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Schwule schänden falschen Parkplatz

Peter Postleb (Schmutzsheriff) und Stefan Schlagenhaufer (Schmutzjournalist) führen auf Frankfurts Straßen und in der "Bild"-Zeitung schon seit Jahren einen Kampf, ach was, einen Krieg gegen einen gemeinsamen Feind. Regelmäßig knöpfen sie sich die Altkleider-Mafia und die Graffiti-Terroristen vor, die Weihnachts-Bettler und polnischen Sitzenbleiber, anders gesagt: all die "dreisten Müllsünder", die mutwillig unser schönes Land verschmutzen.

Dabei bestehen Postlebs Aufgaben hauptsächlich darin, sich über die Schmutzfinken zu empören und die Stadt von Müllsäcken, Sex-Puppen und kaputten Kühlschränken zu befreien. "Bild"-Mann Schlagenhaufer unterstützt ihn bei ersterem.

Der neueste Fall der beiden ist dermaßen skandalös, dass "Bild" ihm einen prominenten Platz auf der ersten Frankfurter Lokalseite spendiert hat. Es geht diesmal nämlich – festhalten! – um einen zugemüllten Autobahn-Parkplatz.

Nun hält sich das Empörungspotenzial über zugemüllte Autobahn-Parkplätze selbst bei "Bild"-Lesern wohl eher in Grenzen, doch handelt es sich hierbei auch nicht um irgendeinen Parkplatz. Es geht um den weltweit deutschlandweit im Raum Frankfurt bestimmt bekannten Rosemeyer-Parkplatz! Und er wurde auch nicht nur zugemüllt oder verdreckt, nein, er wurde geschändet. Verzeihung: GESCHÄNDET!Rosemeyer-Parkplatz GESCHÄNDET!

Für alle Autobahnbanausen unter Ihnen: In der Nähe des Rosemeyer-Parkplatzes ist der Rennfahrer Bernd Rosemeyer 1938 bei einem Geschwindigkeitsrekordversuch ums Leben gekommen. Man hat sogar ein Denkmal für ihn gebaut, das, nun ja, Rosemeyer-Denkmal.

Jedenfalls: So ein bedeutender Ort – und dann das!

Was für eine Schande: Der Rosemeyer-Parkplatz, einziger in Deutschland nach einer Persönlichkeit benannte Autobahnstopp, ist total verkommen!

Es ist zum Nasezuhalten!

Und wer ist schuld? Die Lkw-Fahrer und die Homosexuellen natürlich. Denn der Rosenmeyer-Parkplatz ist …

ABENDS TRUCKER-KLO, NACHTS SEX-TREFF.

Und tagsüber? "Müssen Rosemeyer-Fans durch Kot und Kondome waten", wenn sie nach langer Fahrt endlich angekommen sind.

Aber nicht nur das.

Wer auf dem Ekel-Parkplatz stoppt, wird obendrein noch bedroht!

Aufpasser der Sextreff-Szene sitzen in Autos oder auf der Rastbank. Wer fotografiert, kriegt zu hören: "Hier wurden schon Leute wegen weniger erstochen. Sie wissen, das ist ein Sex-Treff für Homosexuelle. Fahren Sie bitte weiter."

Kot, Kondome, Killer-Schwule. Und das auf Deutschlands einzigem nach einer Persönlichkeit benannten Autobahnstopp.

"Eine Sauerei!", findet auch "Sauberkeitsberater" Postleb:

"Besucher des Parkplatzes suchen das Rosemeyer-Denkmal, tappen nichtsahnend in Kothaufen und in mit Kondomen übersäte Grünflächen."

Und dann suchen sie das Denkmal auch noch vergeblich! Nein, nicht weil es unter der meterhohen Kot-und-Kondom-Schicht schon verschwunden ist. Sondern weil es auf einem ganz anderen Parkplatz steht.

Im Ernst jetzt:

Hessen Mobil hat nämlich den falschen Parkplatz nach dem berühmten Rennfahrer Bernd Rosemeyer (1909–1938) benannt: Unglücksstelle, Denkmal und Kreuz liegen auf dem namenlosen Parkplatz auf der anderen Seite …

Wir fassen mal zusammen: Auf einem Autobahn-Parkplatz, der fälschlicherweise nach einem Rennfahrer benannt wurde, der aber ganz in der Nähe eines anderen Parkplatzes liegt, auf dem ein Denkmal zu Ehren dieses Rennfahrers steht, haben Menschen Sex und dort liegt Müll.

Ein Glück, dass endlich mal jemand diesen unfassbaren Skandal aufgedeckt hat.

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Ceci n'est pas une Lolita

Vor gut einem halben Jahr wurde den Springer-Blättern "Bild" und "B.Z." per einstweiliger Verfügung untersagt, weiter über den angeblichen "Lolita-Skandal" bei Hertha BSC zu schreiben (BILDblog berichtete).

Jetzt hat der Verein auch Gegendarstellungen erwirkt, und zwar in der Samstagsausgabe der "B.Z." …Gegendarstellung - in der BZ vom 22.8.2013, S. 14, schreiben Sie unter der Überschrift "Die Spieler tauschten Lolitas Herz und ihren Körper wie Schuljungen Panini-Bilder" über Lizenzspieler von Hertha BSC Folgendes: "Worum geht es? Um Sex? Ja. Sex mit einer 16-jährigen? Ja. Sex, auch mit einem verheirateten Mann? Ja. Sex im Kinderzimmer, während unten die kleinen Geschwister spielten? Ja." Hierzu stellen wir fest: Keiner unserer Spieler hatte mit der in dem Artikel erwähnten Jugendlichen Sex. Berlin, 3.9.2013 Rechtsanwalt Christian-Oliver Moser für die Hertha BSC GmbH & Co. KG aA, vertreten durch die Hertha BSC Verwaltung GmbH, diese vertreten durch die Geschäftsführer Ingo Schiller und Michael Preetz - Anmerkung der Redaktion: Nach dem Berliner Pressegesetz sind wir zum Abdruck dieser Gegendarstellung unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt verpflichtet.

(Klick für größere Version.)

… und am gleichen Tag auf der Titelseite der Berliner "Bild"-Ausgabe:Gegendarstellung - In der BILD vom 23.08.2013, S. 1, titeln Sie über die angebliche Fußball-Lolita (16) Folgendes: "So war der Sex mit den Hertha-Stars" Hierzu stellen wir fest: Keiner unserer Spieler hatte mit der hier erwähnten Jugendlichen Sex. Berlin, 3.9.2013 Rechtsanwalt Christian-Oliver Moser für die Hertha BSC GmbH & Co. KG aA, vertreten durch die Hertha BSC Verwaltung GmbH, diese vertreten durch die Geschäftsführer Ingo Schiller und Michael Preetz. Anmerkung der Redaktion: Nach dem Berliner Pressegesetz sind wir zum Abdruck dieser Gegendarstellung unabhänhig von ihrem Wahrheitsgehalt verpflichtet.
Zum Hintergrund: Im August hatte sich das Mädchen bei der "B.Z." gemeldet und angegeben, eine Affäre mit mehreren Hertha-Spielern gehabt zu haben. In mehreren Titelgeschichten hechelten sich "B.Z." und "Bild" durch die "schmutzigen Details" aus dem Kinderzimmer, veröffentlichten angebliche Chatprotokolle und zeigten das Mädchen auf seitenfüllenden Fotos in Hotpants.

Wie sich später herausstellte, hatte das Mädchen die Geschichte aber offenbar erfunden. In einer eidesstattlichen Erklärung gab sie an, den Reportern eine gefälschte Unterschrift ihrer Mutter vorgelegt zu haben. Sie erstattete Selbstanzeige und versicherte außerdem schriftlich, sie habe die "B.Z." belogen und in Wirklichkeit nie Geschlechtsverkehr mit einem Hertha-Profi gehabt (was die "B.Z." nicht davon abhielt, noch drei weitere Titelgeschichten zum "Lolita-Skandal" zu veröffentlichen.)

Wenige Tage später wurden sämtliche Artikel aus den Online-Portalen von "B.Z." und "Bild" gelöscht — das Landgericht Berlin hatte die Berichterstattung untersagt, weil seiner Ansicht nach keine Genehmigung der Eltern vorlag. Das allein sei schon ein grober Verstoß gegen das Presserecht.

Mehrere Wochen lang habe die "B.Z." an der Geschichte recherchiert, sagt Hertha-Anwalt Christian-Oliver Moser, samt Fotoshooting und so weiter, doch es habe nicht ein einziges persönliches Aufeinandertreffen zwischen den Journalisten und den Eltern des Mädchens gegeben — schon allein das hätte ein warnender Hinweis für die Reporter sein müssen. "Die 'B.Z.' hat zumindest billigend in Kauf genommen, dass da etwas faul sein könnte", sagt Moser, "aber sie wollte sich ihre eigene Geschichte nicht zerstören."

Hertha will auch weiter juristisch gegen die Berichterstattung vorgehen, ebenso wie die Jugendliche selbst. Denn wie uns ihr Anwalt auf Anfrage erklärte, haben "Bild" und "B.Z." die Abschlusserklärung zwar hinsichtlich der Fotos abgegeben, nicht aber hinsichtlich der Wortberichterstattung.

Übrigens hatte das Mädchen 5.000 Euro von der "B.Z." bekommen, die nach Aussage ihres Anwalts aber umgehend wieder an Springer zurückgezahlt wurden. Bemerkenswert dabei: Die Journalisten hatten dem Mädchen zunächst offenbar 1.500 Euro geboten — für den Fall, dass sie den Vertrag selbst unterzeichnete. 5.000 Euro sollte es nur dann geben, wenn ein Elternteil den (wortgleichen) Vertrag unterschreibt. Daraufhin habe sie die Unterschrift ihrer Mutter kopiert.

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Bild.de schickt Lanz über den Neckar

Es gab mal eine Zeit, in der die Leute von "Bild" der Meinung waren:

Der Lanz kann's!Damals, also vor nicht mal eineinhalb Jahren, schwärmten sie noch von den "smarten Interviews" des "Schwiegermutter-Schätzchens", lobten die "Schlagfertigkeit" des "sympathischen Südtirolers", seine "Raffinesse", seinen "unterhaltsamen Hang zur Perfidie", und Franz Josef Wagner schrieb, der liebe Lanz sei ein Mensch aus Herz und Schokolade" (was in Wagners Welt offenbar ein großes Kompliment ist).

Doch diese Zeit ist vorbei.

Inzwischen sind sogar die "Bild"-Leute genervt von Lanz, oder zumindest geben sie vor, es zu sein. Der Mitarbeiter von Bild.de beispielsweise, der am Samstag dafür zuständig war, das "Minuten-Protokoll" zu "Wetten, dass..?" zu befüllen, hatte sich offenbar schon vor Beginn der Sendung zum Ziel gesetzt, Lanz auf Teufel komm raus zu verreißen. Jeder Versprecher, jede peinliche Eigenart des "Lanzinators" wird auseinandergepflückt und ironisch kommentiert, nach dem Motto: "Mensch, dieser blöde Lanz schon wieder, aber wir haben's ja schon immer gewusst."

Eine Stelle hat es dem Protokollanten ganz besonders angetan:

Lanz erklärt nochmals: "Wir sind in Karlsruhe, in einer der schönsten Städte Europas, muss man mal sagen, für die, die es nicht wissen, Neckarstadt." Davon wussten die Karlsruher bisher nichts, muss man mal sagen, dass ihre Stadt am Neckar liegt. Aber ist Geographie nicht immer auch Auslegungssache?

Hihi, "Neckarstadt". Das fand der Verfasser dermaßen doof, dass er im Verlauf des "Lanz-Protokolls" noch viermal darauf anspielen musste:

Aber wer nimmt’s schon so genau in Karlsruhe am Neckar?

[…] in einer der schönsten Städte Europas, und fast direkt am Neckar.

Jetzt kommt eine unglaubliche Wette aus den Bergen Österreich, durch die nicht der Neckar fließt.

"[James Blunt] kommt gerade aus China, und heute schon bei uns in Karlsruhe." Vom Jangtse an den Neckar.

Nun kann man Lanz mit Blick auf "Wetten, dass..?" sicher wieder einiges vorwerfen, doch diese Neckar-Sache gehört eher nicht dazu. Denn wenn man genau hinhört (ab ca. 1.20 Min.), erkennt man, dass er Karlsruhe nicht als "Neckarstadt" bezeichnet, sondern als "Fächerstadt". Und damit hatte er ausnahmsweise mal absolut recht.

Mit Dank an M.R.

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"Bringt mir dieses feige Dreckstück!"

Für die "Bild"-Zeitung war die Sache von Anfang an klar:

David H. (21) hat den geliebten Kater seiner Freundin in die Toilette gestopft und die Spülung betätigt – "Tiger" (2) verendete qualvoll.

Oder in Großbuchstaben (Ausgabe vom 17. Januar):MANN SPÜLT KATZE INS KLO - Das Tier verendete qualvoll

("Bild" hat dem Mann zwar einen schwarzen Augenbalken gegönnt, zur Sicherheit haben wir ihn aber ganz unkenntlich gemacht.)

Dabei hatte der Gerichtsprozess gegen den Mann gerade erst begonnen, wie "Bild" im Artikel selbst zugeben musste:

Wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz steht der [Beruf des Angeklagten] nun in Plauen (Sachsen) vor Gericht.

Der Vorwurf der Staatsanwältin: "Der Angeklagte hat die Katze zuerst gegen die Wand geschleudert. Dann versuchte er das schwer verletzte Tier in der Toilette hinunterzuspülen."

[…] Ein Tierarzt soll nun die genaue Todesursache klären.

Aber für "Bild" stand das Urteil ja sowieso schon fest.

Im Gegensatz zur "Freien Presse", wo sich der Fall alles andere als eindeutig las:

Ob das Gericht den 20-Jährigen bestrafen wird, ist offen. "Keiner hat gesehen, wie die Katze umgekommen ist", sagt [Gerichtssprecher] Rüsing. Unklar sei nach wie vor auch, ob sie wirklich an die Wand geschleudert wurde. Dort seien zwar Flecken gefunden worden, die Katzenblut sein könnten. Nachweisen werde das die Justiz aber nicht.

Am Mittwoch wurde das Verfahren vorläufig eingestellt. Die "Freie Presse" schreibt:

Richterin Andrea Hörr stellte das Verfahren unter einer Geldauflage vorläufig ein. Der 21-Jährige muss bis Ende Mai 100 Euro an den Tierschutzverein Vogtland zahlen. Dann sei eine endgültige Einstellung des Verfahrens in Aussicht.

Es sei weiterhin "unklar" geblieben, "wie die Katze zu Tode gekommen ist und ob sie überhaupt zuvor an die Wand geschleudert worden war — Zeugen dafür gab es nicht." Auch die Tierärztin konnte kein Licht in die Sache bringen.

Doch für "Bild" ist und bleibt der Mann schuldig. Und die Justiz mal wieder viel zu milde:KATZE INS KLO GESTOPFT - Nur 100 Euro Strafe für den Miezen-Killer

Der Miezen-Mord von Plauen (BILD berichtete). Jetzt stand der Katzen-Killer vor dem Amtsgericht – und kam mit einer unfassbar milden Strafe davon. Lediglich 100 Euro muss der Tierquäler zahlen, der den kleinen Kater "Tiger" (2) in der Toilette runterspülen wollte!

Dass das Verfahren eingestellt wurde, schreibt die "Bild"-Zeitung nicht. Stattdessen ärgert sie sich darüber, dass ihr eigenes Urteil nicht bestätigt wurde:

Leider gab es keine Zeugen, die bei dem Todeswurf dabei waren. Deshalb kam David H. mit einer Geldstrafe davon.

Der Sprecher des Amtsgericht teilte uns auf Anfrage mit, dass er die Berichterstattung "teilweise als sehr einseitig und vorverurteilend wahrgenommen" habe. Die Todesursache sei nicht geklärt worden, außerdem habe die Verteidigung klargemacht, dass auch die Ex-Freundin durchaus Motive für die Tat hatte (was "Bild" natürlich ignoriert hat). Aber es gebe nun mal "manche Medien, die versuchen, möglichst sensationell, brutal und grauenhaft zu berichten. Das interessiert die Leser halt."

Und was eine derartige Berichterstattung bei den Lesern sonst noch bewirkt, zeigt sich dann in den Kommentarspalten bei Bild.de (Stand gestern Abend):

Sehen wir es doch mal von der positiven Seite, Plauen ist nicht so groß, seinen Vornamen kennt man und ein recht gutes Foto steht auch zur Verfügung.….….Vielleicht liest man ja demnächst davon das ein Plauener eine nonverbaler Konversation mit einem (Rudel) Tierfreund(e) verloren hat.

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unglaublich ! Sage ich schon seit Jahren, die deutsche Rechtssprechung ist ein Witz. Dann lieber Zahn um Zahn

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Hoffentlich wird er morgen von einer Bande verprügelt, so dass er nicht mehr aufstehen kann, dieser gefühlskalte Bestie.

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Das Gleiche mit dem machen wäre die gerechtere und damit auch demokreatischere Lösung. Danach an einen Baum hängen mit einem Schild um den Hals, das alle sehen was mit solchen Leuten passiert. Fertig.

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Wenn mir derjenige über den Weg laufen würde in Sachsen, hätte er 1 — 2 Reihen weniger Zähne um die er sich sorgen machen muss.

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Man sollte das gleiche mit diesem Unmenschen machen.

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man gebe mir seine Adresse und der Rest wird erledigt!!!

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Die Plauener sind ja im allgemeinen keine Tierhasser, Also werden sich die Leute auch um diesen fiesen Waschlappen kümmern. Stellt bitte ein Foto ins Netz.

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Tja da haben wir uns ja den Nächsten Amokläufer gesichert was war den da jetzt die Erziehungsmaßnahme ??? das er den nächsten Monat 100.- weniger Kiffen und Saufen kann.

Und wenn es dann an die Gesundheit von andren Mitmenschen geht dann heißt es " Das war in dem Fall Leider nicht vorher zusehen. Ganz ehrlich dem Kerl gehört aufgelauert und das Selbe angetan dauer stresstest im Gulli und im anschluss rauf aufs Hochhaus und dann soll er mal auf Beton auf Schlagen die100 € zahl ICH freiwillig

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Mit unseren Gesetzen ist der Täter immer auf der sicheren Seite. Die Erfahrung hab ich auch schon machen müssen. Arme Katze, naja vielleicht überfährt ihn ja jemand — aus Versehen. Geht Katzen ja oft so.

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Und dann ist das auch noch so eine Wurst. Ich hätte Lust, ihn in die Toilette zu stopfen…

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Die deutschen Richter, Staatsanwälte, Ermittlungsbehörden und insbesondere unser Rechtssystem sind noch kranker. irrer und gestörter als dieser Tierquäler. Deutschland schafft sich ab.

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Bringt mir dieses feige Dreckstück!

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Solche gestörte Personen sollten mit der gleichen Art gespült werden. Ich drücke gern.

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Der Richter muß wohl auch Katzenhasser sein und eine Gefühlslose Kreatur, sonst kann man so kein Urteil sprechen. Vielleicht wiederfährt Ihm auch mal so was wie dem Kater !

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an alle Schläger vom Alexanderplatz oder sonst wo. Hier habt ihr mal jemanden um den keiner trauern würde. Wer so etwas tut, vergreift sich auch an kleinen Kindern

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der ist eine gefühlskalte Bestie.

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den Kerl würde ich gerne mal live treffen.

Er und ich in einem Raum mit Toilette eingeschlossen. Mal sehen wer ertränkt wird.

Ach und die "Delphinjäger" können sehr gerne gleich mitkommen.

Unser Staat ist so ein Witz.

Tiere sind "Sachen" und Vergewaltiger und Pädos sind vergehen sich ja nur an einzelnen Personen, warum also mehr als Bewährungsstrafen?

HASS.

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So ein Kerl verdient die Todesstrafe

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Am besten man stopft ihn in die Kanalisation und spült ihn ab . Dann weiß er wie es sich anfühlt .

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Der feige Dreckwichser!!!!!!!

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Mein gott wieso heulen alle nur rum, ES IST NUR EIN TIER. ich bekomme ja auch keine strafe wenn ich eine pflanze ausreiße und das klo runter spüle. es ist und bleibt nun mal nur ein vieh…

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[Antwort:] Du solltest mir besser nicht begegnen sonst hänge ich dich mit einer Schlinge am Kopf an einem Baum auf. Dummes Stück Sch.…

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Gleichem mit Gleichem vergelten da gibt es nichts zu Diskutieren.

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Oh, ich hätte da schon eine Strafe für ihn im Kopf.

das hat was mit einem Bambusstock , nackten Oberschenkeln und nacktem Rücken und einer Zahl zwischen 50 und 100 zu tun.

Den Rest kann man sich denken.

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So verhält sich die intelligenteste Spezies diese Planeten.

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Nachtrag, 26. Januar: Bild.de hat die Kommentarfunktion unter dem Artikel jetzt deaktiviert.

Küss mich, wo die Sonne nie scheint

Peking und andere chinesischen Metropolen leiden mal wieder unter extremer Luftverschmutzung. Aber Smog Not macht ja bekanntlich erfinderisch:

Peking versinkt im Smog - Jetzt scheint die Sonne von Bildschirmen! - Am späten Nachmittag lässt die Regierung den Sonnenuntergang auf Bildschirmen untergehen

Smogalarm in Peking: Die 12-Millionen-Metropole versinkt in Abgasen. Sogar die Sonne kommt kaum durch den dichten Dunst. Die chinesische Regierung lässt bereits auf öffentlichen Bildschirmen und Displays die Sonne auf und untergehen.

Auch der "Express" berichtet …

Auf den großen Bildschirmen, die sonst für touristische Sehenswürdigkeiten werben, werden jetzt virtuelle Sonnenaufgänge gezeigt.

… ebenso wie Blick.ch

Damit die Bürger nicht vergessen, wie schönes Wetter aussieht, hat man nun auf den Bildschirmen am Platz des himmlischen Friedens in Peking die Bilder angepasst.

… die "Berliner Morgenpost"

So installierte die Regierung am Tiananmen-Platz eine riesige LED-Wand, um Licht ins derzeitige Dunkel der 20-Millionen-Einwohner-Metropole zu bringen.

… und "Spiegel Online":

Ein gigantischer LED-Schirm auf dem Tiananmen-Platz in Peking zeigt einen virtuellen Sonnenaufgang. […] Die Menschen strömen mit Schutzmasken über Mund und Nase zu den großen Plätzen der Stadt, dorthin, wo große Bildschirme normalerweise touristische Sehenswürdigkeiten bewerben. Nur hier können die Chinesen in diesen Wochen einen Sonnenball erblicken.

Auch in internationalen Medien fand die kuriose Geschichte vom virtuellen Sonnenauf– bzw. –untergang (so ganz können sich die Journalisten da nicht einigen) reichlich Beachtung.

In die Welt gesetzt wurde die Meldung von der nicht gerade für ihre Zuverlässigkeit bekannte "Daily Mail", was aber niemanden der abschreibenden Journalisten gestört hat. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass der "Daily Mail"-Reporter gar nicht in Peking sitzt, sondern in New York. Oder dass die Bildschirme schon seit 2009 auf dem Platz stehen. Oder das Logo der Touristen-Behörde der Provinz Shandong, das man bei etwas näherer Betrachtung unten rechts auf dem Bildschirm erkennen kann — und das nicht ohne Grund dort zu finden ist.

Denn das Sonnen-Video hat in Wirklichkeit einen ganz anderen Hintergrund, wie ein Journalist aus Peking berichtet:

Die Wahrheit ist, dass der Sonnenaufgang sicher weniger als zehn Sekunden zu sehen ist — als Teil einer Tourismus-Werbung für die chinesische Provinz Shandong. Die Werbung wird jeden Tag gespielt, das ganze Jahr über; unabhängig davon, wie schlimm die Verschmutzung ist. Der Fotograf hat das Foto einfach in dem Moment geschossen, als der Sonnenaufgang erschien.

(Übersetzung von uns.)

Der Autor verweist auf ein ähnliches Werbe-Video auf der offiziellen Tourismus-Website von Shandong, in dem ebenfalls viele Sonnenaufgänge zu sehen sind — und fährt fort:

Schande über alle Medien, die diese Farce verbreitet haben. China hat durchaus seine Probleme, doch die Medien haben bewiesen, dass sie viel zu sehr darauf aus sind zu kritisieren, nur um über den Schock-Faktor Klicks zu generieren. Pekings Verschmutzung ist schon schlimm genug ohne diese unehrliche Sensationsgier.

Time.com, "CBS News" und andere internationale Medien haben sich inzwischen korrigiert. Die deutschsprachigen Medien nicht.

Mit Dank an Lars A.

Nachtrag, 23. Januar: "Spiegel Online" hat den Text transparent korrigiert.

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Post aus Karlsruhe

Das Bundesverfassungsgericht muss sich zwar öfter mal mit Härtefällen herumschlagen, doch vor Kurzem kam es so richtig dicke für die obersten Richter. Denn diesmal ging es um die gedruckten Gedanken von Franz Josef Wagner.

Der Brief, mit dem sich das Gericht befasst hat, stammt aus dem Jahr 2007 und richtete sich an die "Liebe Latex-Landrätin" Gabriele Pauli. Kurz zuvor war in der (inzwischen eingestellten) "Park Avenue" eine Fotoserie erschienen, in der die ehemalige CSU-Landrätin mit Lackhandschuhen posierte. Das gefiel Wagner ganz und gar nicht. Er schrieb:

Die Fotos sind klassische Pornografie. Der pornografische Voyeur lebt in der Qual, Ihnen die Kleider vom Leib zu reißen. Kein Foto löst in mir den Impuls aus, Sie zu lieben bzw. zärtliche Worte mit Ihnen zu flüstern. Kein Mann liebt eine Frau in einem Porno-Film.

Er fragte: "Warum machen Sie das? Warum sind Sie nach Ihrem Stoiber-Triumph nicht die brave, allein erziehende Mutter geblieben?" — und antwortete selbst:

Ich sage es Ihnen: Sie sind die frustrierteste Frau, die ich kenne. Ihre Hormone sind dermaßen durcheinander, dass Sie nicht mehr wissen, was wer was ist. Liebe, Sehnsucht, Orgasmus, Feminismus, Vernunft.

Sie sind eine durchgeknallte Frau, aber schieben Sie Ihren Zustand nicht auf uns Männer.

Pauli klagte gegen diese Äußerungen und bekam in erster Instanz recht: Das Landgericht Traunstein entschied 2012, Wagner habe in seinem Brief die "Grenze zur Schmähkritik" überschritten. Eine Geldentschädigung bekam Pauli aber nicht zugesprochen.

Nachdem beide Parteien Berufung eingelegt hatten, wies das Oberlandesgericht München Paulis Klage im Herbst 2012 jedoch ganz ab: Wagners Äußerungen seien von der Meinungsfreiheit gedeckt, begründeten die Richter.

Das sieht man in Karlsruhe anders. Nach Ansicht der Verfassungsrichter handelt es sich bei dem Brief "um einen bewusst geschriebenen und als Verletzung gewollten Text". Wagner ziele mit seinen Formulierungen bewusst darauf ab, Pauli "nicht nur als öffentliche Person und wegen ihres Verhaltens zu diskreditieren, sondern ihr provokativ und absichtlich verletzend jeden Achtungsanspruch gerade schon als private Person abzusprechen". Daher könne sich hier "die Meinungsfreiheit nicht durchsetzen".

Das Oberlandesgericht muss nun erneut über den Fall entscheiden.

Mit Dank auch an Christos, Mirko V. und Felix R.

Journalistische Handtaschenspielertricks

Am Montag hat die grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner ihre Handtasche am Frankfurter Flughafen vergessen. Sie bemerkte das erst, als sie im Flugzeug saß und die Türen schon verschlossen waren. Sie hatte aber Glück: Der Start des Flugzeuges verzögerte sich wegen Nebel. Der Kapitän entschied, dass noch genügend Zeit sei, um die Tasche an Bord bringen zu lassen. So geschah es.

Klingt spontan nicht nach einer Geschichte, die die Republik in Wallung bringt? Weit gefehlt.

Der Hauptstadt-Korrespondent des "Berliner Kurier" erzählt die Geschichte nämlich anders: als einen Aufreger über die unglaublichen Privilegien, die deutschen Politikern zuteil werden — auf Kosten der normalen Bevölkerung:

Lufthansa-Flieger stoppt für Politikerin

(…) Grünen-Politikerin stoppt Lufthansa-Flugzeug! Klingt unglaublich, ist aber wahr.

In größter Ausführlichkeit schildert er, wie die Menschen in der Maschine saßen, wie alles bereit zu sein schien zum Start, wie die Gangway zurückgefahren und das Schleppfahrzeug eingehakt gewesen sei. Doch plötzlich:

Doch plötzlich wirbelt in der Businessklasse Tabea Rößner (47) mit den Händen durch die Luft und ruft um Hilfe. (…) Ihre Handtasche ist weg.

In noch größerer Ausführlichkeit schildert der "Berliner Kurier" nun, wie die Politikerin mit dem Bordpersonal verhandelt habe, wie ein Flughafen-Mitarbeiter ins Terminal geeilt sei, wie der "Taschen-Retter mit einem Steigerfahrzeug an die Tür" gebracht worden sei, "an der normalerweise das Bord-Essen angeliefert wird".

Er lässt keinen Zweifel, dass die zwanzig Minuten Verspätung dadurch entstehen, dass Rößners Tasche besorgt werden musste:

Taschen-Gate am Gate!

Dabei weiß es der "Kurier" besser. Gegen Ende des Artikels zitiert er unauffällig in einem Nebensatz, dass laut Rößner "die Verspätung auch schon wegen einer fehlenden Starterlaubnis erfolgt sei". Und fügt hinzu, dass die Lufthansa das bestätigt: Die Verspätung sei "aufgrund des zugewiesenen Zeitfensters" erfolgt.

Diese Tatsachen haben die "Kurier"-Leute aber ausgeblendet, um die Geschichte von einer Politikerin, wegen deren Schusseligkeit ein Flug gestoppt wird, erzählen zu können.

Bis hierher ist es eine Geschichte über den "Berliner Kurier" und seiner Schwesterblätter "Express" und "Morgenpost", die sie übernehmen.

Aber dabei bleibt es natürlich nicht.

Bild.de steigt ein:

Ohne Rückfrage bei Rößner übernimmt Bild.de die Darstellung des "Berliner Kurier", ergänzt sie um ein paar weitere falsche Details und spricht von einer "peinlichen Anekdote".

Nun kopiert die "Rhein-Zeitung" die Geschichte* und bringt sie online unter der Überschrift:

Flieger wartete: Mainzer Abgeordnete bekommt vergessene Handtasche gebracht

Erst später — laut Rößner nach einem Anruf von ihr — wird sie geändert zu:

Flieger wartete ohnehin: Mainzer Abgeordnete bekommt vergessene Handtasche in Flieger gebracht

Die "Mainzer Allgemeine" und der Landesdienst der Nachrichtenagentur dpa machen etwas Ungeheures: Sie rufen in Rößners Büro an und fragen nach. Die "Mainzer Allgemeine" veröffentlicht daraufhin einen ausführlichen Artikel; dpa beschließt vorläufig, dass die Geschichte kein Thema ist.

Andere Medien verzichten auf Recherche und steigen unter Verweis auf den "Berliner Kurier" in den Ring. Darunter sind die Online-Auftritte von "Focus"

"Bunte"

… und "Rheinischer Post":

Schließlich schaltet Rößner einen Anwalt ein, der unter anderem erreicht, dass Bild.de den Artikel löscht.

Von den anderen Medien will Rößner nun eine Unterlassungserklärung fordern.

*) Nachtrag/Korrektur, 17:00 Uhr. Die "Rhein-Zeitung" widerspricht unserer Formulierung, sie habe die Geschichte "kopiert". Der Autor sagt, er habe vor der Veröffentlichung bei der Lufthansa nachgefragt und von Anfang an im Artikel erwähnt, dass die Maschine wegen des Nebels wartete.

Nachtrag, 17. Januar. "Focus Online" hat die Meldung nun einfach gelöscht; "RP-Online" hat sie überarbeitet.

Nachtrag, 15:30 Uhr. Nun hat auch der "Berliner Kurier" seine Geschichte gelöscht.

Nachtrag, 21. Januar. Inzwischen hat auch Bunte.de die Falschmeldung ohne Erklärung entfernt.

Royal Air Farce

SCHOCK FÜR DIE ROYALS - Hubschrauber-Turbulenzen! Charles und Camilla in Gefahr

So berichteten gestern diverse Medien unter Berufung auf die dpa und eine britische Nachrichtenagentur.

Zusammengefasst ist Folgendes passiert: Charles und Camilla waren im vergangenen Mai auf dem Weg zu einem Kulturfestival, als es plötzlich technische Probleme gab und der Hubschrauber vorzeitig landen musste. Das war's. Der Pilot musste nicht "Mayday" funken, es ist keinem was passiert. (Charles und Camilla waren übrigens tatsächlich mit an Bord, was bei solchen Meldungen ja keine Selbstverständlichkeit ist.)

Mit Sicherheit falsch ist aber, dass die Sache erst jetzt, acht Monate später, an die Öffentlichkeit gekommen sei, wie Express.de und Bild.de behaupten. Zwar ist erst gestern das Gutachten der britischen Verkehrsbehörde "AAIB" erschienen (PDF, S. 32), die das Geschehen untersucht hat, doch bekannt ist die Notlandung schon seit Mai.

Bereits kurz nach dem Zwischenfall hatten sowohl britische als auch deutsche Medien darüber berichtet — wenn auch zum Teil mit etwas, sagen wir, großzügiger Auslegung der Tatsachen:DIE QUEEN UNTER SCHOCK - Charles & Camilla - Nur knapp entkamen sie der TODES-HÖLLE!

Bild.de  Etc.

Corinna Schumacher an der Kliniktür

Vermutlich sind viele der Medienmenschen, die auch am zehnten Tag nach dem Ski-Unfall von Michael Schumacher immer noch vor dessen Krankenhaus rumlungern oder in ihren Redaktionen darauf warten, den nächsten Gerüchtefetzen in einem Twitter– und Ticker-Spektakel abzufeiern, der Auffassung, einfach nur ihren Job zu machen. Dass sie nur ihren Job machen, wenn sie auf ihrer Jagd nach Was-auch-immer die Klinik-Abläufe stören, wenn sie jede Bewegung am Krankenhaus-Eingang mit Blitzlichtgewitter quittieren, die Angehörigen unter ihren Mikrofonen begraben und permanent neue Prognosen und Diagnosen in die Welt setzen, von denen sie irgendwo gehört haben wollen.

Vielleicht tun sie das, vielleicht machen sie nur ihren Job. Fraglich ist nur, ob der noch so viel mit Journalismus zu tun hat, wenn der Deutsche Journalisten-Verband "die Kolleginnen und Kollegen" zur Zurückhaltung aufrufen muss; wenn die Klinik "eindringlich" darum bitten muss, "das Arztgeheimnis zu respektieren und sich ausschließlich an die Informationen des zuständigen Ärzteteams oder Managements zu halten". Und wenn Corinna Schumacher die Medien regelrecht anflehen muss, sie doch endlich in Ruhe zu lassen.

Wie auch immer man es nennen soll, was die Medien da gerade veranstalten, die Leute von Bild.de sind auf jeden Fall mit Vollgas mittendrin. Natürlich.

Den Appell von Corinna Schumacher ("Verlassen Sie die Klinik") haben sie gestern zynischerweise in ihrem Schumacher-Live-Ticker veröffentlicht — dort, wo in den vergangenen Tagen neben Spekulationen, Gerüchten und der Feststellung, dass es "keine Neuigkeiten" gebe, vor allem solche Meldungen präsentiert wurden:11.14 Uhr - Corinna-Ankunft am Krankenhaus - Auch am Donnerstag wacht Corinna wieder am Bett von Michael Schumacher. Die Ehefrau kam morgens am Klinikum in Grenoble an.18.20 Uhr - Ralf Schumacher zurück im Krankenhaus - Ralf Schumacher ist nach Grenoble zurückgekehrt. Ralf wacht am Bett seines Bruders, ist bei ihm.21.54 Uhr - Ralf Schumacher verlässt die Klinik - Ralf Schumacher hat die Klinik in Grenoble nach seinem Besuch wieder verlassen. Michaels Bruder wirkt mitgenommen.

21.57 Uhr - Corinna an der Kliniktür - Corinna Schumacher hat die Klinik in Grenoble verlassen. An ihrer Seite: Jean Todt (r.).

09.46 Uhr - Ralf und Rolf Schumacher wieder in der Klinik - Schumi kann auch an seinem Geburtstag auf seine Liebsten zählen. Vater Rolf und Bruder Ralf bei ihrer Ankunft im Krankenhaus in Grenoble.

10.02 Uhr - Auch Corinna Schumacher ist in der Klinik eingetroffen

13.42 Uhr - Bruder Ralf verlässt die Klinik - Mit bedrückter Miene verlässt Ralf Schumacher die Klinik in Grenoble, steigt kurze Zeit später in ein Auto. Er bangt weiter um seinen Bruder Michael Schumacher, der seit Sonntag im künstlichen Koma liegt.

11.03 Uhr - Corinna Schumacher kommt an Klinik an - Schumis Ehefrau Corinna ist um 9.49 Uhr wieder an der Uni-Klinik in Grenoble angekommen, wird ihrem Mann auch heute beistehen.

15.23 Uhr - Papa Rolf bringt Pizza - Schumis Vater Rolf kümmert sich um die Familie: Um 15.04 Uhr bringt er neun Pizzas zu den Wartenden in die Klinik.

18.50 Uhr - Corinna verlässt die Klinik - Auch heute war Corinna wieder den ganzen Tag bei ihrem Michael. Am Abend verlässt sie die Klinik wieder.

12.44 Uhr - Vater und Bruder in der Klinik - Um 9.46 Uhr treffen Ralf und Rolf Schumacher in der Klinik von Grenoble an. Wie die letzten Tage auch, werden sie an Schumis Seite sein.

18.50 Uhr - Corinna verlässt die Klinik - Corinna Schumacher verlässt um 18.18 Uhr die Klinik in Grenoble. Auch heute war sie wieder bei ihrem Michael.

Die gestrige "Corinna an der Kliniktür"-Meldung ist allerdings ausgeblieben. Auch heute gibt es bisher keine Fotos von fliehenden Angehörigen.

Gestern Abend hat die Klinik ein Absperrgitter aufgebaut.

Mit Dank auch an Patrik.

Bild.de  

Edward allein zu Haus

Bild.de schreibt heute über ein kürzlich aufgetauchtes Dokument aus dem Jahr 1991, in dem "Experten" die US-Geheimdienste vor dem Gefahrenpotenzial der eigenen Systemadministratoren gewarnt haben sollen, weil diese "alles sehen, wissen und weitergeben können".

Edward Snowden war auch Systemadministrator.

Fazit: Die NSA hatte schon Angst vor Snowden, bevor dieser überhaupt Computer-Experte war. Denn 1991, als diese Warnung an die NSA ging, da war der Junge aus North Carolina gerade einmal sieben Jahre alt…

Oder noch ein bisschen irrer:

Dokumente von 1991 aufgetaucht! - NSA hatte Angst vor Snowden, da war er erst 7 Jahre alt
Mit Dank an Mo und Christian M.

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