Archiv für 6 vor 9

medienlese – der Wochenrückblick

Radio Multikulti und „Polylux“ gestrichen, Mitarbeiter und Journalisten ausgeforscht, Verweigerer unerwünscht und Fußball-Quoten nur stabil.

Der RBB streicht „Polylux“, Moderatorin Tita von Hardenberg gibt Durchhalte-Parolen im Internet: „Von Polylux bleibt Polylog. Nach dem Fernsehen kommt das Netz.“ Für das ebenso eingesparte Radio Multikulti machen sich unterdessen Unterstützer stark. Unser Kommentar: „Sparen am falschen Ende.“

Konzernsicherheit – ein Wort macht Karriere. Es hat etwas vom Sound aus alten Wallraff-Tagen, als deutsche Unternehmen bewaffnete Einheiten aufstellten. Diesmal wird nicht gleich geschossen, sondern elektronisch überwacht. Nach Lidl gibt es nun auch schwere Vorwürfe gegen Burger King. Mitarbeiter sollen intern bespitzelt worden sein, berichtet die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten. An Meldungen dieser Art hat man sich beinahe gewöhnt – wo eine Kamera, da auch Überwachung.

Read On…

6 vor 9

Interview: Burda fordert klare Grenzen für ARD und ZDF
(FAZ, Michael Hanfeld)
Hubert Burda ist dagegen: Frauen-Boxen als Grundauftrag der Öffentlich-rechtlichen? Und das ganze noch im Internet? Zentrale Forderung: „dass die Angebote von ARD und ZDF nur für eine begrenzte Zeit – sieben Tage – verfügbar sind.“ Tagesschau-Chef Kai Gniffke bloggt zurück.

15 Jahre jetzt-Journalismus
(jetzt.de, Tobias Kniebe)
„In dieser Woche ist es 15 Jahre her, dass erstmals ein jetzt-Magazin der Süddeutschen Zeitung beilag. Aus diesem Grund gibt es online auf jetzt.de in dieser Woche einen Blick ins Archiv: 15 Jahre jetzt-Journalismus, als gedrucktes Heft, als Online-Magazin und als jetzt-Kosmos …“

„Afrika ist kein Land“
(Neue Gegenwart, Frank Windeck)
„Welche Nachrichten erreichen uns vom schwarzen Nachbarn? (…) Immer mehr afrikanische Internetseiten gehen an den Start. Immer mehr Blogs werden geschrieben, immer mehr digitale Fotos oder auch Videos eingestellt. Für den proaktiven europäischen Mediennutzer ist dies eine Fundgrube an Informationen, die nicht überschätzt werden kann.

Interview: Die Langeweile Maxim Billers (PDF)
(Galore, Patrick Wildermann)
„Wie alle Heuchler neige ich zum Pathos, auch in der Liebe. Und am Ende werde ich dann doch wieder ganz kalt. – Ist Pathos ein negativer Begriff für Sie? – Pathos ist scheiße. Pathos ist immer Lüge. – Aber Pathos hat doch auch etwas Opernhaftes, es transportiert große Gefühle. – Sie müssen mich bitte irgendwas fragen, ich will jetzt nicht diskutieren.“

Sonderseite 700 Folgen „Tatort“
(FAZ.net)
Unter anderem „Einsame Wölfe und Gruppendynamiker, starke Frauen und sensible Männer, alte Hasen und junge Hüpfer und demnächst ein geschiedenes Ehepaar“ oder „Und Schimanski warf zwei rohe Eier ein“.

Wired erklärt die Formel 1 (Lesetipp)
(Wired, Mark Seal)
„Of all the copy shops in all of England, Trudy Coughlan had the rotten luck of walking into Document Image Processing. (…) Thus began the biggest scandal ever to rock the world of Formula One racing.“

6 vor 9

RBB killt Radio Multikulti und „Polylux“
(taz, Juliane Wiedemeier und Steffen Grimberg)
„Der RBB schafft mit ‘Polylux’ eine seiner wenigen prestigeträchtigen Zulieferungen für die ARD ab – und Europas erste multinationale Hörfunkwelle gleich dazu.“ Auf Spiegel Online höhnt Christian Buß zum „Polylux“-Ende vom „Burn-out in der Partyzone“.

Sat.1 schiebt Niels Ruf ab
(dwdl.de, Uwe Mantel)
„Zuletzt holte die ‘Niels Ruf Show’ am späten Freitagabend nur noch miserable 2,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Nun reagiert Sat.1 und verschiebt die Late Night weiter in die Nacht.“ So gebt ihm doch ein wenig Zeit!

Gaming-Zeitschriften: Die Spieler im Überblick
(Magaziniac.Blog, Evil)
„Fallende Auflagen, Monokultur im PlayStation-Segment und bereits einige Todesfälle (NMag Print, play vanilla, Sims 2 – Das offizielle Magazin) sind auch im Jahre 2008 bei den Spieleheften keine Überraschung. Doch was gibt es eigentlich noch Kiosk?“

Lifestyle für Lau
(horizont.net)
Ein neues Lifestyle-Magazin im Pocket-Format macht den Preiskampf der Frauenzeitschriften gar nicht erst mit: Chill kostet nichts. Die erste Ausgabe erscheint für das Rhein-Main-Gebiet, Hamburg, München, Köln oder Berlin könnten folgen.

Wall Street Journal mit neuem Chefredakteur
(sueddeutsche.de)
„Medienmogul Rupert Murdoch demonstriert seinen Einfluss: Nur wenige Monate nach der Übernahme des Wall Street Journal macht er seinen Vertrauten zum Chefredakteur.“

Staatsfeindin Nummer eins
(NZZ Online, Beat Bumbacher)
„Wenn in Jemen eine Zeitung ihre Auflage steigern möchte, dann bringt sie auf ihrer Titelseite ein Bild von Jane Novak. Die 46-jährige amerikanische Hausfrau und Mutter von zwei Kindern hat es in dem südarabischen Land dank ihrem Internet-Blog zu erstaunlicher Berühmtheit gebracht.“

6 vor 9

Fußball-Mobiliserung in Schweizer Medien
(Eurospuk 08, Ballerina)
„Was machen eigentlich die grossen Schweizer Medienportale in Sachen Euro? Wenig bis gar nix, viel PR und weitgehend infantile Wettbewerbli – zeigt ein kleiner Rundgang. „

Korrespondenten fehlt Zuwendung
(taz, Steffen Grimberg)
„Viele Korrespondenten von ARD und ZDF sind genervt: Berichte seien oft einseitig – und manche Redaktionen so ahnungslos, dass man ihnen ‘Afghanistan’ buchstabieren müsse.“

Kritik an „Geheimprojekt Traumhochzeit“
(medienpiraten.tv, Peer Schader)
„Ist das wirklich so eine gute Idee? Oder hat RTL 2 vielleicht endgültig jeglichen Respekt vor der Würde der Protagonisten verloren, die der Sender durch seine miesen kleinen Dokusoaps schleust, um zwischendurch ein paar Werbespots verkaufen zu können?“ Es ist halt Privatfernsehen.

Schwedische Gratiszeitung eingestellt
(NZZ, Ingrid Meissl Årebo)
„Der norwegische Medienkonzern Schibsted kauft 35% der Aktien von Metro Schweden, welche die Gratiszeitung ‘Metro’ herausgibt. Gleichzeitig stellt Schibsted das eigene, verlustbringende Pendlerblatt ‘Punkt SE’ per sofort ein“

„Zeitungen und Zeitschriften haben Zukunft“
(Tages-Anzeiger, Judith Wittwer)
Springer-Chef Mathias Döpfner im Interview. Frage: „Wie bei praktisch allen Tageszeitungen bröckelt aber auch bei Ihrer ‘Bild’ die Auflage.“ Döpfner: „Und die Rendite steigt Jahr für Jahr, nun schon zum fünften Mal auf einen historischen Höchststand. Hinzu kommt: Wir verdienen mit Bild.de seit vier Jahren gutes Geld.“

Medienstunt für 40 Euro
(medienrauschen.de, Jörg-Olaf Schäfers)
„Sie sind Neonazi und wollen für kleines Geld maximale Aufmerksamkeit? Kein Problem, mit weniger als 40 Euro können Sie einen PR-Stunt in führenden deutschen Medien platzieren.“

6 vor 9

Hoffen auf Ringiers Medialab
(medienspiegel.ch, Martin Hitz)
„Bleibt zu hoffen, dass Ringiers neues mediaLAB nicht ausschliesslich aus Softwareentwicklern bestehen wird, sondern dass Techies gemeinsam mit Journalisten und Redaktoren an neuen Ideen und Projekten arbeiten werden.“

MySpace startet Serie
(FAZ, Philipp Vetter)
Digital, sozial, härter als herkömmliches Fernsehen: Murdochs MySpace startet mit „CandyGirls“ eine neue deutsche Fernsehserie (NDF): „Jedes ‘Candy Girl’ hat ein MySpace-Profil, auf dem es Weblogs führt und Video-Tagebücher, als gehe es um eine reale Person und nicht um eine Rolle.“ Was für ein Fake!

Null Überraschung bei den „Superstars“
(medienpiraten.tv, Peer Schader)
„Heute hat RTL ? wie üblich ? die Votingergebnisse der Entscheidungsshows veröffentlicht … Diese Statistiken müssen bis zur letzten Show eines der bestgehütetsten Geheimnisse dieser Erde sein, die der zuständige RTL-Redakteur vermutlich mit seinem Leben verteidigen wird.“

Grand-Prix-Kandidaten in Wort und Bild
(Lukas Heinser und Stefan Niggemeier)
„43 hoffnungsvolle Kandidaten singen in Belgrad über das Leben, das Universum und den ganzen Rest. Eine Handreichung …“ Fleißpreis, meine Herren!

Hyperlocal Journalism – Fehlanzeige!
(The Journalism Iconoclast, Patrick Thornton)
„The irony is that the local reporting is where newspapers and journalists could be hitting home runs. Instead, we find decreasing amounts of good, local reporting. Journalists are being asked to do more with less ? AKA produce shallower content.“

Video: Der Wortschwall
(BuzzFeed)
Gestelzte Langeweile vom Papier abnuscheln oder doch lieber wütend brüllend: „Keith Olbermann says ‘Shut the hell up!’ to President Bush in the Special Comments segment.“ Wenn die politische Kultur es erlaubt.

6 vor 9

Verleger dürfen in den Presserat
(werbewoche.ch)
„Nach langer Bedenkzeit hat der Journalisten-Berufsverband Impressum dem Beitritt der Arbeitgeber zum Presserat zugestimmt.“ Jetzt hofft Impressum, dass die Verlegerschaft einen Gesamtarbeitsvertrag für die Deutschschweizer und Tessiner Pressejournalisten akzeptiert.

Wider die Gratiskultur
(Financial Times, Edwy Plenel)
„Wenn journalistische Inhalte verschenkt werden, dominieren überall dieselben Agenturformate, schnelle Wegwerftexte ohne Haltbarkeit und ohne Hintergrund“, schreibt der Gründer der französischen Online-Zeitung Mediapart und ehemalige Leiter der Le-Monde-Redaktion.

Blog auf Augenhöhe
(Tagesspiegel, Leonard Novy)
„Die ‘Huffington Post’ entwickelt sich zur zentralen Informationsquelle für Millionen Amerikaner, und auch die Politik kommt nicht mehr an ihr vorbei. Als Obama sich nach öffentlichem Druck von seinem Ex-Pastor distanzieren musste, tat er dies in der ‘Huffington Post’.“

Vanity Fair kippt Anspruch
(Medienrauschen, Thomas Gigold)
„Von einem Magazin mit Inhalt ist man zum Magazin zum Durchblättern geworden.“ Übrig bleibt „eine Kopie von Gala und Bunte„.

Filmzensur 1968
(SF 1 Kulturplatz, Markus Imhoof)
„In meinem zweiten Studentenfilm ‘Rondo’ rekonstruierte ich mit Strafgefangenen den Alltag im Zuchthaus (…) Der Regierungsrat des Kanons Zürich verbot nach der Premiere öffentliche Vorführungen des Films mit der Begründung, ein Studentenfilm sei nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.“

Amok (Lesetipp)
(Das Magazin, David Grann)
„Ein Mann, ein Buch, ein Mord. Ist der Autor der Täter? Wie ein Kommissar einen Fall zu seiner Obsession macht.“ Übersetzung aus dem New Yorker.

medienlese – der Wochenrückblick

Geburtstag bei Ringier und Tessiner Zeitung, Freude bei Oliver Gehrs Dummy-Verlag, harte Kritik an den Mediatheken der ARD, beliebter Link auf Bildquellen.

Feierte mit über tausend Gästen in Luzern: Michael Ringier auf der Feier zum 175. Firmenjubiläum (Bild Keystone/Urs Flueeler)Ringier feierte in Luzern 175. Geburtstag. In der NZZ gab es anlässlich einen Rückblick auf die Firmengeschichte und einen (kleinen) Ausblick auf die digitale Zukunft. Wer alles zu Gast bei dem größten Medienunternehmen der Schweiz war, lässt sich beim Durchklicken der Bildstrecke auf persoenlich.com erahnen. Auch der bei Ringier als Berater unter Vertrag stehende Ex-Kanzler Gerhard Schröder kam zur Feier – dafür war die Investition also gut.

Read On…

6 vor 9

Ringier feiert Geburtstag
(NZZ, Rainer Stadler)
„Heavy Metal, Volkstümliches, Stars und Sternchen: Die ungewöhnliche 175-jährige Geschichte des Medienhauses Ringier.“ Gleich daneben (Isabelle Imhof): „Zum Geburtstag schenkt sich die Firma ein Kompetenzzentrum für digitale Medien. Das ‘Medialab’, offizielle Lancierung ist am 16. Mai, will die Möglichkeiten bestehender und künftiger Technologien dazu nutzen, Inhalte digital aufzubereiten und zu vermitteln.“

Aggression gegen „Systemjournaille“
(taz, Andreas Speit)
„Die rechte Gewalt gegen Journalisten habe besorgniserregende Brutalität erreicht, berichtet der DJV. In Hamburg ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen gezielter Übergriffe am 1. Mai.“

Die Kunst des Hintergrunddetails
(Goncourt’s Blog)
Die Medien über Ausschreitungen gegen Einwanderer in Italien: „Wird ein illegales Flüchtlingsboot entdeckt, ist von Menschenhändlern die Rede, es wird quasi aus humanitären Gründen empfohlen, den Flüchtlingen in ihrem eigenen Interesse das Ankommen an der italienischen Küste mit allen Mitteln zu verweigern, um ‘Schleuserbanden’ das Handwerk zu legen.“

The World?s Most Dangerous Gangs
(Foreign Policy)
„Their darkest dealings often go unreported and unnoticed. But from Nairobi to São Paulo, many urban gangs are becoming more sophisticated, more brutal, and more powerful than ever.“

Jesus Made Me Puke (Lesetipp)
(Rolling Stone, Matt Taibbi)
„I had joined Cornerstone ? a megachurch in the Texas Hill Country ? to get a look inside the evangelical mind-set that gave the country eight years of George W. Bush.“

Roger Willemsen über das Reisen
(Gotorio, Thomas Knüwer)
Der „toll begabte Tausendsassa, nervensägende Brausekopf und genialische Scharlatan“, so nannte ihn der Spiegel, im kurzen Videointerview über das Reisen, Essen, Nächtigen – und schlimme Erlebnisse.

6 vor 9

Diekmann, der schreibende Trau-Reporter
(sueddeutsche.de, Hans-Jürgen Jakobs)
Kohl, Kirch, Kai: „Ein Kanzler a. D., ein Medienmogul a. D. und ein Chefredakteur im Dienst – Helmut Kohl heiratete noch einmal“, die Bild-Zeitung berichtet. „Sehr matt glänzte der Journalismus an diesem Tag.“

Hört die Signale
(Weltwoche, Roger Köppel)
Roger Köppel hat Angst: „Politiker und Journalisten warnen vor ‘Volksabsolutismus’ und ‘Pöbelherrschaft’, wenn abweichende Meinungen erklingen. … Die Aushöhlung der Demokratie ist im vollen Gang.“

Das ganze Elend des Systems ARD
(JakBlog, Christian Jakubetz)
Die Inhalte der Mediathek seien „ziemlich eindeutig föderalistischen Missbildungen“ geschuldet, nur so könne „ein eher kümmerlicher 9-Minuten-Beitrag über ‘Balkonpflanzentrends- und Pflege’ aus der ‘Landesschau Rheinland-Pfalz’ auf der Startseite online“ stehen.

Vom YouTube-Hit zur Fernsehsendung
(Tages-Anzeiger, Walter Niederberger)
National Geographic hat aus einem YouTube-Clip eine ganze Sendung gestrickt. „Der Erfolg der Tieraufnahme ist ungewöhnlich, weil Youtube in erster Linie wegen der Musikclips und der teils peinlichen, teils erheiternden Selbstdarsteller bekannt ist.“

Out With the Boys for a Night of Numbering (Lesetipp)
(New York Times, Katherine Zoepf)
„I?d seen groups of young Saudi men out ‘numbering’ – chasing cars containing young girls and trying to give the girls their phone numbers via Bluetooth, or by holding written phone numbers up to their car windows. When a Saudi girl I knew told me that her friend?s older brother would be willing to take me out numbering with his friends, I leaped at the chance.“

The Day There Was No News
(Flickr, Pixelsurgeon)
„Today there was no news. And here is the proof.“ Video-Collage aus BBC-Nachrichtensendungen.

6 vor 9

Interview: Carolin Emcke über ihr RAF-Buch
(Zeit Online, Carolin Ströbele)
„Man rührt an das biografische Selbstverständnis vieler Individuen und an das kollektive Gedächtnis der Gesellschaft mit dem Schreiben über die RAF. Es war anstrengend, sich diesen Fragen anzunähern. Immer diktiert die Angst, missverstanden zu werden, immer untergräbt die Scheu vor Applaus von ‘der falschen Seite’ oder Angriffe von ‘der richtigen Seite’ das Schreiben.“

Fußballverein droht Journalisten
(taz, Klaus Raab)
Bayern München gegen Süddeutsche Zeitung: „Im Interview darf Star-Fußballer Franck Ribéry alles sagen. Nur gedruckt wird es nicht unbedingt – wenn es nach dem Willen von FC Bayern geht. Und wenn die ‘Süddeutsche Zeitung’ es doch tut?“

Wer testet die Tester?
(Brand Eins, Peter Laudenbach)
„Verbraucherschutz ist ein Geschäft, bei dem viele Anbieter um Aufmerksamkeit konkurrieren. Das sorgt vor allem für eines: Verwirrung.“ Text aus der April-Ausgabe, seit diesem Monat online.

Interview: Zattoo als Wegelagerer?
(persoenlich.com, David Vonplon)
Das findet zumindest ein großer deutscher Privatsender. „Diese Aussage ist schon sehr weit hergeholt. Zumal von einem Sender, der Kabelnetz- und Satellitenbetreiber Geld bezahlt, damit er übertragen wird. Von uns erhielte der Sender Geld für die Übertragung“, sagt Dominik A. Schmid von Zattoo. Die Werbeeinnahmen liegen zur Zeit bei 100.000 Franken im Monat, sollen aber dieses Jahr deutlich steigen.

Bitterböser Cartoon
(oscio.org, Marc)
Wie das Logo der olympischen Spiele 2008 entstanden ist, zeigt ein drastischer Cartoon, der die Situation der Menschenrechte in China anprangert.

„Omnipräsente Schmunzel-Maus“
(clap-club.de)
Cameron Diaz ist derzeit nur auf 5 von 31 Fernsehzeitschriften am Kiosk. Magere Quote.

Blättern:  1 ... 169 170 171 ... 221