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Die Zombie-Autos der Stars

Express.de veröffentlichte heute einen Artikel über die „Autos der Stars“. Denn:

Bevor die Saison beginnt, lohnt sich ein Blick in die Garagen der Kicker.

In diesen Garagen stehen nämlich viele, oft teure Autos — Mario Gomez und Franck Ribéry fahren z.B. einen Audi Q7, Lukas Podolski einen Audi RS6 und dann gibt es auch noch ihn hier:

Ein richtiger Autonarr ist Thorsten Frings von Werder Bremen: VW Touareg, Wiesmann GT und ein Hummer gehören zu seiner Auto-Sammlung.

Der Satz war verräterisch, denn Torsten (ohne „H“) Frings spielt gar nicht mehr für Werder Bremen. Express.de hat ihn inzwischen zum „Ex-Bremer“ umetikettiert (und seinen Namen korrigiert), aber das ändert nichts daran, dass der Text schon älter ist. Wie ein Untoter geistert er seit längerem mit kleinen Abweichungen durch die Online-Auftritte des DuMont-Schauberg-Verlags:

  • Gestern zum Beispiel ebenfalls bei express.de (dort ist der Frings-Satz auch noch unkorrigiert).
  • Im Mai im Internet-Auftritt der „Frankfurter Rundschau“ (der Artikel muss vor Kurzem überarbeitet worden sein, denn der Frings-Satz fehlt plötzlich, es sind aktuelle Fotos enthalten und der Vorspann spricht von der bald startenden Bundesligasaison).
  • Am 12. November 2010 wiederum bei express.de.
  • Am 20. August 2010 bei mopo.de.
  • Am 27. Mai 2010 beim „Berliner Kurier“ (irritierenderweise auch mit aktuellen Fotos und dem Hinweis auf den Saisonstart, aber auch immer noch mit „Thorsten Frings“).
  • Und am 27. Mai 2010 beim „Kölner Stadtanzeiger“, was womöglich den Ausgangspunkt der Rundreise darstellt.

Doch Fußballer sind nicht die einzigen Stars, deren Autos regelmäßig hervorgeholt und in Klickstrecken herumgereicht werden: Auch die „Flitzer der Promis“ waren im Laufe der Jahre schon beim „Berliner Kurier“, dem „Kölner Stadtanzeiger“, dem „Express“ und der „Kölnischen Rundschau“ im Einsatz.

Sollte der eine oder andere Promi sein Auto mal wechseln, erfahren Sie es sicher nicht bei den Online-Medien von DuMont-Schauberg.

Mit Dank an Martin T.

Pussi Galore

Früher gab es in den Medien die sogenannte Saure-Gurken-Zeit, in der wenig passierte, aber die Zeitungen und Nachrichtensendungen trotzdem irgendwie gefüllt werden mussten. Manche Leute sagen, in Zeiten des Internets gäbe es keine Saure-Gurken-Zeit, weil immer irgendwas los sei. Andere sagen, es sei immer Saure-Gurken-Zeit, weil das Internet ja ständig mit irgendwas gefüllt werden müsste.

Vergangene Woche versuchten express.de und mopo.de, die Online-Ableger der Boulevardzeitungen „Kölner Express“ und „Hamburger Morgenpost“ aus dem Verlagshaus DuMont Schauberg, das Internet mit „Lustigen Sprachpannen“ zu füllen. Dafür mussten sie nicht viel tun, als ein paar Bilder aus einem neuen Buch in eine Bildergalerie zu packen, die die Leser durchklicken können.

Und das sieht dann so aus:

Lustige Sprachpannen:
Noch eine Portion "Megapussi" gefällig? Schon gewusst: In Finnland gibt es Erdnussflips mit dem Namen "Megapussi!". Und das ist nur eine von unzähligen Sprachpannen, die Urlaubern unterwegs begegnen. Ein neues Buch sammelt die lustigsten Sprachpannen aus aller Welt.

Und in der Klickstrecke heißt es:

Obwohl die Finnen doch angeblich so gut Englisch sprechen, scheint der Markenname „Megapussi!“ für Erdnuss-Flips bis jetzt noch niemandem aufzustoßen.

Egal, wie schlecht das Englisch der Finnen sein mag, es ist immer noch besser als das Finnisch von express.de und mopo.de. „Pussi“ ist nämlich das finnische Wort für „Tasche“ (oder eben „Tüte“) und eine „Megapussi“ ist eine sehr große Tasche/Tüte mit Erdnuss-Flips, Chips oder ähnlichem.

Das Wort „Megapåse“, das klein darunter steht, ist übrigens Schwedisch für „Mega-Tasche“, der Markenname der abgebildeten Erdnuss-Flips lautet „Jumbo Juusto“.

Freuen Sie sich also schon darauf, wenn die Sprachwissenschaftler von express.de und mopo.de herausfinden, wie sich Japaner am Telefon melden.

Mit Dank an Moritz G.

Warum? Darum!

Wenn es nach „Bild“ ginge, würde jeder Tatverdächtige einfach weggesperrt — ohne diese lästigen Prozesse und am Besten bis ans Ende seines Lebens. Dass es in einem Rechtsstaat wie der Bundesrepublik Gesetze und Vorschriften gibt, die so etwas Schwerwiegendes wie Freiheitsentzug regeln, ist der Zeitung entweder unbekannt oder egal.

In Köln soll ein Jugendlicher, ja: eigentlich ein Kind, einen gleichaltrigen Mitschüler so stark zusammengeschlagen haben, dass dieser in ein künstliches Koma versetzt werden musste und inzwischen hirntot ist.

„Bild“ schreibt dazu:

Der eine Junge (14) ringt auf der Intensivstation mit dem Tod. Sein Mitschüler (14), der ihm das angetan hat, geht praktisch unbehelligt nach Hause…

Nach einer Nacht im Polizeigewahrsam wurde der 14-jährige Hassan* gestern von der Polizei seinen Eltern übergeben.

Oder, etwas knapper in der Überschrift:

Mitschüler (14) ins Koma geprügelt: Justiz schickt Brutalo-Schläger (14) nach Hause

Eine gut gespielte Vorlage für den Volkszorn, der laut kreischend wieder diese eine Frage stellen darf: „Warum?“

Die Antwort käme ausgerechnet vom „Express“, der anderen, erfolgreicheren Kölner Boulevardzeitung:

Opfer weiter im Koma: Darum ist der Schulhof-Prügler Ali frei

Sachlich schildert der „Express“, warum das Gesetz „eindeutig“ ist und dass die „Schranken für eine U-Haft“ bei Jugendlichen, die jünger als 16 Jahre sind, noch mal höher seien.

Bisschen schade nur, dass diese Erklärung nicht unter dem Artikel verlinkt ist, in dem der „Express“ über eine Demonstration gegen die „Freilassung“ des mutmaßlichen Täters berichtet.

Mit Dank an Jürgen N. und Christoph W.

Das jüngste Gericht

Beim Wettbewerb „Heiteres Herumraten mit dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte“ hat es „Telepolis“ mal mit einer neuen Verwechslung versucht:

So stellte der Europäische Menschenrechtsgerichtshof (EuGH) fest, dass die britische Polizei mit ihrer DNA-Datenbank das Grundrecht auf Datenschutz sehr weitgehend verletzt hat.

Der Fehler liegt hier im Detail, genauer in der Abkürzung: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wird kurz mit „EGMR“ bezeichnet, „EuGH“ ist der Europäische Gerichtshof, der im Gegensatz zum EGMR auch ein EU-Organ ist.

Besonders peinlich, dass der Satz (inkl. falscher Abkürzung) offenbar fast wörtlich aus einem offenen Brief der Kampagne „DNA-Sammelwut stoppen!“ und der Piratenpartei kopiert wurde.

Klassisch dagegen dieser Fehler in der „Express“-Berichterstattung über den EGMR:

EU-Gericht entscheidet
Wird Inzest bald erlaubt?

Mit Dank an Jan T. und Tomek.

Nachtrag, 24. Mai: „Telepolis“ hat den Fehler transparent korrigiert, der offene Brief im Wiki der Piratenpartei kürzt den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte jetzt ebenfalls korrekt mit „EGMR“ ab und express.de hat aus dem „EU-Gericht“ ein schlichtes „Gericht“ gemacht.

Jugendreporterin im Zwielicht

Es ist ja immer alles noch schlimmer, als man glaubt.

Am Dienstag hatten wir berichtet, dass eine Jugendreporterin des Kölner „Express“ eine Agenturmeldung gekürzt und die Handlung von der Uni Bremen an die Bochumer Uni verlegt hatte, um den Text dann unter ihrem eigenen Namen auf express.de zu veröffentlichen.

Doch das war, wie Eduard Zimmermann zu sagen pflegte, leider kein Einzelfall: Alle drei Artikel, die die junge Frau bisher auf express.de veröffentlicht hatte (einer davon auch im gedruckten „Express“), waren Plagiate.

Im Juli schrieb sie über den „tödlichen Trend ‚Binge-Drinking'“ und formatierte dazu eine Pressemitteilung der DAK um. Das Ergebnis nannte sie ein „X-Scout-Interview“ mit einem DAK-Experten.

Anfang Januar kürzte sie für eine Reportage über eine Hebamme, die junge Mütter betreut, einen ddp-Artikel, der fast exakt ein Jahr zuvor bei „FR Online“ veröffentlicht worden war. Um den Bericht für die Jugendseite der Kölner Boulevardzeitung relevant zu machen, siedelte sie die Hebamme dazu kurzerhand von Offenbach nach Gummersbach um und machte die 22-jährige Mutter vier Jahre jünger.

Schon eine winzige Google-Suche nach der zitierten Uni-Mitarbeiterin bzw. der Hebamme hätte weitergeholfen: Das jeweils erste Suchergebnis verrät die tatsächliche Wirkungsstätte der Damen. Das sieht schon gefährlich danach aus, als ob die „Express“-Redaktion die Werke der jungen Reporter überhaupt nicht betreut.

Auf unsere Anfrage erklärte die Online-Redaktion des „Express“:

Wir entschuldigen uns für diesen bedauerlichen Vorfall und werden die Sache mit der jungen Teilnehmerin unserer X-SCOUTS-Aktion sowie dem zuständigen Redakteur besprechen.

Unsere Mitmach-Aktion läuft seit mehreren Jahren sehr erfolgreich: Junge Menschen bekommen die Möglichkeit, über ihre Themen zu berichten, Promis zu treffen und erste Erfahrungen in der journalistischen Arbeit zu sammeln. Es wäre schade, wenn durch diesen bisher einmaligen Vorfall andere X-SCOUTS unter einen Generalverdacht kämen. Sie können sicher sein, dass wir die Sache sehr ernst nehmen und auch mit den Teilnehmern der Aktion besprechen werden.

Alle drei Texte wurden anschließend bei express.de offline genommen.

Mit Dank auch an Richard S.

Die Bochumer Stadtmusikanten

An dem Artikel, der auf express.de von der „Langen Nacht der ungeschriebenen Hausarbeiten“ an der Uni Bochum berichtet, ist auf den ersten Blick nichts auszusetzen: Da werden Studenten der Uni Bochum zitiert, ebenso die Initiatorin Gabi Meihswinkel von der Uni Bochum, bevor der Artikel mit dem Satz schließt:

Auch die Uni Bochum will die Aktion wiederholen.

Wie gesagt: Auf den ersten Blick erscheint der Artikel völlig normal. Wenn da nicht der Umstand wäre, dass die Studenten in Wahrheit an der Uni Bremen studieren, Gabi Meihswinkel an der Uni Bremen arbeitet und die „Lange Nacht der ungeschriebenen Hausarbeiten“ von der Uni Bremen veranstaltet wurde.

Der ganze Artikel, der bei express.de in der Jugendreporter-Rubrik „X-Scouts“ erschien, ist eine gekürzte und leicht veränderte Fassung einer Meldung der Nachrichtenagentur dapd, bei der (aus welchen Gründen auch immer) das Wort „Bremen“ durch das Wort „Bochum“ ersetzt wurde.

Noch einmal: Die Jugendreporterin hat eine dapd-Meldung genommen und „Bremen“ durch „Bochum“ ersetzt, um den Text dann dem „Express“ anzudrehen.

Und der „Express“ hat nichts gemerkt.

Mit Dank an Rüdiger F.

Besoffenheitsjournalismus

Vergangene Woche begann vor dem Landgericht in Arnsberg die Verhandlung im Falle eines 80-Jährigen, der vor über einem Jahr mit seinem Wagen in einen Schützenumzug gefahren war und dabei drei Menschen getötet hatte. 50 weitere wurden zum Teil schwer verletzt.

Die Presseagentur dapd wusste folgendes über den Angeklagten zu berichten:

Mit tränenerstickter Stimme bedauert der gebrochen wirkende Mann zum Prozessauftakt das Geschehen: „Es tut mir unendlich leid, was ich so vielen Menschen zugefügt habe. Was da passiert ist, kann man nie wieder gut machen.“ (…) Der erste Geschäftsführer des Schützenvereins Sankt-Hubertus, Rüdiger Morena, zeigt sich von der Reue des Angeklagten beeindruckt. „Das war ein großes Zeichen von Stärke“, sagt er im Anschluss. Für den Verein, die Hinterbliebenen und alle Betroffenen sei es „wichtig, dass er sich entschuldigt hat“.

express.de fasst diese bewegenden Momente in seiner Überschrift so zusammen:

Besoffen in die Menge gerast: Amok-Fahrer von Menden jammert vor Gericht

Offenbar war es express.de nicht genug, eine Entschuldigung in „Gejammer“ umzudeuten oder die versöhnlichen Worte im Namen der Hinterbliebenen im dazugehörigen Artikel gar nicht erst zu erwähnen — es musste auch noch die Unterstellung her, der Rentner sei „besoffen in die Menge gerast“.

Dabei taucht weder im aktuellen Gerichtsfall, noch in der Berichterstattung vor einem Jahr (auch nicht auf express.de selbst) der Vorwurf auf, Alkohol habe bei der Unglücksfahrt eine Rolle gespielt. Stattdessen deutet einiges darauf hin, dass der Angeklagte, der sich an den Unfall nicht mehr erinnern kann, damals einen Schwächeanfall erlitten hatte.

Ein Sprecher der zuständigen Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis bestätigte gegenüber BILDblog, dass es keinen einzigen Hinweis darauf gebe, dass der Angeklagte zum Zeitpunkt des Unfalls in irgendeiner Form alkoholisiert war. Dies sei auch nie Gegenstand der Ermittlungen gewesen.

Es scheint sich also eher um eine Schnapsidee von express.de zu handeln.

Mit Dank an Ralf M.

Nachtrag, 20.05 Uhr: express.de hat das Wort „besoffen“ inzwischen entfernt und in einer Anmerkung ergänzt:

In der Dachzeile dieses Beitrags (und nur dort) stand ursprünglich „Besoffen in die Menge gerast“. Das war ein bedauerlicher Fehler: Der Unfallfahrer war bei dem Vorfall nicht betrunken.

Und was hat dann DJ Bobo erfunden?

Die Tatsache, dass Jürgen Trittin an Eierbrötchen erinnert wird, wenn er die Musik der Bee Gees hört, ist selbst im Sommerloch eher eine Null-Nachricht. Die Internetseite des Kölner „Express“ tat dem Musikmagazin „Rolling Stone“ dennoch gerne den Gefallen, diese Vorabinformation aus dem morgen erscheinenden Interview mit Trittin weiterzuverbreiten:

Ganz schön gaga: Trittin: Bei Disco-Musik denkt er an Eierbrötchen

Statt sich nur über Trittin lustig zu machen, hätte Express.de aber auch bei dieser Geschichte ein bisschen Wert auf Fakten legen können:

Das komme davon, dass zu seiner Bundeswehrzeit in der Kantine immer solche Musik gespielt worden sei, sagte der ehemalige Umweltminister und Erfinder des Dosenpfands dem Magazin „Rolling Stone“.

Zwar steht in der Pressemitteilung des „Rolling Stone“ auch, dass sich Trittin „DJ Dosenpfand“ nennt, wenn er irgendwo auflegt, aber „erfunden“ hat das Dosen- oder Einwegpfand im Jahr 1991 der damalige Umweltminister Klaus Töpfer.

Mit Dank an Jens N.

Özil, Ballack und Raúl bei Manchester United!

Nicht ist leichter, als Boulevard-Sportjournalisten in Aufregung zu versetzen. Diese Schlagzeilen erschienen heute (von oben nach unten) auf den Online-Seiten von „Bild“, „Express“, „Sport Bild“ und auf T-Online:

So richtig wollte zwar keines der Medien glauben, dass das Auftauchen von Werder-Bremen-Fußballstar Mesut Özil mit einem Profilrudiment auf den Internetseiten von Manchester United bedeutet, dass ein entsprechender Wechsel sicher ist. Aber irgendwas könnte ja dran sein!

„Hat da jemand die Homepage gehackt? Oder weiß man bei ManU etwa schon mehr?“, fragt Bild.de. Die Kollegen von Express.de spekulieren über die mögliche „peinliche Vorbereitung eines Deals, der noch gar nicht in trockenen Tüchern ist“. Und die Online-Experten von „Sport Bild“ klingen leicht empört: „ManUnited führt Özil als Spieler. Dabei ist noch nichts unterschrieben.“

Nun. Wir haben aufregende Neuigkeiten.

Nicht nur Özil spielt anscheinend bald bei Manchester United …

… auch Raúl, der doch eigentlich gerade nach Schalke gewechselt war, …

… und sogar Michael Ballack

… und viele weitere bekannte Fußballer.

Auf des Rätsels Lösung könnte man kommen: Unter jedem scheinbaren Spieler-Profil befindet sich ein Link zu der Zusammenfassung einer Meldung aus den Medien, in der der Spieler mit Manchester United in Verbindung gebracht wird. Wann immer die Internetseite des Vereins auf einen solchen Bericht hinweist, wird offenbar ein entsprechendes Profilrudiment angelegt.

Dass Mesut Özil hier geführt wird, hat also nur einen einzigen Grund: Der „Daily Express“ hatte vor fünf Wochen darüber spekuliert, dass er als Neuzugang im Gespräch sei, und die Internetseite von Manchester United hatte — mit dem Standard-Hinweis, sich das nicht zu eigen zu machen — die Meldung zusammengefasst.

Ob die Tatsache, dass deshalb gleich eine solche merkwürdige halbleere Profilseite für Özil entsteht, eine „Panne“ darstellt oder panne doch eher die Leute von Bild.de und den anderen mit ihrer Spekulationswut und Rechercheunlust sind, lassen mir mal dahingestellt.

Mit Dank an Marcus H., Andree M. und vor allem Benjamin C.!

Liebesgrüße aus Köln

Es ist ein Elend mit diesem Onlinejournalismus: Ständig braucht man Bilder, zum Beispiel für den großen Startseitenaufmacher, aber nicht immer gibt es auch geeignetes Bildmaterial.

Was also tun, wenn die Überschrift „FBI verhaftet Russen-Spione“ heißt? Das FBI-Hauptquartier ist ein guter Anfang, aber woher die Russen, die Spione nehmen? Szenenbilder aus „James Bond“-Filmen wären da vielleicht auch ein bisschen platt …

Dem Internetauftritt des Kölner „Express“ lagen exklusive Bilder vor:

FBI nimmt 10 Verdächtige fest: Russen-Spione in den USA aufgeflogen

Ob der DFB das weiß?

Joachim Löw als Symbolbild

Mit Dank an Benjamin B.

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