Archiv für Bild

Schrödingers Terrorfürst

Vergangene Woche verkündete Bild.de unter vermeintlicher Berufung auf ein Enthüllungsbuch, dass Osama bin Laden sich „vermutlich“ bzw. „offenbar“ selbst erschossen hätte. Einige deutschsprachige Medien, vor allem online, schlossen sich dieser These an (BILDblog berichtete) und ruderten anschließend mehr oder weniger gelungen zurück (BILDblog berichtete auch hier).

Heute unternahm die gedruckte „Bild“ einen neuen Versuch, die bisher durchgesickerten Informationen aus dem Buch nachzuerzählen:

Das hat alles soweit auch ganz gut geklappt — doch bei Bild.de steht jetzt sowohl die Online-Fassung des richtigen Artikels als auch immer noch die Behauptung, der Ex-Navy-Seal „enthülle“, bin Laden habe Selbstmord begangen.

Bild, dpa  

Mond ist nicht ihr Hobby

Neil Armstrong ist tot, der erste radfahrende Trompeter auf dem Mond.

Verzeihung, das war Unfug. Aber Neil Armstrong ist tot, der erste Mann auf dem Mond. NBC hatte ihn in einer Überschrift im Internet kurzzeitig „Neil Young“ genannt, was schon ziemlich peinlich war, denn Neil Young ist ein Musiker. Immerhin heißt aber eines seiner Alben „Harvest Moon“.

Kommen wir aber zu den deutschen Medien: Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) eröffnete einen ihrer Nachrufe in der Nacht zum Sonntag mit folgendem Satz:

Er hinterließ den ersten Fußabdruck der Menschheit auf einem anderen Planeten: Der Astronaut Neil Armstrong ist tot.

Das war Quatsch, denn bis heute hat kein Mensch einen anderen Planeten als die Erde betreten — der Mond ist nämlich keiner, sondern ein Trabant (was, Achtung, liebe Journalisten, in diesem Fall kein Auto ist). dpa hat das am Sonntagmittag auch bemerkt und aus dem „Planeten“ einen „Himmelskörper“ gemacht. Der Fehler steht aber noch unter anderem bei stern.de, „Focus Online“ und der Münchner „Abendzeitung“.

Im gleichen Artikel steht dieser Satz:

Seinen ersten Raumflug absolvierte Armstrong am 12. März 1966 als Kommandant der US-Raumfähre „Gemini 9“.

Er steht in insgesamt 13 dpa-Meldungen und unter anderem bei „Spiegel Online“, „Zeit Online“, sueddeutsche.de, FAZ.net, n-tv.de und n24.de, aber es ist falsch. Armstrong war an Bord der „Gemini 8“ und das war keine „Raumfähre“ (also ein „wiederverwendbares Transportfahrzeug für die Raumfahrt“, wie die Wikipedia es schlicht erklärt), sondern eine Raumkapsel.

Interessanterweise gibt es einen dpa-Text, in dem es richtig heißt:

Die Wolken reichten aber nicht, Armstrong wollte noch höher hinaus: 1962 akzeptierte ihn die Nasa als Astronauten, 1966 vollbrachte er als Chefpilot von „Gemini 8“ das Andocken an ein unbemanntes Raumfahrzeug im Orbit – das erste Rendezvous im All.

Und dann war da noch „Bild“:

Wenn ihr den Mond seht, winkt ihm zu!

„Wer sich fragt, wie er Neil eine Ehre erweisen kann: Das nächste Mal, wenn ihr an einer sternenklaren Nacht draußen seid und der Mond auf euch herunter strahlt, denkt an Neil
 Armstrong und winkt ihm zu.“ (die Familie von Neil Armstrong auf der Internetseite der Nasa)

Kann man schönere Worte wählen, um sich von dem Mann zu verabschieden, der die Menschheit auf den Mond brachte?

Nun, man kann diese schönen Worte zumindest richtig übersetzen.

Geschrieben hatte Armstrongs Familie nämlich:

For those who may ask what they can do to honor Neil, we have a simple request. Honor his example of service, accomplishment and modesty, and the next time you walk outside on a clear night and see the moon smiling down at you, think of Neil Armstrong and give him a wink.

Und „to give somebody a wink“ heißt „jemandem zuzwinkern“. Das muss auch irgendjemand in der Redaktion bemerkt haben, auf Bild.de wurde der Artikel nämlich inzwischen unauffällig korrigiert.

Mit Dank an Michael, Jendrik T. und T.L.

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„Bild“ will Inseln schriftlich haben

„Bild“ hält sich ja gerne für das Zentralorgan einer vermeintlich vorherrschenden Stimmung („ganz Deutschland …“). Wenn es um richtig ernste Themen geht, geht die Zeitung aber gerne noch einen Schritt weiter und betreibt ein bisschen Amtsanmaßung.

Als die deutsche Fußballnationalmannschaft nach dem Vorrunden-Aus bei der EM 2004 und zwei Jahre vor der WM im eigenen Land ohne Trainer und Perspektive dastand, druckte „Bild“ einen symbolischen „Arbeitsvertrag zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und Fußball-Lehrer Ottmar Hitzfeld“ und forderte lautstark „Herr Hitzfeld, unterschreiben Sie diesen Vertrag!“. (Ottmar Hitzfeld erzählte Jahre später, er habe sich davon „sehr viel unter Druck gesetzt“ gefühlt.)

Im März 2010, als sich das Ausmaß der griechischen Staatskrise in den Medien abzeichnete, schrieb die „Bild“-Redaktion einen Brief an den damaligen griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou. Überschrift: „Ihr griecht nix von uns!“

Und im vergangenen November druckte „Bild“ einen „Stimmzettel“ für eine „Volksabstimmung“, bei denen sich das „Volk“ zwischen den Optionen „JA, schmeißt ihnen weiter die Kohle hinterher!“ und „NEIN, keinen Cent mehr für die Pleite-Griechen, nehmt ihnen den Euro weg!“ entscheiden sollte.

Heute nun ist der griechische Premier Antonis Samaras in Berlin, um sich mit Angela Merkel zu treffen. Bereits gestern hatte „Bild“ ein Interview veröffentlicht, in dem der Griechen-Beauftragte Paul Ronzheimer (der sich bemüht, den Eindruck zu erwecken, ein fast freundschaftliches Verhältnis zu Samaras zu haben) dem Griechen-Premier das Versprechen abrang, Griechenland werde alle seine Schulden zurückzahlen. Doch das reichte der Zeitung offenbar nicht, sie hätte es gerne … schriftlich.

„Bild“ hat dafür Kosten und Mühen gescheut und den Grafiker in pseudogriechischen Buchstaben eine „Garantie-Erklärung“ zusammenkloppen lassen, die aussieht wie die Servietten in einem griechischen Lokal:

Besonders perfide natürlich Punkt 2, in dem „Bild“ fordert:

Griechenland wird dazu alle notwendigen Schritte unternehmen, den Verkauf unbewohnter Inseln notfalls eingeschlossen.

Die Zeitung ist vom Verkauf griechischer Inseln geradezu besessen, ignoriert dabei aber regelmäßig, welchen Klang solche Forderungen aus Deutschland in einem Land haben, das im zweiten Weltkrieg unter deutscher Besatzung gelitten hat.

Im Eifer des Gefechts hat „Bild“ auch noch vergessen, zu erwähnen, wem Samaras das eigentlich versprechen soll, aber im Zweifelsfall sind „Deutschland“ und „Bild“ ja eh synonym verwendbar.

Stattdessen schreibt „Bild“, das Interview mit Samaras habe „weltweit hohe Wellen“ geschlagen. „New York Times“ und „Washington Post“ hätten seinen Satz „Ich verspreche, dass wir unsere Schulden zurückzahlen“ zitiert.

Mehr noch:

Wütend dagegen das Medienecho in Griechenland.

Die Zeitung „Ta Nea“ fragt: „Warum hat Samaras die Brandstifter von BILD empfangen?“ Der größte Radiosender „Vima“: „Es war ein großer Fehler, den BILD-Reporter zu empfangen.“

Hintergrund: Die kritische Griechenland-Berichterstattung in BILD, die mehr Sparwillen und weniger Hilfe aus Steuergeldern für das südeuropäische Land einforderten, gefiel vielen Griechen nicht.

„Kritische Griechenland-Berichterstattung“.

So kann man es natürlich auch nennen, wenn eine Zeitung über Monate und Jahre von „Pleite-Griechen“ schreibt, einseitig berichtet und so gegen ein ganzes Land aufhetzt (BILDblog berichtete ausgiebig). Oder wenn sie vom Ministerpräsidenten eines (theoretisch) souveränen Staates irgendwelche Garantien auf einer Papierserviette fordert.

PS: Die Kredite und Garantien für Griechenland und andere Länder haben den deutschen Steuerzahler bisher übrigens „keinen Euro“ gekostet, wie der Direktor der Europäischen Zentralbank, Jörg Asmussen, erst diese Woche im Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ erklärt hatte.

Mit Dank an Martin E. und Karstinho.

Nachtrag, 25. August: Samaras hat nicht unterschrieben:

Zuletzt bewies der Premier noch Humor. Als die BILD-Redakteure ihn auch um seine Unterschrift unter eine „Garantie-Erklärung“ zur Rückzahlung aller griechischen Hilfs-Kredite bitten (BILD-Ausgabe von Freitag), lacht er herzlich. Samaras: „Ich habe doch schon im BILD-Interview versprochen, dass mein Land alle Kredite zurückzahlen wird …“

Humor ist eben, wenn man trotzdem lacht …

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Das Karussell wird sich weiterdreh’n

Vicky Leandros, die große Vicky Leandros, wird morgen 60. Über das Alter spricht man als Frau nur mit guten Freunden, darum war „Bild“ zu Besuch in der „gemütlichen Bibliothek“ in Vickys Villa in Hamburg.

Zum 60. Geburtstag: Vicky — Meine Lebensbeichte

Society-Experte Norbert Körzdörfer hat sich eingefunden, um mit Vicky am Champagner zu nippen und über ihr Leben zu sprechen. Er stellt höfliche Fragen („Was bereuen Sie?“, „Woher nehmen Sie eigentlich die Kraft?“, „An Ihnen ist alles echt?“, „Waren Sie eigentlich schon mal in Lodz? Vielleicht mit Theo, so wie in Ihrem Superhit von früher?“) und die Frau, die er gleich im ersten Satz seines Artikels als „gesungenes Glück“ bezeichnet, gibt sensible Antworten („Rückblickend hätte ich noch mehr um meine Ehe kämpfen sollen. Die Familie zu erhalten ist etwas sehr Wertvolles.“, „Ich war als Kind ein hässliches Entlein. Ich war auch noch dick, mit kurzen Haaren und großen Augen. Aber ich wollte es der Welt zeigen. Das war mein Antrieb.“, „Ja. Nichts ist geliftet. Alles Natur. Aber ich für mich würde auch nie nie sagen.“, „Nein, noch nie. Ich war noch nie in Lodz. Aber mit BILD fahr ich da mal hin – versprochen!“).

Von Körzdörfer hat Vicky Leandros keine fiesen Fragen fürchten müssen, so wie sie nicht fürchten muss, in „Bild“ jemals einen negativen Satz über sich lesen zu müssen. Ihr anstehender 60. Geburtstag ist also auch für uns ein willkommener Anlass, mal wieder die vielen, vielen Auftritte von Vicky Leandros in „Bild“ zu dokumentieren.

Unsere Auflistung beschränkt sich auf die letzten zwei Jahre und ist selbstverständlich unvollständig:

18. September 2010: Vicky Leandros hat mit Ben Becker ein Liebeslied aufgenommen. Höchste Zeit für ein gemeinsames Interview zum Thema „Liebe“, in dem Vicky Leandros auch verrät, was das Schlimmste in der Liebe ist („Wenn Liebe nicht erwidert wird“).

25. September 2010: Die „Skandal-Memoiren“ des Musikproduzenten Jack White, aus denen „Bild“ zuvor die skandalösesten Stellen zitiert hatte, sind „plötzlich teilweise geschwärzt“:

Vicky Leandros hat White per Gericht gezwungen, Schwindel-Sätze über sie zu streichen!

Dass sie in seinem Buch als „Zicke“ bezeichnet wird, darüber könnte sie ja vielleicht noch lachen. Aber dass Vicky Leandros ihn in Vertragsverhandlungen ausgetrickst haben soll, das verwundert sie dann doch sehr.

„Davon geht die Welt bestimmt nicht unter“, sagt sie. „Aber ich will falsche Behauptungen einfach richtigstellen. Vielleicht kann sich Jack an einige Ereignisse nicht mehr so recht erinnern.“

27. September 2010: Vicky Leandros wird in der ZDF-Sendung von Carmen Nebel von Alain Delon belästigt, der sie „immer und immer wieder“ „knutschte“.

29. September 2010: „Bild“ informiert die Leser anlässlich der „Vodafone“-Party in Berlin darüber, dass Sängerin Vicky Leandros „fünf Handys“ besitzt.

14. Oktober 2010: Erfolgsmalerin Heike Jacobi eröffnet in Wien ihre Ausstellung von Hinterglasmalerei-Bildern. „Auf Glas verewigt“ sind dort „prominente Damen wie Vicky Leandros“.

16. Oktober 2010: „Tribute to Bambi“- Party in Berlin. Bei „Bild“ auf einem Foto verewigt: Vicky Leandros mit ihrem Ex-Mann Enno von Ruffin. Laut „Bild“ „sexy!“: Vicky Leandros‘ Tochter Sandra.

26. November 2010: Die neunjährige Luisa aus Neustadt an der Saale hat den Talent-Wettbewerb von „Bild“ und Universal gewonnen und wird auf der „Bild“-CD „Frohe Weihnacht – die größten Stars singen unsere schönsten Weihnachtslieder“ neben Nena, Udo Jürgens und Vicky Leandros verewigt.

17. Dezember 2010: Vicky Leandros gibt ein Benefiz-Konzert zugunsten von „Ein Herz für Kinder“ auf Gut Basthorst. „Es ist schön, wieder hier zu sein!“, sagt sie laut „Bild“ auf der Bühne.

18. Dezember 2010: Vicky Leandros sitzt bei der „Bild“-Spendengala „Ein Herz für Kinder“ am Spenden-Telefon.

21. Januar 2011: „Vogue“-Party bei der Berlin Fashion Week. Mit am Start: Mode-Kennerin Vicky Leandros.

25. Januar 2011: „Große Ehre!“ Weltstar Vicky Leandros wird zum „Kommandeur des Verdienstordens von Luxemburg“ ernannt.

1. Februar 2011: Grand-Prix-Siegerin Vicky Leandros („Après toi“, Luxemburg, 1972) schätzt gemeinsam mit Frank Farian und Detlef „D!“ Soost die Chancen der Grand-Prix-Siegerin Lena Meyer-Landrut („Satellite“, Deutschland, 2010) bei deren erneuter Song-Contest-Teilnahme ein. Vicky Leandros: „Lena sieht einfach immer hübsch aus. Sie bleibt ihrem persönlichen Stil treu.“

15. Februar 2011: „Große Ehre für eine große Sängerin“: Vicky Leandros ist mit dem luxemburgischen Verdienstorden ausgezeichnet worden.

19. Februar 2011: Keine große Überraschung bei den „Tops & Flops“ der Berlinale: „Top-Party“ war natürlich die von „Bild“ & BMW mit Maria Furtwängler, Veronica Ferres, Mario Adorf und Vicky Leandros.

26. Februar 2011: Vicky Leandros, die 1972 den Eurovision Song Contest gewonnen hat, steht angeblich seit 35 Jahren auf der Bühne. Grund genug für die „etwas andere Bühnen-Bilanz“ in „Bild“.

28. März 2011: Vicky Leandros und Patrick Graf von Faber Castell posieren auf einer Party von Boy George für die Kameras.

11. April 2011: Moderator Jörg Wontorra hat ein Benefiz-Golfturnier auf Gran Canaria organisiert. Bei der anschließenden Gala am Strand singt Schlager-Star Vicky Leandros.

14. April 2011: Eröffnung der Art Cologne. Vicky Leandros ist beim Art-Talk der Berenberg-Bank zugegen.

16. Juni 2011: Eröffnung der Art Basel.

Promis wie Linda Evangelista oder Vicky Leandros warfen schon mal einen Blick auf moderne und zeitgenössische Kunst.

7. Juli 2011: Berlin Fashion Week. Vicky Leandros wird neben Janine White und Jette Joop fotografiert.

15. September 2011: Bertelsmann-Party in Berlin. Stilvoll: Sängerin Vicky Leandros.

17. September 2011: „Dreamball“ einer Stiftung, die Frauen während ihrer Krebstherapie unterstützt. Mit dabei und mit Foto in „Bild“: Vicky Leandros.

19. September 2011: Oktoberfest München: Sabina Nagel und Vicky Leandros haben sich „fesch“ gemacht.

20. September 2011: Bei der legendären „Damen Wiesn“ sammelt „Mietwagen-Königin“ Regine Sixt für ihre Kinderhilfe-Stiftung. Unter den Gästen: Vicky Leandros.

24. September 2011: Bei der Bambi-Charity-Gala ist Vicky Leandros „elegant wie immer“ erschienen.

17. Oktober 2011: Es ist eine „ungewöhnliche musikalische Mischung“: „Bild“ berichtet, dass Vicky Leandros mit der Band Scooter einen Song aufgenommen habe.

29. Oktober 2011: Inzwischen ist der Song mit Scooter das „Duett des Jahres“. Im Interview verrät Vicky Leandros, dass sie morgens im Auto gerne den Scooter-Song „Hyper Hyper“ höre — „sogar lauter als meine eigenen“.

11. November 2011: Vicky Leandros ist bei der Bambi-Verleihung „in federhaft schöner Robe“ gesichtet worden.

12. November 2011: Carmen Nebel feiert im ZDF ihre 50. Sendung! „Bild“ findet, die Liste der Gratulanten könne sich sehen lassen:

Mit dabei u. a.: Udo Jürgens, Helene Fischer, Vicky Leandros, Kriemhild Maria Siegel und Maximilian Schell.

19. Januar 2012: Bundesaußenminister Guido Westerwelle feiert seinen 50. Geburtstag. Unter den Gästen: Angela Merkel, Hans-Dietrich Genscher und Thomas Gottschalk.

Und dann ging Welt-Star Vicky Leandros auf die Bühne und sang mit den Gästen ein „Happy Birthday“ für Guido…

25. Januar 2012: Weltstar Vicky Leandros sitzt im Zentrum Berlins auf gepackten Koffern:

„Ich ziehe zurück nach Hamburg“, verrät sie BILD. Umzug diese Woche.

11. Februar 2012: Vicky Leandros ist mit „Bild“ nach Athen gefahren — die Begegnungen haben sie erschüttert.

Rentner Vasillis (65) erkennt mich, sagt: „Vicky, sag der Merkel, dass wir nicht mehr sparen können. Wir sind am Ende.“

13. Februar 2012: Noch mal Athen: „Wir Griechen müssen jetzt eine Einheit sein. Jeder muss mit anpacken!“

14. Februar 2012: „BILD-Berlinale-Party“. Unter den Gästen, natürlich: Vicky Leandros.

24. März 2012: „Bild“ kündigt (zwei Mal!) die ZDF-Sendung von Carmen Nebel an, in der Weltstar Vicky Leandros (55 Mio. verkaufte Platten!) ihren ersten Platz beim Grand Prix vor exakt 40 Jahren feiern wird.

26. März 2012: Bei Carmen Nebel hat es eine große Überraschung und große Gefühle gegeben:

Drei Mädchen überraschten Weltstar Vicky Leandros in der ZDF-Show von Carmen Nebel: Süeda (9), Cennet (9) und Sophie (10) sangen die größten Hits der Sängerin (z. B. „Ich liebe das Leben“). Dabei trugen sie alte, griechische Trachten. So wie einst Vicky. Die war zu Tränen gerührt. „Meine Oma hat mir als Kind in Griechenland auch diese Kleidchen gehäkelt.“

18. April 2012: Vicky Leandros singt für „Katjas Kladde“, die Online-Spielwiese von Chefredakteursgattin Katja Kessler.

23. Juni 2012: Vicky lässt zur Abwechslung mal singen:

„The Voice“-Star Ole Feddersen (38) sorgt bei der Hochzeit von Milana (27), der ältesten Tochter von Weltstar Vicky Leandros und Enno Freiherr von Ruffin (58), für Stimmung.

10. August 2012: „Diamanten-König“ Fawaz Gruosi feiert auf Sardinien seinen 60. Geburtstag.

Motto, gar nicht eitel: „I’m sexy and I know it!“ Goldigste Umsetzung: Vicky Leandros tanzte im hautengen Gucci-Kleid durch Flavio Briatores „Billionaire Club“.

In einem persönlichen Text erklärt Norbert Körzdörfer heute, dass Vicky Leandros neben griechischer Bohnensuppe, Pilates, Yoga, Schwimmen, den Bismarcks, Amy Winehouse, Rosen und Sylt auch „Bild“ liebe.

Was für ein Glück: Diese Liebe wird erwidert!

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Lehrstunde in Sachen Pietät

In Köln ist gestern ein Mann offenbar an den Folgen der hohen Temperaturen verstorben. Für „Bild“, wo ein Einzelfall immer gleich den Beginn einer Serie markiert, „Kölns erster Hitzetoter“. Die „Sonnenschande“ sieht so aus:

Es ist ein Foto, das verstört und wütend macht…

Gestern Nachmittag, der Stadtteil Niehl, Am Molenkopf unten am Rheinufer. 39 Grad heiß. Eine blonde Frau im Bikini liegt lächelnd auf dem Badetuch. Neben ihr ein Mädchen, das liest. Daneben zwei Männer. Sie sonnen sich, als ob nichts wär…

Doch nur zehn Meter hinter ihnen liegt eine von der Polizei abgedeckte Leiche im Gebüsch. Es ist Kölns erster Hitze-Toter in diesem Jahr am Rhein. Doch den Sonnenhungrigen scheint‘s egal! DIE SONNENSCHANDE VON KÖLN!! Wie kann man bloß so gleichgültig sein!?

Mit dem ersten Satz meint „Bild“ offenbar nicht das Foto an sich, sondern das, was darauf zu sehen ist.

Ein Mann aus der Gruppe schaut sogar direkt auf den Leichnam. Doch keiner macht Anstalten, seine Sachen zu packen und – aus Pietät – zu gehen. Im Gegenteil: Auch andere Badegäste bleiben liegen und lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Ebenfalls geschmacklos: Als der Tote in den Leichenwagen gehoben wird, stellen sich einige Sonnenanbeter extra hin, um einen besseren Blick zu erhaschen.

… und nicht nur die Sonnenanbeter. Auch der „Bild“-Fotograf hatte einen besonders guten Blick auf die Szenerie:

Vieles kann man dieser Tage auf die Hitze schieben: klebrige Kleidung, Konzentrationsschwäche, den Drang, sich eine Kiste mit Eiswürfeln über den Kopf zu schütten.

Das Verhalten von „Bild“ zählt allerdings nicht dazu: Bei der Zeitung sind sie ganzjährig merkbefreit.

Mit Dank an die vielen Hinweisgeber!

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Endlich wieder „Viren-Alarm in Deutschland!“

Machen Sie es sich lieber schon mal im Keller gemütlich und stocken Sie die Notfallvorräte auf. Denn ein neues, tödliches Virus ist auf dem Vormarsch. Und es hat sich offenbar vorgenommen, endlich das zu schaffen, woran BSE, SARS, Vogel- und Schweinegrippe, Norovirus und EHEC bislang kläglich gescheitert sind: die Menschheit endgültig zu vernichten.

Zumindest ist das in etwa der Stand der Dinge, wenn man sich Seite 3 der gestrigen „Bild“ anschaut:

Offensichtlich ist die Redaktion vor Angst schon ganz aus dem Häuschen:

Es stammt aus Südkorea, tötete dort vor 60 Jahren mehr als 3000 Soldaten: das Hanta-Virus. Seit Jahren schon taucht das Virus vereinzelt auch in Europa auf – doch nie zuvor war es so heftig wie in diesem Jahr!

Allein im Juni und Juli infizierten sich mehr als 1000 Menschen in Deutschland, insgesamt sind laut Robert Koch-Institut (RKI) bundesweit bereits 2070 Fälle gemeldet! Zum Vergleich: 2011 erkrankten nur 305 Menschen.

VIREN-ALARM IN DEUTSCHLAND!

Also zunächst einmal: Die Geschichte mit den Soldaten ist so maximal halbrichtig. Denn wie in Fachzeitschriften oder sogar bei Wikipedia nachzulesen ist, infizierten sich während des Koreakrieges tatsächlich 3.000 Soldaten mit dem damals noch unbekannten Hantavirus, doch es starben – anders als „Bild“ behauptet – nicht alle 3.000 daran, sondern „nur“ etwa zehn Prozent der Erkrankten.

Einen Impfstoff gegen das Virus gibt es, wie „Bild“ im Teaser voller Entsetzen verkündet, bislang noch nicht. Doch das ist ebenfalls nur ein Teil der Wahrheit. Denn auch ohne Impfung lässt sich das Virus bekämpfen. „Bild“ erwähnt das im letzten Absatz des Artikels, wo die Sache dann auch deutlich weniger gefährlich klingt als weiter oben:

Ein Impfstoff existiert noch nicht – dafür ein Gegenmittel. Bislang konnten alle 2070 deutschen Patienten geheilt werden.

Eine Besonderheit des Hantavirus ist, dass es hierzulande alle zwei bis drei Jahre zu einem drastischen Anstieg der Infektionszahlen kommt. Das hat, wie Experten vermuten, wahrscheinlich mit den schwankenden Populationsgrößen der Rötelmaus zu tun, von der das Virus hauptsächlich auf den Menschen übertragen wird. Und je mehr Rötelmäuse den Winter überleben, desto mehr Infektionen mit dem Hantavirus werden im Jahr darauf gezählt.

So gab es etwa 2006 „nur“ 72 gemeldete Fälle, im Jahr darauf waren es fast 1.700. In den Jahren 2008 und 2009 sank die Zahl der Infektionen wieder auf 243 bzw. 181, bevor sie ein Jahr später mit über 2.000 Infizierten wieder in die Höhe schoss.

Dass es in diesem Jahr deutlich mehr Hantavirus-Infektionen gibt als im vergangenen Jahr, ist also nicht nur völlig normal, es war – weil offenbar viele Rötelmäuse den Winter überlebt haben – auch zu erwarten. Schon im März verkündete das Robert-Koch-Institut, man rechne für 2012 mit einem Anstieg der Fallzahlen.

„Bild“ hingegen schreibt lediglich, dass die Rötelmaus „sich in diesem Sommer plagenartig vermehrt“ habe.

Mit Dank an Moritz K. und Sebastian B.

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Die Ente bleibt draußen!

Auf der Titelseite der heutigen „Bild“ prangt ein Foto von zwei Menschen im Wasser:

Es zeigt den früheren Bundesverteidigungsminister, früheren SPD-Vorsitzenden, früheren Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und heutigen Präsidenten des Bundes Deutscher Radfahrer Rudolf Scharping und seine Ehefrau Kristina Gräfin Pilati von Thassul zu Daxberg und es spricht wenig dafür, dass der „BILD-Leser-Reporter“ die Aufnahme mit Genehmigung der Abgebildeten gemacht und die Zeitung eine Genehmigung für den Abdruck hat. Aber das soll uns heute mal nicht interessieren.

Interessieren soll uns diese Behauptung:

Vor elf Jahren hatte Scharping ein Foto mit Gräfin Pilati im Pool auf Mallorca das Amt des Verteidigungsministers gekostet.

Die stimmt nämlich so nicht.

Die Geschichte mit den Fotos (wenn’s nur eines gewesen wäre — es war eine neunseitige Titelgeschichte in der „Bunte“!) ist tatsächlich elf Jahre her: „Bunte“-Reporter Paul Sahner und ein Fotograf dokumentierten damals mit Erlaubnis (wenn nicht gar im Auftrag) der beiden die „ausgelassenen Wasserspiele“ der Frischverliebten. Das kam unter anderem deshalb in Deutschland so schlecht an, weil zur gleichen Zeit, als der deutsche Verteidigungsminister auf Mallorca planschte, deutsche Soldaten kurz vor einem Einsatz in Mazedonien standen.

Wenige Wochen später kritisierte die Opposition, dass Scharping bei den Unterbrechungen des besagten Mallorca-Urlaubs („für die Beschlüsse von Kabinett und Bundestag zum Mazedonien-Einsatz sowie für einen Truppenbesuch in Mazedonien“) auf die Flugbereitschaft der Bundeswehr zurückgegriffen hatte. Scharping wies die Kritik zurück, doch die Lage spitzte sich so weit zu, dass die „Süddeutsche Zeitung“ schrieb, „ranghohe Politiker der Koalition“ hätten Scharping als „politisch tot“ bezeichnet.

Das war am 11. September 2001. Am Nachmittag deutscher Zeit ereigneten sich die Anschläge in New York City und Washington, D.C. und Deutschland brauchte für den damit eingetretenen NATO-Bündnisfall einen Verteidigungsminister. Rudolf Scharping blieb im Amt.

Erst als der „Stern“ im Juli 2002 über „zweifelhafte Geschäfte“ berichtete, die Scharping mit dem PR-Berater Moritz Hunzinger gemacht haben soll, entließ Bundeskanzler Gerhard Schröder seinen Verteidigungsminister.

Und so endete die politische Karriere des Rudolf Scharping. Aber nicht „vor elf Jahren“ und nicht wegen „eines Fotos“.

In einem Studio am Maschsee…

Schauen Sie mal, wo diese Szene aus der fantastischen amerikanischen Serie „Breaking Bad“ spielt:

Na? Haben Sie’s erkannt?

Richtig: Das ist Hannover.

Oder jedenfalls ist es der Blick aus der Firmenzentrale des fiktiven Hannoveraner Weltkonzerns „Madrigal Elektromotoren“ in der Serie.

Und wenn es da nicht so wahnsinnig nach Hannover aussieht, könnte das daran liegen, dass es womöglich gar nicht Hannover ist. Diese Leute vom Fernsehen kennen da nichts und drehen Sachen gerne einfach irgendwo. Die Münchner „Lindenstraße“ zum Beispiel steht bekanntlich in Köln (und ist auch gar keine richtige Straße).

Jemand müsste das mal schonend den Mitarbeitern von Bild.de beibringen. Die brachten heute Abend nämlich aufgeregt folgende Nachricht auf der Startseite:

Ab Staffel fünf: Kultserie "Breaking Bad" wird in Hannover gedreht

Im Artikel heißt es:

Eigentlich spielt die US-Kultserie „Breaking Bad“ in Albuquerque, New Mexico. Doch Serien-Erfinder Vince Gilligan (45) hat jetzt verraten, dass Szenen der fünften Staffel erstmals auch in Deutschland gedreht werden.

Es ist eine Sensation für alle deutschen Fans der Serie. Auf der diesjährigen Messe Comic-Con in San Diego verriet Produzent und Ideengeber Gilligan, dass Hannover als neuer Drehort für die letzten Episoden der fünften Staffel auserkoren wurde.

Nun ist die Comic-Con für dieses Jahr allerdings schon seit über zwei Wochen Geschichte. Und die Ausstrahlung der fünften Staffel, von der Bild.de hier in der Zukunft spricht, hat bereits vor drei Wochen begonnen. Die oben gezeigte Szene, die in Hannover spielt, stammt aus der in den USA am 22. Juli erstausgestrahlten zweiten Folge. Und Gilligan hat auf dem „Breaking Bad“-Panel auf der „Comic-Con“ vor drei Wochen von Hannover nicht als Dreh-, sondern als Handlungsort (eben dieser zweiten Folge) gesprochen.

(Anders als Bild.de weiter schreibt, handelt es sich bei „Los Pollos Hermanos“ in „Breaking Bad“ auch nicht um eine Wäscherei, sondern eine Fast-Food-Kette.)

Richtig ist immerhin, dass die letzten Folgen dieser fünften Staffel erst von November an gedreht und im kommenden Jahr ausgestrahlt werden. Trotzdem spricht nichts dafür, dass wahr wird, was Bild.de den Hannoveraner Lesern verspricht:

Von November an könnten einem die Serienstars in Hannover also vor die Füße laufen, denn dann starten die Dreharbeiten zu den finalen Folgen.

Die Macher hatten nach Gilligans Worten „weder das Geld noch die Zeit, um tatsächlich in Deutschland zu drehen“.

Mit Dank an Thomas G. und Dominic I.

Nachtrag, 14:15 Uhr. Bild.de hat dem Artikel eine Viertel- bis Halbkorrektur hinzugefügt. Die Falschmeldung hat es aber auch in die gedruckte „Bild“ Hannover geschafft:

US-Serie wird in Hannover gedreht

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Endstation Kohl

Winfried Kretschmann hat „Bild“ ein Interview gegeben, bei dem er auch diese Frage beantwortete:

BILD: Hat die Kanzlerin den richtigen Krisen-Kurs? Kretschmann: Sie hat eine schwere Aufgabe, ich will da nicht den Besserwisser geben. Aber Frau Merkel müsste den globalen Zusammenhang einzelner –Entscheidungen klarer hervorheben. Ich war nie ein großer Fan von Altkanzler Helmut Kohl, aber er hatte eine klare europapolitische Vision, für die er wie eine Eins gestanden hat – einer seiner großen Verdienste. Diese Klarheit vermisse ich heute.

Kretschmann ist also „kein Fan“ des Altkanzlers, vermisst aber Kohls Klarheit in europapolitischen Fragen. Welche Überschrift könnte „Bild“, die Zeitung, die schon seit Jahren neben einer Gedenkmarke auch den Friedensnobelpreis für Helmut Kohl fordert, aus dieser dezenten Respektbekundung wohl klöppeln?

 1. Grüner Ministerpräsident Sehnsucht nach Helmut Kohl

PS: Helmut Kohl war Trauzeuge von „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann – und andersherum.

Mit Dank an Daniel H.

„Heidi Klum wollte ihre Kinder immer schützen“

Am Dienstag machte die „Bild“-Zeitung groß mit der Nachricht auf, dass der britische Sänger Seal „mitten in der Scheidungs-Schlacht“ von Model Heidi Klum Fotos der gemeinsamen Kinder verwendet hat, um für eine Kamera zu werben.

„Ob auch Heidi mit diesen Fotos glücklich ist“, fragte das Blatt bedeutungsschwanger und ließ sich von einem Experten für amerikanisches Familienrecht erklären, dass es „äußerst fragwürdig“ sei, die minderjährigen Kinder „ohne Erlaubnis“ der Mutter für so etwas zu nutzen.

„Bild“-Reporter Sven Kuschel formulierte:

Heidi Klum (39) wollte ihre Kinder immer schützen. Nun macht ihr Ex Seal (49) Werbung mit ihnen.

Unmittelbar über diesen Worten zeigte das „Bild“ auf ihrer Titelseite die Fotos, um die es geht: Unverpixelte Aufnahmen von den Kindern, die Heidi Klum „immer schützen“ wollte — zum Beispiel, indem sie keine unverpixelten Fotos von ihnen veröffentlichen ließ.

Man kann das dumm nennen oder dreist. Es war aber nicht halb so dreist wie das, was „Bild“-Mann Kuschel heute im Blatt treuherzig zu dem Thema nachtrug:

Das war wohl nicht mit Heidi abgesprochen … (…)

JETZT GIBT ES ZOFF UM DIE BILDER!

(…) Wie BILD erfuhr, hat Seal jedoch Heidi anscheinend nicht darüber informiert, dass er die gemeinsamen Kinder vermarkten will!

Klums Anwalt über die Veröffentlichung der Bilder: „Das ist rechtswidrig, denn meine Mandantin hat niemals darin eingewilligt, dass diese Bilder irgendwo gezeigt werden — weder in einem Film noch in einer Zeitung.“

Die Formulierung „Wie BILD erfuhr“ ist offenbar eine Umschreibung dafür, dass der Anwalt von Heidi Klum eine Pressemitteilung herausgegeben hat. Und Anlass dieser Pressemitteilung war, man würde das aufgrund der Berichterstattung der „Bild“-Zeitung nicht erahnen, die Berichterstattung der „Bild“-Zeitung. Die Formulierung „Das ist rechtswidrig“, die Sven Kuschel zitiert, bezieht sich konkret nicht auf Seal, sondern auf „Bild“. Davor steht nämlich der Satz:

Die BILD-Zeitung hat die Kinder meiner Mandantin Heidi Klum heute völlig ungepixelt abgebildet. Das ist rechtswidrig.

Weiter heißt es:

Wir gehen für Frau Klum seit Jahren konsequent gegen die Verbreitung von Bildern ihrer Kinder vor, wenn diese auf den Fotos nicht unkenntlich gemacht wurden. Dabei wird es auch bleiben. Wir fordern die Medien auf, die rechtswidrige Berichterstattung der BILD-Zeitung nicht zu übernehmen und das Recht der Kinder auf ihre Privatsphäre zu respektieren.

Soviel Unaufrichtigkeit muss der „Bild“ erst einmal jemand nachmachen: aus einem Schreiben, das ihr rechtswidriges Verhalten vorwirft, zu zitieren, ohne zu erwähnen, dass es sich gegen sie selbst richtet.

Die Kinderfotos sind inzwischen auch auf Bild.de unkenntlich gemacht.

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