Archiv für 6 vor 9

medienlese – der Wochenrückblick

Lieblingsfeind Springer, falsche Lottozahlen, Schweizer Wochen.

Basha Mika, Chefredakteurin der taz, stand in Berlin auf dem Dach eines hohen Hauses und zeigte mit dem Finger auf ein anderes hohes Haus. Sie sagte: „Da zum Beispiel haben wir unseren Lieblingsfeind deutlich zu erkennen und wir haben ihn immer im Blick – Springer“. Sie freute sich über den „Treppenwitz der Geschichte“, dass nach der Umbenennung der Kochstrasse in die Rudi-Dutschke-Strasse die kleine Axel-Springer-Strasse auf die grosse Rudi-Dutschke-Strasse führen wird.

Der Tages-Anzeiger druckte die Lottozahlen von der Vorwoche ab und stürzte damit eine Zürcher Wirtin zuerst ins Glück, dann ins Unglück.

Rainald Goetz verweigerte der langjährigen Freundin der langjährigen Freundin eines langjährigen Freundes von Johnny Häusler ein Pfefferminzbonbon.
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6 vor 9

Journalisten, umarmt die Blogger!
(fr-online.de, René Martens)
„Manche Experten sind angesichts des fortschreitenden Umbruchs auf dem Zeitschriften- und Zeitungsmarkt der Ansicht, ein paar Visionäre stünden der Branche nicht schlecht zu Gesicht.“

Wolfgang Büchner, Spiegel Online
(turi-2.blog.de, Video, 5:58 Minuten)
Ein Interview mit Wolfgang Büchner, seit Januar 2003 stellvertretender Chefredakteur von Spiegel Online.

Die Schweiz in 660 560 000 000 Pixeln
(nzz.ch, Kurt Haupt)
Jedes Stückchen Schweiz wird alle drei Jahre aus der Luft neu fotografiert. Internet-Firmen wie Search.ch oder Google nutzen diese Bilder für vielfältige Auskunftsdienste. Bei einer Flughöhe von zwei Kilometern lassen sich auch noch fussballgrosse Objekte erkennen.

Dürfen die das?
(zeit.de, Christian Fuchs und Judith Scholter)
Auf dem Internetportal spickmich.de bewerten Schüler ihre Lehrer – anonym. Manche Lehrer fühlen sich an den Pranger gestellt und klagen gegen die Webseite. Der nächste Gerichtstermin ist am 12. März. Vorher bat die ZEIT zum Streitgespräch.

Ärzte und Kliniken im Internet angeprangert
(welt.de, Claudia Liebram)
Im Internet können Nutzer Ärzte und Kliniken bewerten. Die sind nicht immer begeistert. „Arzt-Bewertungsportale halten oft nicht, was sie versprechen“, meint die Stiftung Gesundheit. Die Geschmähten lassen das nicht auf sich sitzen. Ein Portal zur Beurteilung von Kliniken fand sich jüngst vor Gericht wieder.

Keeping your job in journalism
(ojr.org, Robert Niles)
Competition is back in journalism, and many reporters are losing their jobs in the confusion. Here are some tips to help you avoid that end.

6 vor 9

Der Mann, der Facebook übersetzt hat: Ein Gespräch mit User Sven Hagge
(jetzt.sueddeutsche.de, Sascha Chaimowicz)
Facebook gibt es seit neuestem auch auf Deutsch. Übersetzt wurde die Seite jedoch nicht vom Unternehmen selbst, sondern von den Usern. Der fleißigste deutsche Übersetzer heißt Sven Hagge. Er hat tausende von Begriffen von zu Hause aus übersetzt. Und warum? Wir haben mit ihm gesprochen.

«Journalisten sind keine Schraubenfabrikanten»
(unipublic.uzh.ch/magazin, David Werner)
Ist Qualität im Journalismus in Zukunft noch finanzierbar? Wie steht es um das Verhältnis von Medien und Medienforschung? Und warum lassen sich Journalistinnen und Journalisten so ungern kritisieren? Fragen wie diese wurden an einer Podiumsveranstaltung des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ) diskutiert.

Wortfolter in der Neuzeit
(weltwoche.ch, Thomas Widmer)
Elektronische Post ist ein Ärgernis: Unbekannte deponieren dreiste Anfragen, Freunde sprengen mit ihren Ferienfotos ungefragt die Mailbox, die Rechtschreibung entgleist, und alle Welt vergreift sich im Ton. E-Mail macht aggressiv.

Zweiter 2.0-Frühling
(werbewoche.ch, Christian Lüscher)
„Im zweiten Jahr seines Bestehens wollen die Geldgeber von Youme Leistung sehen. Geändert hat sich deshalb seit März das Bezahlmodell der Moderatoren und Redaktoren, die für das Mitmachprojekt im Solde stehen. So hat Meier einen Leistungslohn, ein so genanntes ‘Shared Revenue Modell’ eingeführt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden nicht mehr mit einem Fixlohn entlöhnt. Ihr Verdienst setzt sich neu einerseits aus einem Fixanteil zusammen, andererseits werden ihre Leistungen auf Grund der Besucherzahlen bewertet.“

Der Feuerwehrblogger
(fudder.de, Dominik Schmidt)
„Meine Währung bleibt Idealismus, denn Geld verdient man weder durchs Bloggen, noch bei der Freiwilligen Feuerwehr“, sagt Stefan Cimander. Als freiwilliger Feuerwehrmann und Fachjournalist verbindet er beide Leidenschaften als Autor eines Feuerwehr-Blogs. Angefangen hat er bei der Freiwilligen Feuerwehr Freiburg, Abteilung Tiengen, mittlerweile hat es ihn zur Freiwilligen Feuerwehr Konstanz verschlagen und auch das Blog ist mittlerweile zu einem Netzwerk für Feuerwehrleute herangewachsen.

Talkshows: Reden ist Gold
(merkur.de, Tilmann P. Gangloff, 28.02.2008)
Wie viel Geld die Gäste bekommen, will keiner preisgeben. Zwischen den Produktionsfirmen tobt ein reger Bieterwettbewerb um Top-Promis.

6 vor 9

Geld verdienen mit Studien im Web 2.0
(blogdessennamenmansichnichtmerkenkann.wordpress.com, ugugu)
„Nein Danke, von Blogüberwachern kaufe ich keine Studien, und schon gar nicht zu diesen Preisen!“

Wie ich mal wieder die taz las
(umblaetterer.de, Marcuccio)
Als ich einem Kumpel vor ein paar Jahren erzählte, dass ich genauso gern wie die FAZ eigentlich nur noch die taz läse, runzelte er die Stirn. Komischerweise machen die Leute das öfter, wenn ich das erzähle. Weil ich die taz nur reziprok so häufig wie die FAZ zur Hand habe, kaufte ich mir am letzten Sonntag mal wieder eine Ausgabe. Vier Beobachtungen und ein Fazit auf Basis der Wochenend-Ausgabe vom 1./2. März.

Das ist aber kischig: Ein paar Punkte zu Journalistenpreisen
(blog.dummy-magazin.de, Oliver Gehrs)
„Für den Preis für das ‘Lead-Magazin des Jahres’, mit dem das innovativste Magazin des Jahres 2007 geehrt wird, ist in diesem Jahr der Stern nominiert. Kein Scherz. Und in der Kategorie ‘Newcomer des Jahres’ war Vanity Fair ein heißer Anwärter – das ist das Magazin, dessen Verlag neulich den Chefredakteur auswechselte. Morgen abend wissen wir mehr.“

Ab ins Archiv
(medienspiegel.ch, Andrea Masüger)
„Das gegenseitige Querbeet-Abschreiben ist in den letzten Jahren enorm vereinfacht worden. Früher musste man in mühsamer Kleinarbeit Handarchive anlegen und Zeitungsausschnitte nach irgend einer Logik ordnen. Da Journalisten in den seltensten Fällen systematische Schaffer sind, herrschte in solchen Archiven innert kürzester Zeit das grösste Chaos bis hin zur Unbrauchbarkeit.“

„Die Fett-Hysterie ist übertrieben“
(zoomer.de, Bas Kast, Video)
Die Fett-Hysterie geht um. Bas Kast will wissen, ob diese begründet ist. Sein Ergebnis: Kein Grund zur Panik; denn wer ein wenig Speck auf den Hüften hat, hat mehr vom Leben.

Sind Blogger gefährlich?
(sueddeutsche.de, Bernd Graff)
„Wirklich ekelhaft an all diesen Berichten ist also die Berichterstattung selbst.“

6 vor 9

The Charms of Wikipedia
(nybooks.com, Nicholson Baker)
In einem sehr langen, aber sehr lesenswerten Artikel beklagt Wikipedia-User Wageless zuviel (und nicht etwa zuwenig) Kontrolle bei Wikipedia. Das aktuelle Problem des gemeinschaftlich erarbeiteten Lexikons sei nicht die ausufernde Anzahl an Artikeln, sondern dass sich auch lesenswerte Artikel oft nicht halten können. Ein Löschantrag („irrelevant“) und eine Zustimmung („stimmt“) reichen aus, damit es der Artikel gar nicht erst auf Wikipedia schafft.

Die SPD holt die absolute Mehrheit in Bayern (Quelle: SPON)
(blog-cj.de, Christian Jakubetz)
Es gibt Tage, da mag man sich über die Akzeptanzprobleme, die Journalismus hat, nicht mehr wundern. Beispielsweise wenn Spiegel Online so wie heute ein Lehrstück abgibt, wie Journalismus nicht sein sollte: wenig fundiert, voreingenommen, vorurteilsbehaftet, ideologisch, vermessen, handwerklich unsauber. Und ahnungslos. Völlig ahnungslos.

Wir wollen unseren geistigen Reichtum teilen
(faz.net, Jordan Mejias)
Die Bibliothek der Harvard University will ihre Bücher und Zeitschriften fast unbegrenzt im Internet zugänglich machen. Ihr Direktor Robert Darnton ist einer der angesehensten Buchhistoriker. Im Gespräch mit der F.A.Z. spricht er von einem der tiefsten Einschnitte in der Geschichte der Wissensverbreitung.

Web 2.0-Studie: „Community-Anbieter wissen zu wenig über Communitys“
(portel.de)
Portel.de-Interview mit Prof. Dr. Jens Böcker, FH Bonn-Rhein-Sieg: „Um überhaupt dauerhaft eine Chance zu haben, müssen die Portale möglichst schnell die kritische Masse von etwa 20.000 bis 50.000 angemeldeten Usern überschreiten. Dann ist eine Community nach Ansicht der meisten befragten Anbieter überhaupt erst lebensfähig.“

CRM: «It’s all coming 2.0gether»
(infoweek.ch, Clint Oram)
Dank Web 2.0 bekommt der Kunde die Macht zurück. Neu entstehende CRM-Strategien und -technologien greifen diesen wachsenden Trend auf.

Der Brockhaus im Internet – Fünf Fragen an Klaus Holoch
(upload-magazin.de, Christian Noe)
„Mit Brockhaus online starten wir mit einer hochwertigen Substanz, die wir für das Medium ?Internet? entwickelt und aufbereitet haben. Zum Start wird das Portal bereits rund 300.000 Stichworteinträge enthalten. Neben der hervorragenden Textsubstanz bietet Brockhaus online multimediale Elemente, die Sie in dieser Menge und Qualität noch nicht kennen.“

6 vor 9

Du sollst nicht langweilen (+)
(espace.ch, Alexander Sury)
Der Chefredaktor des «Blicks» teilt mit Fussballnationaltrainer Köbi Kuhn eine Erfahrung: Alle wissen, wie man seinen Job besser macht. Für die einen ist «Blick» zu rechts, für andere zu links, zu seriös oder dann zu seicht. Am 5. März erscheint ein neuer «Blick» – vielleicht seine letzte Chance.

Internet ist jetzt wichtigstes Nachrichtenmedium für Amerikaner
(medienkonvergenz.com, Andreas Göldi)
Die Verschiebung der Publikumsgunst von den alten zu den neuen Medien scheint sich weiter zu beschleunigen. Eine neue Umfrage der Marktforschungsfirma Zogby International bestätigt einmal mehr, wie wichtig das Internet als Nachrichtenmedium geworden ist.

Wer weiß, vielleicht kommt der Abschied vom System Putin schneller als wir Wodka sagen können
(planet-interview.de, Jakob Buhre)
Horst Kläuser über seine Zeit als Korrespondent in Moskau, Journalismus in Russland, Hofschreiber, die westliche Perpektive und den Kandidanten Dmitri Medwedew.

„Russen fahren total auf Neues ab“
(zoomer.de, Wladimir Kaminer, Video)
Wozu braucht Russland eigentlich einen neuen Präsidenten, wenn es mit dem alten auch nicht schlecht lief? Weil die Russen einfach total auf alles Neue abfahren, sagt Wladimir Kaminer zur Mentalität seiner Landsleute. Aber ist nicht das Bessere der Feind des Guten? Wie dem auch sei: Nicht der nächste, aber der übernächste Präsident wird auf jeden Fall wieder eine Glatze haben.

Matt Drudge: world’s most powerful journalist
(telegraph.co.uk, Toby Harnden)
Ten years ago, he was a reclusive, pasty-faced 31-year-old who, bashing away on his laptop in his grungy Hollywood apartment, shot to prominence when he threatened to bring down Bill Clinton’s presidency by breaking news of the Monica Lewinsky scandal (drudgereport.com).

Schalt mal um
(dasmagazin.ch, Michèle Roten)
Wer damit prahlt, keinen Fernseher zu haben, hat vor allem zu wenig Arroganz.

medienlese – der Wochenrückblick

Mohammed-Karikaturen, Schaffhausen-Lobbying, Weltwissen-Hauptquellen.

Schäuble will mehr Mohammed-Karikaturen„, hiess es am 27.02.2008. Doch schon einige Stunden später, am 28.02.2008, lautete der Titel „Karikaturen-Streit: Schäuble ruft nicht zum Abdruck auf„. Der Grund dafür? Die Zeit informierte die anderen Medien in einer Vorabmeldung und riss, jedenfalls gemäss Ansicht von Schäubles Pressesprecher, einen Satz aus einem längeren Streitgespräch aus dem Zusammenhang. Er nannte die Vorabmeldung der Zeit „sehr verantwortungslos“, konnte aber immerhin zugeben, dass Schäuble „im Wesentlichen“ diesen Satz gesagt habe: „Eigentlich müssten jetzt alle europäischen Zeitungen diese Karikaturen abdrucken, und zwar mit der Erklärung: Wir finden sie auch miserabel, aber die Inanspruchnahme von Pressefreiheit ist kein Grund, Gewalt zu üben.“

Jörg Ziercke, Chef des deutschen Bundeskriminalamts BKA, freute sich, bald mit Online-Durchsuchungen loslegen zu können und überraschte mit Informationen über Mittel, die genutzt werden: „Einerseits arbeiten wir an eigenen Programmen. Andererseits gibt es kommerzielle Produkte, die genutzt werden könnten.“
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Der Musiker 2.0
(klauseck.typepad.com/prblogger, Thomas Euler)
„Es ist kein Geheimnis, dass es der Musikindustrie in den letzten Jahren nicht besonders gut ergangen ist. Die CD-Verkaufszahlen befinden sich kontinuierlich auf dem absteigenden Ast und auch die legalen Download-Angebote können dies bis dato noch nicht kompensieren. Kurzum: Musiker müssen sich zunehmend bemühen, um mit der Musik ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.“

Der Erfolg des «Blicks» ist sein Misserfolg
(nzz.ch, ras.)
Niemand scheut sich mehr vor Boulevard-Themen.

Ohne Furcht vor den Schikanen
(zeit.de, Johannes Voswinkel)
In Russland kämpfen Provinzjournalisten tagtäglich um die Pressefreiheit.

„Männer sind extremer als Frauen“
(zoomer.de, Bas Kast, Video, ca. 1 Minute)
Warum es in Spitzenpositionen mehr Männer gibt als Frauen? Die Erklärung lautet gemeinhin: Männer lassen Frauen nicht in solche Positionen. Aber das ist nur zum Teil richtig, findet Bas Kast. Denn auch die Intelligenz spielt eine Rolle. Frauen sind zwar klüger als Männer, allerdings nur im Durchschnitt. Männer dagegen sind einfach extremer – auch extrem dumm oder eben extrem klug.

Was denken Muslime wirklich?
(sueddeutsche.de)
Radikal, extremistisch, hasserfüllt: Weltweit haben Muslime ein gewaltiges Imageproblem. Umso verblüffender wirken die Ergebnisse einer großen Gallup-Umfrage.

Henryk M. Broder konvertiert zum Islam
(welt.de, Anselm Neft)
Für viele völlig unvermittelt trat gestern einer der beliebtesten Autoren Deutschlands offiziell zum Islam über. Dabei hatte der Kulturjournalist des Jahres 2007 bislang gerade diese Religion immer besonders kritisch ins Visier genommen. GLASAUGE fragte nach den Gründen für den überraschenden Übertritt.

6 vor 9

«Blick ist die erste visuelle Zeitung» (+)
(werbewoche.ch, René Worni)
Im Gespräch erläutert Daniel Pillard, Leiter von Ringier Schweiz ad interim, was er sich vom neuen Blick erhofft, wie er seine Mannschaft drillen lässt und weshalb eine Formatveränderung das Dessert nach dem Hauptgang wäre.

Der Blogger-Schreck
(sueddeutsche.de, Stephan Weichert, Leif Kramp und Alexander Matschke)
Trotz digitaler Trends hat sich der Herausgeber Tyler Brûlé mit seinem Magazin Monocle durchsetzen können: Im Interview spricht er über seine trickreichen Print-Strategien.

«Ich möchte grosszügiger mit mir werden»
(schweizerfamilie.ch)
Er hat in seiner Karriere erreicht, was andere in fünf Leben nicht schaffen. Roger Schawinski erzählt, was ihn antreibt, wieso ihn Nichtstun tödlich langweilt und welchen Geist er vorleben will – auch mit Radio 1.

Hugo Egon Balder: „Mir fehlen die Spielwiesen“
(derwesten.de, Jürgen Overkott)
Sat.1 hat dem ZDF ein Schnippchen geschlagen. Beide Sender suchen Musicalstars. Und die Berliner starten zuerst – am Freitag, 20.15 Uhr, mit der zehnteiligen Castingshow „Ich Tarzan, Du Jane“. Ein Gespräch mit Sat.-Moderator Hugo Egon Balder.

SPD-Kurswechsel – Das Mediendebakel des Kurt Beck
(ndr.de, Video, 12:23 Minuten)
Sie trafen sich im piekfeinen Restaurant „Parlament“ in Hamburg – sechs Tage vor der Wahl: Kurt Beck, Michael Naumann, Günter Grass und sechs Journalisten. In der vertraulichen Runde plauderte Beck auch über die Möglichkeit, Andrea Ypsilanti in Hessen mit den Stimmen der Linken zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen. Ein Journalist der Runde berichtete über das, was eigentlich vertraulich bleiben sollte. Die Hamburger SPD geriet so kurz vor dem Urnengang unter Druck und die Bundes-SPD erlebte ihr mediales Desaster. Zapp über vertrauliche Hintergrundgespräche und die Folgen für die Hamburg-Wahl.

NZZ zieht Artikel über Ospel zurück
(cash.ch)
Die NZZ schrieb kritisch über Ospel. Jetzt wurde der Artikel vom Archiv entfernt.

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Rat mal, wie das klingt
(zeit.de, Matthias Schönebäumer)
Das amerikanische Herrenmagazin „Maxim“ rezensiert das neue Album der Bluesrockband The Black Crowes. Dumm ist nur: Der Kritiker hat die Platte gar nicht gehört.

Screencast: erster Blick auf blogoscoop
(upload-magazin.de, Jan Tißler, Screencast, 13:04 Minuten)
Unter dem Namen blogoscoop entsteht derzeit ein neues Statistik- und Rankingangebot für Weblogs. Momentan befindet sich das Projekt noch in einer sehr frühen Phase und rund 30 Blogs testen den Dienst. Ich habe mir das einmal für Euch angesehen und zeige Euch im Video, wie blogoscoop derzeit aussieht und was es schon kann.

Kochen vor Wut
(sueddeutsche.de, Johannes Boie)
Der Betreiber einer Kochwebsite verschickt Hunderte Abmahnungen, weil Nutzer Fotos von seiner Seite kopieren. Für die Betroffenen ist die Seite nichts als ein „gigantischer Köder“.

„The Connection Has Been Reset“
(theatlantic.com, James Fallows)
China’s Great Firewall is crude, slapdash, and surprisingly easy to breach. Here?s why it?s so effective anyway.

Abgestempelt
(chinablog.ch, Lu Hai Rui)
„Seit gestern Morgen bin ich Besitzer eines exklusiven, absolut einmaligen CASHdaily-Stempels, angefertigt im Auftrag der Lokalregierung meines Wohnbezirks.“

Abt. Wie dumm ist eigentlich 20 Minuten?
(infam.antville.org, vanpipe)
„Barack Obamas Erfolg weckt auch Ängste. Kann ein schwarzer Präsident in den USA wirklich überleben?“

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