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Wie „Bild“ den Amoklauf in Szene setzt

Die „Süddeutsche Zeitung“ hat die Gießener Kriminologin Britta Bannenberg gefragt, wie hoch die Nachahmungseffekte bei Amokläufern sind, und sie hat geantwortet:

Sehr hoch. Auch wegen der Medien, die das Gesicht des Täters, seine Waffen, seine schwarze Kleidung zeigen und ein mystisches Bild von ihm zeichnen. Das wirkt wie ein Vorbild. Bei Selbstmorden sind die Medien sehr zurückhaltend, um nicht Nachahmer zu provozieren. Bei Amokläufen gilt leider das Gegenteil. Ab jetzt besteht die große Gefahr, dass wir es in den nächsten Wochen oder Monaten mit einem Nachahmungstäter zu tun bekommen.

Dieser Gedanke kommt oft zu kurz in den Medien: dass nicht nur Killerspiele möglicherweise eine gefährliche Wirkung auf labile Jugendliche haben können, sondern auch ihre eigene Berichterstattung. Das betrifft nicht nur „Bild“, sondern fast alle Medien. Aber wenn es vor allem wichtig ist, die Täter nicht in einer Heldenpose zu zeigen, hatte „Bild“ eine besonders schlechte Idee. Die Zeitung zeigt Tim K., den Amokläufer von Winnenden, in einer Pose, die ihm selbst bestimmt am besten Gefallen hätte. Sie hat sein Gesicht auf das Foto eines Mannes in schwarzer Kampfuniform montiert, die Waffe drohend in Richtung Kamera gerichtet. Das Heldenfoto hat Postergröße, ist fast einen halben Meter hoch:


(Rote Unkenntlichmachung von uns.)

Zusätzlich hat sich der „Bild“-Zeichner ausgemalt, wie das wohl ausgesehen hat in dem Klassenzimmer zwischen Tafel und Overheadprojektor, als Tim K. in seiner schwarzen Rächeruniform gerade ein Mädchen erschoss.

Anders als die „Süddeutsche Zeitung“ heute (und Bild.de gestern) nennt „Bild“ nicht den Nachnamen des Täters. Und anders als die „Berliner Zeitung“ gibt „Bild“ auch nicht die exakte Anschrift des Hauses an, in dem seine Familie lebt.

Dafür hat Bild.de ein kleines Familienalbum des siebzehnjährigen Täters im Angebot — nicht weniger als sieben private Fotos, die ihn als kleines Kind und als Jugendlicher zeigen und die vor allem bei Tischtennisturnieren entstanden sind.

Aber die „Bild“-Zeitung hält nicht nur den Täter für eine Person der Zeitgeschichte, sondern identifiziert auch einige seiner Opfer. Sie zeigt vier getötete Mädchen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren, ein Gesicht fast lebensgroß, mit Fotos, die offensichtlich von SchülerVZ und ähnlichen Internetseiten entnommen wurden.


(Rote Unkenntlichmachung von uns.)

Im Pressekodex heißt es:

Opfer von Unglücksfällen oder von Straftaten haben Anspruch auf besonderen Schutz ihres Namens. Für das Verständnis des Unfallgeschehens bzw. des Tathergangs ist das Wissen um die Identität des Opfers in der Regel unerheblich. Ausnahmen können bei Personen der Zeitgeschichte oder bei besonderen Begleitumständen gerechtfertigt sein.

Nachtrag, 13. März. Eines der vier angeblich toten Mädchen, die „Bild“ gestern gezeigt hat, lebt. „Bild“ schreibt heute:

Sie wurde zunächst selbst als tot gemeldet – doch Selina lebt! In BILD schildert sie die schlimmsten Minuten ihres Lebens – und den Tod ihrer Schulfreundinnen Chantal und Jana.

Enthüllt: Die geheimen Abgründe des Lorem I.

Die Titelseite der heutigen Kölner Ausgabe von „Bild“ lässt zwar einige Fragen über den „Zoff“ um den Stuttgarter Stürmer Mario Gómez offen…

…beweist aber, dass selbst die Blindtexte von „Bild“ brisanter sind als die anderer Zeitungen.

Mit Dank an Christiane R.!

Wieder eine Rüge für „Bild“

Der Presserat hat die „Bild“-Zeitung mal wieder wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten gerügt. „Bild“ hatte im Oktober vergangenen Jahres unter der Überschrift „Das letzte Foto – Drei Stunden später ist dieses Liebespaar tot“ über einen Verkehrsunfall berichtet, bei dem drei junge Leute ums Leben kamen. Dazu hatte „Bild“ Fotos der Toten veröffentlicht und „über die Unfallopfer mit Vor- und abgekürzten Nachnamen berichtet“, wie der Presserat in einer Pressemitteilung schreibt:

Durch die Veröffentlichung der Bilder und die Namensangaben wurden die Betreffenden eindeutig identifizierbar. Dies verletzt das Persönlichkeitsrecht nach Richtlinie 8.1, Abs. 1.

Laut Richtlinie 8.1 des Pressekodex ist die Presse verpflichtet, „bei der Berichterstattung über Unglücksfälle (…) in der Regel keine Informationen in Wort und Bild“ zu veröffentlichen, „die eine Identifizierung von Opfern und Tätern ermöglichen würden.“

Außerdem beanstandete der Presserat eine Fotounterzeile, in der es hieß, eines der Opfer sei „zerquetscht“ worden, als „unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid“ gemäß Ziffer 11 Pressekodex.

„Bild“-Redakteurin kommt vor Gericht

Die „Bild“-Redakteurin Angela Wittig wird sich demnächst wegen des Vorwurfs der Üblen Nachrede vor Gericht verantworten müssen.

Der Brief in „Bild“:

"Abrechnung mit der Justiz-Mafia"Der Leipziger Justiz-Sumpf – er wird immer tiefer… BILD wurde jetzt der Brief eines gewissenhaften Juristen (…) zugespielt. Schon 2001 beklagte der Briefschreiber die Existenz einer Immobilien- und Justiz-Mafia sowie die merkwürdige Rechtsprechung [von] Günther Sch. (…) „Nur leider die Großen der Politik und bei den Robenträgern können in Leipzig schalten und walten wie sie wollen. Da wird sich bereichert und die günstigen Immobilien (…) hin und her geschoben.“
(„Bild“, 30.6.2007)

Wittig hatte im Sommer 2007 unter der Überschrift „Wie ein gewissenhafter Richter schon 2001 gegen Kollegen protestierte – Abrechnung mit der Justiz-Mafia“ in einem „Bild“-Artikel über einen Brief an den früheren Präsidenten des Leipziger Landgerichts berichtet. In dem Brief hatte ein namentlich nicht genannter vermeintlicher „gewissenhafter Jurist“ schwere Vorwürfe gegen die Leipziger Justiz und insbesondere den Richter „Günther Sch.“ des Landgerichts erhoben. Wittig zitierte damals ausführlich aus dem in holprigem Deutsch verfassten Schreiben (siehe Kasten).

Wegen dieser Berichterstattung erließ das Amtsgericht Leipzig Ende vergangenen Jahres auf Antrag der Staatsanwaltschaft Strafbefehl gegen Angela Wittig, wie uns eine Gerichtssprecherin jetzt auf Anfrage sagt. Wittig habe Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt, weshalb es demnächst zur Hauptverhandlung kommen werde. Ein Termin dafür stehe noch nicht fest, so die Sprecherin.

  • Mehr über die „Bild“-Redakteurin auch hier und hier.

Also, was diese Behörden bloß immer haben…

Es ist ungewöhnlich freundlich von der „Bild“-Zeitung, dass sie heute (direkt neben die nebenstehende Frage) ein großes Foto aus der Küche eines Berliner Restaurants abdruckt, in der alles pikobello aussieht. Und das, obwohl dort doch Berliner Lebensmittelkontrolleure „u.a. Rattenbefall, verdreckte Küchengeräte und faulige Lebensmittel“ festgestellt haben wollen – weshalb das Restaurant von einer „Berliner Behörde“ am Montag zusammen mit weiteren gastronomischen Betrieben „an den Internet-Pranger“ gestellt werde:

Nach BILD-Informationen soll das [Restaurant] auf der Ekel-Liste stehen.

Woher „Bild“ ihre „Informationen“ hat, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass die „Berliner Zeitung“ bereits einen Tag vor „Bild“ über die geplante (und umstrittene) Negativ-Liste der Pankower Veterinär- und Lebensmittelaufsicht und über den Rattenbefall in obigem Restaurant berichtete, den die Behörde dort offenbar erst vor gut einer Woche festgestellt hatte. In der „Berliner Zeitung“ hieß es dazu:

Das Restaurant musste kurzzeitig schließen. Jetzt hat es wieder geöffnet.

Diese (letztlich vielleicht erfreuliche, aber nicht unerhebliche) Info sucht man in „Bild“ vergeblich.

Mit Dank auch an Stefan K.

Hier schwimmt ein Monster durch den Blätterwald

Kuala Lumpur - Wir blicken durch die Kamera eines Überwachungshelikopters auf den Fluss Rajang auf der Insel Borneo (Malaysia). Was wir darin sehen, versetzt die Flussanwohner in panische Angst: Hier schwimmt eine über 30 Meter lange Schlange! Oder ist dies eine Fälschung?

Selbst, wenn „Bild“ die Antwort auf die Frage „Schwimmt hier ein Monster durch den Urwald?“ (Nein, natürlich nicht!) schuldig bleibt:

Auch der Rest des „Bild“-Artikels vom vergangenen Freitag zeugt von einer gewissen Rechercheunlust bei „Bild“.

Denn laut Urheber des Fotos (über das in den vergangenen Tagen beileibe nicht nur bei „Bild“ spekuliert wurde) zeigt es nicht den malayischen Fluss Rajang, sondern den Kongo. Veröffentlicht wurde es zudem bereits 2002* – und zwar auf einer Website, über die „Bild“ und Bild.de in den vergangenen Jahren schon häufiger berichtet hatten. Dann allerdings nannte man bei „Bild“ die Betreiber der Website meist:

Die Grafikexperten von worth1000.com…

Die Photoshop-Künstler von worth1000.com…

Die Bildmonteure von worth1000.com…

Andernorts (bzw. hier, aber auch hier und hier) findet sich das „Monster“-Foto daher auch unter der Überschrift:

"Die verrücktesten Photoshop-Bilder"

*) Veröffentlicht wurde die mittelmäßige Fotomontage (die „Bild“ in schlechter Qualität und ohne Quellenangabe zeigte) auf worth1000.com am 25.2.2002 im Rahmen eines „advanced photoshop contest“ zu „Tieren, die angeblich existieren“.

Mit Dank auch an die Hinweisgeber.

Hyper Hyper!

Wir unterbrechen das BILDblog für einen kleinen Exkurs in den Grenzbereich zwischen nützlichem und unnützem Wissen:

Wussten Sie, dass das Wort „hypoallergen“ eigentlich gar kein medizinischer Begriff ist?

„Hypoallergen“ ist eine Zusammensetzung aus dem griechischstämmigen Präfix hypo- („unter“, „darunter“) und dem griechischstämmigen Wort Allergen (ein Stoff, der allergische Reaktionen hervorruft). Geprägt wurde „hypoallergen“ offenbar in einer Werbekampagne für Kosmetikartikel in den 50er Jahren.

Inzwischen werden Produkte aus so ziemlich allen Bereichen mit dem Merkmal „hypoallergen“ gekennzeichnet – von Babynahrung über Hygieneartikel bis zur Kleidung. Sogar bestimmte Katzen- oder Hunderassen gelten als „hypoallergen“, was man spätestens weiß, seitdem bekannt ist, dass der US-Präsident Barack Obama seinen Töchtern einen Hund versprochen hat, und dass der „hypoallergen“ sein solle, weil eine seiner Töchter Allergikerin sei. Dabei scheint übrigens wissenschaftlich noch nicht mal geklärt zu sein, ob es überhaupt so etwas wie „hypoallergene“ Hunderassen gibt.

Aus medizinischer oder wissenschaftlicher Sicht hat das Wort „hypoallergen“ jedenfalls keine Bedeutung. Es gibt nicht mal einen anerkannten Standard dafür, was „hypoallergen“ ist. So kann ein mit „hypoallergen“ gekennzeichnetes Produkt durchaus allergische Reaktionen hervorrufen, denn jeder reagiert nunmal auf etwas anderes allergisch.

Und damit zurück zum BILDblog:

Die „Bild“-Zeitung berichtet heute, dass die US-amerikanische Präsidentenfamilie sich für einen Portugiesischen Wasserhund als „First Dog“ entschieden habe, weil das Fell dieser Rasse „sehr verträglich für Allergiker“ sei. „Bild“ schreibt:

"Fachbegriff für solche Hunde: hyperallergen."

Das wird zwar gerne mal verwechselt, ist aber Quatsch. Einen hyperallergenen Hund wollen die Obamas bestimmt nicht haben.

Mit Dank an Stefan K. für den sachdienlichen Hinweis.

Bild.de versteht den Witz von „Pension F.“ nicht

Möglich, dass man bei „Bild“ nicht versteht, worum es in dem österreichischen Theaterstück „Pension F.“ geht, das gestern Abend in Wien Premiere hatte.

Jedenfalls wird das Stück, das sich mit dem Fall des Josef F. beschäftigt, der seine Tochter über Jahre im Keller gefangen hielt und mehrere Kinder mit ihr zeugte, in einem Bild.de-Artikel über die gestrige Premiere konsequent „Inzest-Theater“ genannt. Eine „Satire“ solle es sein, schreibt Bild.de und fügt in etwas holprigem Deutsch an, es sei „ein Stück voller Blut, Wahnsinn, sexueller Missbrauch und Gewalt!“ Etwas später heißt es:

Um was geht es in dem Stück?

Nicht direkt um Fritzl – sondern allgemein um Täter sowie Opfer von Gewalt und den Umgang mit ihnen, betonte Regisseur Hubsi Kramar nach Ende des dreistündigen Spektakels im Wiener 3raum-Anatomietheater.

„Das Stück hat ganz klassisch drei Akte“, so die Macher zur österreichischen Nachrichtenagentur APA. „Der erste war das weltweite Echo auf unsere Ankündigung, der zweite passierte heute Abend, und der dritte werden die weiter wirkenden Reaktionen darauf sein.“

Ja, nun. Das ist alles nicht ganz falsch. Erstaunlicherweise schafft Bild.de es allerdings, nicht ein einziges Mal zu erwähnen, dass „Pension F.“ eine Mediensatire sein soll. (Dabei steht das sogar in der von Bild.de zitierten APA-Meldung.) Stattdessen fragt Bild.de scheinheilig…

Darf ein Theaterstück mit einem solchen widerlichen Verbrechen Werbung machen, daraus Kapital schlagen?

… und stellt direkt im Anschluss fest, dass „dutzende Journalisten unter anderem von BBC, RTL und Al-Jazeera“ bei der Premiere im Publikum gewesen seien.

Regisseur Hubsi Kramar über seine „Pension F.“:

„Wir halten es für wichtig, dass im Zuge des Prozesses gegen Josef F., diese Problematik von einer ganz anderen Seite als der reißerischen, vorverurteilenden, platten der Boulvard-Journalisten ‚beleuchtet‘ werden muss. Deren Schamlosigkeit darin besteht die Opfer ihren ‚Lesern‘ als Wix-Vorlage auszuliefern. Unter dem Deckmantel der geheuchelten Moral einzig mit dem Zweck Profit zu machen, die Auflagezahlen zu steigern. Das Mittel diese Heuchelei aufzudecken ist für uns die Satire. (…) Wesentlich ist eben: Dass mittels dieser Boulvard-Techniken von den eigentlichen Problemen gesellschaftlicher Missstände abgelenkt wird, durch die Kanalisierung des erzeugten Volkszornes. Verhetzung mittels grober Vereinfachung, Entstellung und lügenhafte Tendenz-Berichterstattung. (…)

Eines ist mir [nach ersten Anfeindungen in der Presse] sofort klar (…): Dass nun die Medien das selbst machen, was wir geplant hatten – eine Stück über die Medien selbst, ein medienkritisches Stück – eine Mediensatire, eine Soap-Groteske. (…) Wir sind uns einig, dass die Medien nun selbst das Stück machen, das Stück in dem wir selbst nur Akteure, Zeugen, Betrachter sind.“

Um aber mal aus einer Pressemitteilung zu zitieren, die das Theater lange vor der Premiere herausgab, u.a. um vorverurteilenden „Hetzberichten“ über das Stück entgegenzutreten:

[Im Stück] sollte die Rolle bestimmter Medien aufgezeigt werden, die durch ihre menschenverachtende Darstellung aus Profitgier Opfer bloßstellen und damit verhöhnen. Das Prinzip ist einfach: Hinter dem schamlos geheucheltem Mitgefühlstheater stehen knallharte Profitinteressen, die ohne menschliches Mitleid ausschließlich an Auflagensteigerung interessiert sind. Der aktuellen Berichterstattung ist es gelungen, dieses Theaterstück bereits aufzuführen.

So gesehen, haben sich die [Medien] mit ihrer Ignoranz und Projektion auf unsere Arbeit selbst die Maske vom Gesicht genommen. Haben sie vielleicht aus Verdrängung über sich selbst gesprochen?

Das sind offenbar in etwa die Grundideen des Stücks, die sich so ähnlich auch in vielen Rezensionen anderer Medien nachlesen lassen – denen auch nicht entgangen ist, dass die vielen anwesenden Journalisten quasi Teil der Inszenierung wurden.

Bei Bild.de indes findet sich dazu (wir kennen das) nichts. Und, wie gesagt, vielleicht hat man’s bei Bild.de nicht verstanden. Vielleicht kam das alles den Bild.de-Mitarbeitern aber auch einfach zu bekannt vor.

Mit Dank an Michael M., Marcus K. und Gerhard V.

"Widerlich! Ösis spielen das Drama um die Fritzl-Kinder im Theater nach"Nachtrag, 25.2.2008: „Bild“ berichtet heute ähnlich wie gestern Bild.de (siehe Ausriss). Dabei schafft „Bild“ es zwar, das Wort „Mediensatire“ unterzubringen, gibt sich aber ansonsten alle Mühe, zu verschleiern, dass „Pension F.“ genau die Art der Berichterstattung über den Fall Josef F. kritisieren will, die sich auch in der „Bild“-Zeitung fand und findet.

Bild.de lässt Atlantis-Ente nicht untergehen

Es ist 18.55 Uhr…

… und nach wie vor fragt Bild.de auf der Startseite ahnungslos:

Es ist derzeit Platz 2 der meistgelesenen Artikel.

Dabei ist Frage eigentlich schon seit ungefähr sechs Stunden (von Google) beantwortet. Wie? Na, wie wohl

Mit Dank auch an Jan, Günter F., Johannes R. und Marcus H.

Nachtrag, 21.2.2009: Inzwischen ist es auch Bild.de gelungen, die Google-Entkräftung der vermeintlichen Atlantis-Entdeckung nachzutragen – allerdings wie folgt:

Allerdings gibt es auch erhebliche Zweifel. (…) Selbst „Google“ glaubt nicht an die Sensation. Sprecher Stefan Keuchel (39): „Wir sehen die Bewegung eines Bootes, das mit Sonartechnologie, also Schallmesstechnik, den Meeresboden vermessen hat.“

Das Rätsel geht weiter …

2. Nachtrag, 21.2.2009: Auch die gedruckete „Bild“ wollte sich offenbar die dolle Atlantis-Geschichte nicht dadurch kaputtmachen lassen, dass sie (seit spätestens gestern mittag schon) keine mehr ist – und fragt heute naiv:

Der Fotobeweis?

… um dann ebenfalls damit zu schließen, dass Google nicht an die Sensation „glaubt“.

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