitung“ aber offenbar nicht kannten, als sie am Sonntag ihre Zeitung zusammenbauten.

Außerdem ist das Bild bei der „Süddeutschen Zeitung“ spiegelverkehrt, wodurch es sich von „Welt Kompakt“ unterscheidet, wo es auf dem Kopf zu sehen war:

Auch Medien wie die „Stuttgarter Zeitung“ und FAZ.net verwendeten das Foto und schrieben den Fußabdruck mehr oder weniger direkt Neil Armstrong zu — immerhin nicht auf der Titelseite.

Mit Dank an Stefan K. und Julian H.

Bild, dpa  

Mond ist nicht ihr Hobby

Neil Armstrong ist tot, der erste radfahrende Trompeter auf dem Mond.

Verzeihung, das war Unfug. Aber Neil Armstrong ist tot, der erste Mann auf dem Mond. NBC hatte ihn in einer Überschrift im Internet kurzzeitig „Neil Young“ genannt, was schon ziemlich peinlich war, denn Neil Young ist ein Musiker. Immerhin heißt aber eines seiner Alben „Harvest Moon“.

Kommen wir aber zu den deutschen Medien: Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) eröffnete einen ihrer Nachrufe in der Nacht zum Sonntag mit folgendem Satz:

Er hinterließ den ersten Fußabdruck der Menschheit auf einem anderen Planeten: Der Astronaut Neil Armstrong ist tot.

Das war Quatsch, denn bis heute hat kein Mensch einen anderen Planeten als die Erde betreten — der Mond ist nämlich keiner, sondern ein Trabant (was, Achtung, liebe Journalisten, in diesem Fall kein Auto ist). dpa hat das am Sonntagmittag auch bemerkt und aus dem „Planeten“ einen „Himmelskörper“ gemacht. Der Fehler steht aber noch unter anderem bei stern.de, „Focus Online“ und der Münchner „Abendzeitung“.

Im gleichen Artikel steht dieser Satz:

Seinen ersten Raumflug absolvierte Armstrong am 12. März 1966 als Kommandant der US-Raumfähre „Gemini 9″.

Er steht in insgesamt 13 dpa-Meldungen und unter anderem bei „Spiegel Online“, „Zeit Online“, sueddeutsche.de, FAZ.net, n-tv.de und n24.de, aber es ist falsch. Armstrong war an Bord der „Gemini 8″ und das war keine „Raumfähre“ (also ein „wiederverwendbares Transportfahrzeug für die Raumfahrt“, wie die Wikipedia es schlicht erklärt), sondern eine Raumkapsel.

Interessanterweise gibt es einen dpa-Text, in dem es richtig heißt:

Die Wolken reichten aber nicht, Armstrong wollte noch höher hinaus: 1962 akzeptierte ihn die Nasa als Astronauten, 1966 vollbrachte er als Chefpilot von „Gemini 8″ das Andocken an ein unbemanntes Raumfahrzeug im Orbit – das erste Rendezvous im All.

Und dann war da noch „Bild“:

Wenn ihr den Mond seht, winkt ihm zu!

„Wer sich fragt, wie er Neil eine Ehre erweisen kann: Das nächste Mal, wenn ihr an einer sternenklaren Nacht draußen seid und der Mond auf euch herunter strahlt, denkt an Neil
 Armstrong und winkt ihm zu.“ (die Familie von Neil Armstrong auf der Internetseite der Nasa)

Kann man schönere Worte wählen, um sich von dem Mann zu verabschieden, der die Menschheit auf den Mond brachte?

Nun, man kann diese schönen Worte zumindest richtig übersetzen.

Geschrieben hatte Armstrongs Familie nämlich:

For those who may ask what they can do to honor Neil, we have a simple request. Honor his example of service, accomplishment and modesty, and the next time you walk outside on a clear night and see the moon smiling down at you, think of Neil Armstrong and give him a wink.

Und „to give somebody a wink“ heißt „jemandem zuzwinkern“. Das muss auch irgendjemand in der Redaktion bemerkt haben, auf Bild.de wurde der Artikel nämlich inzwischen unauffällig korrigiert.

Mit Dank an Michael, Jendrik T. und T.L.

Hinterm Mond gleich links

„Der Mond ist aufgegangen“, dichtete Matthias Claudius Ende des 18. Jahrhunderts und das ist er auch bei stern.de:

Nächtliche Mondschau. Yangpyeong-gon, Südkorea. Ein toller Anblick: Der Mond ist nur als dünne Sichel zu sehen, weil sich der Planet Venus heute Nacht so weit davorgeschoben hat.

Nun ist der Name „stern.de“ etwas irritierend, denn dabei handelt es sich – hohoho – gar nicht um ein astronomisches Fachportal, wie durch die Bildunterschrift eindrucksvoll belegt wird:

Yangpyeong-gon, Südkorea. Ein toller Anblick: Der Mond ist nur als dünne Sichel zu sehen, weil sich der Planet Venus heute Nacht so weit davorgeschoben hat.

Die Venus hat sich zwischen Mond und Erde geschoben und den Mond verdeckt? Das wäre eine wissenschaftliche Sensation, womöglich aber auch eine extrem schlechte Nachricht.

Doch die Welt geht nach wie vor erst am 21. Dezember unter — oder auch nicht.

In Südkorea war jedenfalls nichts Schlimmes passiert, wie die Original-Bildunterschrift belegt, mit der das Foto von der European Press Agency (EPA) verbreitet wurde:

A view of the planet Venus occultation by a thin crescent moon seen over Yangpyeong-gon in Gyeonggi province, South Korea, early 14 August 2012. In an occultation one object (in this case a planet) is briefly hidden behind another object.

Ja, das ist ein grammatisch nicht völlig anspruchsloser erster Satz mit einigen unbekannten Vokabeln. Aber der zweite Satz erklärt ja, dass bei einer „occultation“ (oder „Bedeckung“) ein Objekt („in diesem Fall ein Planet“ = Venus) kurzzeitig hinter einem anderen Objekt versteckt wird. In diesem Fall hinter dem Mond mit schmaler Sichel.

Mit Dank an den Hinweisgeber.

Nachtrag, 16. August: stern.de hat die Bildunterschrift korrigiert.

Planlos durchs Weltall

Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2012. Dies sind die Abenteuer der Internationalen Raumstation ISS, die mit ihrer 30 Mann starken Besatzung unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Drei Autostunden von der Erde entfernt kreist die ISS in Umlaufbahnen, auf denen die meisten Menschen noch nie waren.

Bitte, was? Wir sind bekloppt? Da passen überhaupt keine 30 Leute auf die ISS?

Na, sagen Sie das mal den Leuten von Bild.de:

Moment, man kann’s nicht so gut lesen:

Europa aus dem Weltall. Diese atemberaubende Aufnahme machte ein 30-köpfiges internationales Team 240 Kilometer über der Erde. Ein Großteil des Fotos zeigt Italien

Das „30-köpfige internationale Team“ ist nicht das einzig rätselhafte daran: Das Foto ist auch schon ein halbes Jahr alt und taugt deshalb irgendwie nicht so richtig in die Kategorie „Der Tag bei BILD.de“ von gestern.

Andererseits liefert die Original-Bildunterschrift bei der US-Weltraumbehörde NASA schon mal eine Antwort auf die Frage, warum bei Bild.de 30 Menschen (statt sechs) an Bord der ISS sind:

This nighttime panorama of much of Europe was photographed by one of the Expedition 30 crew members aboard the International Space Station flying approximately 240 miles above the Tyrrhenian Sea on Jan. 25, 2012. Most of the country of Italy is visible running horizontally across the center of the frame, with the night lights of Rome and Naples being visible to the left and right of center, respectively. Sardinia, and Corsica are in the lower left quadrant of the photo. The Adriatic Sea is on the other side of Italy, and beyond it to the east and north can be seen parts of several other European nations.

Es geht also nicht um „30 crew members“ (30 Crew-Mitglieder), sondern „one of the Expedition 30 crew members“, eines der Mitglieder der Crew von Expedition 30.

Aber warum war das Foto gestern bei den Bildern des Tages dabei?

Die Deutsche Presseagentur (dpa), die Bild.de als Quelle angibt, hat eine vielleicht etwas merkwürdige, aber durchaus plausible Erklärung dafür:

Wir haben das bereits ältere Foto am vergangenen Dienstag (31. Juli) neu als Illustration zum Thema „Euro-Schutzschirm ohne Limit im Gespräch“ gesendet. Dabei haben wir den Original-Nasa-Text verwendet („ILLUSTRATION – HANDOUT – This nighttime panorama of much of Europe was photographed by one of the Expedition 30 crew members …“). Wir haben auch nochmals auf das Datum der Aufnahme verwiesen (25. Januar 2012).

Ein Symbolfoto zum Euro-Schutzschirm sorgt für eine Überfüllung der ISS — und das rückwirkend um ein halbes Jahr. Was klingt wie ein Fehler im Raum-Zeit-Kontinuum, ist einfach nur die Fotoredaktion von Bild.de.

Mit Dank an Lorenz G.

Nachtrag, 15.46 Uhr: Mehrere Leser haben uns darauf hingewiesen, dass Bild.de sich auch bei der Umlaufbahn der ISS vertan hat: In der Bildbeschreibung von NASA und dpa ist von „240 miles“ die Rede (rund 386 Kilometer), bei Bild.de von „240 Kilometern“.

Bild  

Das Weltall ist zu weit

„Bild“-Überschriften sind traditionell kreischig, laut und unsubtil und geben nur in Ausnahmefällen den Inhalt des Textes wieder, über dem sie thronen.

Insofern ist das heute eine sehr klassische „Bild“-Schlagzeile:

Mit Überschall-Geschwindigkeit: Irrer Ösi springt aus dem All auf die Erde

Da will also ein Mann „aus dem All auf die Erde“ springen. Oder genauer:

An einem riesigen Heliumballon (Durchmesser 80 Meter) steigt Baumgartner auf 37 Kilometer – das ist fast schon im All!

… womit die eigene Überschrift Lügen gestraft wäre. Der Weltraum fängt tatsächlich – je nach Definition – zwischen 80 und 100 Kilometer Höhe an.

Mit „Bild“-Reporter Herbert Bauernebel möchte man also auch nicht in Urlaub fahren, wenn er schon vor der Hälfte der Strecke verkündet, „fast schon“ da zu sein.

Mit Dank an Rainer S., Matthew L., Daniele und Maxl.

Bild  

Der Mond von Wanne-Eickel

„Was wissen Sie wirklich über Sonne, Mond & Sterne?“ fragt „Bild“ heute ihre Leser und die erwartete Antwort ist offenbar „nicht viel“ — sonst hätte die Zeitung Markus Landgraf von der Europäischen Weltraumagentur ESA nicht so viele Fragen gestellt.

Damit die Leser wenigstens wissen, wie unser Sonnensystem grob aussieht und was da so für Planeten rumeiern, hat „Bild“ diese Grafik im Angebot:

Was wissen Sie wirklich über Sonne, Mond & Sterne?

Dieses Bild ist natürlich nicht maßstabsgetreu — die Planeten würden sonst zusammenstoßen, wenn sie aneinander vorbei ziehen.

Mehr noch, wie „Bild“ selbst dazu schreibt:

Die Grafik zeigt die Planeten unseres Sonnen-Systems. Pluto zählt seit 2006 nicht mehr zu den Planeten. Der Mond ist für das Bild zu klein.

Demnach gäbe es zwei Gründe, Pluto auf dieser Grafik nicht zu zeigen: Erstens ist er, wie gesagt, kein Planet mehr — und zweitens ist er mit einem Durchmesser von 2.390 km noch kleiner als der Mond, der mit seinen 3.476 km „für das Bild zu klein“ war.

Mit Dank an Michael L.

Heute Polenflug

Die Newsticker bei „Zeit Online“ werden ganz offensichtlich nicht von Menschen betreut, sondern allenfalls von einer endlichen Anzahl Affen — wahrscheinlich aber einfach nur von einem nicht besonders durchdachten Algorithmus.

Am Wochenende hatte „Zeit Online“ die sid-Meldung über ein Spiel des BFC Dynamo im DFB-Pokal in die Rubrik „DDR“ einsortiert (BILDblog berichtete) und heute läuft eine Nachricht über eine geplante Jupiter-Mission der Nasa, die dpa unter den Stichwörtern „USA/Raumfahrt/Astronomie“ verschickt hatte, bei „Zeit Online“ unter dieser Dachzeile:

Polen: Nasa schickt Sonde zum Gasriesen Jupiter

Nun ist die Nasa bekanntlich die amerikanische und nicht die polnische Weltraumbehörde, wie also konnte dieser Fehler jetzt wieder pass…

Ah:

Die Nasa will auch mehr über Jupiters Magnetfeld nahe den Polen erfahren.

Nachtrag, 15.40 Uhr: „Zeit Online“ hat in der Dachzeile „Polen“ gegen „Raumfahrt“ ausgetauscht.

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