Archiv für 6 vor 9

6 vor 9

Usability im Web-2.0-Zeitalter
(infoweek.ch, Angie Born und Peter Hogenkamp)
„Rich Internet Applikationen“ stellen nicht weniger als eine kleine Revolution bei der Bedienung von Websites dar. Allerdings ist die Sicherstellung der Usability wichtiger denn je.

Die Youtube-Armee
(blick.ch, Adrian Schulthess)
Trotz Verbot. YouTube ist voll von Armee-Filmchen. Jetzt machen zwei Militär-Schnüffler im Internet Jagd auf die Handy-Filmer in Uniform. (vgl. dazu auch den Text auf medienlese.com vom 13.12.2007 mit dem Titel „YouTube-Armee Schweiz„)

Eine Heimat für Migranten
(taz.de, Gabriele Dietze)
In Castingshows finden Jugendliche mit Migrationshintergrund das, was ihnen nur allzu oft verwehrt wird: Aufstiegschancen unabhängig von Staatsbürgerschaft und Herkunft.

Das burschikose Innenleben einer Zuger Webfirma
(tagesanzeiger.ch, Christian Bütikofer)
Eine eng vernetzte deutsche Abzocker-Szene agiert aus der Schweiz heraus im Internet. Dies belegen umfangreiche Akten im Besitz des „Tages-Anzeigers“.

ORF und SF im Vergleich
(tink.ch, Bernhard Braun und Lena Tichy)
In diesem Punkt sind sich Österreich und die Schweiz ziemlich einig: Die Öffentlich-Rechtlichen Sender taugen nicht viel. Höchste Zeit also, dass wir ihnen vor der Euro noch ein bisschen genauer auf die Finger schauen.

Digitale Penner: Lobo vs. Sixtus
(bogulamedia.de)
CeBIT Nachlese.

6 vor 9

Mein DAX, dein DAX
(taz.de, Tanja Kokoska)
Leserreporter auf dem Vormarsch. Verleger entdecken ganz neue Möglichkeiten.

„Die Lust an der Selektion“ – Ein Medienwissenschaftler erklärt den Reiz von DSDS
(sueddeutsche.de, Viola Schenz)
Norbert Bolz, 54, ist Professor für Medienwissenschaft an der Technischen Universität Berlin mit dem Forschungsschwerpunkt Massenmedien. Der studierte Philosoph und Religionswissenschaftler sieht in den Massenmedien auch einen Religionsersatz.

«Nie spontan ein Interview geben»
(vaterland.li, Markus Goop)
Machen die Liechtensteiner Unternehmen und Institutionen ein gutes Krisenmanagement? Es wäre noch Potenzial vorhanden, meint Medientrainerin Fabienne Lemaire-Zünd, die weiss, worauf es ankommt.

«Widmer-Schlumpf hat einfach nicht die ganze Wahrheit gesagt»
(presseverein.ch)
„Wenn es Ärger gibt, wird immer auf den Journalisten herumgehackt. Letzten Montag sagte mir Darbellay im Parlament noch, er sei zufrieden, er habe den Film zwar noch nicht gesehen, aber nur begeisterte Reaktionen gehört. Dann wurde der Film von der SVP politisiert, und jetzt sagt Darbellay, der Film sei realitätsverzerrend. Darbellay hat übrigens seine Aussagen vor der Ausstrahlung genehmigt.“

Der Schweiz gehts gut – dank den Deutschen
(sonntagonline.ch, Benno Tuchschmid und Katia Murmann)
Unsere Wirtschaft boomt und boomt – laut neuen Zahlen zu einem schönen Teil wegen der Deutschen. Sie kurbeln die Wirtschaft an, füllen Wohnungen und sorgen in den Kantonen für fette Steuereinnahmen.

Shooting Britney
(theatlantic.com, David Samuels)
How a French journalist recruited a posse of Brazilian parking attendants and pizza-delivery guys and helped create Hollywood?s most addictive entertainment product.

medienlese – der Wochenrückblick

KleinBloggersdorfer, Patenkind Nirmala, Facebook-Sperre bei CS.

Teile der deutschsprachigen Bloggerszene hegten publizistische Gedanken, die über das Schreiben eines privaten Blogs hinausgingen. Jochen Hoff, am 12.03.2008: „Virtuell und als Wochenzeitung im Print. Dienstag ist der Tag der ‘Virtuell Times’ oder meinetwegen auch jeder andere Wochentag. Das Biest kann meinetwegen auch KleinBloggerdorfer Anzeiger heißen. Aber anfangen sollten wir. Mit dem Denken zuerst und dem sammeln von Menschen. Im Herbst sollte die Idee rund sein, im Winter die Technik rund gemacht werden und dann den ersten Januar als Starttag. Das wäre machbar.“ Und Don Alphonso, am 07.03.2008: „Wisst ihr, Freunde der Blasmusik, ich trage mich ja selber ab und an mit dem Gedanken, was aufzuziehen. Ich hätte das Medium, die Zielgruppe, den Markt und die Region. Und ich denke mir immer: Ach ne, warum, muss eigentlich nicht sein, ich kann auch anders. Obwohl mir viele Leute in den Ohren liegen, es zu probieren. (…)“
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6 vor 9

Google verschenkt YouTube
(spiegel.de, Christian Stöcker)
Revolution auf YouTube: Künftig darf sich jeder eine eigene Videoseite mit Hilfe des Portals bauen – und sogar Werbeeinnahmen dafür kassieren. Die Zeche dafür bezahlt Eigentümer Google, doch selbstlos ist das Projekt keineswegs: Es soll nichts weniger als die Vorherrschaft im Internet sichern.

Mein Raum gehört mir
(faz.net, Tobias Rüther)
Was ist hier eigentlich der Skandal? Der amerikanische Gouverneur Eliot Spitzer hatte Sex mit einer Prostituierten. Und weil es sich so schön inszenieren lässt, wird die junge Frau nun in die Öffentlichkeit gerissen, ihr Lebensinhalt zweckentfremdet.

Ach Schadzii, du bist so tolliii!
(freitag.de)
Das soziale Leben findet im Netz statt. Wie Jugendliche sich auf der Online-Plattform SchülerVZ inszenieren. Eine Feldforschung.

Dann kamen die Zombies
(zuender.zeit.de, Markus Kavka)
Michael Jackson wurde auch einer und tanzte: Seit vierzig Jahren gibt es Musikvideos. Welches ist das beste? Markus Kavkas Top 100.

Reporter Hates Anchor. Anchor Hates Reporter.
(holytaco.com, Video, 1:49 Minuten)
I usually wait to unleash all my hostile, bitter hatred for someone until I?m on live television with them. This little exchange between two Fox reporters shows you why.

BVG-Streik lohnt sich!
(watchberlin.de, Video, Harald Martenstein, 3:49 Minuten)
Harald Martenstein spinnt die Information des Finanzsenators, dass die Stadt Berlin mit dem aktuellen Streik ihrer Verkehrsbetriebe Gewinn macht, weiter, und findet heraus, dass, wenn 100 Jahre gestreikt würde, Berlin schuldenfrei wäre.

6 vor 9

„Bis vor kurzem gaben die Reaktionäre den Ton an“
(sueddeutsche.de, Leif Kram und Stephan Weichert)
„Gegenläufiges Publizieren“, erst fürs Netz und dann fürs Print, ist für Jay Rosen der Schlüssel zum Erfolg. Im Interview erklärt er, warum die Zukunft den Bloggern und Bürgerjournalisten gehört.

Peinlich – Die Lügen von Politikern, Journalisten und Sportlern in den Medien
(ndr.de, Video, 8:55 Minuten)
Zapp über Lügen und Wortbrüche in den Medien.

2.0-Visionen
(jungle-world.com, Elke Wittich)
Wie wird man in Zukunft Filme machen und konsumieren? Medientheoretiker und Trendsetter aus der Filmbranche sind sich einig: Alles wird sich um das Internet drehen.

«Du» – In Zuneigung zur Welt
(woz.ch, Stefan Howald)
Pionierwerk der Schweizer Fotografie und Kunstvermittlung. Hochglanzbrevier des Bildungsbürgertums: Die berühmteste Kulturzeitschrift der Schweiz versucht einen Neustart. Ein Rückblick auf 782 Nummern.

Küss mich: Warum die Medien American Apparel lieben
(blog.dummy-magazin.de, Oliver Gehrs)
„Es ist schon seltsam, wie leicht es manche Firmen haben, Verbrauchern und Medien eine ‘corporate social responsibility’ vorzugaukeln, hinter der meist nicht mehr steckt als ein Marketingtrick.“

video on demand – Die Redebeiträge
(hr-online.de, Videos)
Hier können Sie sich alle Redebeiträge des „Frankfurter Tag des Online-Journalismus“ anschauen.

6 vor 9

Sozial 2.0: Herr, Knecht, Feind, Freund
(de-bug.de, Mercedes Bunz)
Soziale Netzwerke und die Ökonomie der Freundschaft.

Jetzt wird zurückgelogen
(stefan-niggemeier.de)
„Die Deppen in dieser Geschichte sind Michael Kneissler und Marcus Böttcher. Und in einem Abwasch gleich all ihre vermutlich zigtausend Kollegen, die das Leben von Stars – oder das, was uns mithilfe von Paparazzi-Fotos, PR-Geschichten und Halb- und Unwahrheiten als solches vorgegaukelt wird – alltäglich zu bunten Märchen oder hämischen Abgesängen verarbeiten.“

Komm, lies mit!
(falter.at, Ingrid Brodnig)
Die E-Mails des Ex-Innenministers wurden gestohlen. Das geht leichter, als man denkt. So unsicher sind unsere Mails.

Medienmacht SPD
(zeit.de, Hendrik Reffken)
Dürfen Parteien sich an Medien beteiligen? Das hessische Privatfunkgesetz verbietet es. Doch mit dem Grundgesetz ist das nicht vereinbar. Ein Gastbeitrag.

Von der Gratiszeitung zum Gratishaus
(blogdessennamenmansichnichtmerkenkann.wordpress.com, ugugu)
„Was machen Engländer, wenn sie von den Gratiszeitungen, die überall in den U-Bahnen und auf den Strassen den Weg versperren, definitiv die Schnauze voll haben? Sie sammeln die ‘Free Newspapers’ ein und bauen daraus ein nettes Häuschen.“

A Twist on the Traditional Magazine Model
(newsweek.com, Jennifer Ordoñez)
8020‘s publications are filled entirely with content generated by online readers. But will people pay for it?

6 vor 9

237 Gründe, Sex zu haben
(zeit.de, Karsten Polke-Majewski)
Im Internetjournalismus geht es vor allem um Klicks. Je mehr Sex, Quiz oder Bilder, desto höher die Quote. Was aber zählt Qualität?

Rendite auf Kosten der journalistischen Qualität
(tagesschau.de, Rainer Sütfeld)
Die Börse hat erfreut auf die Ankündigung von Stellenstreichungen bei der „New York Times“ reagiert: Der Kurs ging nach oben. Kritiker sehen die journalistische Qualität der Zeitung in Gefahr, wenn die Interessen der Anleger im Vordergrund stehen.

„Wir werden alle töten“
(faz.net, Christoph Gunkel)
Der Haussender der Hamas zeigt in der Kindersendung „Pioniere von morgen“ Plüschtiere, die den Märtyrertod sterben. Über die Folgen der Hasspropaganda muss man sich keine Illusionen machen.

Ein Ex-Paparazzo prangert seine Zunft an
(sueddeutsche.de, Jörg Häntzschel)
Ein Auto rammen, um ein Foto von Lindsay Lohan zu ergattern? Paparazzi waren noch nie zimperlich. Doch die Methoden, mit denen sie ihre Opfer heute zur Strecke bringen, sind neu.

„Im Hause Ringier gibt es keine Strategien“
(persoenlich.com, Matthias Ackeret)
Karl Lüönd, einer der erfahrensten Schweizer Journalisten, hat in diesen Tagen die viel beachtete Unternehmensdokumentation ?Ringier bei den Leuten? veröffentlicht. Im Gespräch mit „persönlich rot“ spricht er über die Erkenntnisse, die er durch seine Recherchen gewonnen hat. Zudem trauert der Vollblutjournalist dem Verschwinden des klassischen Reporters nach.

Der beste Freund: Das Tagebuch
(drs.ch, Audio, Dialekt, 72:27 Minuten)
Was macht das persönliche Logbuch so faszinierend? Welche Wirkung hat es, Erlebtes auf Papier zu bringen und wie öffentlich sollen oder dürfen Tagebucheinträge sein? Was wenn die persönlichen Zeilen in falsche Hände geraten? Simone Hulliger diskutiert Geschichte, Wirkung und Zukunft von Tagebüchern mit Forschern, Prominenten und Menschen wie du und ich.

6 vor 9

Kommentare kommentieren
(spreeblick.com, Johnny Haeusler)
„Kommentierende Blog-Leser mögen also in der lesenden Minderheit sein (und böse Zungen behaupten sogar, dass einige von ihnen gar keine Leser sind), doch sie sind diejenigen, die sichtbar sind, und so prägen sie das Bild eines Blogs u.U. überproportional mit. Denn die Ausdrucksweise, der Ton, die vorhandene oder fehlende Freundlichkeit, der Grad an Respekt vor Dritten in den Kommentaren können neben den Artikeln die Stimmung eines Blogs maßgeblich für alle beeinflussen.“

Intime Welt für alle
(echo-online.de, Norbert Bartnik)
Frankfurter Museum für Kommunikation zeigt papierene und digitale Notizen von prominenten und unbekannten Autoren.

Herr Kollege: Victor Kocher, Neue Zürcher Zeitung NZZ, Limassol
(andremarty.com)
„Herr Kocher, seit einem Viertel Jahrhundert berichten Sie aus und über den Nahen Osten. Die Geschichte scheint sich zu wiederholen: wird’s Ihnen journalistisch besehen nicht langsam etwas langweilig?“

„Blocher ist ganz anders als Haider“
(derstandard.at, Klaus Stimeder)
Roger Köppel, Chefredakteur der Schweizer „Weltwoche“, im Interview mit dem österreichischen Magazin „Datum“ über Unterschiede in Politik, Medien und Fußball.

The world’s 50 most powerful blogs
(guardian.co.uk)
From Prince Harry in Afghanistan to Tom Cruise ranting about Scientology and footage from the Burmese uprising, blogging has never been bigger. It can help elect presidents and take down attorney generals while simultaneously celebrating the minutiae of our everyday obsessions. Here are the 50 best reasons to log on.

Besuch im neuen Google-Forschungszentrum in Zürich am 06.03.2008
(studisurf.ch/google, Video, Dialekt, 27:28 Minuten)
Journalist Thomas Benkö macht zusammen mit Kameramann Matthias Mahr einen Rundgang durch die beeindruckenden Räumlichkeiten von Google in Zürich: Rutschbahnen, Telefonkabinen, Aquarien, überall verfügbares Essen – und das Beste: Es hat alles fast nichts gekostet, weil man das Meiste „gebraucht“ einkaufen konnte.

medienlese – der Wochenrückblick

Lieblingsfeind Springer, falsche Lottozahlen, Schweizer Wochen.

Basha Mika, Chefredakteurin der taz, stand in Berlin auf dem Dach eines hohen Hauses und zeigte mit dem Finger auf ein anderes hohes Haus. Sie sagte: „Da zum Beispiel haben wir unseren Lieblingsfeind deutlich zu erkennen und wir haben ihn immer im Blick – Springer“. Sie freute sich über den „Treppenwitz der Geschichte“, dass nach der Umbenennung der Kochstrasse in die Rudi-Dutschke-Strasse die kleine Axel-Springer-Strasse auf die grosse Rudi-Dutschke-Strasse führen wird.

Der Tages-Anzeiger druckte die Lottozahlen von der Vorwoche ab und stürzte damit eine Zürcher Wirtin zuerst ins Glück, dann ins Unglück.

Rainald Goetz verweigerte der langjährigen Freundin der langjährigen Freundin eines langjährigen Freundes von Johnny Häusler ein Pfefferminzbonbon.
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Journalisten, umarmt die Blogger!
(fr-online.de, René Martens)
„Manche Experten sind angesichts des fortschreitenden Umbruchs auf dem Zeitschriften- und Zeitungsmarkt der Ansicht, ein paar Visionäre stünden der Branche nicht schlecht zu Gesicht.“

Wolfgang Büchner, Spiegel Online
(turi-2.blog.de, Video, 5:58 Minuten)
Ein Interview mit Wolfgang Büchner, seit Januar 2003 stellvertretender Chefredakteur von Spiegel Online.

Die Schweiz in 660 560 000 000 Pixeln
(nzz.ch, Kurt Haupt)
Jedes Stückchen Schweiz wird alle drei Jahre aus der Luft neu fotografiert. Internet-Firmen wie Search.ch oder Google nutzen diese Bilder für vielfältige Auskunftsdienste. Bei einer Flughöhe von zwei Kilometern lassen sich auch noch fussballgrosse Objekte erkennen.

Dürfen die das?
(zeit.de, Christian Fuchs und Judith Scholter)
Auf dem Internetportal spickmich.de bewerten Schüler ihre Lehrer – anonym. Manche Lehrer fühlen sich an den Pranger gestellt und klagen gegen die Webseite. Der nächste Gerichtstermin ist am 12. März. Vorher bat die ZEIT zum Streitgespräch.

Ärzte und Kliniken im Internet angeprangert
(welt.de, Claudia Liebram)
Im Internet können Nutzer Ärzte und Kliniken bewerten. Die sind nicht immer begeistert. „Arzt-Bewertungsportale halten oft nicht, was sie versprechen“, meint die Stiftung Gesundheit. Die Geschmähten lassen das nicht auf sich sitzen. Ein Portal zur Beurteilung von Kliniken fand sich jüngst vor Gericht wieder.

Keeping your job in journalism
(ojr.org, Robert Niles)
Competition is back in journalism, and many reporters are losing their jobs in the confusion. Here are some tips to help you avoid that end.

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