Archiv für 6 vor 9

6 vor 9

Rettet Google die ?New York Times??
(faz.net, Nina Rehfeld)
Eine Institution wankt: Die ?New York Times? verliert nicht nur Leser, sondern durch eine Reihe von redaktionellen Skandalen auch zunehmend Renommee. Nun sorgt ausgerechnet Google für einen Hoffnungsschimmer.

Zeitschriften-Trash
(fudder.de, dirk)
Nachdem ich die ‚Presseschau der Subkultur‘ auf jetzt.de gelesen hatte, zogen mich all die bunten Druckgrotesken am Bahnhofskiosk beinahe magisch an. Nach stundenlangem Blättern, Ermahnungen durch die Verkäuferin und ihrem fassungslosen Blick beim Sichten der zu bezahlenden Ware, konnte ich sie mein Eigen nennen: die acht trashigsten Zeitschriften des Freiburger Kioskwesens. Heute: Teil eins.

Viel Schatten, ein bißchen Licht
(telepolis.de, Marcus Hammerschmidt)
Lesen, was in und über Afrika gebloggt wird.

Bin ich drin?
(taz.de, David Denk)
Das Café Sankt Oberholz in Berlin-Mitte gilt als inoffizielles Hauptquartier der sogenannten digitalen Bohème. Aber wer sitzt dort eigentlich – und warum? Eine Homestory.

»Vor allem bin ich nicht ich«
(zeit.de, Christof Siemes)
Ein Gespräch mit Deutschlands bestem Entertainer Hape Kerkeling über seinen Weg zur Erleuchtung, die Grenzen von Satire und Leser-Reporter auf dem Herrenklo.

Im Irrgarten der Intelligenz
(nzz.ch, Hans Magnus Enzensberger)
Über den getesteten Verstand und den Unverstand des Testens.

6 vor 9

Claqueur für Springer und Co.
(blogmedien.de)
Der ehemals kritische Mediendienst Kress liefert heute vorwiegend PR für Großverlage.

Medienkritik aus der Maschine
(nzz.ch, Martin Hitz)
Eine britische Website macht redaktionelle Korrekturen transparent.

Demokratie mit Netz
(freitag.de, Katrin Schuster)
Nur wo Bundeskanzlerin draufsteht, ist auch Bundeskanzlerin drin: Angela Merkel als Medienkanzlerin.

Der Traum vom Sonntag
(spiegel.de, Markus Brauck und Thomas Schulz)
Der einst zementierte Markt der Sonntagszeitungen ist kräftig in Bewegung. In Hamburg gingen gleich zwei Blätter an den Start, und die Verantwortlichen bei der „Süddeutschen Zeitung“ scheinen wild entschlossen, sich auch am siebten Tag der Konkurrenz zu stellen.

Journalismus in Not
(taz.de, Petra Blum)
Der Deutsche Journalistenverband beschäftigt sich wieder einmal mit internem Verbandssalat. Und hadert mit dem Aufweichen des Berufsbilds.

Zu guter Letzt: Journalismus 2.0
(werbewoche.ch)
Sie trauen ihm nicht, dem Web. Denn schliesslich ist es in seiner zweiten Ära angekommen, im Zeitalter des Web 2.0. Und hier ist plötzlich jeder beliebige Webnutzer auch für beliebige Inhalte zuständig und der Content gehört allen. Zurecht stehen Journalisten Inhalten wie Entwicklung des Internets skeptisch gegenüber. So skeptisch, dass sie es selbst begeistert nutzen.

6 vor 9

Meine Stadt, mein Bezirk, mein Blog
(zitty.de, Ulf Lippitz)
Es scheint, als gäbe es keinen urbanen Flecken zwischen San Francisco und Sydney, der nicht von Bloggern beschrieben wird. Die mitteilungsbedürftigen Internet-Autoren haben in den letzten Jahren mit launigen Texten das kollektive Bewusstsein erobert. Sind sie die Vorhut eines neuen demokratischen Graswurzel-Journalismus, der radikal-subjektiv ist?

Faule Berliner Äpfel
(werbewoche.ch, Oliver Classen)
Pressesprecher sind wie Werber, nur gefährlicher: An Kongressen pflegen sie ihre Profilneurosen und produzieren reichlich Warmluft. Eine Lektion in praktischer Medienökologie.

Große Penetranz – Fragwürdige Kooperation bei „Wetten dass..?“
(ndr.de, Video)
„Wetten dass..?“ ist eine Sendung der Superlative: supererfolgreich und superteuer. Das ZDF rühmt sich zu Recht, europaweit die erfolgreichste Unterhaltungssendung zu präsentieren. Doch es gibt auch Kritiker: Das Erfolgsformat verkomme immer häufiger zu einer nervigen Dauerwerbesendung.

Greis im Spiel
(taz.de, Michael Braun)
Was erwartet die deutschen Zuschauer, wenn Silvio Berlusconi tatsächlich ProSiebenSat.1 kauft? Moderierende Rentner und Frauen als Dekolleté-Element prägen seine italienischen Programme.

Wie Web 2.0 die Reisebranche verändert
(faz.net, Jakob Strobel y Serra)
Was ist nun mit Herbert? Ist er ein Genie oder ein Scharlatan? Rührt er wirklich die beste Sangría Mallorcas an oder nur eine mittelmäßige? Und ist die Bedienung in seiner Kneipe arrogant und pampig oder aufmerksam und charmant? Ewige Fragen, um die im Internet ein wilder Disput ausgebrochen ist.

Sind „Tagesthemen“-Moderatoren eigentlich Journalisten?
(blog.handelsblatt.de)
Die „Tagesthemen“ haben sich anscheinend der Aufklärung über das moderne Internet verschrieben. Schade, dass dabei schlecht recherchierte Beiträge (youtube.com) mit der intellektuellen Tiefe eines „Taff“-Filmchens entstehen.

6 vor 9

Ich sende was, was du nicht siehst
(tagesspiegel.de, Sven Goldmann)
Deutschlands bester Fußballreporter arbeitet fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Warum tut er das? Ein Tag mit Marcel Reif.

«Big Brother» zieht bei «Second Life» ein
(netzeitung.de)
Eine Online-Version des Reality-TV-Formats «Big Brother» soll in der virtuellen «Second Life»-Welt starten. Viele Unternehmen und Medien haben bereits virtuelle Niederlassungen.

Fluten, Stürme und Vulkane
(fr-aktuell.de, Tilmann P. Gangloff)
Lohnendes Geschäft mit der Angstlust: Deutsche Fernseh-Produzenten profilieren sich mit Katastrophenfilmen.

Lady Black und der Blamierte
(welt.de, Thomas Kielinger)
Der Medienmogul Conrad Black und seine Frau sollen sich durch Betrug ein Luxusleben finanziert haben. Vor drei Jahren flog er auf. Nun kämpft er gegen eine Biografie, die pikante Einzelheiten nennt. Autor Thomas Kielinger weiß mehr über die Verschwendungssucht des reichen Paares.

Blogger sind schneller als jede PR-Abteilung
(faz.net)
Online-Tagebücher, sogenannte Blogs, und private Nutzerkommentare gewinnen einen zunehmenden Einfluß auf Kaufentscheidungen der Konsumenten. Rund ein Viertel der Internetnutzer glaubt den Einträgen mehr als den Verlautbarungen der Unternehmen.

Das Schreckgespenst für Tagi, Blick & Co.
(blog.inno-swiss.com, Dominik)
Werden die Printmedien in der jetzigen Form schon bald ausgedient haben?

6 vor 9

Die Designer schöner Botschaften
(bilanz.ch, Corinne Amacher und Iris Kuhn-Spogat)
Ob Kielholz, Ospel oder Vasella – die Schweizer Wirtschaftsführer sagen keinen Ton in der Öffentlichkeit, ohne sich mit ihren Kommunikationsspezialisten abgesprochen zu haben. Vor allem die externen Souffleure gewinnen an Einfluss.

Die Welt ist nicht genug
(sueddeutsche.de, Bernd Graff)
Anderthalb Millionen Menschen führen im Internet-Universum „Second Life“ ein virtuelles Leben. Jetzt will der Springer-Verlag in diesem Cyberspace eine Zeitung veröffentlichen und ein Redaktionsgebäude bauen: Quatsch oder Coup?

Nächste Ausfahrt Community.
(turi2.de, Peter Turi)
Wie Jochen Wegner bei „Focus Online“ dem Journalismus die Versionsnummer 2.0 aufdrücken und „Spiegel Online“ angreifen will.

Hoher Medienkonsum führt zu schlechten Schulnoten
(telepolis.de, Florian Rötzer)
Nach einer Studie könnten sich durch die Unterschiede in der Medienausstattung und Mediennutzung nicht nur die wachsende Kluft zwischen der Leistung von Jungen und Mädchen, sondern auch zwischen dem Bildungsniveau der südlichen und nördlichen Bundesländer erklären lassen.

Neu für den geneigten Studenten: Die Campusmagazine von ZEIT und FOCUS
(jetzt.de, Henrik Pfeiffer)
Zwei neue Studentenmagazine zielen auf die akademische Zielgruppe – um sie schon mal an die jeweiligen Mutterblätter zu gewöhnen. Wir haben ZEIT Campus und FOCUS Campus verglichen und gelernt: Studieren ist ja ganz schön super!

Die Welle macht’s
(taz.de, Klaus Walter)
Was kommt nach „Satisfaction“? Ausgerechnet Pop hat sein Universal-Appeal eingebüßt. Denn vor lauter Marktförmigkeit fehlt es an klugen Kontextualisierungen durch Kritik – und an gutem Radio, das die Verhältnisse hörbar macht.

6 vor 9

Blogger und Podcaster
(3sat.de, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Beginn des Beitrags als Video)
Die Medienrevolution im Netz.

Der Zwiebelfisch stinkt vom Kopf her
(faz.net, Claudius Seidl)
Warum der Sprachkritiker Bastian Sick so unglaublich nervt: Er verbeißt sich in anderer Leute Fehler, Floskeln und falsche Fremdwörter, ist ein Pedant und Besserwisser. Aber anscheinend hat er das Problem, daß er es selber nicht besser kann.

Trau keiner Umfrage?
(bloggingtom.ch)
Die Umfrage zur Ausgabe 44/06 wurde im Schnitt rund hundert Mal öfter beantwortet als die vorherigen Umfragen.

Arena-Bashing
(cr.blog.sf.tv, Ueli Haldimann)
Runde 2.

„Man muss mittlerweile lernen, zwischen den Zeilen zu lesen“
(dradio.de, Michael Meyer)
Die russische Journalistin Olga Kitowa über die erschwerten Bedingungen ihrer Arbeit.

„Das ist typisch für die Dumpflinge im Feuilleton“
(sonntagszeitung.ch, Philippe Pfister, pdf, Teil 2, Teil 3)
Philosoph Peter Sloterdijk über schwachsinnige Schlagzeilen, Lenin als lebendes Nummernkonto und warum westliche Erotiker zornige Menschen nicht mehr verstehen können.

6 vor 9

»Das sind Rock ?n? Roller«
(zeit.de, Thomas Fischermann und Götz Hamann)
Warum entstehen revolutionäre Internet-Firmen wie Google und YouTube nur in den USA? Ein Gespräch mit Verleger Hubert Burda über Kreativität und die latente Computerfeindlichkeit der Deutschen.

Angst vor dem «Weltbild irrer Blogger»
(netzeitung.de, Laszlo Trankovits)
Amerikanische Zeitungsverlage suchen vehement nach neuen Konzepten. Denn wer den Anschluss zum Internet verpasst hat, kämpft jetzt ums Überleben.

Unterwegs mit Stift, Kamera und Mikrofon
(ftd.de, Lena Brochhagen)
„Newsplex“ wird die klassischen Printmedien nach und nach ablösen – sagen Medienexperten. Schon heute arbeiten einzelne Redaktionen mit Tagebüchern und Hördateien im Internet. Journalisten fürchten die Mehrbelastung.

Mediennutzung unter Migranten
(freitag.de, Martin Böttger)
Eine Parallel-Gesellschaft existiert, aber nicht dort, wo alle sie zunächst vermuten.

Willfährige Gesellen
(medienspiegel.ch, Edgar Schuler)
Die Medienfreiheit ist wieder einmal in Gefahr. Und es mangelt nicht an Warnern.

Tipps für Pilz-Tee
(fr-online.de, Harald Keller)
Eine ungewöhnliche Verbraucherberatung im niederländischen Fernsehen.

6 vor 9

„Arbeit ist da, wo ich Netz habe“
(tagesschau.de, Ulrich Bentele)
Sie verbringen den Arbeitstag mit Laptop im Café, entwerfen kreative Web-Projekte und wurden in einem Buch jüngst zur „digitalen Boheme“ gekürt. Festanstellung ist für sie ein wirklichkeitsfernes und anachronistisches Berufskonzept. Doch die Angst vorm Abstieg schwingt bei ihnen mit.

Zauberwort ?Nutzwert?
(merkur.de, Volker S. Stahr)
Einst beherrschten Aktientipps die Medien, heute sind es Sushi- und Rasierklingentests. Für die klassischen ökonomischen Themen bleibt nur die Nische.

„Über Web 2.0 wird viel Mist geschrieben“
(futurezone.orf.at, Patrick Dax)
Online-Mitmachangebote boomen auch im deutschsprachigen Raum. Der Social-Bookmark-Dienst Netselektor setzt auf diesen Trend. Warum redaktionell erstellte Inhalte trotzdem wichtig sind, erzählt Netselektor-Gründer Udo Raaf, der auch das MP3-Musikmagazin „Tonspion“ betreibt, im Interview mit ORF.at.

Was heißt im Netz schon Treue?
(spiegel.de, Frank Patalong)
MySpace ist ein Mega-Erfolg, populär rund um den Globus. So wie seine Vorläufer. Und wie seine potentiellen Nachfolger – denn im Netz ist nichts ewig cool, und die Nutzer ziehen schnell weiter.

„Wir zeigen Stärke, indem wir so viel Geld investieren“
(persoenlich.com, David Vonplon)
Nächsten Montag startet das derzeit wohl ambitionierteste und grösste Projekt in der Schweizer Printlandschaft: Der Tages-Anzeiger lanciert in der Region Zürich vier Regionalausgaben und hat dazu insgesamt rund 60 neue Mitarbeiter eingestellt.

Herzlichen Glückwunsch, Spiegel-Online!
(wikipedistik.de, Tim Bartel)
Eine Reihe von Journalisten versucht, sich im Wettkampf untereinander mit einer enorm hohen Fehlerdichte pro Kurztext zu profilieren.

6 vor 9

Schon dein ?Zine? gemacht?
(zeit.de, Henning Hoff)
Für einige Trendsetter sind Blogs von gestern: In Großbritannien boomt die ?kleine Presse?. Immer mehr Magazine und ?Fanzines? drängen auf den Markt. Eine kleine, feine ?Old-media?-Revolte.

Schrittmacher der arabischen Pressefreiheit
(welt.de, Christiane Buck)
Vor zehn Jahren löste der Start von al-Dschasira eine mediale Revolution aus. In diesen Tagen soll sein englischsprachiger Kanal auf Sendung gehen. Kritiker versuchen, das zu verhindern.

Die Blase 2.0
(spiegel.de, Frank Patalong)
Das Kunstwort Web 2.0 gilt als Zauberformel mit der Macht zur Geldvermehrung. Die Geschäftsmodelle der Vorzeigeunternehmen dagegen zeigen: Wirtschaftlicher Erfolg mit Web 2.0 ist schwierig – und noch schwieriger zu bewahren. Ein vorgezogener Abgesang.

Kampf der Kulturbanausen
(taz.de, Daniel Bax)
Das Feuilleton interessiert sich immer weniger für Kultur, schon gar nicht für solche aus fremden Regionen. Genau das macht es anfällig für eine schlicht gestrickte Rhetorik vom „Kampf der Kulturen“. Aufklärung sieht anders aus.

Ausgehöhlte Medienfreiheit
(medienheft.ch, Urs Meier)
Dem Grundrecht der öffentlichen Kommunikation drohen neue Gefahren.

Bekenntnisliteratur
(medienrauschen.de)
Spiegel-Bestsellerliste vom Montag.

6 vor 9

Last.fm zündet die nächste Stufe
(futurezone.orf.at, Patrick Dax)
Am Dienstag präsentiert das Musikempfehlungsservice Last.fm zahlreiche neue Features. ORF.at hat mit Martin Stiksel, dem aus Österreich stammenden Mitbegründer des Online-Musikdienstes, über einen möglichen Verkauf, die internationale Expansion und die Zukunft des Online-Musikmarktes gesprochen.

Zwischenmensch auf Zeichenreise
(taz.de, Timo Feldhaus)
Wegen ihm will schon halb Minnesota herziehen: Der englische Musiker Nick Currie alias Momus schreibt in seinem Weblog mit treffender Versponnenheit über das Leben in Berlin. Täglich. Verfehlte Globalisierte wie er sind Radar und Signal zugleich.

Niedergang des Bob Woodward
(die presse.at, Norbert Rief)
Der Ruf der Journalistenlegende Woodward ist angeschlagen, auch wegen des Buchs „State of Denial“.

Weblogs in Journalismus und Marketing
(serik.de, pdf, 332 kb)
Für den Kurs „Master-Tutorium“ schrieben Florian Sander und Erik Schneider eine Arbeit über Blogs im Bereich Journalismus und Marketing.

«Verstümmelte Nachrichten habe ich lange genug geschrieben»
(blog.zeit.de, Falk Lüke)
Mit der Readers Edition startete die Netzeitung im Mai ein ambitioniertes Projekt: funktionierenden Bürgerjournalismus sollte es mit dieser Plattform geben. Doch nicht jeder, der gerne liest, fühlt sich auch zum Schreiben berufen. Doch eigentlich gibt es sie, die perfekte Schreibergruppe: Journalisten, die nie schreiben konnten, wie und was sie wollten. Zeit für eine, und das ist in keiner Form despektierlich gemeint, «Rentners Edition»?

Ohne Zweifel
(brandeins.de, Wolf Lotter)
Das war schon immer so. Das weiß doch jeder.
Das sieht man doch. Vorurteile hat jeder.
Ihr Preis wird in der Wissensgesellschaft ins
Unermessliche steigen.

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