Archiv für 6 vor 9

6 vor 9

Der Weg zum neuen Blick
(blick.ch/derscheffblog, Bernhard Weissberg)
„Mit der Tür ins Haus, mit den News gleich zum Start: Ja, der Blick wechselt zurück zum Einbundkonzept. Ja, der Sport beginnt von hinten. Und ja, der Sport steht, wörtlich, Kopf. Uff, jetzt ist es draussen. Es? Nun, das, was jeder sofort sieht, wenn er den neuen Blick am 5. März in die Hände bekommt.“

David Weinberger über die neue digitale Unordnung und Wahlkampf im Internet-Zeitalter
(elektrischer-reporter.de, Mario Sixtus, Video, 14:06 Minuten)
Für den Netz-Philosophen David Weinberger ist das vermeintliche digitale Chaos die große Chance, alte Zöpfe unserer Vorstellungswelt zu entsorgen: das Entweder-Oder-Prinzip beispielsweise.

„Ich vermute, dass Springer genervt ist von uns“
(readers-edition.de, Felix Kubach)
Stefan Niggemeier, zusammen mit Christoph Schultheis Betreiber des ?Bild?-kritischen Portals bildblog.de, spricht im Interview über das von der Axel Springer AG gegen ihn geplante Verbot, weiterhin Eingaben an den Presserat zu richten (bislang 12), über das zweifelhafte Hamburger Gerichtsurteil bezüglich des Moderierens von Kommentaren und über seinen Streit mit Henryk M. Broder.

Wie der Verleger Axel Springer einmal beinahe seine Welt verloren hat
(faz.net, Hans-Peter Schwarz)
Anfang der siebziger Jahre stand der Springer-Verlag auf der Kippe: Die Verluste der ?Welt? wurden immer größer. Axel Springer war kurz davor, die „Welt“ an die F.A.Z. zu verkaufen. Wir drucken Auszüge aus einer neuen Springer-Biographie des Historikers Hans-Peter Schwarz.

„Wir bloggen, weil wir glauben“
(zuender.zeit.de, Simon Columbus)
Seit einem Jahr sitzt der ägyptische Blogger Kareem Amer im Gefängnis, weil er den Islam beleidigt hat.

Das Ende der Flash-Freiheit
(taz.de, Ben Schwan)
Internet-Videos bei YouTube und Co. kann derzeit jeder anlegen und online stellen. Das könnte sich ändern: Flash-Hersteller Adobe plant ein Rechtemanagement.

6 vor 9

Kompendium für Globaldenker
(spiegel.de, Isabell Hülsen)
Zwölf Euro müssen Leser für das internationale Magazin „Monocle“ auf den Tisch legen, um auf Geschichten über Nusshändler aus dem Libanon oder leerstehende Einkaufszentren in China zu stoßen. Von Kritikern als Jet-Set-Blatt verspottet, hat sich das vor knapp einem Jahr gegründete Heft etabliert – und macht Gewinn.

„Wikipedia wäre mehrere Milliarden Dollar wert“
(welt.de, Thomas Heuzeroth)
Das Online-Lexikon Wikipedia ist unverkäuflich und nicht kommerziell. Doch Gründer Jimmy Wales ist sich im WELT-ONLINE-Gespräch sicher: Wikipedia wäre längst mehrere Milliarden Dollar wert. Und das habe das Lexikon nur wenigen guten Autoren zu verdanken.

Ulrike Putz, Spiegel Online, Beirut
(andremarty.com)
Der Nahost-Korrespondent des Schweizer Fernsehens, André Marty, befragt die Nahost-Korrespondentin von Spiegel Online.

Ich bin mein Medienwandel
(miriammeckel.de)
„Ich produziere Pixel statt Worte. Ich produziere Bildpunkte, wo ich früher geschrieben habe. Ich bin mein eigener Medienwandel. Ich habe meine Handschrift verlernt, weil es mir zu mühselig ist, jeden Buchstaben mit Konzentration und Energie zu formen, wo ich sonst doch einfach auf eine Taste meines Computers drücken muss.“

Abstieg in die Dummheit
(zeit.de, Max Rauner)
In den vergangenen hundert Jahren ist der Intelligenzquotient mit jeder Generation gestiegen, hat der Intelligenzforscher James Flynn entdeckt. Doch jetzt ist ein Wendepunkt erreicht, behauptet er. Die Reizüberflutung nimmt überhand. Droht unseren Enkeln der intellektuelle Niedergang?

„Ich werde ein immer größerer Fan von Männern“
(jetzt.sueddeutsche.de, Meredith Haaf)
Charlotte Roche will, dass Frauen endlich so offen über ihre Sexualität reden wie Kerle es vermeintlich schon tun. Ein Gespräch über Untenrum.

medienlese – der Wochenrückblick

Diekmann mit Videoblog, Blogger und Sex, Einkaufsbummel der Publigroupe.

Der Chefredakteur der deutschen Bild-Zeitung, Kai Diekmann, produzierte eine erste Folge eines Videoblogs. Mit einer nicht sehr grossen Handykamera stellte er sich an einem „Media-Get-Together“ vor allerlei Leute aus Medien und Politik und überraschte seine Gesprächspartner mit der Aussicht, bald im Internet zu sehen zu sein. Sein gleich am Anfang des Videos verkündetes Motto lautet „Jetzt wird immer zurückgeschossen“ und hört sich an wie eine Kampfansage gegen das Bildblog, dem der Springer-Verlag absurderweise verbieten will, Beschwerden beim deutschen Presserat einzureichen (ebenso repressiv die taz: „Nehmt dem Mann die Kamera weg!„). Der „journalistische Anstandswauwau“ des Springer-Verlags (Die Presse), nach einer Leserbefragung aus 4/5 Lesern bestehend, die ihre „kritische Haltung gegenüber Bild“ (Vorurteile?) gerne untermauert haben möchten, vermeldete Diekmanns neue Tätigkeit (noch) nicht.
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6 vor 9

Peinlich für „OK!“: Altes Interview als neu verkauft
(dwdl.de, Thomas Lückerath)
Diese Peinlichkeit hätte nicht passieren dürfen – und in der dritten Ausgabe des gerade erst in Deutschland gestarteten Klatschblatt „OK!“ erst recht nicht: Ein Interview mit Hollywood-Schauspieler Joaquin Phoenix ist vor einem Monat schon einmal erschienen. Fast wortgleich im Kulturmagazin „U_mag“. Das Medienmagazin DWDL.de dokumentiert die beiden veröffentlichten Interviews im Wortlaut.

Die taz sagt, wie: So hacken Sie Ihr iPhone
(taz.de, Dieter Grönling)
Sie haben so ein iSpielzeug? Oder nicht, weil der Vertrag so viel kostet? Das Telefon ist ganz einfach zu hacken. Mit einem simplen Mausklick. Wir sagen, wie.

Keine Priorität
(bilanz.ch, Stefan Barmettler)
Bis das iPhone in der Schweiz offiziell zu kaufen ist, wird es noch Monate dauern – Hintergründe einer vertrackten Lancierung.

wieviele millionen warens denn nun, ?weltwoche??
(benkoe.ch, Thomas Benkö)
Die Weltwoche ist sich uneinig über den Betrag, der vom Bundesnachrichtendienst für die DVD mit den Steuerdaten bezahlt wurde.

«Kassensturz beleidigt die Intelligenz des Konsumenten»
(presseverein.ch)
Auch im Forum der SF-Sendung Kassensturz äussern sich User unzufrieden über einen Beitrag: «Erstens beleidigt der Kassensturz mit seinem Beitrag die Intelligenz des Konsumenten. Zweitens ist es wieder mal typisch: Denn wenn die Krebsliga die Spots mit echten krebskranken Kindern gedreht hätte, hätte Herr Schmezer als Erster gegen die „Pietätlosigkeit“ der Macher gegeifert.»

„BILDblog ist die kleine Laus im Pelz des großen Muttertiers“
(achgut.com, Hendryk M. Broder)
„Man muss BILD nicht lesen. Echte Genießer tun es aber in einem BILDblog-Sweat-Shirt zu 26.9o über einem BILDblog-T-Shirt zu 14.9o mit einer BILDblog-Strickmütze auf dem Kopf zu 12.- Euro.“

6 vor 9

Hektik im Blätterwald – Journalisten jagen Steuersünder (Tipp)
(ndr.de, Video, 7:49 Minuten)
Zumwinkel-Razzia wurde von Montag auf Donnerstag vorgezogen – für die Medien.

Kassenfurz
(blogs.radio24.ch/christoph)
Gestern Dienstag habe ich wohl den lächerlichsten ?Kassensturz?-Beitrag der letzten Jahre gesehen: ?Werbespots: Schwindel mit unechten Kunden?. Dabei zeigten die Journis vom Schweizer Farbfernsehen anhand des TV-Spots der Krebsliga auf, wie wir Kunden ?getäuscht werden?.

Generation Netz-Naiv
(telepolis.de, Stefan Weber)
Zweifelhafte Informationen in einem Bestseller und ein vermutliches Plagiat im Spiegel verweisen auf den schmalen Grat zwischen schlechter Internet-Recherche und Plagiat.

„Danke für den Spam!“
(zeit.de, Torsten Kleinz)
Mit einer ungeschickten Internetkampagne versuchte die Hamburger FDP vor den Bürgerschaftswahlen zu punkten. Statt Interesse erntet sie Spott – und eine Abmahnung vom Anwalt.

Intimes der Baumstammwerferin
(taz.de, Ilija Trojanow)
Schmerzensgeld ist ein ziemlich hilfloser Versuch, die Härten des Lebens auszugleichen.

Kummer, Kracht und das Copy-Shop-Feeling bei »Tempo«
(umblaetterer.de, Marcuccio)
„Mein erster Gedanke beim Betreten der Redaktionsräume war dieser: Habe ich mich im Eingang geirrt? Hier sah alles wie in Copyland aus.“

6 vor 9

Obama online, Ole offline
(zeit.de, Janko Röttgers)
Im US-Wahlkampf spielt das Internet eine zentrale, in Hamburg so gut wie keine Rolle. Deutsche Politiker lieben immer noch eher Plakatwände.

Zehn lesenswerte Beiträge zur Zukunft des Journalismus
(axel-springer-akademie.de/blog, Markus Hofmann)
Medienrevolution. Untergang. Auferstehung in der schönen, digitalen Welt. Was passiert da eigentlich? Zehn lesenswerte Essays und (Blog-)Beiträge, die sich mit der Frage beschäftigen, mit welchen Veränderungen der Journalismus durch das Internet konfrontiert wird. Und was zu tun ist, um online zu überleben.

Schweizer Bank bekämpft Enthüllungs-Wiki
(spiegel.de, Konrad Lischka)
Die Bank Julius Bär hat in Kalifornien die prominenteste Webadresse der Enthüllungsseite Wikileaks.org sperren lassen. Grund: Angeblich illegal veröffentlichte Kundendaten vom Offshore-Paradies Cayman-Inseln. Doch die sind weiter online – weltweit verteilt.

„Damit hatten wir nicht gerechnet“
(turi-2.blog.de, Peter Turi)
Peter Neumann, Geschäftsführer von Holtzbrincks Zoomer.de, wehrt sich gegen Kritik am neuen Nachrichten-Portal.

Topmodel Fiona: Germany’s next Udo Lattek
(fudder.de, christoph)
Was kommt dabei heraus, wenn eine Teilnehmerin von Germany’s Next Topmodel über Fußball spricht? Fiona Erdmann, selbsternannte Model-Zicke, hat ihren eigenen Bundesliga-Podcast gestartet. Einmal Fremdschämen mit Christoph, bitte.

Das 3.76 Euro Essen
(watchberlin.de, Video, 2:42 Minuten)
Hendryk M. Broder versucht, sich von den vom Berliner Finanzsenator für HartzIV-Empfänger als ausreichend eingestuften 3.76 Euro pro Tag zu ernähren. Und scheitert.

6 vor 9

Werden Medien instrumentalisiert?
(blog.tagesschau.de, Dr. Kai Gniffke)
Chefredakteur Dr. Kai Gniffke macht sich Gedanken über zu Razzien aufgebotene Journalisten.

Angsthasen auf der Jagd
(taz.de, Steffen Grimberg)
Der Deutsche Presserat soll keine Beschwerden von Bildblog mehr entgegennehmen. Versucht da ein deutscher Großverlag, die Selbstkontrolle der Presse auszuhebeln?

Das Netz als Hort des Bösen?
(debatte.welt.de, Don Dahlmann)
„Seit dem Blogs, Foren und andere Web 2.0 Dinger in den letzten Jahren an der Vorherrschaft des Journalismus in Sachen Meinungsbildung rütteln, tauchen immer mal wieder Stimmen auf, die vor dem Schmutz im Netz warnen. Man warnt vor undifferenzierten Stammtischmeinungen bis hin zu schlecht recherchierte Artikel in Blogs, die vor lauter Lügen kaum lesbar sind. Aufgeschlossene Vertreter des Online-Journalismus winken meist müde ab, und verweisen auf die Fehler, die in Zeitungen unkorrigiert in den Archiven jahrzehntelang vor sich hindösen.“

Terrorismusverdacht in „Nahaufnahme“
(futurezone.orf.at, Patrick Dax)
Der Berliner Sozialwissenschaftler Andrej Holm ist unter Terrorismusverdacht geraten und verbrachte im Sommer 2007 drei Wochen in Untersuchungshaft. Auch bereits davor wurde er vom deutschen Bundeskriminalamt [BKA] überwacht. Seine Lebensgefährtin Anne Roth dokumentiert den Fall in einem Weblog. Im Gespräch mit ORF.at erzählen Holm und Roth über die Auswirkungen der staatlichen Überwachung auf ihren Alltag.

Steal this film
(basicthinking.de/blog, Videos)
„Spannender Beitrag über das Netz, Downloads, die Filmindustrie etcpp“.

Wir sind dann mal fort
(cicero.de, Wolfram Weimer)
Alle vier Minuten verlässt ein Deutscher sein Land. An jedem Tag verliert Deutschland ein ganzes Dorf, womit die Zahl der Auswanderer Dimensionen erreicht wie seit 120 Jahren nicht mehr. Man muss kein Pessimist sein, um in der Massenflucht ein Misstrauensvotum gegen die Zukunftsfähigkeit des Landes zu erkennen.

6 vor 9

Wir über uns
(dirkvongehlen.de)
Dirk von Gehlen analysiert die Impressen deutscher Online-Portale.

Onlinejournalismus 2008
(iwkoeln.de)
Der Onlinejournalismus in Deutschland führt in weiten Teilen ein stiefmütterliches Dasein. Wenn Printjournalisten über ihre Kollegen von den Internetablegern sprechen, ist oft von den „armen Verwandten“ die Rede. Die Umfrage des Medienspiegels bei 46 Onlineredaktionen von Tageszeitungen bestätigt dieses Bild.

Gute Kommunikationsstrategie: Ehrlichkeit
(neuegegenwart.de, Björn Brückerhoff)
Interview mit dem Public Relations-Professor Dr. Thomas Pleil.

Einsamkeit gebiert Götter und personifizierte Geräte
(telepolis.de, Florian Rötzer)
Wer sich einsam fühlt, so eine Studie, versucht, seine Umwelt zu beleben und zu vermenschlichen.

Suchmaschine: ‘Die Welt ist eine Google’
(news.at/profil, Sebastian Hofer)
Die Suchmaschine Google kontrolliert das Internet, die Online-Werbebranche und die Art, wie wir die Welt sehen. Das ist aber erst der Anfang. Und wo ist Microsoft?

Postchef Zumwinkel: Es gilt die Unschuldsvermutung
(spreegurke.twoday.net, Ursula Pidun)
„Die rigorose Vorverurteilung des Postchefs Zumwinkel ist vermutlich der abenteuerlich inszenierten und medial durchgestylten Durchsuchungsaktion zu verdanken, die im Morgengrauen des vergangenen Donnerstag stattgefunden hat. Selbstverständlich war „rein zufällig“ um Punkt sieben Uhr die Presse zur Stelle, als die Villa des Postchefs von der Bochumer Staatsanwaltschaft mit der Begründung des Verdachts der Steuerhinterziehung durchsucht wurde.“

medienlese – der Wochenrückblick

Post Tower gesprengt, Colbert vs. Pocher, Echtheitsdebatten, Erwachsene fauler.

Am Valentinstag wurde der Post-Vorstandsvorsitzende Klaus Zumwinkel „von der Polizei zu Hause abgeholt„, nachdem sie sein Büro und sein Haus durchsucht hatte. Später in der Woche trat dann der 64jährige „Top-Manager, dem Steuerhinterziehung in Millionenhöhe vorgeworfen wird„, zurück. In der gleichen Woche zog sich die deutsche Post auch aus der Onlinewelt „Second Life“ zurück. Der „Post Tower“ auf der „Post Island“ wird wohl irgendwie sterben, ob er tatäschlich gesprengt wird, wie das CIO Weblog vermutet, sei mal dahingestellt. Nach dessen Angaben habe die Post mit dem Ein- und Ausstieg bei „Second Life“ einen „mittleren sechsstelligen Betrag“ verpulvert.

Stephen Colbert ärgerte sich über die deutsche Ausgabe von GQ und machte wegen Oliver Pocher den Hitler (war dann aber so schlau, zu glauben, dass Alphörner und Ricola klar Deutschland zuzuordnen sind).
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6 vor 9

Zur Zukunftstauglichkeit von Schweizer Medien-VRs
(medienspiegel.ch, Martin Hitz)
Martin Hitz nimmt die Verwaltungsräte von Schweizer Medienunternehmen unter die Lupe und findet „zahlreiche Rechtsanwälte, kaum Frauen, wenig Medienpraxis und nicht allzu viel Knowhow im Bereich Neue Medien“. Fazit: „Zukunftstauglich oder nicht?“

Manipulation im Internet
(moritzleuenberger.blueblog.ch, Moritz Leuenberger)
Der Verkehrs- und Medienminister denkt über seine Vorbildfunktion nach, meint, sein Wikipedia-Eintrag sei etwas verzerrt, bloggt aber trotzdem fröhlich weiter, denn er sieht die Rückmeldungen auf seine Beiträge als wichtigen Input: „Tatsächlich liess ich mich schon oft von Kommentaren beeinflussen und eines anderen, hoffentlich Besseren, belehren.“

Dummheit in der ersten Reihe
(zeit.de, Jens Jessen)
Was ARD und ZDF wollen.

Das Fernsehen stirbt!
(watchberlin.de, Video, 3:55 Minuten)
Harald Martenstein gibt dem professionell ausgeleuchteten und aufwändig produzierten Fernsehen noch etwa zehn Jahre, in der aktuellen Form. Kurz: Perfektion verhindert Kreativität.

Die inszenierte Meinung
(dradio.de, Heribert Seifert)
„Das aktuelle Getöse gegen das Böse, das aus dem Internet kommt, ist verlogen. Den Lautsprechern dieses Feldzugs geht es in Wirklichkeit darum, auf einem Medienmarkt, in dem ihre Zeitungen immer mehr an Glaubwürdigkeit und Aufmerksamkeit auch durch eigenes Versagen verloren haben, die alte Autorität, ihr Monopol auf Information und Deutung wieder herzustellen.“

Brockhaus, Spiegel, Wikipedia: Steigert meinen Wissenswert!
(spreeblick.com, Johnny Haeusler)
„Ich finde es erstaunlich, mit welcher Selbstsicherheit gerade diejenigen, die doch oft für eine Öffnung bisher konservativer Unternehmen in Richtung Netzgemeinde plädieren, diesen Firmen jede Überlebenschance absprechen, sobald sie die gewünschte Öffnung vollziehen.“

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