Archiv für 6 vor 9

6 vor 9

„Wenn PR funktionieren soll, braucht es den Journalismus“
(persoenlich.com, Stefan Wyss)
Die digitale Revolution hat die Stellung der klassischen Medien stark beeinflusst und auch die PR-Arbeit verändert. Durch das Internet kann der Journalist als Schleusenwärter partiell umgangen werden, erklärt Prof. Dr. Stephan Russ-Mohl, Dozent MScom – Uni Lugano und Direktor European Journalism Observatory, im Gespräch mit „persoenlich.com“.

Im Land der Gratiszeitungen
(tagesspiegel.de, René Zipperlen)
In der Schweiz mischen mittlerweile fünf Umsonstblätter den Pressemarkt auf.

Die Counterspinner
(taz.de, Adrienne Woltersdorf)
Die Medien-Watchdog-Organisation FAIR versteht sich seit 20 Jahren
als Vorkämpfer der Antizensur in den USA. Und ist heute wichtiger denn je.

„Web 2.0 ist wie ein Naturereignis“
(welt.de, Dirk Nolde und Matthias Wulff)
Barry Diller spricht mit WELT.de über den neuen Kaufrausch im Internet, den Erfolg von YouTube. Der Medienunternehmer erklärt, warum Visionen unnütz sind.

Drogen sind Privatsache
(fr-aktuell.de, Roman Arens)
Illegal erschlichene Hinweise auf möglichen Drogenkonsum von Parlamentariern bekommen Italiens Fernsehzuschauer nicht zu sehen. Das Verbot der Sendung wird in einem Land, in dem die Privatsphäre laufend und massenhaft verletzt wird, stark kritisiert.

Warten auf die Tataren
(nzz.ch, Maike Albath)
Vor 100 Jahren wurde der Schriftsteller und Journalist Dino Buzzati geboren.

6 vor 9

Digital ist besser: Die neue Boheme
(orf.at, Patrick Dax)
Holm Friebe und Sascha Lobo skizzieren in ihrem Buch „Wir nennen es Arbeit“, wie sich mit Hilfe neuer Technologien ein selbstbestimmtes Leben jenseits der Festanstellung führen lässt. Die so entstehende digitale Boheme entwickle sich zum bedeutenden Wirtschaftsfaktor, zeigen sich die beiden Autoren im ORF.at-Interview überzeugt.

Italiens Regierung will Mediengesetz ändern
(nzz.ch, tz.)
Berlusconi spricht von politischer Vendetta und von Banditentum.

„Endloser Datenozean“
(taz.de, Robert Misik)
Die Wissensgesellschaft fördert selten kluges Denken: Der Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann über Reformgeist, verfehlte Bildungspolitik, den Evaluierungswahn und anderes unnützes Wissen.

Streit um „Österreich“
(diepresse.com)
„Bürger“ Hans Böck geht vom Erfolg des Löschungsantrags aus, Herausgeber Wolfgang Fellner spricht von einem „untauglichen Versuch, die erfolgreichste Tageszeitungsgründung dieses Landes zu behindern“.

täglichpress
(stefan-niggemeier.de)
Ich habe von der Firma „X-Ray Personal Media Digest GmbH“ heute zum ersten Mal gehört. Und vermutlich sollte ich mir eigentlich kein Urteil erlauben, wenn ich nicht einmal weiß, was genau ein „vorstandsfähiger Medienspiegel“ ist, den sie anbietet.

Die Umerziehung der Schahiden
(perlentaucher.de, Anna Politkowskaja)
Im offiziellen Tschetschenien sind widersprüchliche Menschen äußerst rar. Einer der Letzten von ihnen ist tot – Buwadi Dachijew.

6 vor 9

Moselcoast-Ghetto-Rap-Geschwader: Die Presseschau der Subkultur
(jetzt.de, Tobias Wullert)
Wie prächtig das Angebot in den Hauptbahnhofsbuchhandlungen doch ist. Jedem Interesse ist ein Heft gewidmet. Was steht da eigentlich immer so drin? jetzt.de hat sich fünf Exemplare gegriffen und geblättert.

Ein Ehrenkodex von 50 Seiten
(fr-aktuell.de, Bernd Buder)
Dazwischen zurechtkommen: Im Kosovo bemüht sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk um die journalistische Ethik.

Termin mit dem Tod
(zeit.de, Auszug aus dem Buch „Douloureuse Russie“)
Wie die russische Journalistin Anna Politkowskaja den Mann traf, den viele für ihren wahren Mörder halten. Eine Reportage aus ihrem letzten Buch.

In einem Blog über die verlorene Zeit
(taz.de, Detlef Kuhlbrodt)
Die „Recherche“ lesend sich selbst lesen: Der Schriftsteller Jochen Schmidt arbeitet täglich 20 Seiten Marcel Proust durch und schreibt darüber ein Internet-Tagebuch.

„Um gelesen zu werden“
(tink.ch, Janosch Szabo)
Im Juni startete die deutsche Netzeitung die Plattform Readers Edition. Der Moderator Gerd Stodiek über Bürgerjournalismus und die nicht mehr ganz neue Projektidee.

Über Google, YouTube und eine strahlende Zukunft
(approx.antville.org)
Vor genau sechs Jahren schrieb die Zeit unter der Überschrift „Fernsehen à la Carte“ einen recht euphorischen Artikel über CanalWeb. Kennt eigentlich noch jemand diese Firma?

6 vor 9

Fünf Rupien für die Freiheit
(zeit.de, Christiane Grefe)
Indien ist ein Abenteuerland des Journalismus. Hier gedeiht die Medienvielfalt wie kaum sonst auf der Welt.

Lonely Girl im Pixelmüll
(jungle-world.com, Markus Ströhlein)
Mit NPD-Spots geriet das Portal „You Tube“ in die Schlagzeilen. Aber auch sonst bietet die Internetplattform fragwürdige Inhalte an.

„Aus Alt mach Neu“
(ftd.de, Mathias Mertens)
Alle sind begeistert von Web 2.0 – statt der Diktatur der IT-Riesen herrscht nun angeblich Basisdemokratie im Internet. Tatsächlich aber basiert der Hype nur auf einer geschickten Umetikettierung.

Warum die deutsche Internet-Gemeinde scheu ist
(welt.de, Elisalex Clary)
Die Suchmaschine kauft das Videoportal. Es fließt unglaublich viel Geld, und die Phantasien sprießen ins Kraut. Die Börse dreht durch. Der Kauf steigert den Marktwert von Google um rund sechs Milliarden Dollar. Und was hat das mit uns zu tun?

Ringier & Bobo: a true love story
(medienzirkus.blogspot.com, Shandokan)
Wo die Liebe hinfällt, vermag niemand im Vornherein zu sagen. Einem zarten Pflänzchen gleich sucht sie den Boden der Fruchtbarkeit, wie ein Windhauch entsteht sie unverhofft und zuckerwatten-leicht. Ach, die Liebe. Jetzt hat sie ein ganzes Verlagshaus erwischt: Ringier hat sich in DJ Bobo verknallt.

Wer soll hier dumm sein?
(viceland.com, Max Reichnert)
Unsere zwei Spezialisten sind Florian, ein 13 Jahre altes Genie, der gerade sein Abitur gemacht hat und bereits von drei Top-Unis in Großbritannien Angebote, Physik zu studieren erhalten hat und der 12 Jahre alte Alex, ein Minderbemittelter mit erheblichen Lernproblemen?der Held seiner örtlichen Realschule, der die Ferien damit verbracht hat, Mädchen nachzujagen und sich auf das neue Schuljahr vorzubereiten, das er zum zweiten Mal wiederholen wird.

6 vor 9

Die Peitschen-Borchert
(taz.de, Johannes Gernert)
Fünf Jahre lang hat sie ihr Privatleben öffentlich gemacht, in einer Sexkolumne und im eigenen Internetblog – so erfolgreich, dass sie WAZ-Online-Chefin wurde. Jetzt fehlt ihr zum Schreiben die Zeit und vor allem das Material. Die Ex-Kollegen aus der Blogger-Szene schmähen die „Verräterin“.

Der Heels Angel
(weltwoche.ch, Beatrice Schlag)
Ohne Anna Wintour, die Chefin der amerikanischen Vogue, läuft nichts – keine Karriere, kein Model, keine Angestellte in flachen Schuhen durch den Verlag. Seit 18 Jahren ist diese Frau: die Mode. Daran kann auch das schlechte Buch eines ihrer Opfer nichts ändern, das jetzt erfreulich verfilmt wurde.

„Die Weltwoche ist keine Fremdenlegion“
(persoenlich.com, Stefan Wyss)
Seit letzter Woche amtet Roger Köppel wieder als Chefredaktor der Weltwoche. Bereits seit der Bekanntgabe seiner Rückkehr ist ihm die Aufmerksamkeit der Branche sicher. Wie er mit der speziellen Beobachtung umgeht und welche Vorgaben der künftige Verleger Köppel dem Chefredaktor Köppel auf den Weg gegeben hat, erläuterte er im Gespräch mit „persoenlich.com“.

„Gazelle“: Ein stolzes Magazin für stolze Migrantinnen
(jetzt.de, Thilo Guschas)
Wenn niemand für junge Ausländerinnen spricht, dann mach? ich das eben, dachte sich Sineb El Masr – und gründete die Zeitschrift Gazelle.

Hauptsache fetzig
(taz.de, Jürgen Busche)
Die Neigung zur Kritikerbeschimpfung ist ausgeprägt in Deutschland. Das ist schon seit langem so, mittlerweile sind die Kulturredaktionen aber auch mitschuldig daran – wie aktuelle Beispiele aus Buchkritiken zeigen.

„Putin will Nationalgefühl stärken“
(diepresse.com, Patricia Käfer)
Pressefreiheit. Der Staat selbst oder die staatliche Wirtschaft kontrollieren Russlands Medien.

6 vor 9

„Das sehr Berechenbare ist oft auch sehr langweilig“
(sonntagszeitung.ch, Esther Girsberger)
Giovanni di Lorenzo, Chefredaktor der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit„, über journalistischen Alltag, südliche Arbeitsmoral, Angst vor Patina und seine Deutung von Qualität.

Leser-Reporter
(stefan-niggemeier.de)
In Zeiten von Fotohandys werden wir immer mehr zu Hobby-Paparazzi. Der Einsatz von Leserreportern an sich ist weder gut noch schlecht. Viel wichtiger ist es, ethische Standards einzuhalten – egal, ob man Profi oder Laie ist.

Laß es nicht hart, sondern edel erscheinen
(faz.net, Michael Hanfeld)
Ein Mammutprojekt: Vom nächsten Jahr an erscheint im wöchentlichen Rhythmus die deutsche Ausgabe von „Vanity Fair„, die großen, glamourösen und zugleich investigativen Journalismus bieten möchte. Ein Besuch in der Redaktion.

Sind Sie unabhängig?
(taz.de, Ralf Sotscheck)
Der „Independent“ feiert 20. Geburtstag. Von mörderischen Preiskriegen über Gemälde auf der Titel-Seite bis zum Tabloid-Format hat Großbritanniens jüngste Tageszeitung jede Menge durchgemacht.

Viel Show, wenig Inhalt
(fr-aktuell.de, Daland Segler)
Souffleure der Mediengesellschaft nennt der Hamburger Medienwissenschaftler Siegfried Weischenberg sein neues Buch: eine Momentaufnahme über das aktuelle Berufsbild des Journalisten, ein Vergleich auch zu einer Untersuchung aus dem Jahre 1993.

Uhrensterben
(telepolis.de, Marcus Hammerschmitt)
Die Anzahl der Uhren im öffentlichen Raum nimmt langsam aber sicher ab. Wird die Messung der Zeit Privatsache?

6 vor 9

Darf ich das bloggen? (spreeblick.de)
Da sich die Fälle häufen, in denen Blogger wegen Urheberrechtsverletzungen abgemahnt und zur Kasse gebeten werden, versuchen wir im Folgenden eine kleine Hilfestellung zu geben: Was darf man als Blogger und was darf man nicht?

Jeder Fehltritt landet im Netz (spiegel.de)
Aggressive Blogger krempeln mit Hilfe von „YouTube“ und „MySpace“ den US-Wahlkampf um. Ausrutscher von Kandidaten kursieren oft Minuten später als Videos im Web – ebenso schnell können sie politische Karrieren ramponieren.

Wenn Datenschutz zum Fremdwort wird (heute.de)
Risiken und Chancen des Internets im Jahr 2020.

Aus Mangel an Vorstellungsvermögen (nzz.ch)
Den amerikanischen Medien fiel es lange schwer, kritisch über die Behandlung von Terrorverdächtigen durch die US-Regierung zu berichten. Ein Fachartikel analysiert nun das Versagen.

Leserreporter (sz-magazin.sueddeutsche.de)
Seit der Tsunami-Katastrophe Ende 2004 haben Fotos und Videoaufnahmen von zufällig anwesenden Passanten ihren festen Platz in der Berichterstattung professioneller Medien. Einfache Handhabung und rascher Datentransfer machen aus jedem Fotohandy- oder Digitalkamera-Besitzer einen potenziellen Reporter.

Das Netz als Volksempfänger (sueddeutsche.de)
Die Öffentlichkeit erschrickt immer wieder erneut, wenn sie auf nazistische Internetseiten aufmerksam wird. Doch Neonazis zählen seit je zur Avantgarde der Netzaktivisten, die längst gelernt haben, das Web als Vehikel für ihre Propaganda zu missbrauchen. Hier ist der historische Abriss.

6 vor 9

Die Amateure kommen (telepolis.de)
Bürgerjournalismus ist unter Medienprofis umstritten und legt zugleich Mängel des Medienbetriebes offen.

Du knipst – ich verdiene (spiegel.de)
Andere arbeiten lassen und möglichst wenig dafür bezahlen: Diesem Prinzip folgen inzwischen mehrere deutsche Printmedien. Hobby-Knipser liefern gegen Honorar oder gar kostenlos Bilder zu – und machen so klaglos mit bei der Entwertung professioneller Arbeit.

„Teenager bleiben auf MySpace unter sich“ (futurezone.orf.at)
Die Mediensoziologin Danah Boyd setzt sich in ihrer Forschungsarbeit mit sozialen Netzwerken auseinander. ORF.at hat mit ihr über den Reiz von MySpace für Teenager, 14-Jährige, die Porno-Divas verehren, und Zugangsbeschränkungen für Online-Communitys gesprochen.

Schöne neue Welt (faz.net)
Der „Telegraph“ muß als das britische Blatt mit der ältesten Leserschaft die stockkonservative Rentnergruppe bedienen. Nun wagt die Zeitung die Flucht nach vorn – und will digitaler Marktführer im Nachrichtenwesen werden.

Macht und Machtkämpfe in der WOZ (woz.ch)
Wie überlebt man die WOZ? Wie laufen Intrigen und Machtkämpfe? Wie schafft man Ideen durch Sitzungen? Wie reisst man Projekte an? Wie überlebt man die Saurier, die einen sonderbarerweise eingestellt haben? Wie scheitert man? Eine Beichte.

Ingridiskret (weltwoche.ch)
Vom PR-Büro direkt auf Sendung: 5 vor 12 für „10 nach 10„?

6 vor 9

Nicht ohne das Radio (diepresse.at)
Pressefreiheit. Indien gilt in Südasien als Insel freier Medien – und allzu freier Medien.

Gedopte Journalisten (jungle-world.com)
Das Buch »Korruption im Sport« beleuchtet neben zahlreichen Skandalen auch die Rolle derjenigen, die durch ihre unkritische Berichterstattung Teil des Problems sind: die Sportjournalisten.

Mit BILD vom Saulus zum Paulus (telepolis.de)
Als Dankeschön für eine Exklusivstory hat das Boulevardblatt Siemens Vorstandschef Klaus Kleinfeld innerhalb von zwei Wochen vom „gierigen Raffke-Manager“ zum „tatkräftigen Helfer“ befördert.

Die frohe Blog-Botschaft verkünden (standard.at)
Social Software als Konferenzthema: Die Tagung „Blogtalk reloaded“ im Wiener Techgate.

Haschisch auf Hochglanz (berlinonline.de)
Hanf als Droge ist verboten. Hanfmagazine aber gibt es an jedem Kiosk.

Der Kindermarkt (dasmagazin.ch)
Jedes sechste Schweizer Paar will ein Kind und bekommt keines. Die Nachfrage nach Adoptivkindern steigt. Doch der Weg ins Glück führt oft durch die Hölle. Warum im Adoptionswesen so viel schief läuft.

6 vor 9

Der Gossenreport (netzeitung.de)
Ist es cool oder uncool, die «Bild»-Zeitung schrecklich zu finden? Beobachtungen von einer Veranstaltung in Kreuzberg.

Googeln als erste Journalistenpflicht (stefan-niggemeier.de)
Weil so oft darüber geschimpft wird, dass Journalisten immer häufiger Googeln mit Recherchieren verwechseln ? schön wär?s ja schon, wenn die Journalisten überhaupt googeln würden, bevor sie schreiben.

Fotoagentur Magnum erfindet sich neu (welt.de)
Der Fotojournalismus ist durch die Digitalisierung verlustträchtig geworden. Nicht so bei der berühmtesten Agentur der Welt: Sie nutzt das Internet als Geldquelle.

Text oder nie! (drs.ch)
DRS 3, Arosa Humor Festival und Migros Kulturprozent suchen gute Texte voller Biss und Humor – also Deinen besten Text.

„Ich baue auf den Ruhm post mortem“ (sueddeutsche.de)
Ein Gespräch mit dem Dichter Wolf Wondratschek – über sein Werk, die Kritiker, seine Freundschaft zu Bernd Eichinger und den Ort, an dem er tot sein will.

Madonna im Hardcore-Plüsch (spiegel.de)
Ilona Staller, Hardcore-Pornostar der Achtziger, ist heute 54 und lebt ein ruhiges Leben zwischen Plüschtieren und Fitnessclub. Von der Politik hält Cicciolina inzwischen wenig, vom Papst viel. Dennoch hat sich die einstige Parlamentarierin kaum verändert. Ein Penthousebesuch.

Blättern:  1 ... 278 279 280 ... 284