Archiv für 6 vor 9

6 vor 9

Amstetten (Bild Keystone/AP/Ronald Zak)„Der Expertenbefragungswahn“
(medienspiegel.ch, Andrea Masüger)
„Ein Wunder, dass bisher noch kein Hautarzt zum Thema ’18 Jahre ohne Sonnenlicht’ befragt wurde und dass sich noch kein Architekturprofessor zu bautechnischen Aspekten des Kellerverlieses zu äussern hatte. Aber das alles wird bestimmt auch noch kommen.“

Charlotte Roche (Bild Keystone)Frauenbewegung verkommt zum Karrierecoaching
(SZ, Barbara Gärtner)
„Ach, es hätte eine feine Debatte werden können, aber bisher ist es leider nur fades Beleidigtsein. … Die Wir-Mädchen-um-die-Dreißig-Bücher schaffen vielleicht eine lipglossschnutige Betroffenen-Peer-Group, die Interessenpolitik betreibt. Sowas macht auch der Bauernverband. Das ist okay, aber die Emanzipation kommt so keinen Schritt voran.“

Face-CoverNeues Magazin macht auf Tempo
(dwdl.de, Jochen Voß)
Das Face-Magazin berichtet über Schauspieler, Meinungsmacher, Musiker, Künstler und Trendsetter. „Für’s Erste lässt sich festhalten, dass man mit Face durchaus eine angenehme bis anregende Stunde verbringen kann. Das gelingt heute auch nicht mehr vielen.“

Die Agentur hat immer recht
(Stefan Niggemeier)
Hat sie natürlich nicht, auch über den Ticker laufen Falschmeldungen oder unglückliche Formulierungen. Etwa „Holocaustgegner“ statt „Holocaustleugner“. Doof nur, wenn blind abgeschrieben wird. Mindestens tagesschau.de, Netzeitung, Rheinische Post, SWR, Focus, Berliner Morgenpost, Frankfurter Rundschau, Welt und N24 sind reingefallen.

Jeff Jarvis über Internet und Journalismus
(elektrischer-reporter.de, Mario Sixtus)
Gähn, noch so ein langweiliges Video? Nein, denn BuzzMachine-Gründer und Hansdampfinallengassen-Journalist Jeff Jarvis bringt die aktuellen Entwicklungen auf den Punkt. Wenn man nur ein Video zum Thema …

Bloß nicht verzetteln
(Seth Godin)
The Times needs 50 more bestseller lists, 20 more trusted stories about real political fact and insight, ten more cultural touchstone features… and a lot less filler, a lot less copycat stuff and nothing, nothing about Barbara Walters.“

6 vor 9

Öffentlich-rechtliches Wunschkonzert
(faz.net, Daniel Bouhs und Peer Schader)
15 Vorschläge werden der Rundfunkkommission der Länder mit auf den Weg gegeben. Die trifft sich heute und berät über die Zukunft von ARD und ZDF.

Alice Schwarzer„Alphamädchen“ antworten Alice Schwarzer
(SZ, Meredith Haaf, Susanne Klingner und Barbara Streidl)
Die „Wellness-Feministinnen“ schreiben: „In unserer Generation gilt es als gesetzt, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind. Findet sich eine Frau plötzlich trotzdem in einer Rolle wieder, die sie sich so nie gewünscht hatte, dann ist sie eben selbst schuld, hat sich nicht genügend angestrengt. Wer meckert, gibt sich als Versagerin zu erkennen in einer Gesellschaft, in der doch angeblich alles möglich ist.“

Zu groß geratene Sonnenbrillen
(taz, Martin Reichert)
Die Neon ist ein erstaunliches Phänomen, findet Martin Reichert in der taz. Sie wird „in München gemacht von Vertretern einer Generation, deren geistiges und ästhetisches Zentrum eher in Berlin liegt. … Die Generation Umhängetasche … nimmt das Leben nicht ernst, sondern setzt es stets in Anführungsstriche. Man lebt im Dauerprovisorium und liest – bis es endlich losgeht – Neon.“

Pssst, die Werbung
(The Guardian, Mark Sweney)
„The days of having to dive for the remote control to turn down noisy TV commercials look to be numbered, with new rules set to be introduced banning excessively loud ads.“

Let’s have more fun
(Poynter Online, Amy Graham)
Gegen die miesmachenden Denkverbote im Journalismus: „… right now is a time of immense opportunity for journalism and journalists to take on a broader and even more vital role in society.“

Alice Schwarzer

„The Queen of the New Age“ (Lesetipp)
(New York Times Magazine, Mark Oppenheimer)
Reich durch Lebensratgeber und Neugeist-Bewegung: Louise Hay ist eine der meistgelesen Autorinnen der Welt. Den Verlag dazu besitzt sie auch gleich. „The announcement of the National Book Award finalists means nothing at Hay House. The hundred-odd employees at Hay House headquarters in an office park in Carlsbad, Calif., are not the publishing girls and guys of New York. … But they are brilliant students of spiritual hunger, a symptom of modernity that, along with oil and war and sex, may be one of the best business models of all.“

6 vor 9

München hui, Hamburg pfui
(Newsroom)
Das Landgericht Hamburg hat geurteilt, dass Redaktionen und Journalisten für falsche Behauptungen in O-Tönen haften – während das Oberlandesgericht München in einem anderen Urteil die Verbreiterhaftung eingeschränkt hatte.

EU will Bürgermedien stärken
(golem.de, Robert A. Gehring)
„Der Kulturausschuss des EU-Parlaments bereitet einen Bericht über Maßnahmen zur Unterstützung alternativer Medien in Europa vor, um ‘eine pluralistische Medienumwelt und kulturelle Vielfalt zu garantieren’. Vorgeschlagen werden unter anderem Fördermaßnahmen für ‘Community-Medien’.“

Nichts mehr übrig von Niels Ruf
(Jungle World, Julia Bernstein)
„… schlechte Gags und noch langweiligere Gäste. Bereits nach der ersten Minute war einem klar, dass über allem die Aura des Gescheiterten lag.“

Mr. BoingBoing im Interview
(Debug, Sascha Kösch)
Cory Doctorow ist „Tausendsassa, Medienaktivist und Autor in hornbebrillter Personalunion“ und einer der Köpfe hinter BoinBoing.net, dem Präsentierteller des ausgemachten Wahnsinns und aller erdenklicher Internet-Kuriositäten.

Weg mit dem Mantel
(media-ocean.de, Steffen Büffel)
Fünf Thesen: Lokalzeitungen sollen auf den überregionalen Mantel verzichten, „magazinig“ und crossmedial daherkommen, ein kleineres Papierformat wählen, weniger machen und dafür guten Journalismus bringen und sich ins Internet wagen.

„Kitsch, Kot und Kommerz“
(NZZ Folio, Veronika Schöne)
Kurioses aus der Kunstwelt: Die kitschigsten Landschaften, der dreisteste Fälscher, die perfideste Zerstörung, der letzte Skandal …

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Falsch und gefährlich
(Das Magazin, Reto E. Wild)
„In welcher Art das Gros der Schweizer Medien über Israel informiert und bewusst oder unbewusst wesentliche Fakten vorenthält, hat sich in den letzten Monaten besonders bei der Berichterstattung über den Gazastreifen gezeigt.“

Gegen den Wellness-Feminismus
(faz.net, dpa)
In Büchern wie „Neue deutsche Mädchen“ und „Wir Alphamädchen“ wird nur ein Wellness-Feminismus propagiert, ätzte Schwarzer bei der Entgegennahme des Ludwig-Börne-Preises in Frankfurt. Dabei sei Zwangspostitution weiter „ganz und gar ungeil“. Laudator Harald Schmidt war ganz bei ihr: „Zeig mir wo die Girlies sind!“

Hinsehen gegen Nazis
Die Zeit hat die Seite „Netz gegen Nazis“ gestartet: „Hier finden Sie alles, was Sie über Rechtsextremismus wissen müssen, täglich mehrmals aktualisiert von unserer Redaktion. Helfen Sie, die zwölf wichtigsten Fragen im Umgang mit Neonazis zu beantworten. Und diskutieren Sie mit anderen Nutzern über Ihre Erfahrungen.“ Mit täglicher Presseschau.

Große Erwartungen an Krimiserie KDD
(dwdl.de, Uwe Mantel)
„Aufatmen beim ZDF wie auch bei Kritikern: Die mehrfach preisgekrönte, in Staffel 1 aber eher schwach gelaufene Serie ‘KDD’ startete solide in die neuen Folgen.“ Im Fernsehlexikon gibt’s die Langfassung eines Werkstattgesprächs mit KDD-Autor Orkun Ertener von Stefan Niggemeier.

Gott weint jetzt
(Spiegel Online, Antonie Rietzschel)
„16.000 Jugendliche aus evangelikalen Gemeinden und Freikirchen in Deutschland treffen sich von Mittwoch bis Sonntag in Bremen. Sie besuchen Musikfestivals, Seminare, Workshops und Gottesdienste. Es könnte eine große Party für junge fromme Leute sein, aber das ‘Christival’ will mehr – und genau darum ist es so umstritten.“

Willkommen in der Blogosphäre
(Gawker.com, Pareene)
„Atlantic contributor Jeffrey Goldberg started his very first blog this week, with a charmingly naive post mostly about how he knows nothing about blogging … Lord fucking save us.“

medienlese – der Wochenrückblick

Mehr Ausrufezeichen, Ringier loves Tamedia, 8-Jähriger abgemahnt.

Studierende der International School of Management (ISM) liessen 500 Blogtexte gegen 500 journalistische Kommentare antreten: „Im Rahmen der Studie wertete das Team Blogs aus, die im Ranking der Deutschen Blogcharts von Oktober 2007 Spitzenplätze belegten. Verglichen wurden sie mit Kommentaren aus zehn deutschsprachigen Leitmedien.“ Festgestellt wurde, dass sich in Blogtexten mehr englische Begriffe und mehr Ausrufezeichen finden. Auch das Wort „ich“ ist überproportional vertreten. Fazit: „Die Unterschiede in der sprachlichen Gestaltung sind fundamental.“
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6 vor 9

Revoluzzer aus dem Netz
(zeit.de, Video, 7:55 Minuten)
Jeff Jarvis (buzzmachine.com) erzählt im Videointerview, wie er 2001 den Schockwellenreiter las und verlinkte. Er glaubt nicht daran, dass man Angst vor Verlust der Privatsphäre haben muss (wie es die ältere Generation hat), sondern daran, dass im Internet etwas zurück kommt, wenn man etwas preis gibt.

Jugenderinnerungen der neuen Rentner
(nzz.ch, ras.)
Rainer Stadler ermüden die Erinnerungen der Medien an die 68er: „Wer bereits mehrere solcher Jubiläen durchgemacht hat, mag sie ermüdend finden. Vor allem dann, wenn diese gleichsam rituell abgehandelt, wenn keine neuen Perspektiven eröffnet werden. Ein Blickwechsel scheint auch im vierzigsten Jahr danach kaum möglich. Das Erzählmuster Memoiren herrscht vor. Im Mittelpunkt stehen wieder die damaligen Akteure, die milde auf ihre wilden Jugendjahre zurückblicken.“ Mich ebenfalls: „Die Schildkröte Alter holt jeden – auch den rollenden Stein von 1968“ (blog.ronniegrob.com).

Der Schönwettermacher
(weltwoche.ch, Daniele Muscionico)
„An der Spitze des Tages-Anzeigers steht ein Mann, der sich früher ‘Che’ nannte. Anfangs gab niemand Peter Hartmeier eine Chance, heute ist er akzeptiert, was in dieser Redaktion etwas heissen will. Sein Optimismus hat ihm viel geholfen.“

Paparazzi in Bäumen vor Psychiatrie
(taz.de, Ralf Leonhard)
„Amstetten wird seit dem Inzestfall von Reportern belagert. Einige versuchten, sich als Ärzte in das Krankenhaus einzuschleichen, um an Fotos zu kommen.“ Dazu: Hyänen am Horrorhaus (zeit.de, Nina Horaczek)

Interview mit Staatsminister Bernd Neumann (exklusiv)
(medienhandbuch.de)
Bernd Neumann: „Die von Ihnen zitierten Untersuchungen zeigen lediglich, dass die Printnutzung junger Leserinnen und Leser ebenso stetig wie deutlich zurückgeht. Sie belegen aber nicht, dass die Zeitungen und Zeitschriften ihre Funktion als politische Leitmedien verloren haben.“

„Infiltration von Meinung“
(faz.net, Michael Hanfeld)
„Es gibt Stücke im Fernsehen, denen schadet ein später Sendezeitpunkt gar nicht. Für den Film ‘Quoten, Klicks & Kohle‘ von Thomas Leif, den das Erste Mittwochabend um kurz nach halb zwölf zeigte, gilt das ganz besonders. Denn nach einem solch peinlichen Stück der Selbstbeweihräucherung und einem solchen Ausmaß manipulativer Techniken muss man lange suchen.“

6 vor 9

Quoten statt Voten
(medienheft.ch, Gerti Schön)
„Kurzatmige Nachrichten über aufgeblasene Bagatellen bestimmen die Berichterstattung über die Vorwahlen in den USA: Ob nun angebliche Heckenschützen in Bosnien, radikale Prediger oder „frustrierte Wähler“ – kaum jemand, der nicht aufgeboten würde, um die Stimmung gegen die demokratischen Präsidentschaftskandidaten anzuheizen. Dabei geht es mehr um Quoten als um Voten.“

„Man muss lernen, anonym zu bleiben“
(zeit.de, Götz Hamann)
„Netzsurfer tragen selbst Verantwortung, sagt der oberste Datenschützer von Google. Peter Fleischer über die Spuren, die Nutzer hinterlassen – und über das, was der amerikanische Internetkonzern damit anstellt.“

Der Hakenkreuzzug
(spiegel.de, Ansberg Kneip)
„Wie Google Earth bei der Entnazifizierung der Welt hilft.“

„Gegen eine reine Mantellösung würde ich mich wehren“
(persoenlich.com, David Vonplon)
„Letzten Samstag ist der „Bund“ in die Räumlichkeiten der „Berner Zeitung“ am Dammweg gezogen. Folgt auf die geografische Zusammenlegung der Zeitungen auch eine redaktionelle? Laut „Bund“-Chefredaktor Artur K. Vogel sind solche Befürchtungen aus der Luft gegriffen: „Wir versuchen, uns klar von der ‘BZ’ abzugrenzen“, erklärt er im Interview mit „persoenlich.com“ und übt scharfe Kritik an Medien, die anderslautende Berichte publizierten.“

Da geht was
(blick.ch, Lu Hai Rui)
„China ist ein ziemlich grosses Land, und in einem ziemlich grossen Land passieren ziemlich kuriose Dinge. In den vergangenen Wochen habe ich allerlei Zeitungsausschnitte für Sie gesammelt, liebe Leserinnen und Leser, und bin stolz, Ihnen nun die zehn verrücktesten Kurznachrichten des Frühlings präsentieren zu dürfen.“

Ein offener Brief vom Internet zum Tag des Geistigen Eigentums
(tim.geekheim.de)
Nach „den Kulturschaffenden“ schreibt nun auch „das Internet“ einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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Bierfreunde helfen einander
(taz.de, S. Grimberg und T. Landsberg)
„Lidl bemüht sich nach dem Spitzelskandal weiter um Schadensbegrenzung. Und nicht nur ‘Bild’ kämpft mit. Aus Krisen-PR wird Hofberichterstattung.“ Siehe auch „Wir vertrauen Lidl – vertrauen Sie uns!“. Weiter unten im Bild-Text: „Informieren Sie sich bei www.lidl.de“.

Bedeutung der Zeitungen für die Demokratie
(bmi.bund.de, Wolfgang Schäuble)
Rede von Dr. Wolfgang Schäuble: „Ob wir in 20 oder 30 Jahren hochwertigen Journalismus und meinungsstarke Zeitungen in ihrer jetzigen Form noch haben werden, dürfte aber vor allem davon abhängen, ob und wie es Zeitungen gelingt, sich auf die Herausforderungen des digitalen Zeitalters einzustellen. Das Internet wirft die bewährten Geschäftsmodelle der Zeitungen über den Haufen und revolutioniert den Nachrichtenmarkt. Für junge Lesergruppen ist das Internet bereits zum neuen Leitmedium geworden.“

Pseudo-Leck als «gezielte PR-Aktion» für Tamedias Newsnetz
(klartext.ch/blog, Nick Lüthi)
Tamedia schaltet offenbar eine Website auf, nur um Blogger damit zu verwirren.

Schweizer Verlag: Sonderbares Geschäftsgebahren
(perfektionist.ch)
Eine grosse Schweizer Wochenzeitung, die zu einem grossen deutschen Verlag gehört, übernimmt einen offensichtlich an die falsche Adresse gesandten Werbeauftrag ungefragt ins Blatt und schickt eine Rechnung.

Schawinski wirft Konkurrenz Irreführung vor
(persoenlich.com, dvp)
„Tamedia offerierte Umfrageergebnisse dem ‘SonntagsBlick’ vorab.“

Reporter auf der Grenze zwischen Moral und Unmoral
(tagesanzeiger.ch, Eberhard Falcke)
„Truman Capote war ein brillanter Journalist. Seine Porträts und Reportagen sind jetzt in einem Band versammelt. Grossartige Lektüre.“

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Merkel: Mehr für Schutz geistigen Eigentums tun
(bundeskanzlerin.de, Angela Merkel)
Angela Merkel: „Bestimmte Dinge können wir national alleine nicht lösen. Deshalb müssen wir dies im internationalen Rahmen machen, denn das Herunterladen von Computern ist eine Sache, vor der nationale Grenzen nicht schützen können.“ (pdf-Datei, Video)

Schummel-Skandal bei RTL-Chartshow
(express.de, Christian Wiermer)
RTL zeigt einen fast fünf Jahre alten Auftritt von Chris de Burgh – und verkauft ihn als neu.

Wie bloggig sind die Zeitungen mittlerweile geworden?
(blog.metaroll.de, Benedikt Köhler)
Benedikt Köhler überprüft, wie weit klassische Blogfunktionen bereits Einzug gehalten haben in die Online-Portale von Tages- und Wochenzeitungen.

Wenn der Stinkefinger einknickt
(spiegel.de, Daniel Haas)
„Die Selbstzensur der amerikanischen Fotoagentur AP nimmt absurde Ausmaße an. Jetzt hat der Nachrichtendienst Bilder einer Musikpreis-Trophäe gelöscht, die eine obszöne Geste zeigen. Auch vor Rockstar-Fotos wird gewarnt – und vor Picasso-Gemälden.“

Das Kreuz mit der Leserschaft
(dradio.de, Thomas Klatt)
„Die christlich-konfessionelle Presse in Deutschland steckt in der Krise: Seit Jahren sinken die Leserzahlen kontinuierlich von 4,16 Millionen im Jahr 1997 auf heute unter 2,8 Millionen Leser. Als Folge werden Zeitungen eingestellt, so zum Beispiel bei der badischen Landeskirche zum Ende des Jahres. Doch es gibt eine Alternative: Cross-Media.“

The anxiety of the elites
(guardian.co.uk/commentisfree, James Murdoch)
„The regulator’s heavy-handed response to a media revolution is injurious to a free society.“

medienlese – der Wochenrückblick

Bei Spiegel Online, Heidemann mit Vertrag, Rock?n?Roll.

Das Blog Spreeblick.com machte uns freundlicherweise darauf aufmerksam, dass Konrad Lischka und Christian Stöcker von Spiegel Online einen Artikel von uns in „Argumentation und Beweisführung“, wie soll man sagen, weitergesponnen haben. Frédéric Valin schrieb: „Denn der SpOn-Artikel ergänzt den Artikel bei Medienlese nur, mit neu aufbereitetem Material und anderen Zitaten, stilistisch bedächtiger und, ja, ein klein bißchen langweiliger.“ Danke für die Ehre, Spiegel Online. Ob wir nächstes Mal sogar verlinkt werden?
Read On…

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